Der Jordan XI. Holy Grail

Der Jordan XI. Holy Grail

Softcover

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Description

Als die älteste Tochter von Nataniel Christgau anfing Basketball zu spielen, katapultierte ihn das in eine fast schon vergessene Zeit. Eine Zeit, in deren Zentrum Michael Jordan stand, the GOAT. Und dann noch etwas anderes ... In einem autofiktionalen Text, ebenso rasant wie assoziativ, entschlossen leidenschaftlich und witzig, dürfen wir Leser den Autor auf diese Reise begleiten. Jordan konnte alles auf dem Court. Er sprang nicht, nein, er flog zum Korb. Und dann waren da die Schuhe, die Air Jordans von Nike. Unter diesen Fetischprodukten gibt es nun eins – Fetischprodukt aller Fetischprodukte, quasi Splitter vom wahren Kreuze – den Air Jordan XI. Der Lieblingsschuh von Jordan selbst. Der Autor dieses Essays gibt es unumwunden zu: er wollte sie damals so sehr. Und als seine Tochter anfing Basketball zu spielen – muss man erwähnen, welche Schuhe sie wollte? – erinnerte er sich wieder an diese funkelnden Schuhe. Schuhe, die in ihm 1995, als sie auf den Markt kamen, ein so unbeschreiblich überwältigendes Begehren auslösten, dass man es als erwachsener Mensch eigentlich nicht glauben kann bzw. will. Dreißig Jahre später besucht er diese fast vergessene Welt, sucht die Schuhe im Netz, erinnert sich daran, wie er als noch Kind, fast Teenager vor dem Fernseher saß und die Werbung für diesen Schuh sah. Von da an war alles andere Scheiße. Was hätte er nicht für dieses Paar Jordans getan? Er hat sie nie bekommen. Jetzt schreibt er darüber. Holy grail. Vielleicht hat jedes Zeitalter das Paradies, das es verdient. Nataniel Christgau geht es darum, dem elf oder zwölfjährigen Jungen, der er einmal war, gerecht zu werden. Kritische Theorie oder Freuds Fetischüber- legungen hätten diesen nicht interessiert.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Literary Essays
Format
Softcover
Pages
N/A
Price
23.20 €

Author Description

Nataniel Christgau, geboren in Düsseldorf, hat seine frühe Kindheit in Chile verbracht. Ist dann wieder nach Düsseldorf zurückgegangen, wo er u.a. auch Streetball spielte. In Heidelberg studierte er Romanistik, Philosophie und Literatur. Er veröffentlichte Texte und Essays zu Cervantes, Paul Valéry, David Foster Wallace und eine Monografie zu Roberto Bolaño ("Tod und Text" bei Matthes und Seitz Berlin, 2016).