Der Klang von Wind und Wellen
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Description
Das Leben ist wie die stürmische See und süßes Friesennougat: Der Wohlfühlroman der Bestsellerautorin von «Apfelkuchen am Meer» und «Der Duft von Kuchen und Meer» entführt uns auf die zauberhafte Insel Amrum: ein Neuanfang am Meer, der weite Horizont, eine neue Liebe und der Duft von Nüssen, Zimt und Schokolade.
Bücher und Nougat, darin findet die achtunddreißigjährige Buchhändlerin Julia Trost, wenn sie traurig ist. Nach dem Tod ihres Großvaters, dessen Haus noch vom betörenden Duft gerösteter Haselnüsse erfüllt ist, fühlt sie sich verloren. Hat sie sich zu sehr um andere gekümmert, um noch zu wissen, was sie selbst möchte? Als sie im Nachlass des Großvaters ein geheimnisvolles Schriftstück und ein altes Foto von Amrum findet, reist sie kurz entschlossen auf die Insel ihrer Kindheitssommer. Die See ist aufgewühlt und stürmisch, doch Julia spürt instinktiv, dass sie inmitten von Wind und Meer die innere Ruhe finden wird, um sich über ihre eigenen Wünsche klar zu werden – und wieder Nougat zuzubereiten, so, wie früher. Doch nie hätte sie gedacht, wie sehr die Insel mit der reichen Seefahrervergangenheit ihr Leben verändern wird.
Book Information
Author Description
Anne Barns ist das Pseudonym einer deutschen Autorin. Für ihre Leidenschaft hat sie den Lehrerinnenberuf gegen das Schreiben eingetauscht. Ihre Wohlfühlromane, die am Meer spielen (u. a. Apfelkuchen am Meer, Der Duft von Kuchen und Meer), sind Bestseller. Die Küste ist ihr zweites Zuhause. Wann immer es möglich ist, zieht es sie nach Amrum, Rügen oder andere Orte am Meer – um aufzutanken, die Seele baumeln zu lassen oder um zu schreiben.
Posts
Ein Wohlfühlroman für gemütliche Stunden. Julia reist nach Amrum, die Insel ihrer Sommerferien mit Oma und Opa. Beide sind Verstorben und Julias Leben ist außerdem aus dem Fugen geraten. Auf der Insel möchte sie zur Ruhe kommen. Sie lernt dort viele neue Menschen kennen, die ihr auch einiges über ihre Familiengeschichte erzählen können. Bleibt sie am Ende auf Amrum, oder geht sie doch wieder zurück nach Oberhausen?
"Der Klang von Wind und Wellen" ist das neueste Buch von der Autorin Anne Barns, die seit ein paar Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. Am Anfang war ich mir noch unsicher, wie das Buch sich entwickelt und kam nicht so richtig rein. Aber nach und nach fühlte ich mich immer wohler und die Geschichte gefiel mir immer besser. Vor allem die Hauptperson Julia hatte ich ganz schnell ins Herz geschlossen. Sie vereint ja alles was ich liebe :) Bücher und Nougat bzw. Schokolade :) Später kam dann noch Amrum dazu und ich war komplett von der Geschichte eingenommen und wollte unbedingt die ganzen Geheimnisse erfahren. Das Ende von der Geschichte hat mich sogar überrascht, da ich damit nicht gerechnet hatte. Ein rundherum sehr schönes Buch :) Wer tolle Geschichten mag, die sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit Aspekte aufweist, auf der tollen Insel Amrum spielt, Schokolade und Bücher über alles liebt, wird dieses Buch lieben Das Buch bekommt von mir 4,5/5 ⭐️
Sehr berührend! Ich hatte traumhaft schöne Lesestunden!
Julias wertvoller Winter auf Amrum Julias Leben ist gerade vollkommen im Umbruch. Denn vor einem halben Jahr hat sie sich von ihrem Ex-Freund Tobias getrennt und ist zu ihrem Großvater ins Haus gezogen. Dort konnte sie sich besser um ihn kümmern und die Zeit mit ihm genießen. Doch nun ist er gestorben, Julia ist unendlich traurig und zudem auch noch ohne Arbeitsstelle, denn auch diese hat sie vor kurzem verloren. Als sie Fotos und ein Notizbuch findet, das auf eine tiefere Verbindung zu Amrum hindeuten und nicht nur an die alljährlichen Familienurlaube erinnern, macht sie sich spontan auf den Weg dorthin. Und Julia findet auf der kleinen Insel nicht nur Entspannung und Ruhe, sondern auch Freunde, Spuren ihrer Großeltern und einen Job. Anne Barns widmet diesen Roman ganz Julia, die vor vielen Neuanfängen steht und auf Amrum die Zeit findet, sich Gedanken über ihr Leben, ihre Träume und ihre Zukunft zu machen. Die Handlung ist erfüllt von der winterlichen Stimmung der Nordseeinsel Amrum und gibt Julia und ihrer Zeit dort den perfekten Rahmen. Auch ohne große und lange Liebesgeschichte sind die Tage Julias erfüllt von Gedanken, wunderschönen Treffen mit neuen Freunden und dem Meer, sodass niemals Langeweile aufkommt. Ich liebe die atmosphärischen Wohlfühlromane von Anne Barns! Sie schreibt so fesselnd und bewegend, dass ich kaum mehr aufhören kann zu lesen. Da die winterliche und teilweise stürmische Nordsee einen großen Platz in der Handlung dieses Buches einnimmt, habe ich jetzt richtiggehend Meerweh, vorallem weil ich schon immer einmal Urlaub zu dieser Zeit dort machen wollte.

Der Ruf des Meeres „Vielleicht war genau jetzt die Zeit, dorthin zurückzukehren. Und vielleicht würde ich dort nicht nur Erinnerungen wieder finden, sondern auch eine Ahnung davon, was ich wirklich wollte.“ (S. 84) Nach dem Tod ihres Großvaters findet Julia in einer Schublade Urlaubsfotos von Amrum und erinnert sich an die Sommerferien, die sie dort mit ihren Großeltern verbracht hat. Außerdem entdeckt sie ein schmales Büchlein, in dem eine gewisse Mina Bork um 1880 die Preise für Schiffsladungen vermerkt hat – wie ist dieses Buch in den Besitz ihres Großvaters gelangt? Da Julia sich gerade haltlos fühlt, wie ein Blatt im Wind, fährt sie kurzentschlossen für eine Woche auf die Insel. Nichts hält sie mehr im Haus ihres Großvaters, um den sie sich in den letzten Monaten liebevoll gekümmert hat. Kurz zuvor ist ihre Beziehung an der Untreue ihres Freundes zerbrochen, und auch ihren Job in der Buchhandlung hat sie durch einen Besitzerwechsels verloren. Dank eines kleinen Erbes kann sie sich nun die Zeit nehmen, wieder zu sich selbst zu finden und zu überlegen, was sie in Zukunft wirklich will. Ihr Herz schlägt nämlich nicht nur für Bücher, sondern auch für selbstgemachten Haselnussnougat. Aber könnte sie davon leben? Oder lässt sich vielleicht beides miteinander verbinden? Als sie auf Amrum ankommt, fühlt es sich an wie ein Nach-Hause-Kommen. Auch wenn sich die Insel verändert hat, erkennt sie vieles wieder. Mitten im November lässt sie sich den Kopf und das Herz ordentlich durchpusten, findet alte Freunde wieder, lernt neue Menschen kennen – und erhält ganz unerwartet eine Stelle als Führerin bei der Pottwal-Ausstellung im Naturzentrum. „Vielleicht ist jetzt der Moment gekommen, die Vergangenheit ein für alle Mal ruhen zu lassen und nur nach vorne zu schauen.“ (S. 230) Während ihres Aufenthalts spürt Julia zudem ihrer Familiengeschichte nach. Sie erkundigt sich nach ihrem Großvater und seiner Verbindung zu Mina, entdeckt ein altes Geheimnis und söhnt sich mit einem nahen Familienmitglied aus. Ich mag es, wie Anne Barns in ihren Büchern lange verschüttete familiäre Verbindungen aufdeckt und durch eine zweite Zeitebene lebendig werden lässt. Ganz nebenbei erfährt man vom harten, entbehrungsreichen Leben der Frauen und Kinder auf Amrum – davon, wie sie ohne Unterlass arbeiteten, um die Familien zu ernähren, während die Männer auf Walfahrt waren. Und wie die Mütter hofften, dass das nächste Kind endlich ein Mädchen sein würde, das auf der Insel bleiben könnte und nicht zur See fahren müsste. Ich schätze Anne Barns‘ literarischen Stil sehr: Trotz der teils traurigen Schicksale ihrer ProtagonstInnen gelingt es ihr stets, Hoffnung und Zuversicht zu verbreitet. „Der Klang von Wind und Wellen“ ist ein Buch zum Nachdenken, Wohlfühlen und Träumen, das Lust auf Nougat und Mee(h)r macht.

Darum geht es: Nach dem Tod ihres Großvaters fühlt sich die 38-jährige Buchhändlerin Julia etwas orientierungslos. Beim Durchsehen seines Nachlasses entdeckt sie ein altes Foto und ein geheimnisvolles Schriftstück, die sie auf die Nordseeinsel Amrum führen, den Ort ihrer Kindheitssommer. Dort sucht Julia zwischen Wind, Meer und Erinnerungen nach Antworten auf die Fragen ihres Lebens und nach dem, was sie wirklich möchte. Mein Leseeindruck: Ein richtiger Wohlfühlroman: warmherzig, berührend und einfach zum Eintauchen. Julia ist eine unglaublich sympathische und bodenständige Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Ich habe sie so gerne auf ihrer Reise nach Amrum begleitet, auf der Suche nach sich selbst, nach Antworten und einem neuen Stück Lebensglück. Amrum wird in diesem Buch zu weit mehr als nur einer Kulisse. Die Insel lebt und atmet auf jeder Seite. Man spürt den Wind und hört das Rauschen der Wellen. Anne Barns gelingt es wunderbar, diese besondere Atmosphäre einzufangen, mit ganz viel Gefühl, einem lebendigen Schreibstil und feinem Gespür für Sprache. Besonders schön fand ich auch, dass sie Dialekte und kleine Eigenheiten der Inselbewohner einfließen lässt. Neben der herrlich gemütlichen Inselstimmung steckt aber auch Tiefe in diesem Roman. Es geht um Verlust, um Familiengeheimnisse, um das Loslassen und darum, wieder zu sich selbst zu finden. Julia entdeckt nicht nur die Spuren ihrer Vergangenheit, sondern auch neue Wege in die Zukunft - und das alles, begleitet vom Duft von Nougat und gerösteten Haselnüssen. Ich bin nach wenigen Seiten völlig abgetaucht und habe das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt. Erst beim Schließen des Buchdeckels bin ich wieder aufgetaucht, mit einem Lächeln im Gesicht und ganz viel Wärme im Herzen. Fazit: 4,5/5 ⭐️ Ein wunderbares Buch für alle, die Geschichten lieben, die ans Meer führen, das Herz berühren und ein bisschen nach zuhause schmecken. Leseempfehlung!

Der erste Teil war etwas besser …
📖Der Klang von Wind und Wellen 📝 Anne Barns 📍 Rowohlt VL 🔍 Inhalt : In dem Roman reist die Protagonistin an die Küste, um Abstand von ihrem bisherigen Leben zu gewinnen. Dort wird sie nicht nur mit alten Erinnerungen, sondern auch mit lange verborgenen Familiengeheimnissen konfrontiert. Zwischen Wind und Wellen beginnt sie, ihre Vergangenheit neu zu betrachten und den Mut für einen Neuanfang zu finden. 🖋️ Rezension Mit „Der Klang von Wind und Wellen“ erzählt Anne Barns eine gefühlvolle Geschichte über Neuanfänge, Familie und die Kraft des Meeres. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die an die Küste reist und dort nicht nur Abstand vom Alltag gewinnt, sondern sich auch lange verdrängten Erinnerungen stellen muss. Besonders eindrucksvoll sind die stimmungsvollen Beschreibungen von Wind, Wellen und weiter Landschaft, die der Geschichte eine ruhige, fast meditative Atmosphäre verleihen. Die Figuren wirken authentisch, ihre Entwicklungen nachvollziehbar und berührend. Der Roman lebt weniger von dramatischer Spannung als von leisen, emotionalen Momenten. Ein warmherziges Buch für alle, die Geschichten über Selbstfindung und zweite Chancen lieben.
Süßes Amrum Auf den Spuren von Opas Hinterlassenschaften verschlägt es Julia nach Amrum. Mit ihm Gepäck hat sie ihre Leidenschaft zum Backen und ein altes Fundstück aus dem Erbe. Für Julia beginnt eine Reihe von zufälligen Entdeckungen und zu Aufklärung, was dazu führt, dass Julia vor der Wahl steht, ihr Leben zu verändern oder wieder zurück in die heimische Anonymität zu verschwinden. „Der Klang von Wind und Wellen“ von Anne Barns war das dritte Buch der Autorin für mich. Ihr Schreibstil wirkte wieder wie eine Einladung in den Duft von gebackenen Köstlichkeiten und einen Kurzurlaub am Strand einer wunderschönen Nordseeinsel. Die Geschichte um Julias Familie wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Es geht um die Vergangenheit Amrums, die Anfänge des Tourismus und der jungen Mina, die diesen Neuanfang vorantreibt und es gibt die Zeitebene Julias, die in der Gegenwart spielt. Ich habe lange Zeit nach den Verbindungen der beiden Zeitebenen gesucht und sie recht spät gefunden. Auch muss ich zugeben, dass ich mit dieser Verbindung zu Julias Familie nicht gerechnet hatte. Ich hatte vollkommen andere Ideen. Ich liebe die Zeit abseits der Saison an der See. Einer Zeit, der Gemütlichkeit, in der sich die Menschen zurückziehen, sich aber gleichzeitig gern den Wind um die Ohren pusten lassen und man die Schönheit der Insel abseits der touristischen Ströme ganz anders genießen kann. Genau dieses Flair hat die Autorin gewinnbringend eingesetzt und gleichzeitig Julias Bücherliebe hervorgehoben, sodass sich, diese Geschichte lesende Bücherwürmer, gleich mit der Protagonistin verbinden können. Gleiches gilt für die Leckermäulchen unter den Lesern, wozu ich mich auch zähle. Bei der Beschreibung des Nougats ist mir förmlich das Wasser im Mund zusammengelaufen und ich hätte mich am liebsten mit in die Kaffeerunde gesetzt. Ich fand es sehr schön, bereits bekannten Charakteren aus dem vorherigen Roman begegnen zu dürfen, was eine Art „Nachhausekommen“ impliziert. Auch Julia ist nach Hause gekommen, in die Inselwelt Amrums und mitten ins Herz ihrer Bewohner. Alles in allem ist Anne Barns mit dieser Geschichte wieder ein süß-salziges Highlight mit einem Hauch von Nordseewind gelungen. Wer also Insel- und Liebesgeschichten mag und dazu gerne ein bisschen Nougat nascht, ist hier vollkommen richtig.
Die Buchhändlerin Julia hat sich von ihrem Freund getrennt und verliert ihre Arbeit. Als ihr geliebter Großvater stirbt, fühlt sie sich einsam und verloren. In seinem Nachlass stößt sie auf ein rätselhaftes Schriftstück und ein altes Foto von Amrum. Kurzerhand folgt sie den Spuren der Vergangenheit und reist auf die Insel. Dort genießt sie die Zeit sehr und alte Erinnerungen an Familienurlaube werden wach. Sie verlängert ihren Aufenthalt und erlebt mehr Überraschungen, als gedacht - was genau geschieht, solltet ihr selbst lesen. Der Roman lässt sich wunderbar flüssig lesen. Es gibt zwei Zeitebenen und Kapitel für Kapitel setzt sich eine emotionale Familiengeschichte zusammen. Vor allem hätte ich die Auflösung so nicht erwartet. In der Vergangenheit lernen wir interessante Fakten über Amrum, über den Walfang und später über Veränderungen der Insel durch den aufkommenden Tourismus kennen. Typisch für Anne Barns spielen auch in diesem Buch kulinarische Köstlichkeiten eine große Rolle. Am Ende des Buches finden sich wieder tolle Rezepte, darunter Nougat und „Dünen im Glas“. Besonders schön empfand ich das Wiedersehen mit Maren und Leni, die – genau wie Julia – leidenschaftlich gerne backen. Neben der Familiengeschichte, das dem Rätsel aus der Vergangenheit ist auch eine schöne Liebesgeschichte eingeflochten, die aber nicht im Mittelpunkt steht. Die Figuren wirken durchweg lebendig, authentisch und detailreich gezeichnet – sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Fazit: Ein warmherziger Wohlfühlroman mit Tiefgang, einer bewegenden Familiengeschichte und einem traumhaften Setting auf Amrum. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung.
Sehr gemächlich erzählte Geschichte um Familienüberraschungen. Spielt auf zwei Zeitebenen, wobei ich gerne mehr von der anfänglichen Atmosphäre des historischen Parts gehabt hätte. Alles ziemlich hervorsehbar, immer wieder eingestreutes Amrum-Feeling, gut gefallen haben mir die kleinen Wissensausflüge. Tempomäßig passend sehr ruhig u d entspannt gelesen..
Cozy Amrumgeschichte zum Wohlfühlen 🤍
Ein richtiges Wohlfühlbuch. Anders kann ich es gar nicht beschreiben. Man kommt einfach runter und kann ein wenig die Seele baumeln lassen. Ganz bezaubernd 🤍 Wir begleiten hier Julia. Julia ist ein bisschen orientierungslos in ihrem Leben. Ihr Freund hat sie betrogen, sie weiß nicht ob ihr Job noch das richtige für sie ist und ihre Großeltern sind nun beide verstorben, bei denen sie sich verkrochen hatte, als ihr Leben so langsam aus den Fugen geriert. Mit fast 40 Jahren weiß sie nicht wohin 🙏🏻 Doch dann führt sie ein Tagebucheintrag ihres Großvaters nach Amrum. Dort hat sie in ihrer Kindheit immer Urlaub gemacht und dort soll sie auch Familie haben. Sie macht sich auf den Weg. Dort findet sie allerdings nicht nur Antworten, sondern findet auch ganz besondere Menschen 😋 Ich mochte dieses Setting auf der Inseln, in der kleinen Pension, in der sie sich einmietet. Die schroffe und dennoch herzliche Wirtin, der brummige Museumsführer, der ihr doch einen Job als Walführerin anbietet und natürlich die Momente in ihrer kleinen Küche, wenn sie Nougat macht. Das war sehr cozy 🤍 Generell ist das Buch sehr langsam und behutsam. Hatte öfter Tränen in den Augen aber es war auch so versöhnlich und schön. Wir haben hier auch Rückblenden in die Vergangenheit, wie das Leben der Frauen auf der Inseln war. Allerdings waren die nie zu lang oder haben den Fluss der Geschichte behindert 🙏🏻 Band 1 der Reihe wird nun auch bei mir einziehen. Kennt ihr die Reihe oder wäre das gar nichts für euch?

Das Cover ist, wie auch alle anderen Bücher von der Autorin, passend zur Geschichte gestaltet und beim anschauen bekommt man sofort Appetit auf etwas Süßes. Der locker leichte Schreibstil, die bildhaften Beschreibungen von Amrum und auch der Protagonisten sind sehr gut umgesetzt. Die Entwicklung der Hauptprotagonistin Julia war sehr angenehm. Am Anfang wirkte sie noch recht verloren, aber nach und nach ist sie aus sich raus gegangen und konnte so den richtigen Weg einschlagen. Ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit Maren und ihrer Tochter Leni, Malte und Jella aus dem Vorgängerroman gefreut. Die Story ist gut durchdacht und ausgearbeitet und ich bin gerne mit Julia auf Spurensuche gegangen. Genau das mag ich an den Büchern von Anne Barns, oft taucht sie mit den Protagonisten in die Vergangenheit ein, um irgendetwas Geheimnisvolles aufzudecken. Auch die Rezepte am Ende, welche in der Geschichte gebacken werden, finde ich toll und ich habe schon so einiges nach gebacken. Für mich ein sehr schöner Wohlfühlroman den man zu jeder Zeit lesen kann.
Fernweh auf Papier!
Dieses Buch hat mich auf so sachte Art und Weise von Anfang an gefesselt. Ich habe mich dieser Geschichte durch und durch verbunden gefühlt. Noch nie hat ein Buch mir so ein angenehmes Gefühl von Fernweh ins Herz gezaubert. Gleichzeitig ist es so anschaulich geschrieben, dass man glatt das Gefühl hat, selbst auf Amrum zu sein. In der kleinen Ferienwohnung, die sich so heimisch anhört, mit dem Duft von Kuchen und Nougat in der Nase und dem Rauschen der Wellen im Ohr.
Das Buch hat mich auf sehr seichte und angenehm Art von Anfang an gefesselt! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass mir solch ein Fernweh beschert hat. Jede Bescheinigung fühlt sich so nah an, dass man glatt das Gefühl haben könnte, man stände selbst in Amrum. In der gemütlichen Ferienwohnung, den Geruch von Kuchen in der Nase und das Rauschen der Wellen in den Ohren.
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Das Leben ist wie die stürmische See und süßes Friesennougat: Der Wohlfühlroman der Bestsellerautorin von «Apfelkuchen am Meer» und «Der Duft von Kuchen und Meer» entführt uns auf die zauberhafte Insel Amrum: ein Neuanfang am Meer, der weite Horizont, eine neue Liebe und der Duft von Nüssen, Zimt und Schokolade.
Bücher und Nougat, darin findet die achtunddreißigjährige Buchhändlerin Julia Trost, wenn sie traurig ist. Nach dem Tod ihres Großvaters, dessen Haus noch vom betörenden Duft gerösteter Haselnüsse erfüllt ist, fühlt sie sich verloren. Hat sie sich zu sehr um andere gekümmert, um noch zu wissen, was sie selbst möchte? Als sie im Nachlass des Großvaters ein geheimnisvolles Schriftstück und ein altes Foto von Amrum findet, reist sie kurz entschlossen auf die Insel ihrer Kindheitssommer. Die See ist aufgewühlt und stürmisch, doch Julia spürt instinktiv, dass sie inmitten von Wind und Meer die innere Ruhe finden wird, um sich über ihre eigenen Wünsche klar zu werden – und wieder Nougat zuzubereiten, so, wie früher. Doch nie hätte sie gedacht, wie sehr die Insel mit der reichen Seefahrervergangenheit ihr Leben verändern wird.
Book Information
Author Description
Anne Barns ist das Pseudonym einer deutschen Autorin. Für ihre Leidenschaft hat sie den Lehrerinnenberuf gegen das Schreiben eingetauscht. Ihre Wohlfühlromane, die am Meer spielen (u. a. Apfelkuchen am Meer, Der Duft von Kuchen und Meer), sind Bestseller. Die Küste ist ihr zweites Zuhause. Wann immer es möglich ist, zieht es sie nach Amrum, Rügen oder andere Orte am Meer – um aufzutanken, die Seele baumeln zu lassen oder um zu schreiben.
Posts
Ein Wohlfühlroman für gemütliche Stunden. Julia reist nach Amrum, die Insel ihrer Sommerferien mit Oma und Opa. Beide sind Verstorben und Julias Leben ist außerdem aus dem Fugen geraten. Auf der Insel möchte sie zur Ruhe kommen. Sie lernt dort viele neue Menschen kennen, die ihr auch einiges über ihre Familiengeschichte erzählen können. Bleibt sie am Ende auf Amrum, oder geht sie doch wieder zurück nach Oberhausen?
"Der Klang von Wind und Wellen" ist das neueste Buch von der Autorin Anne Barns, die seit ein paar Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. Am Anfang war ich mir noch unsicher, wie das Buch sich entwickelt und kam nicht so richtig rein. Aber nach und nach fühlte ich mich immer wohler und die Geschichte gefiel mir immer besser. Vor allem die Hauptperson Julia hatte ich ganz schnell ins Herz geschlossen. Sie vereint ja alles was ich liebe :) Bücher und Nougat bzw. Schokolade :) Später kam dann noch Amrum dazu und ich war komplett von der Geschichte eingenommen und wollte unbedingt die ganzen Geheimnisse erfahren. Das Ende von der Geschichte hat mich sogar überrascht, da ich damit nicht gerechnet hatte. Ein rundherum sehr schönes Buch :) Wer tolle Geschichten mag, die sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit Aspekte aufweist, auf der tollen Insel Amrum spielt, Schokolade und Bücher über alles liebt, wird dieses Buch lieben Das Buch bekommt von mir 4,5/5 ⭐️
Sehr berührend! Ich hatte traumhaft schöne Lesestunden!
Julias wertvoller Winter auf Amrum Julias Leben ist gerade vollkommen im Umbruch. Denn vor einem halben Jahr hat sie sich von ihrem Ex-Freund Tobias getrennt und ist zu ihrem Großvater ins Haus gezogen. Dort konnte sie sich besser um ihn kümmern und die Zeit mit ihm genießen. Doch nun ist er gestorben, Julia ist unendlich traurig und zudem auch noch ohne Arbeitsstelle, denn auch diese hat sie vor kurzem verloren. Als sie Fotos und ein Notizbuch findet, das auf eine tiefere Verbindung zu Amrum hindeuten und nicht nur an die alljährlichen Familienurlaube erinnern, macht sie sich spontan auf den Weg dorthin. Und Julia findet auf der kleinen Insel nicht nur Entspannung und Ruhe, sondern auch Freunde, Spuren ihrer Großeltern und einen Job. Anne Barns widmet diesen Roman ganz Julia, die vor vielen Neuanfängen steht und auf Amrum die Zeit findet, sich Gedanken über ihr Leben, ihre Träume und ihre Zukunft zu machen. Die Handlung ist erfüllt von der winterlichen Stimmung der Nordseeinsel Amrum und gibt Julia und ihrer Zeit dort den perfekten Rahmen. Auch ohne große und lange Liebesgeschichte sind die Tage Julias erfüllt von Gedanken, wunderschönen Treffen mit neuen Freunden und dem Meer, sodass niemals Langeweile aufkommt. Ich liebe die atmosphärischen Wohlfühlromane von Anne Barns! Sie schreibt so fesselnd und bewegend, dass ich kaum mehr aufhören kann zu lesen. Da die winterliche und teilweise stürmische Nordsee einen großen Platz in der Handlung dieses Buches einnimmt, habe ich jetzt richtiggehend Meerweh, vorallem weil ich schon immer einmal Urlaub zu dieser Zeit dort machen wollte.

Der Ruf des Meeres „Vielleicht war genau jetzt die Zeit, dorthin zurückzukehren. Und vielleicht würde ich dort nicht nur Erinnerungen wieder finden, sondern auch eine Ahnung davon, was ich wirklich wollte.“ (S. 84) Nach dem Tod ihres Großvaters findet Julia in einer Schublade Urlaubsfotos von Amrum und erinnert sich an die Sommerferien, die sie dort mit ihren Großeltern verbracht hat. Außerdem entdeckt sie ein schmales Büchlein, in dem eine gewisse Mina Bork um 1880 die Preise für Schiffsladungen vermerkt hat – wie ist dieses Buch in den Besitz ihres Großvaters gelangt? Da Julia sich gerade haltlos fühlt, wie ein Blatt im Wind, fährt sie kurzentschlossen für eine Woche auf die Insel. Nichts hält sie mehr im Haus ihres Großvaters, um den sie sich in den letzten Monaten liebevoll gekümmert hat. Kurz zuvor ist ihre Beziehung an der Untreue ihres Freundes zerbrochen, und auch ihren Job in der Buchhandlung hat sie durch einen Besitzerwechsels verloren. Dank eines kleinen Erbes kann sie sich nun die Zeit nehmen, wieder zu sich selbst zu finden und zu überlegen, was sie in Zukunft wirklich will. Ihr Herz schlägt nämlich nicht nur für Bücher, sondern auch für selbstgemachten Haselnussnougat. Aber könnte sie davon leben? Oder lässt sich vielleicht beides miteinander verbinden? Als sie auf Amrum ankommt, fühlt es sich an wie ein Nach-Hause-Kommen. Auch wenn sich die Insel verändert hat, erkennt sie vieles wieder. Mitten im November lässt sie sich den Kopf und das Herz ordentlich durchpusten, findet alte Freunde wieder, lernt neue Menschen kennen – und erhält ganz unerwartet eine Stelle als Führerin bei der Pottwal-Ausstellung im Naturzentrum. „Vielleicht ist jetzt der Moment gekommen, die Vergangenheit ein für alle Mal ruhen zu lassen und nur nach vorne zu schauen.“ (S. 230) Während ihres Aufenthalts spürt Julia zudem ihrer Familiengeschichte nach. Sie erkundigt sich nach ihrem Großvater und seiner Verbindung zu Mina, entdeckt ein altes Geheimnis und söhnt sich mit einem nahen Familienmitglied aus. Ich mag es, wie Anne Barns in ihren Büchern lange verschüttete familiäre Verbindungen aufdeckt und durch eine zweite Zeitebene lebendig werden lässt. Ganz nebenbei erfährt man vom harten, entbehrungsreichen Leben der Frauen und Kinder auf Amrum – davon, wie sie ohne Unterlass arbeiteten, um die Familien zu ernähren, während die Männer auf Walfahrt waren. Und wie die Mütter hofften, dass das nächste Kind endlich ein Mädchen sein würde, das auf der Insel bleiben könnte und nicht zur See fahren müsste. Ich schätze Anne Barns‘ literarischen Stil sehr: Trotz der teils traurigen Schicksale ihrer ProtagonstInnen gelingt es ihr stets, Hoffnung und Zuversicht zu verbreitet. „Der Klang von Wind und Wellen“ ist ein Buch zum Nachdenken, Wohlfühlen und Träumen, das Lust auf Nougat und Mee(h)r macht.

Darum geht es: Nach dem Tod ihres Großvaters fühlt sich die 38-jährige Buchhändlerin Julia etwas orientierungslos. Beim Durchsehen seines Nachlasses entdeckt sie ein altes Foto und ein geheimnisvolles Schriftstück, die sie auf die Nordseeinsel Amrum führen, den Ort ihrer Kindheitssommer. Dort sucht Julia zwischen Wind, Meer und Erinnerungen nach Antworten auf die Fragen ihres Lebens und nach dem, was sie wirklich möchte. Mein Leseeindruck: Ein richtiger Wohlfühlroman: warmherzig, berührend und einfach zum Eintauchen. Julia ist eine unglaublich sympathische und bodenständige Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Ich habe sie so gerne auf ihrer Reise nach Amrum begleitet, auf der Suche nach sich selbst, nach Antworten und einem neuen Stück Lebensglück. Amrum wird in diesem Buch zu weit mehr als nur einer Kulisse. Die Insel lebt und atmet auf jeder Seite. Man spürt den Wind und hört das Rauschen der Wellen. Anne Barns gelingt es wunderbar, diese besondere Atmosphäre einzufangen, mit ganz viel Gefühl, einem lebendigen Schreibstil und feinem Gespür für Sprache. Besonders schön fand ich auch, dass sie Dialekte und kleine Eigenheiten der Inselbewohner einfließen lässt. Neben der herrlich gemütlichen Inselstimmung steckt aber auch Tiefe in diesem Roman. Es geht um Verlust, um Familiengeheimnisse, um das Loslassen und darum, wieder zu sich selbst zu finden. Julia entdeckt nicht nur die Spuren ihrer Vergangenheit, sondern auch neue Wege in die Zukunft - und das alles, begleitet vom Duft von Nougat und gerösteten Haselnüssen. Ich bin nach wenigen Seiten völlig abgetaucht und habe das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt. Erst beim Schließen des Buchdeckels bin ich wieder aufgetaucht, mit einem Lächeln im Gesicht und ganz viel Wärme im Herzen. Fazit: 4,5/5 ⭐️ Ein wunderbares Buch für alle, die Geschichten lieben, die ans Meer führen, das Herz berühren und ein bisschen nach zuhause schmecken. Leseempfehlung!

Der erste Teil war etwas besser …
📖Der Klang von Wind und Wellen 📝 Anne Barns 📍 Rowohlt VL 🔍 Inhalt : In dem Roman reist die Protagonistin an die Küste, um Abstand von ihrem bisherigen Leben zu gewinnen. Dort wird sie nicht nur mit alten Erinnerungen, sondern auch mit lange verborgenen Familiengeheimnissen konfrontiert. Zwischen Wind und Wellen beginnt sie, ihre Vergangenheit neu zu betrachten und den Mut für einen Neuanfang zu finden. 🖋️ Rezension Mit „Der Klang von Wind und Wellen“ erzählt Anne Barns eine gefühlvolle Geschichte über Neuanfänge, Familie und die Kraft des Meeres. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die an die Küste reist und dort nicht nur Abstand vom Alltag gewinnt, sondern sich auch lange verdrängten Erinnerungen stellen muss. Besonders eindrucksvoll sind die stimmungsvollen Beschreibungen von Wind, Wellen und weiter Landschaft, die der Geschichte eine ruhige, fast meditative Atmosphäre verleihen. Die Figuren wirken authentisch, ihre Entwicklungen nachvollziehbar und berührend. Der Roman lebt weniger von dramatischer Spannung als von leisen, emotionalen Momenten. Ein warmherziges Buch für alle, die Geschichten über Selbstfindung und zweite Chancen lieben.
Süßes Amrum Auf den Spuren von Opas Hinterlassenschaften verschlägt es Julia nach Amrum. Mit ihm Gepäck hat sie ihre Leidenschaft zum Backen und ein altes Fundstück aus dem Erbe. Für Julia beginnt eine Reihe von zufälligen Entdeckungen und zu Aufklärung, was dazu führt, dass Julia vor der Wahl steht, ihr Leben zu verändern oder wieder zurück in die heimische Anonymität zu verschwinden. „Der Klang von Wind und Wellen“ von Anne Barns war das dritte Buch der Autorin für mich. Ihr Schreibstil wirkte wieder wie eine Einladung in den Duft von gebackenen Köstlichkeiten und einen Kurzurlaub am Strand einer wunderschönen Nordseeinsel. Die Geschichte um Julias Familie wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Es geht um die Vergangenheit Amrums, die Anfänge des Tourismus und der jungen Mina, die diesen Neuanfang vorantreibt und es gibt die Zeitebene Julias, die in der Gegenwart spielt. Ich habe lange Zeit nach den Verbindungen der beiden Zeitebenen gesucht und sie recht spät gefunden. Auch muss ich zugeben, dass ich mit dieser Verbindung zu Julias Familie nicht gerechnet hatte. Ich hatte vollkommen andere Ideen. Ich liebe die Zeit abseits der Saison an der See. Einer Zeit, der Gemütlichkeit, in der sich die Menschen zurückziehen, sich aber gleichzeitig gern den Wind um die Ohren pusten lassen und man die Schönheit der Insel abseits der touristischen Ströme ganz anders genießen kann. Genau dieses Flair hat die Autorin gewinnbringend eingesetzt und gleichzeitig Julias Bücherliebe hervorgehoben, sodass sich, diese Geschichte lesende Bücherwürmer, gleich mit der Protagonistin verbinden können. Gleiches gilt für die Leckermäulchen unter den Lesern, wozu ich mich auch zähle. Bei der Beschreibung des Nougats ist mir förmlich das Wasser im Mund zusammengelaufen und ich hätte mich am liebsten mit in die Kaffeerunde gesetzt. Ich fand es sehr schön, bereits bekannten Charakteren aus dem vorherigen Roman begegnen zu dürfen, was eine Art „Nachhausekommen“ impliziert. Auch Julia ist nach Hause gekommen, in die Inselwelt Amrums und mitten ins Herz ihrer Bewohner. Alles in allem ist Anne Barns mit dieser Geschichte wieder ein süß-salziges Highlight mit einem Hauch von Nordseewind gelungen. Wer also Insel- und Liebesgeschichten mag und dazu gerne ein bisschen Nougat nascht, ist hier vollkommen richtig.
Die Buchhändlerin Julia hat sich von ihrem Freund getrennt und verliert ihre Arbeit. Als ihr geliebter Großvater stirbt, fühlt sie sich einsam und verloren. In seinem Nachlass stößt sie auf ein rätselhaftes Schriftstück und ein altes Foto von Amrum. Kurzerhand folgt sie den Spuren der Vergangenheit und reist auf die Insel. Dort genießt sie die Zeit sehr und alte Erinnerungen an Familienurlaube werden wach. Sie verlängert ihren Aufenthalt und erlebt mehr Überraschungen, als gedacht - was genau geschieht, solltet ihr selbst lesen. Der Roman lässt sich wunderbar flüssig lesen. Es gibt zwei Zeitebenen und Kapitel für Kapitel setzt sich eine emotionale Familiengeschichte zusammen. Vor allem hätte ich die Auflösung so nicht erwartet. In der Vergangenheit lernen wir interessante Fakten über Amrum, über den Walfang und später über Veränderungen der Insel durch den aufkommenden Tourismus kennen. Typisch für Anne Barns spielen auch in diesem Buch kulinarische Köstlichkeiten eine große Rolle. Am Ende des Buches finden sich wieder tolle Rezepte, darunter Nougat und „Dünen im Glas“. Besonders schön empfand ich das Wiedersehen mit Maren und Leni, die – genau wie Julia – leidenschaftlich gerne backen. Neben der Familiengeschichte, das dem Rätsel aus der Vergangenheit ist auch eine schöne Liebesgeschichte eingeflochten, die aber nicht im Mittelpunkt steht. Die Figuren wirken durchweg lebendig, authentisch und detailreich gezeichnet – sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Fazit: Ein warmherziger Wohlfühlroman mit Tiefgang, einer bewegenden Familiengeschichte und einem traumhaften Setting auf Amrum. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung.
Sehr gemächlich erzählte Geschichte um Familienüberraschungen. Spielt auf zwei Zeitebenen, wobei ich gerne mehr von der anfänglichen Atmosphäre des historischen Parts gehabt hätte. Alles ziemlich hervorsehbar, immer wieder eingestreutes Amrum-Feeling, gut gefallen haben mir die kleinen Wissensausflüge. Tempomäßig passend sehr ruhig u d entspannt gelesen..
Cozy Amrumgeschichte zum Wohlfühlen 🤍
Ein richtiges Wohlfühlbuch. Anders kann ich es gar nicht beschreiben. Man kommt einfach runter und kann ein wenig die Seele baumeln lassen. Ganz bezaubernd 🤍 Wir begleiten hier Julia. Julia ist ein bisschen orientierungslos in ihrem Leben. Ihr Freund hat sie betrogen, sie weiß nicht ob ihr Job noch das richtige für sie ist und ihre Großeltern sind nun beide verstorben, bei denen sie sich verkrochen hatte, als ihr Leben so langsam aus den Fugen geriert. Mit fast 40 Jahren weiß sie nicht wohin 🙏🏻 Doch dann führt sie ein Tagebucheintrag ihres Großvaters nach Amrum. Dort hat sie in ihrer Kindheit immer Urlaub gemacht und dort soll sie auch Familie haben. Sie macht sich auf den Weg. Dort findet sie allerdings nicht nur Antworten, sondern findet auch ganz besondere Menschen 😋 Ich mochte dieses Setting auf der Inseln, in der kleinen Pension, in der sie sich einmietet. Die schroffe und dennoch herzliche Wirtin, der brummige Museumsführer, der ihr doch einen Job als Walführerin anbietet und natürlich die Momente in ihrer kleinen Küche, wenn sie Nougat macht. Das war sehr cozy 🤍 Generell ist das Buch sehr langsam und behutsam. Hatte öfter Tränen in den Augen aber es war auch so versöhnlich und schön. Wir haben hier auch Rückblenden in die Vergangenheit, wie das Leben der Frauen auf der Inseln war. Allerdings waren die nie zu lang oder haben den Fluss der Geschichte behindert 🙏🏻 Band 1 der Reihe wird nun auch bei mir einziehen. Kennt ihr die Reihe oder wäre das gar nichts für euch?

Das Cover ist, wie auch alle anderen Bücher von der Autorin, passend zur Geschichte gestaltet und beim anschauen bekommt man sofort Appetit auf etwas Süßes. Der locker leichte Schreibstil, die bildhaften Beschreibungen von Amrum und auch der Protagonisten sind sehr gut umgesetzt. Die Entwicklung der Hauptprotagonistin Julia war sehr angenehm. Am Anfang wirkte sie noch recht verloren, aber nach und nach ist sie aus sich raus gegangen und konnte so den richtigen Weg einschlagen. Ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit Maren und ihrer Tochter Leni, Malte und Jella aus dem Vorgängerroman gefreut. Die Story ist gut durchdacht und ausgearbeitet und ich bin gerne mit Julia auf Spurensuche gegangen. Genau das mag ich an den Büchern von Anne Barns, oft taucht sie mit den Protagonisten in die Vergangenheit ein, um irgendetwas Geheimnisvolles aufzudecken. Auch die Rezepte am Ende, welche in der Geschichte gebacken werden, finde ich toll und ich habe schon so einiges nach gebacken. Für mich ein sehr schöner Wohlfühlroman den man zu jeder Zeit lesen kann.
Fernweh auf Papier!
Dieses Buch hat mich auf so sachte Art und Weise von Anfang an gefesselt. Ich habe mich dieser Geschichte durch und durch verbunden gefühlt. Noch nie hat ein Buch mir so ein angenehmes Gefühl von Fernweh ins Herz gezaubert. Gleichzeitig ist es so anschaulich geschrieben, dass man glatt das Gefühl hat, selbst auf Amrum zu sein. In der kleinen Ferienwohnung, die sich so heimisch anhört, mit dem Duft von Kuchen und Nougat in der Nase und dem Rauschen der Wellen im Ohr.
Das Buch hat mich auf sehr seichte und angenehm Art von Anfang an gefesselt! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass mir solch ein Fernweh beschert hat. Jede Bescheinigung fühlt sich so nah an, dass man glatt das Gefühl haben könnte, man stände selbst in Amrum. In der gemütlichen Ferienwohnung, den Geruch von Kuchen in der Nase und das Rauschen der Wellen in den Ohren.





















