Der liebe Gott macht blau
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Description
Der liebe Gott hat die Nase gestrichen voll von den Menschen und ihren Missetaten. Er braucht Abstand, ist schlichtweg urlaubsreif. Nur, wer soll ihn vertreten? Der Heilige Petrus winkt dankend ab. Warum nicht einem Menschenkind den Job anbieten? Und so klopft Erzengel Gabriel bei Kranführer Pirjeri Ryynänen an. Frohen Mutes besteigt der sogleich den Himmelsthron ...
Book Information
Posts
Der liebe Gott macht blau - Göttliches Burnout mit angezogener Handbremse
Die Grundidee dieses Romans ist schlichtweg genial: Ein völlig erschöpfter Gott möchte in den Ruhestand gehen und sucht sich ausgerechnet einen bodenständigen, finnischen Kranführer als Nachfolger aus. Dieser Kontrast zwischen himmlischer Allmacht und skandinavischer Sturheit bietet auf dem Papier unendlich viel Potenzial für gesellschaftskritische Satire und göttlichen Slapstick. Der Einstieg ist herrlich skurril. Die Vorstellung, dass das Universum von einem überarbeiteten Rentner verwaltet wird, der eigentlich nur noch seine Ruhe will, sorgt für einige sehr amüsante Momente. Auch die Figur des Nachfolgers, der versucht, die Probleme der Welt mit gesundem Menschenverstand und handwerklichem Pragmatismus zu lösen, bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Leider verliert sich die Geschichte nach dem starken ersten Drittel spürbar. Für meinen Geschmack wurde aus der Story viel zu wenig herausgeholt. Die Erzählung plätschert oft episodenhaft vor sich hin, ohne eine echte Spannung oder eine tiefere Entwicklung aufzubauen. Die philosophischen und moralischen Fragen, die ein „Mensch als Gott“ aufwirft, werden nur an der Oberfläche angekratzt. Alles bleibt ein bisschen zu harmlos und vorhersehbar. Dem Mittelteil fehlt der Biss. Die Witze wiederholen sich in ihrer Struktur, und man wartet vergeblich auf einen echten erzählerischen Höhepunkt. Ein nettes Buch für zwischendurch mit einem tollen Aufhänger, dem es aber massiv an Tiefgang und Konsequenz fehlt. Es ist unterhaltsam, wirkt aber am Ende wie eine verpasste Chance, eine wirklich große Geschichte zu erzählen. Von mir daher nur 6 von 10 P.

Naja
Der liebe Gott macht blau. Dank Text auf der Buchrückseite wissen wir schon die grobe Story, bis die beginnt, gehen aber schon einmal 50 Seiten drauf (Wie es im Himmel so abläuft laut dem Autor ist trotzdem sehr lesenswert). Es gibt eine Nebenhandlung bzw. einen Nebendarsteller die/der immer mal wieder vorkommt, aber weder Geschichte vorantreibt noch irgendwas spannendes dazu beiträgt. Das Buch wirkt sehr gestückelt, als wäre sich der Autor nicht im Klaren wie lang sein Buch werden sollte.
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Der liebe Gott hat die Nase gestrichen voll von den Menschen und ihren Missetaten. Er braucht Abstand, ist schlichtweg urlaubsreif. Nur, wer soll ihn vertreten? Der Heilige Petrus winkt dankend ab. Warum nicht einem Menschenkind den Job anbieten? Und so klopft Erzengel Gabriel bei Kranführer Pirjeri Ryynänen an. Frohen Mutes besteigt der sogleich den Himmelsthron ...
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Der liebe Gott macht blau - Göttliches Burnout mit angezogener Handbremse
Die Grundidee dieses Romans ist schlichtweg genial: Ein völlig erschöpfter Gott möchte in den Ruhestand gehen und sucht sich ausgerechnet einen bodenständigen, finnischen Kranführer als Nachfolger aus. Dieser Kontrast zwischen himmlischer Allmacht und skandinavischer Sturheit bietet auf dem Papier unendlich viel Potenzial für gesellschaftskritische Satire und göttlichen Slapstick. Der Einstieg ist herrlich skurril. Die Vorstellung, dass das Universum von einem überarbeiteten Rentner verwaltet wird, der eigentlich nur noch seine Ruhe will, sorgt für einige sehr amüsante Momente. Auch die Figur des Nachfolgers, der versucht, die Probleme der Welt mit gesundem Menschenverstand und handwerklichem Pragmatismus zu lösen, bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Leider verliert sich die Geschichte nach dem starken ersten Drittel spürbar. Für meinen Geschmack wurde aus der Story viel zu wenig herausgeholt. Die Erzählung plätschert oft episodenhaft vor sich hin, ohne eine echte Spannung oder eine tiefere Entwicklung aufzubauen. Die philosophischen und moralischen Fragen, die ein „Mensch als Gott“ aufwirft, werden nur an der Oberfläche angekratzt. Alles bleibt ein bisschen zu harmlos und vorhersehbar. Dem Mittelteil fehlt der Biss. Die Witze wiederholen sich in ihrer Struktur, und man wartet vergeblich auf einen echten erzählerischen Höhepunkt. Ein nettes Buch für zwischendurch mit einem tollen Aufhänger, dem es aber massiv an Tiefgang und Konsequenz fehlt. Es ist unterhaltsam, wirkt aber am Ende wie eine verpasste Chance, eine wirklich große Geschichte zu erzählen. Von mir daher nur 6 von 10 P.

Naja
Der liebe Gott macht blau. Dank Text auf der Buchrückseite wissen wir schon die grobe Story, bis die beginnt, gehen aber schon einmal 50 Seiten drauf (Wie es im Himmel so abläuft laut dem Autor ist trotzdem sehr lesenswert). Es gibt eine Nebenhandlung bzw. einen Nebendarsteller die/der immer mal wieder vorkommt, aber weder Geschichte vorantreibt noch irgendwas spannendes dazu beiträgt. Das Buch wirkt sehr gestückelt, als wäre sich der Autor nicht im Klaren wie lang sein Buch werden sollte.







