Der Kaiser und die Kunst
Softcover
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Description
Nikolaus Bernau zeigt,
dass ein Kaiser nicht für die revolutionäre Avantgarde sein konnte –
durchaus aber für die Reform der Tradition. Kein europäischer Monarch um 1900 hat sich so sehr in Kunstfragen
engagiert wie Kaiser Wilhelm II., und keiner wurde so sehr angegriffen
als Feind der Moderne. Lange wurde die Entwicklung der vielfältigen
Modernen in Deutschland als Kampf mit den Kunstauffassungen des
Kaisers interpretiert, der traditionell markiert wird mit den Skandalen
um Edward Munch und den Nationalgaleriedirektor Hugo von Tschudi
und dem ästhetischen Desaster des Berliner Domes. Seine lauten Reden
über die Kunst und die Vorliebe für akademische Bildhauer und Maler
erleichtern diese Perspektive. Doch entsprechen die Reden den Taten
des Kaisers, war er, dessen Modernität in Technik-, Bildungs- und
Medienpolitik längst erwiesen ist, ausgerechnet in Kunstfragen wirklich
so reaktionär? Warum konnte trotz seines Vetorechts die Nationalgalerie
zum Haus der Moderne schlechthin aufwachsen, warum galt die Berliner
Staatsarchitektur um 1910 als die modernste Europas? Der Autor
wirft ein neues Licht auf den Kaiser und sein Kunstverständnis.
No other monarch around 1900 was more interested in art than Emperor
William II and no one was more criticised as an enemy of modernity.
Bernau shows why it was impossible for an emperor to promote the
revolutionary Avant Garde, but possible for him to support the reform of
tradition.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Art
Format
Softcover
Pages
88
Price
15.30 €
Description
Nikolaus Bernau zeigt,
dass ein Kaiser nicht für die revolutionäre Avantgarde sein konnte –
durchaus aber für die Reform der Tradition. Kein europäischer Monarch um 1900 hat sich so sehr in Kunstfragen
engagiert wie Kaiser Wilhelm II., und keiner wurde so sehr angegriffen
als Feind der Moderne. Lange wurde die Entwicklung der vielfältigen
Modernen in Deutschland als Kampf mit den Kunstauffassungen des
Kaisers interpretiert, der traditionell markiert wird mit den Skandalen
um Edward Munch und den Nationalgaleriedirektor Hugo von Tschudi
und dem ästhetischen Desaster des Berliner Domes. Seine lauten Reden
über die Kunst und die Vorliebe für akademische Bildhauer und Maler
erleichtern diese Perspektive. Doch entsprechen die Reden den Taten
des Kaisers, war er, dessen Modernität in Technik-, Bildungs- und
Medienpolitik längst erwiesen ist, ausgerechnet in Kunstfragen wirklich
so reaktionär? Warum konnte trotz seines Vetorechts die Nationalgalerie
zum Haus der Moderne schlechthin aufwachsen, warum galt die Berliner
Staatsarchitektur um 1910 als die modernste Europas? Der Autor
wirft ein neues Licht auf den Kaiser und sein Kunstverständnis.
No other monarch around 1900 was more interested in art than Emperor
William II and no one was more criticised as an enemy of modernity.
Bernau shows why it was impossible for an emperor to promote the
revolutionary Avant Garde, but possible for him to support the reform of
tradition.
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Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Art
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Softcover
Pages
88
Price
15.30 €



