Der Himmel über Amerika – Esthers Entscheidung
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Description
Eine junge Frau sucht ihr Glück in der Neuen Welt
Pennsylvania, 1861: Die junge Esther wächst behütet in einer Amisch-Gemeinde auf, doch der Sezessionskrieg spaltet das Land. Sie fühlt sich machtlos, während plündernde Soldaten von Hof zu Hof ziehen und der Krieg immer näher rückt. Eines Tages findet sie den schwer verletzten Soldaten Jack auf ihrem Land. Obwohl er ein Feind ist, kümmert Esther sich um ihn und pflegt ihn gesund, bis er wieder zu Kräften kommt. Allmählich verlieben die beiden sich ineinander – doch sie wissen, diese Liebe muss ein Geheimnis bleiben.
Die emotionale Geschichte einer verbotenen Liebe vor der besonderen historischen Kulisse der Amischen
Book Information
Author Description
Karin Seemayer, geboren 1959, machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war beruflich und privat viel unterwegs. Die meisten ihrer Romanideen sind auf diesen Reisen entstanden. Allerdings musste die Umsetzung warten, bis ihre drei Kinder erwachsen waren. Heute lebt sie im Taunus.Im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane »Die Tochter der Toskana«, »Das Gutshaus in der Toskana«, »Sterne über der Toskana«, »Sommerwind in der Toskana«, »Die Sehnsucht der Albatrosse«, »Das Geheimnis des Nordsterns«, »Bergleuchten« sowie die drei Bände ihrer Amisch-Saga »Der Himmel über Amerika« lieferbar.
Posts
Ein schönes Hörbuch über die Glaubensgemeinschaft der Amischen in Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts.
Eva Becker hat eine angenehme Stimme, ich habe ihr gern zugehört. Karin Seemayer hat eine schöne Geschichte über die Amischen im 19. Jahrhundert geschrieben. Die für mich authentisch und realistisch herüberkam. Eine Liebe zwischen einer Amischen jungen Frau und einem Englischen, sogar einem Soldaten scheint unmöglich, ist sogar verboten! Aber man kann dem Herzen nicht vorschreiben, wen man lieben kann und wen nicht. Ab dem Zeitpunkt, wo Esther auf den Soldaten trifft, fieberte ich mit ihr mit. Ihre Neugier auf die Welt der Englischen war für mich nachvollziehbar und verständlich. Jack war mir ebenfalls sympathisch und ich fand es toll, dass er Esther aus ihrer Gemeinschaft nicht reißen wollte, sich ihr zuliebe den Amischen anschließen wollte. Die Engstirnigkeit und nicht Weltoffenheit der Ältesten der Glaubensgemeinschaft sind für mich erschütternd. Die Verse der Bibel werden wortwörtlich genommen und ausgelebt. Es gibt für sie nur Weiß oder Schwarz. Dass es einige Regeln in einer Gemeinschaft geben muss, ist für mich verständlich. Aber diese so streng nehmen und ausleben, ist für mich nicht nachvollziehbar. In diesem Band gibt es keine Bettszenen. Der Glaube an Gott ist hier vorhanden. Wie ich über Amische gehört und gelesen habe, passt es hier auch das die Protagonisten keine persönliche Beziehung zu Gott haben.
Pennsylvania im Jahr 1861. Daniel und Rebekka haben sich hier ein gutes Leben aufgebaut mit ihrer Familie, die mittlerweile auch mit Enkeln gesegnet ist. Um genau diese Enkel dreht sich nun der zweite Band der Amisch-Reihe von Karin Seemayer. Esther ist mit ihren Anfang 20 mittlerweile schon fast so etwas wie eine alte Jungfer, kann sich aber für die Männer im heiratsfähigen Alter nicht entscheiden. Ihr Bruder Ben ist auch noch ungebunden und lernt als Zimmermann bei einem Gemeindemitglied. Das Alltagsleben der Amisch soll normalerweise nicht von außen beeinflusst werden und doch lässt es sich nicht immer vermeiden, dass genau das passiert. Daniel und schließlich auch Ben engagieren sich bei der Underground Railroad und als der Bürgerkrieg ausbricht, stellt sich die Frage für die Gemeinschaft, was man tun bzw. nicht tun kann. Gerade für Ben stellt sich die Gewissensfrage und er findet für sich einen Weg. Und auch Esther muss sich entscheiden, als ein verletzter Soldat auf dem Hof gesundgepflegt wird, der ihr nicht gleichgültig ist. Karin Seemayer versteht es wieder geschickt gesellschaftliche Fragen in einem Roman zu verpacken. Hier stellt sich nicht nur für die Amisch die Frage, wieviel man bereit ist, für den Staat und die Gemeinschaft, in der man lebt, zu tun. Man lernt die Welt der Amischen weiter kennen und sieht die Konflikte, die auch in dieser scheinbar so harmonischen Gemeinschaft immer wieder aufbrechen. Und es ist recht deutlich zu erkennen, dass es eben nicht den einen Weg gibt, der Menschen und Gemeinschaften glücklich macht. Ich habe dieses Buch wieder sehr gerne gelesen und fand es sehr schön, dass auch die Figuren des ersten Bandes nicht nur am Rande mitgespielt haben. Gerade Daniel und Rebekka spielen noch eine wichtige Rolle und auch andere Personen aus dem ersten Band haben noch einmal ihren Gastauftritt. Trotz des schwierigen Themas schafft es die Autorin auch hier wieder eine Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen und Bilder vor dem inneren Auge zu produzieren. Ich kann auch dieses Buch aus der Amisch-Reihe nur empfehlen und freue mich, dass es noch einen weiteren Band geben wird.
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Eine junge Frau sucht ihr Glück in der Neuen Welt
Pennsylvania, 1861: Die junge Esther wächst behütet in einer Amisch-Gemeinde auf, doch der Sezessionskrieg spaltet das Land. Sie fühlt sich machtlos, während plündernde Soldaten von Hof zu Hof ziehen und der Krieg immer näher rückt. Eines Tages findet sie den schwer verletzten Soldaten Jack auf ihrem Land. Obwohl er ein Feind ist, kümmert Esther sich um ihn und pflegt ihn gesund, bis er wieder zu Kräften kommt. Allmählich verlieben die beiden sich ineinander – doch sie wissen, diese Liebe muss ein Geheimnis bleiben.
Die emotionale Geschichte einer verbotenen Liebe vor der besonderen historischen Kulisse der Amischen
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Author Description
Karin Seemayer, geboren 1959, machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war beruflich und privat viel unterwegs. Die meisten ihrer Romanideen sind auf diesen Reisen entstanden. Allerdings musste die Umsetzung warten, bis ihre drei Kinder erwachsen waren. Heute lebt sie im Taunus.Im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane »Die Tochter der Toskana«, »Das Gutshaus in der Toskana«, »Sterne über der Toskana«, »Sommerwind in der Toskana«, »Die Sehnsucht der Albatrosse«, »Das Geheimnis des Nordsterns«, »Bergleuchten« sowie die drei Bände ihrer Amisch-Saga »Der Himmel über Amerika« lieferbar.
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Ein schönes Hörbuch über die Glaubensgemeinschaft der Amischen in Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts.
Eva Becker hat eine angenehme Stimme, ich habe ihr gern zugehört. Karin Seemayer hat eine schöne Geschichte über die Amischen im 19. Jahrhundert geschrieben. Die für mich authentisch und realistisch herüberkam. Eine Liebe zwischen einer Amischen jungen Frau und einem Englischen, sogar einem Soldaten scheint unmöglich, ist sogar verboten! Aber man kann dem Herzen nicht vorschreiben, wen man lieben kann und wen nicht. Ab dem Zeitpunkt, wo Esther auf den Soldaten trifft, fieberte ich mit ihr mit. Ihre Neugier auf die Welt der Englischen war für mich nachvollziehbar und verständlich. Jack war mir ebenfalls sympathisch und ich fand es toll, dass er Esther aus ihrer Gemeinschaft nicht reißen wollte, sich ihr zuliebe den Amischen anschließen wollte. Die Engstirnigkeit und nicht Weltoffenheit der Ältesten der Glaubensgemeinschaft sind für mich erschütternd. Die Verse der Bibel werden wortwörtlich genommen und ausgelebt. Es gibt für sie nur Weiß oder Schwarz. Dass es einige Regeln in einer Gemeinschaft geben muss, ist für mich verständlich. Aber diese so streng nehmen und ausleben, ist für mich nicht nachvollziehbar. In diesem Band gibt es keine Bettszenen. Der Glaube an Gott ist hier vorhanden. Wie ich über Amische gehört und gelesen habe, passt es hier auch das die Protagonisten keine persönliche Beziehung zu Gott haben.
Pennsylvania im Jahr 1861. Daniel und Rebekka haben sich hier ein gutes Leben aufgebaut mit ihrer Familie, die mittlerweile auch mit Enkeln gesegnet ist. Um genau diese Enkel dreht sich nun der zweite Band der Amisch-Reihe von Karin Seemayer. Esther ist mit ihren Anfang 20 mittlerweile schon fast so etwas wie eine alte Jungfer, kann sich aber für die Männer im heiratsfähigen Alter nicht entscheiden. Ihr Bruder Ben ist auch noch ungebunden und lernt als Zimmermann bei einem Gemeindemitglied. Das Alltagsleben der Amisch soll normalerweise nicht von außen beeinflusst werden und doch lässt es sich nicht immer vermeiden, dass genau das passiert. Daniel und schließlich auch Ben engagieren sich bei der Underground Railroad und als der Bürgerkrieg ausbricht, stellt sich die Frage für die Gemeinschaft, was man tun bzw. nicht tun kann. Gerade für Ben stellt sich die Gewissensfrage und er findet für sich einen Weg. Und auch Esther muss sich entscheiden, als ein verletzter Soldat auf dem Hof gesundgepflegt wird, der ihr nicht gleichgültig ist. Karin Seemayer versteht es wieder geschickt gesellschaftliche Fragen in einem Roman zu verpacken. Hier stellt sich nicht nur für die Amisch die Frage, wieviel man bereit ist, für den Staat und die Gemeinschaft, in der man lebt, zu tun. Man lernt die Welt der Amischen weiter kennen und sieht die Konflikte, die auch in dieser scheinbar so harmonischen Gemeinschaft immer wieder aufbrechen. Und es ist recht deutlich zu erkennen, dass es eben nicht den einen Weg gibt, der Menschen und Gemeinschaften glücklich macht. Ich habe dieses Buch wieder sehr gerne gelesen und fand es sehr schön, dass auch die Figuren des ersten Bandes nicht nur am Rande mitgespielt haben. Gerade Daniel und Rebekka spielen noch eine wichtige Rolle und auch andere Personen aus dem ersten Band haben noch einmal ihren Gastauftritt. Trotz des schwierigen Themas schafft es die Autorin auch hier wieder eine Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen und Bilder vor dem inneren Auge zu produzieren. Ich kann auch dieses Buch aus der Amisch-Reihe nur empfehlen und freue mich, dass es noch einen weiteren Band geben wird.





