Der letzte Bär

Der letzte Bär

Softcover
4.243

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Description

Auf der Bäreninsel gibt es keine Eisbären mehr. Zumindest erzählt Aprils Vater ihr das, als seine wissenschaftlichen Forschungen sie für sechs Monate zu diesem abgelegenen arktischen Außenposten führen. Doch in einer endlosen Sommernacht begegnet April einem Eisbären. Er ist fast verhungert, einsam und weit von zu Hause entfernt. Fest entschlossen, ihn zu retten, beginnt April die wichtigste Reise ihres Lebens ...

Abenteuergeschichte für Tierfreunde, Umwelt- und Eisbärenschützer:innen Eine inspirierende Geschichte für unsere Zeit mit Aktualitätsbezug

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Politics
Format
Softcover
Pages
288
Price
12.40 €

Author Description

Hannah Gold wuchs in einer Familie auf, in der Bücher, Tiere und die Schönheit der Außenwelt wichtig waren. Sie schreibt mit Leidenschaft Geschichten, die ihre Liebe zu unserem Planeten ausdrücken. Wenn sie nicht gerade schreibt, ist sie auf der Jagd nach ihrer nächsten großen Tiergeschichte und übt ihr Brüllen.

Posts

17
All
4.5

Als Erstes musste ich nach dem Lesen etwas googeln: Woran erinnert mich dieses Buch eigentlich?

Dann fiel es mir ein – an „Die Insel der Abenteuer“, einen Kindheitsfilm, den ich früher geliebt habe und unzählige Male gesehen habe. Es ist immer etwas Besonderes, wenn ein Buch solche Erinnerungen weckt. Natürlich geht es in The Last Bear um etwas ganz anderes. Statt einer Abenteuerinsel steht hier eine abgelegene Insel in Norwegen im Mittelpunkt, auf der ein einzelner Eisbär lebt – daher auch der Titel des Buches. Gleichzeitig greift die Geschichte das Thema Klimawandel auf und verknüpft es auf eine sehr einfühlsame Weise mit ihrer Handlung. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Das Buch ist in wunderschönem, leicht verständlichem Englisch geschrieben und wird von traumhaften Illustrationen begleitet. Dadurch fühlte es sich für mich oft an, als würde ein Film direkt vor meinem inneren Auge ablaufen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht April Woods, die gemeinsam mit ihrem Vater auf Bear Island zieht, nachdem dieser dort einen neuen Job angenommen hat und Temperaturen messen soll. Nach dem Tod ihrer Mutter hofft April, endlich mehr Zeit mit ihrem Vater verbringen zu können. Doch die Realität sieht anders aus. Ihr Vater ist ständig mit seiner Arbeit beschäftigt, und April fühlt sich oft allein. Eines Tages begegnet sie jedoch einem Eisbären, und zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche und berührende Freundschaft. Schon bald steht für April fest: Sie muss ihrem pelzigen Freund helfen. Neben dem Thema Klimawandel spielt vor allem die Beziehung zwischen April und ihrem Vater eine zentrale Rolle. Man spürt während des gesamten Buches, wie sehr April unter ihrer Einsamkeit leidet und wie schwierig die Situation für beide nach dem Verlust der Mutter ist. Die Beziehung gerät immer wieder ins Wanken, und gerade diese emotionalen Momente haben die Geschichte für mich besonders stark gemacht. Das Buch schafft es, sowohl die Abenteuergeschichte als auch die familiären Konflikte glaubwürdig und gefühlvoll miteinander zu verbinden. The Last Bear hat bei mir nicht nur Kindheitserinnerungen geweckt, sondern mich auch mit seiner warmherzigen Geschichte und seinen wichtigen Themen überzeugt. Ob ich den zweiten Band lesen werde, weiß ich noch nicht. Mal sehen – ausgeschlossen ist es auf jeden Fall nicht.

4.5

Eine wundervolle, herzerwärmende Geschichte

Vor einiger las ich dieses wundervolle Buch, welches ich ganz zufällig sah und mich sofort verliebte. Eine Tiergeschichte, die auch den Klimawandel behandelt? Ich bin dabei! Nun hatte ich vor kurzem im Urlaub die Ruhe und Zeit, mich auf eine herzenserwärmende Geschichte einzulassen. Offiziell handelt es sich um ein Kinderbuch (so um 10 Jahre, schätze ich), allerdings ist es auch für Erwachsene wie mich ganz wundervoll. Es geht um ein unkonventionelles, sehr naturbewusstes und introvertiertes 11 Jahre altes Mädchen namens April Wood. Sie hat schon einige Schicksalsschläge hinter sich und lebt mit ihrem Vater alleine, welcher sie beruflich bedingt mit in die Antarktis auf die Bäreninsel nimmt. Dort entdeckt das Mädchen unerwartet ein Tier, zu welchem sie eine innige Freundschaft aufbaut. Auch wenn das natürlich nicht realistisch ist, so war es doch unheimlich herzerwärmend und wirklich schön geschrieben! Auch die eisige Umgebung und die schwierige Beziehung zum Vater wurde eingehend durchleuchtet. Der Fokus auf den Klimawandel mit all seinen Herausforderungen zieht sich durch das gesamte Buch und ist der treibende Motor hierfür. Umso mehr ein meiner Meinung nach wahrer Bücher-Schatz für Kinder aber auch Erwachsene, die Lust auf so etwas haben. Am Ende des Buches werden noch Fakten und Tipps zur eigenen "Bekämpfung" des Klimawandels mit auf den Weg gegeben, was ich besonders toll fand. Ich kann das Buch sehr empfehlen und hatte eine schöne Zeit damit 🥰💚

Eine wundervolle, herzerwärmende Geschichte
4

April und ihr Vater reisen auf die Bäreninsel im nördlichen Polarkreis, damit der Wetterwissenschaftler dort seine Forschungen fortsetzen kann. Doch völlig vertieft in seine Arbeiten muss das elfjährige Mädchen die menschenverlassene, verschneite Insel alleine erkunden – bis sie auf den letzten Eisbären trifft, der aufgrund des schmelzenden Eises auf der Insel gefangen ist. April steht nun ein Sommer voller tierischer Abenteuer bevor. Die Geschichte, die Hannah Gold in ihrem Buch „Der letzte Bär“ erzählt, ist trotz der eisigen Temperaturen auf der Bäreninsel voller Wärme und fühlt sich wie eine kuschlige, bärenstarke Umarmung an. Dabei setzt die Autorin auf Einfachheit, statt ganz viel zu erzählen, beschränkt sie die Geschichte auf zwei Konflikte, erzählt diese aber gekonnt aus, so dass beim Leser viele Gefühle und Emotionen aufgewirbelt werden. Zum einen merken wir, dass die Beziehung zwischen Vater und Tochter definitiv Verbesserungsbedarf hat, zum anderen braucht Bär dringend Hilfe, genauso wie die einsame April. Auch gibt es nur wenige Schauplätze und Figuren, doch genau diese simple Struktur gibt der Geschichte Raum sich zu entfalten und et-was zu erzählen, was im Kopf bleibt. Ebenso wundervoll sind die Illustrationen von Levi Pinfold, die sehr zu der Atmosphäre der Insel beitragen. Das Buch eignet sich super, um Kinder an Themen wie die Klimakrise und die Probleme, die damit vor allem für die Tierwelt einhergehen, heranzuführen. Besonders gefallen haben mir die zusätzlichen Informationen im Anhang. „Der letzte Bär“ ist ein tolles Kinderbuch fürs Vorlesen, aber auch Selbstlesen sowohl für Klein als auch Groß. Eine absolute Empfehlung!

5

Highlight !🐻‍❄️

Ich habe diese wunderbare Geschichte über die Freundschaft zwischen einem kleinen Mädchen und einem Eisbären sehr geliebt! Neben dem Hauptthema geht es aber noch um viel mehr. Das Buch handelt ebenso von Einsamkeit, Trauer & Mut und vermittelt eine wunderbare Message. Auch die Aufmachung mit den wunderschönen Illustrationen war sehr atmosphärisch und stimmig. Für mich eine klare Empfehlung an alle Leser dort draußen !

5

April erlebt das größte Abenteuer ihres Lebens: Sechs Monate auf Bear Island in der Arktis, zusammen mit ihrem Vater, der an seinem Forschungsprojekt arbeitet. Doch die schneebedeckte Weite bietet vor allem eines: Einsamkeit. Doch dann blitzt am Horizont die Silhouette eines Eisbären auf. Eines einsamen Eisbären, hungrig und verloren auf einer Insel, auf der es schon seit Jahren keine Bären mehr gibt…

Die Geschichte von April und Bear ist herzerwärmend wie traurig. Durch die freundlichen und nicht wertenden Augen der jungen April entdeckt der Leser eine wunderbar wilde und bedrohte Schönheit in den Augen eines einsamen Eisbären und in den Schneewehen der Arktis. Angst und Hoffnung gehen Hand in Hand und Aprils Mut und ihre Sicht auf die Welt, ihre Welt, die sie schützen will, rührt zu Tränen und regt zum Nachdenken an - alle Leser, nicht nur die jungen.

April erlebt das größte Abenteuer ihres Lebens: Sechs Monate auf Bear Island in der Arktis, zusammen mit ihrem Vater, der an seinem Forschungsprojekt arbeitet. Doch die schneebedeckte Weite bietet vor allem eines: Einsamkeit. Doch dann blitzt am Horizont die Silhouette eines Eisbären auf. Eines einsamen Eisbären, hungrig und verloren auf einer Insel, auf der es schon seit Jahren keine Bären mehr gibt…
5

Unglaubliche Freundschaft

Dieses Buch hat mich so unfassbar berührt. The Last Bear ist ein illustriertes Kinderbuch. In dem Buch geht es um die zertreten Beziehung von April und ihrem Vater nach dem Tod ihrer Mutter. April und ihr Vater ziehen in die Arktis, in der ihr Vater einen Forschungsauftrag hat. Genauer gesagt nach Bear Island, auf der Insel wurden seit einigen Jahren trotz ihres Namens keine Polarstern mehr gesehen. Eines Nachts sieht April eine Silhouette eines Bären und findet daraufhin in Bear den besten Freund, den sie jemals hatte. April macht es sich zur Aufgabe den ausgehungerten Bären zu retten und findet tiefe Verbundenheit zu ihrem neuen Freund. Unfassbar herzlich geschrieben, wundervoll illustriert, das Buch konnte mich zu Tränen rühren. Gleichzeitig eine Hommage an die Natur unseres Planeten und ein Appell diese um jeden Preis vor dem menschengemachten Klimawandel zu schützen!

5

Unbeschreiblich schön beschrieben.

4

Gerade das Ende sehr emotional, wichtige Themen und auch Tabuthemen. Teilweise etwas langatmig und unrealistisch trotzdem schön ♥️ Würde es aber aufgrund der harten Vater / Tochter Dynamik nicht mit zu jungen/sensiblen Kindern lesen.

4

Schöne Abenteuergeschichte

April zieht mit ihrem Vater auf die "Bäreninsel", wo er Wetterdaten misst dür die Forschung. Da er sehr stark in die Arbeit vertieft ist, muss sich April selbst beschäftigen. Auf einem ihre Ausflüge begegnet sie einem Eisbären, der verletzt ist. Se hilft ihm und die beiden werden Freunde. Doch er kann nicht auf der Insel bleiben, weg kann er aber auch nicht. Deshalb entschliesst sich April ihn nach Spitzbergen zu bringen... Eine schöne Abenteuergeschichte, die eine klare Botschaft enthält - helft den Tieren, mildert die Klimaerwärmung, da uns das alle retten wird. Der edukative Ansatz ist sehr stark zu spüren. Eine schöne Geschichte, die ich so ab 12 Jahren empfehlen würde. Aber auch als Erwachsener ist es unterhaltsam und durchaus teilweise lehrreich.

5

Highlight! Berührend, eindringlich in toller Erzählweise habe ich dem Hörbuch gerne gelauscht. Nicht nur für Kinder, sondern für alle, denen unsere Erde am Herzen liegt

4

Tolles Buch zum Thema Klimakrise & Tierschutz. Wunderschön poetisch geschrieben mit stimmungsvollen Zeichnungen. Mutige & ungewöhnliche Protagonistin.

5

Ich weiß noch immer nicht so recht wie ich das in Worte fassen soll. Dieses Buch ist so viel, die Botschaft die dahinter steckt! Ich liebe die kleine April und Bär. Es ist sehr schön, leicht und verständlich geschrieben. Die Illustrationen haben mir gut gefallen. Somit fühlt man sich den beiden nochmal ein bisschen näher. Vom Cover ganz zu schweigen, es ist traumhaft. Ein Dank an alle Beteiligten, dass ich an der Leserunde zu "Der letzte Bär" teilnehmen durfte und für die Bereitstellung des Leseexemplars. Mich hat das Buch sehr berührt und mein Sohn kann aufgrund dessen, es kaum erwarten es auch zu lesen. Ich bin gespannt, was er dazu sagt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, schon alleine wegen dem Hintergrund der Geschichte!

4

Ich fand das Buch sehr gut. Es hatte Bilder und man konnte sich sehr gut in die Lage der Personen hinein versetzen

3

Ganz okay, dass Ende war versöhnlich

Nette Geschichte, aber zwischendurch fand ich den Vater echt grenzwertig, dass Ende des Buches war zum Glück ganz gut gelungen

2

Das Cover und auch die Illustrationen im Buch sind ein Fest und auch das Setting ist sehr gelungen. Aber die Geschichte ließ mich seltsam kalt. Vielleicht fühlte ich auch den pädagogischen Zeigefinger rund um die Klimathematik zu sehr erhoben? Einerseits versuchte man Fakten über Plastikmüll und Temperaturmessarbeiten usw. stetig einzustreuen und alles recht realistisch wirken zu lassen. Andererseits waren für mich die Handlungsimpulse der Figuren an den Haaren herbeigezogen und die Mensch-Tierbeziehung nimmt Fantasy-Aspekte an, die aber die Story ins Seltsame ziehen. Auch der Schreibstil überzeugte mich nicht, was auch an der Übersetzung liegen könnte. Das Buch hat gute bis sehr gute Bewertungen. Vielleicht weil allgemein die Thematik als wichtig empfunden wird? Die Story an sich wirkte jedoch grob geschnitzt, wie eine erste gute Idee, aber nicht wie ein ausgefeiltes Kinderbuch. Schade!

4

You're never too young to do important things A heart-warming story about the friendship between a young girl and the last bear. Although it has its sad parts, it is a feel-good book with strong messages. It's the second book I've read in English. The writing style is simple and clear, which helped me to stay motivated. For me, a clear recommendation, if you are learning to read English.

3

Für Leser*innen ab 10 Jahren, die sich für die Natur und Naturschutz interessieren. Hauptfigur ist April, die mit ihrem verwitweten Vater für geplante sechs Monate auf die "Bäreninsel" zieht, im Nordpolarkreis, nahe Spitzbergen. Der Vater ist Wissenschaftler und hat kaum Zeit für seine Tochter (er trauert auch sieben Jahre später noch um seine verstorbene Frau, eine Art Super-Mom, die mit Tieren reden konnte und "aus Regenbögen gemacht war"). Hier direkt meine erste Kritik: Der Vater ist furchtbar! Er ist aggressiv, schreit April an und er interessiert sich nicht wirklich für sie, sie ist total einsam - aber das wird nicht wirklich problematisiert und auf mich wirkte es so, als würde das Kindern (Mädchen) vermitteln, dass das "normal" ist, Vati ist ja nur so traurig, der meint es nicht so. April träumt von einer "neuen Mutter", die da ist, wenn sie aus der Schule kommt und die Vati wieder glücklich macht. Ufffffff. Richtig schlimme Rollenbilder. Und generell ist mir weibliches Kümmern in diesem Roman viel zu überbetont. Auf der Bäreninsel streift April meist allein umher, bis sie eines Tages einen Eisbär trifft, mit dem sie sich letztendlich anfreundet. Es ist schon sehr kitschig, aber für die Zielgruppe okay. Was ich gut fand: "Der letzte Bär" vermittelt kindgerecht Wissen über den Klimawandel und den katastrophalen Rückgang der arktischen Eisschicht. Es ist ein okayes Ferienbuch, aber wegen der problematische Vaterfigur will ich es eigentlich nicht so richtig empfehlen.

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