Der Klang sterbender Wellen

Der Klang sterbender Wellen

Hardback
3.811

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Description

Von ihren Eltern verlassen, macht Šemanta das Beste aus dem kargen Angebot, welches das Schicksal ihr bietet. Sie entscheidet sich für ein Leben als Pirat und vor allem: für ein Leben in Freiheit. Ihr zur Seite steht der alte Krieger Ervin, der sie wie ein Vater leibt. Doch bei Vollmond verwandelt er sich in einen blutrünstigen Werwolf, der den Unterschied zwischen Freund und Feind nicht kennt. Auf der Suche nach einer Heilung für ihren Ziehvater stossen Šemanta und ihre Crew der Black Valkyrie auf versunkene Städte, stellen sich den Naturgewalten auf hoher See und wecken manche Bestie in den Tiefen der Meere. Ihrer grössten Herausforderung begegnet Šemanta jedoch, als sie mit den dunklen Geheimnissen ihrer eigenen Vergangenheit und die des Pilatus, im Herzen der Eidgenossenschaft, konfrontiert wird. Dabei muss sie auf schmerzliche Weise erfahren: Familie basiert nicht auf Blut, sondern auf Vertrauen und Loyalität. Eine Reise, die ihren Anfang auf hoher See nimmt und in einer fantastischen Schweiz ihr Ende findet.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Historical
Format
Hardback
Pages
1020
Price
50.40 €

Author Description

Geboren und lebt in Richterswil am Zürichsee.

Posts

3
All
5

Dieser herrliche Brocken von 1020 Seiten beinhaltet die Geschichte von Semanta Sturmbrecher, einer jungen Piratenkapitänin, verlassen von den Eltern und aufwachsend unter den Fittichen ihres Ziehvaters Ervin. Gemeinsam bereisen sie die Meere der Welt, auf der Suche nach Abenteuern, Ruhm und Reichtum. Doch bald holen Semanta ihre eigene Vergangenheit und Herkunft ein, womit ein neues Kapitel in ihrem Leben beginnt. Nicht nur die äußere, optische Aufmachung dieses Buches versteht es zu überzeugen. Nein, auch der Inhalt dieses epischen Werkes weiß zu begeistern. An manchen Stellen fühlte ich mich an Reisen und Abenteuer im Stile eines Jules Verne erinnert, andere haben mich mit Skrupellosigkeit und einem gesunden Maß an Düsterheit in ihren Bann geschlagen. Das Buch ist in drei Teile aufgesplittet, die zwar eng zusammenhängen und eine gemeinsame, eng verwobene Geschichte erzählen, aber die Blickrichtung und auch die handelnden Personen geschickt ergänzen. Sprachlich, stilistisch und weltenbaulich wundervoll passend zum Setting, fehlt hier nichts, was mich als Phantasten begeistert. Insgesamt ein Buch, dass mich vollauf begeistern konnte, zumal es jetzt, gelesen, mein Bücherregal ziert und dort eine ebenso verdammt gute Figur macht. Wer es mit Piraten und Seefahrt hält, wessen Herz für Fantasy schlägt, wer Abenteuer liebt und sich gerne auf Entdeckungsreise nach legendären Schätzen begibt, ist hier absolut richtig aufgehoben. Von mir gibt es dafür nichts anderes, als eine klare Leseempfehlung!

3.5

Eine mitreißende Piratengeschichte.

"Brennende Gischt" ist Band 1 der Fantasy-Abenteuer-Trilogie "Der Klang der sterbenden Wellen" aus der Feder des schweizer Autors Angelo Nero. Darum geht's: Das Piratenschiff "Black Valkyrie" steht unter dem Kommando der jungen und abenteuerlustigen Šemanta. Der zweite Kapitän des Schiffes und gleichzeitig Šemantas Beschützer ist niemand geringeres als Ervin, ein alter Krieger, der für Šemanta ein Vater ist. Doch eben jener leidet unter einem Fluch: In jeder Vollmondnacht verwandelt er sich in einen Werwolf. Šemanta greift nach jedem Strohhalm, der auch nur ansatzweise verspricht, Ervin von jenem Fluch zu befreien. Und so stürzt Šemanta sich mit ihrer Crew der Black Valkyrie von einem Abenteuer ins nächste... Ervin indessen trägt seit vielen Jahren ein Geheimnis mit sich herum, über das er aus Angst sie könne sich von ihm abwenden, noch nie mit Šemanta gesprochen hat. Doch kein Geheimnis lässt sich für die Ewigkeit bewahren! Vorab muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich im Buchladen wohl nicht nach dem Buch gegriffen hätte, denn das Cover ist nicht gerade schön und macht auch nicht neugierig auf den Inhalt. Aber: Hier beweist sich mal wieder, dass man nicht nach dem Äußeren gehen sollte, denn die Geschichte selbst hat mir wahnsinnigen Spaß gemacht. Neben den typischen Piratenseeschlachten und dem Gieren nach Schätzen und fetter Beute, versteckt sich in dieser Geschichte noch ein großes Geheimnis, welches man nach und nach allmählich anfängt zu begreifen, jedoch nie vollständig durchdringt... Der Charaktere mochte ich ganz gerne. Šemanta ist eine aufgeweckte und lebensbejahende junge Frau, die vor keinem Abenteuer zurückschreckt. Ich mochte sie sehr gerne. Ervin ist ein grimmiger und wortkarger Mann. Mit Argusaugen wacht er über Šemanta, jedoch traut er sich bis zum Ende des ersten Bandes nicht mit ihr über die Vergangenheit zu sprechen. Auch versucht er stets sie vor Fehlentscheidungen zu bewahren. Jedoch wäre Šemanta nicht Šemanta, würde sie nicht immer ihren Kopf durchsetzen und so bleibt Ervin oft nur an ihrer Seite zu stehen und zu versuchen das Schlimmste abzuwenden. Da Angelo Nero Schweizer ist, möchte ich noch darauf hinweisen, dass es den Buchstaben "ß" in der Schweiz nicht gibt. Daher könnte es sein, dass ihr beim Lesen in dem ein oder anderen Moment kurz über ein Wort stolpert. Am meisten fällt es beim Wort "Maße" auf, das man dann als "Masse" liest, was in Deutschland natürlich eine andere Bedeutung hat. Über das ganze Buch gesehen fällt das aber nicht weiter ins Gewicht und ich habe es auch nicht als störend empfunden, was natürlich daran lag, dass ich um diesen Fakt wusste.

Eine mitreißende Piratengeschichte.
2.5

Nichts Besonderes, aber eine nette Geschichte für zwischendurch.

"Zorn der Walküre" ist Band 2 der Fantasy-Abenteuer-Trilogie "Der Klang der sterbenden Wellen" aus der Feder des schweizer Autors Angelo Nero. Darum geht's: Šemanta, Kapitänin des Piratenschiffs "Black Valkyrie" trifft nicht ganz freiwillig auf ihren Urgroßvater Sariel und erfährt von ihrer Abstammung. Diese Offenbarung schmeckt ihr natürlich überhaupt nicht und auch Ervin ist nicht sonderlich erfreut über das Treffen und was es mit sich bringt. Denn Šemanta oder Uriel, wie sie eigentlich heißt, muss wohl oder übel mit Sariel zur Drachenfeste fliegen, um ein Abkommen mit ihrem leiblichen Vater zu schließen. Doch entgegen ihrer Hoffnungen wird sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Ihre Stiefmutter ist ein echtes Biest und der ältere ihrer Halbbrüder steht dem in nichts nach. Lediglich ihr jüngster Halbbruder Nathanael ist erfreut über die Bekanntschaft. Šemanta ist eine aufgeweckte und lebensbejahende junge Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist und die ich auch - wie im ersten Band - ganz gerne mochte. Ebenso wie ihren Urgroßvater Sariel, der Einiges wieder gutzumachen versucht. Ervin hingegen habe ich hier schmerzlich vermisst, wie auch die Suche nach der Lösung gegen seinen Fluch. Rückblickend blieb dieses Buch sehr hinter meinen Erwartungen zurück und entwickelte sich in eine gänzlich andere Richtung als der erste Band. Diese Richtung sagte mir leider gar nicht zu. Was hat mich gestört? Das sehr klischeehafte böse Stiefmuttermuster, dass arg an meinen Nerven zerrte, genauso wie der verzogene Bengel Ariel, der einfach eine Tracht Prügel gebraucht hätte. Irgendwie kam ich mit beidem nicht gut zurecht. Insgesamt hat mir das Buch aber ein paar angenehme Lesestunden beschert. Auch kann ich sagen, dass es eine gute Geschichte war, mehr jedoch auch nicht. Es war jetzt nicht überragend gut oder hat mich vom Hocker gerissen, aber es war schön für zwischendurch - etwas zum Durchatmen - und auch das Piratenfeeling kam nicht zu kurz. Jeder der Lust auf eine Piraten-Geheimbundgeschichte hat und auf der Suche nach einer leichten Lektüre für zwischendurch ist, liegt hier sicherlich nicht falsch.

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