Der Lebenszyklus des Gemeinen Oktopus

Der Lebenszyklus des Gemeinen Oktopus

Hardback
3.49

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Description

Sally Rooney-Fans, aufgepasst! Emma Knights witziges, sehnsüchtiges Debüt wird euch die ganze Nacht lang wach halten ...

Seit ihrer Kindheit sind Pen und Alice beste Freundinnen. Beide beginnen ein Studium in Edinburgh, und das Campusleben in der Universitätsstadt bringt neue, schillernde Freundschaften und einen epischen Sommer mit sich. Aber Pen kam auch hierher, um einem Geheimnis ihrer Mutter nachzuspüren. Was hat das alles mit Lord Lennox zu tun, dem berühmten Schriftsteller, mit dem ihr Vater befreundet war? Sein Anwesen in den Highlands wird der Ort, an dem sie nicht nur Antworten findet, sondern auch ihre erste große Liebe.

Unwiderstehlich witzig, warmherzig und voll funkelnder Dialoge. Das Bestsellerdebüt – ein Buch wie eine gute Freundin.

»Eine schöne und ergreifende Coming-of-Age-Geschichte.« Kirkus Reviews.

»Süchtig machend, nostalgisch und tröstlich.« Claire Daverley.

»Eine Daydream Romance.« Today Show, Read with Jenna.

»Ein erstaunlich gelungenes Debüt.« Oprah, Daily.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
464
Price
25.70 €

Author Description

Emma Knight ist Autorin, Journalistin und Unternehmerin. Sie hat Journalismus und International Development studiert. Ihre Artikel sind u. a. in Literary Hub, Vogue, The Globe and Mail und der New York Times erschienen. Sie ist die Erfinderin und Mitveranstalterin des Kultur-Podcasts Fanfare. Im Jahr 2014 war sie Mitbegründerin des inzwischen mehrfach ausgezeichneten Bio-Getränkeunternehmens Greenhouse, wo sie als Head of Brand tätig ist. Emma Knight ist die Autorin zweier Bestseller-Kochbücher, »How to Eat with One Hand« (2021) und »The Greenhouse Cookbook« (2017). Sie lebt mit ihrer Familie in Toronto. »Der Lebenszyklus des Gemeinen Oktopus« ist ihr erster Roman, er wurde für den Giller Prize nominiert.

Posts

4
All
3.5

Der Titel 'Der Lebenszyklus des gemeinen Oktopus' von Emma Knight war hier tatsächlich origineller als die Geschichte selbst - was aber nicht heißt, dass ich mich nicht gut unterhalten gefühlt habe. Und ein kleiner Spoiler vorweg: So viel Oktopus kommt gar nicht vor. 😅 Die Freundinnen Pen und Alice studieren gemeinsam in Edinburgh und kennen sich schon ewig. Während sie ihren Alltag zwischen Uni, Freundeskreis und gemeinsamen Momenten verbringen, bringt jede ihre eigenen Themen und Herausforderungen mit. Doch egal, was passiert - sie finden immer wieder zueinander. Genau diese Vertrautheit, dieses bedingungslose Verständnis ohne Bewertung, macht ihre Freundschaft so besonders. Im Mittelpunkt steht vor allem Pen, die das Geheimnis ihres zweiten Vornamens "Elliot" ergründen möchte - und dabei mehr aufdeckt, als sie erwartet hätte. Zusätzlich sorgt auch noch ein Mann für ordentlich Gefühlschaos. Alice hingegen steckt in einer toxischen Affäre fest und beweist aktuelle kein glückliches Händchen in Liebesdingen. Ich habe die Geschichte als Hörbuch erlebt, was sehr angenehm war. Beim Lesen hätte sie sich für mich vermutlich etwas gezogen, da viel geredet wird, ohne wirklich etwas zu sagen. Wären mir die Figuren nicht so sympathisch gewesen und hätte es nicht immer wieder kleine, charmante Momente gegeben, hätte mich das wohl schnell gelangweilt. Das Setting hingegen hat mich sofort abgeholt: das Studentenleben in Edinburgh und Pens Ausflüge in die schottischen Highlands waren für mich echte Highlights. Insgesamt ein solider Roman, der gut unterhält, aber wahrscheinlich nicht lange im Kopf bleiben wird.

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3.5

Der Hinweis auf Sally Rooney in der Buchbeschreibung hatte mich äußerst neugierig auf dieses Buch gemacht. Bin ich doch ein großer Fan ihres so besonderen Stils, der menschliche (Nicht-)Kommunikation in ihrer ganz eigenen Art und Weise und für mich einfach faszinierend und überzeugend darstellt… Mit entsprechender Erwartung bin ich in diesen Coming-of-Age-Roman um die beiden Freundinnen Pen und Alice gestartet. Gemeinsam beginnen die beiden Australierinnen ein Studium in Edinburgh. Doch Pen ist nicht nur wegen ihres Studiums dort, sondern auch, um einem Geheimnis ihrer Eltern, das mit einem alten Studienfreund ihres Vaters zu tun haben scheint, auf den Grund zu gehen. Lord Lennox lebt mit seiner Familie in den Highlands jenseits von Edinburgh und Pen sucht nach und nach mehr Kontakt dorthin. So herzlich sie dort aufgenommen wird, so mysteriös kommen ihr aber auch manche Verhaltensweisen und unausgesprochenen Spannungen innerhalb der Familie vor. Parallel dazu gerät Pens Freundin Alice immer tiefer in eine toxische Affäre mit ihrem Dozenten, wodurch sich die Dynamik zwischen den Freundinnen zunehmend verändert. Denn auch Pen hat mit den Tücken des Verliebtseins und den Verwirrungen von Nähe und Distanz zu kämpfen… Emma Knight beschreibt die schottischen Schauplätze atmosphärisch und mit einer leicht melancholischen Grundstimmung. Die Zeichnung der Figuren konnte mich hingegen nicht wirklich überzeugen und auch das große Geheimnis konnte die Spannung, die lange aufgebaut wurde, für mich am Ende nicht vollständig halten. Kein schlechtes Buch – durchaus lesenswert für Fans romantischer Coming-of-Age-Romane. Der Vergleich mit Sally Rooney ist für mich allerdings leider nicht passend, da Knight weder deren sprachliche Präzision noch die besondere Intensität zwischen den Figuren erreicht. Meine Erwartungen waren dadurch vermutlich einfach zu hoch?!

3

Der Klappentext dieses Romans sprach mich an, obwohl ich sonst nicht so gern Coming-of-Age-Geschichten lese. Als ich las, dass es hier um ein Geheimnis aus der Vergangenheit geht, hatte ich Lust, dies zu ergründen. Zudem auch das Cover schön ist und sich mir die Frage stellte, was das mit dem Gemeinen Oktubus zu tun hat. Die kanadischen Freundinnen Pen und Alice studieren in Edinburgh und genießen das Campusleben. Schnell gewinnen sie neue Freunde hinzu. Pen möchte neben dem Studium den ehemaligen Freund ihres Vaters, Lord Lennox, kennen lernen. Ihn umgibt ein Geheimnis, das mit ihrem Vater zusammenhängt. Uns so reist sie im Sommer zu seinem Anwesen. Es dauert, bis die Verhältnisse geklärt werden und Pen erkennt, dass jeder eigene Entscheidungen treffen muss. Und was das mit dem Oktubus zu tun hat, erzählt Emma Knight, jedem, der beim Lesen Geduld aufbringt. Es fiel mir schwer, mich in die Protagonisten und ihre Welt hinein zu versetzen. Auch die Sprünge, in denen über Gefühle und Motivationen der einzelnen berichtet wird, fühlten sich roh und überraschend an. Es wird berichtet, dass es so ist, aber ich kann nicht nachvollziehen warum. Mir fehlten die Begründung, die Gefühle oder eine Art von Spannung, in der ich neugierig werde und auf spätere Erklärungen hinfiebere. Auch die Beschreibung von Pens Verliebtheit erfolgte bruchstückhaft. Irgendwie war es nicht rund und ausgewogen. Zu viele Erzählstränge lenken von der Haupterzählung ab. Landschaft, Ereignisse, Uni, Herrenhaus, Elternhaus über alles wird wie in einem Bericht geschrieben. Ich fühlte mich nicht hineinversetzt oder mitgenommen. Oft kam ich mir vor wie ein Zuschauer hinter einem beschlagenen Glas. Dies ist der Debütroman von Emma Knigth. Dies merkt man dem Text an. Es fühlt sich anfangs etwas schwerfällig an, manchmal etwas holprig und bemüht, gute, inhaltsreiche Sätze zu formulieren. Oder war das die Übersetzung? Die Idee zur Stoty war gut, die Umsetzung war für mich nicht ausgewogen. Daher hält diese Geschichte nicht, was der Klappentext verspricht und ich bleibe etwas enttäuscht zurück und hoffe, dass dieser Roman für andere Lesende besser geeignet ist. Herzlichen Dank an NetGalley und den Blumenbar Verlag für die Bereitstellung des Rezentionsexemplar. - unbezahlte Werbung -

4

Leichte Lektüre, die aber mehr zu bieten hat

Als absoluter Schottland- und Edinburgh-Fan musste ich "Der Lebenszyklus des Gemeinen Oktopus" von Emma Knight lesen. Ich wurde durch vergnügliche Lesestunden, aber auch durch Tiefgang belohnt. Pen und Alice sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen und unzertrennlich. So landen sie beide , natürlich gemeinsam, in Edinburgh um dort zu studieren. Pen hat einen zweiten Vornamen: Eliott! Warum ist das so, ist Eliott doch eigentlich ein männlicher Vorname. Hat es irgendetwas mit dem Vater von PEN und dem berühmten Schriftsteller Lord Eliott Lennox zu tun? Pen schreibt Lennox an und wird für sie selbst überraschend in sein Haus in den Highlands eingeladen. Sie begibt sich auf Spurensuche und verliebt sich. Der Schreibstil der Autorin hat mich gefesselt. Mit viel Humor (als Beispiel die Verunstaltung des Vornamens Pen durch den Kommilitonen Fergus) begleiten wir Pen auf ihrer Suche nach den Geheimnissen ihrer Familie. Auch die Geschichte in der Geschichte um Alice ist gut ausgearbeitet, ohne dabei die Haupthandlung zu dominieren. Ich konnte mich sehr gut in Pen hineinversetzen, habe mit ihr gelitten, gelacht und geliebt. Alle Protagonist*innen sind mit Herz beschrieben und nachvollziehbar. Auch der etwas ungewöhnliche Titel des Romans findet seine Erklärung. gegen Ende des Romans. Darüber hinaus trägt der Roman durchaus auch feministische Züge, was mir sehr gut gefallen hat. Wo sie sind, müssen die Lesenden selbst finden, hier wird nicht gespoilert.... Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter. Eine leicht lesbare Lektüre, die aber auch mehr zu bieten hat. Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne!

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