Der Herr der Bogenschützen
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Description
Ein neuer Roman von Mac P.Lorne, vom Autor des erfolgreichen historischen Romans "Der Pirat".
Jeanne d'Arc - die Entzauberung eines Mythos: Spannende historische Unterhaltung auch für ein männliches Publikum für die Leser von Bernard Cornwell, Ulf Schiewe und Simon Sparrow.
Vom enteigneten Sohn eines Verschwörers zum Kommandanten der englischen Langbogenschützen: John Holland, der spätere Duke of Exeter, ist eine schillernde Figur im 100-jährigen Krieg zwischen England und Frankreich. Mac P. Lorne lässt uns seine Ausbildung bei den walisischen Bogenschützen ebenso hautnah miterleben wie seine Kriegsgefangenschaft und sein mehrfaches Aufeinandertreffen mit einer verblendeten und fanatischen jungen Frau, die einmal als Jeanne d'Arc in die Geschichte eingehen soll und der es gelingt, einen fast beendeten Krieg wieder aufflammen zu lassen – und deren Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen er am Ende nicht verhindern kann, obwohl er ahnt, dass so eine Märtyrerin geschaffen wird …
Book Information
Author Description
Mac P. Lorne (*1957) hat bisher fünfzehn historische Romane bei Droemer Knaur veröffentlicht, von denen bereits sechs mit bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet worden sind. Mit Der Pirat – Ein Francis-Drake-Roman und Jack Bannister – Herr der Karibik widmete er sich sehr erfolgreich maritimen Themen und erreichte eine große Leserschaft. In seiner Dilogie über Englands berühmtesten Seehelden Lord Nelson begeisterte er im Herbst 2024 erneut. Nun setzt Lorne mit seinem neuen Roman über Robert Surcouf einem weiteren historischen Helden ein Denkmal und liefert erneut ein spekakuläres Seefahrer-Abenteuer.
Posts
John Holland, Sprössling einer traditionsreicher Adelsfamilie, wird nach der Ermordung seines Vaters und dem Tod seines ältern Bruders seines rechtmäßigen Erbes beraubt. Von seinen Adoptiveltern grossgezogen und im Umgang mit Waffen gut geübt sinnt der Junge Mann nach Rache. Johns Fähigkeiten mit dem Langbogen lassen ihn schnell zu einem gefürchteten und respektierten Krieger werden der auch schon bald seinem Vaterland im hunderjährigen Krieg dienen soll. Durch Mut, Loyalität und seine überragende Treffsicherheit steigt er zu einer der zentralen Figuren im englischen Heer auf und gewinnt ehre und Besitz seiner Familie zurück. Während Lorne Johns Biografie erzählt, verwebt er sie eng mit historischen Ereignissen: die Schlachten gegen die Franzosen, die politischen Machtspiele zwischen Adel und Krone und schließlich das Auftreten Jeanne d’Arcs, die den Verlauf des Krieges dramatisch verändert. John Holland steht dabei ständig im Spannungsfeld zwischen Pflicht, Ehre, persönlicher Überzeugung und den Grausamkeiten der Zeit. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie er sich in einer Welt behauptet, die von Intrigen, Krieg und religiösem Fanatismus geprägt ist. Mac P. Lorne schafft eine Mischung aus historischer Authentizität, kraftvollen Schlachtszenen und charakterstarken Momenten. Wie immer toll und fesselnd geschrieben. Der Autor zeigt mit dem Roman erneut seine Klasse. Für Fans von historischen Romanen ein Muss. Klare 5 von 5 Sterne. 🏹⚔️
In „Der Herr der Bogenschützen“ erzählt uns Mac P. Lorne die Geschichte von John Holland, der sich während des 100jährigen Krieges zwischen England und Frankreich seine Titel zurückerobern möchte. Erschienen ist der Roman im August 2017 im Knaur-Verlag. Die ebook-Ausgabe konnte man bereits vorab erwerben. England, 1400: Schon früh muss der junge John Holland lernen, dass das Leben nicht immer gerecht zugeht. Seinen Vater verliert er schon in jungen Jahren. Als Anhänger Richard II. werden diesem außerdem noch alle Titel genommen und so ist es John Hollands vorrangiges Lebensziel sich an seinen Peinigern zu rächen und alle Titel seines Vaters zurückzugewinnen. Unter dem Sohn Henry Bolingbrokes bekommt er die Chance dazu. In der Schlacht von Azincourt rettet er König Harry das Leben und steigt so zum Herren der Bogenschützen auf. Die Engländer sind vom Erfolg verwöhnt und wähnen sich bereits am Ziel ihrer Träume. Doch dann taucht die Jungfrau Jehanne Darc auf und das Blatt scheint sich zu wenden. Wieder ein toller historischer Roman aus der Feder von Mac P. Lorne. Dass ich länger zum Lesen gebraucht habe, lag mit Sicherheit nicht am Roman, sondern daran, dass zur selben Zeit so viele andere tolle Romane erschienen sind. Der Schreibstil lässt sich hervorragend lesen und sorgt für ein lebendiges Kopfkino. Nach dem ersten Kapitel war mir erstmal ein bisschen schlecht, da hier die Folterung Richards II. eindrucksvoll beschrieben wird. Aber keine Sorge, solche Szenen kommen nicht allzu häufig vor und sind dadurch gut erträglich. Auch meine längere Unterbrechung hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan. Ich war sehr schnell wieder in der Geschichte drin. Mit dem Schicksal John Hollands habe ich mich verbunden gefühlt und so habe ich seine Geschichte mit Spannung verfolgt. An seiner Seite erleben wir einen wichtigen Abschnitt in der englischen und französischen Geschichte. Mac P. Lorne hat hervorragend recherchiert und so gibt es am Ende des Buches auch ein ausführliches Nachwort sowie eine Bibliografie. Mir persönlich ist gerade bei historischen Romanen ein Nachwort sehr wichtig, da es mir dabei hilft das Gelesene besser einordnen und gegebenenfalls auch ein wenig selber recherchieren zu können. Sehr gefallen hat mir auch, dass sich möglichst genau an die historischen Fakten gehalten wurde. So wurde ein authentisches Bild der damaligen Ereignisse geschaffen. Gerade auch die Sichtweise auf die Geschehnisse rund um Jehanne Darc fand ich sehr interessant, da wir hier beide Seiten kennengelernt haben, sowohl die englische als auch die französische. Zum insgesamt positiven Bild dieses Buches gesellen sich noch ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar und eine Zeittafel, die einen guten Überblick über den gesamten 100jährigen Krieg gibt. Ein paar Kleinigkeiten haben mich allerdings auch gestört. Diese sind ähnlich gelagert wie auch schon bei „Der Pirat“. Der Autor greift manchmal mit kleinen Sätzen der Geschichte vorweg. Das sind dann so Sätze wie „John ahnte nicht wie sehr er sich irren sollte“. Diese haben mir manches Mal ein bisschen die Lesefreude getrübt und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wozu diese gut sein sollen und auch die Sexszenen waren für meinen Geschmack etwas zu billig. Das Wort „Zauberstab“ möchte ich in einem historischen Roman nicht wirklich lesen. Darüber hinaus verfällt der Autor manchmal in einen eher geschichtsbuchmäßigen Schreibstil. Da werden dann über mehrere Seiten nur zähe Verhandlungen geschildert, was ich eher als ermüdend empfand. Fazit: Ein gut recherchierter historischer Roman mit kleinen Schwächen, der ein authentisches Bild rund um die Schlacht von Azincourt und Jehanne Darc zeichnet. Wer sich hierfür interessiert, wird mit diesem Roman bestens unterhalten.
Das Genre und ich können im Moment nicht miteinander. Dass ich das Buch also über weite Strecken nur überflogen habe, liegt also vielleicht auch an mir und vielleicht weniger am Schreibstil des Autors. Wobei mich die ein oder andere unnötige Gewalt- und unästhetische Sexszene gestört hat. Das entspricht einfach nicht meinem Lesegeschmack. An sich ist es ein recht spannend geschriebener historischer Abenteurroman, der ganz sicher viele begeisterte Leser findet. Ich gehöre eben nicht dazu.
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Ein neuer Roman von Mac P.Lorne, vom Autor des erfolgreichen historischen Romans "Der Pirat".
Jeanne d'Arc - die Entzauberung eines Mythos: Spannende historische Unterhaltung auch für ein männliches Publikum für die Leser von Bernard Cornwell, Ulf Schiewe und Simon Sparrow.
Vom enteigneten Sohn eines Verschwörers zum Kommandanten der englischen Langbogenschützen: John Holland, der spätere Duke of Exeter, ist eine schillernde Figur im 100-jährigen Krieg zwischen England und Frankreich. Mac P. Lorne lässt uns seine Ausbildung bei den walisischen Bogenschützen ebenso hautnah miterleben wie seine Kriegsgefangenschaft und sein mehrfaches Aufeinandertreffen mit einer verblendeten und fanatischen jungen Frau, die einmal als Jeanne d'Arc in die Geschichte eingehen soll und der es gelingt, einen fast beendeten Krieg wieder aufflammen zu lassen – und deren Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen er am Ende nicht verhindern kann, obwohl er ahnt, dass so eine Märtyrerin geschaffen wird …
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Author Description
Mac P. Lorne (*1957) hat bisher fünfzehn historische Romane bei Droemer Knaur veröffentlicht, von denen bereits sechs mit bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet worden sind. Mit Der Pirat – Ein Francis-Drake-Roman und Jack Bannister – Herr der Karibik widmete er sich sehr erfolgreich maritimen Themen und erreichte eine große Leserschaft. In seiner Dilogie über Englands berühmtesten Seehelden Lord Nelson begeisterte er im Herbst 2024 erneut. Nun setzt Lorne mit seinem neuen Roman über Robert Surcouf einem weiteren historischen Helden ein Denkmal und liefert erneut ein spekakuläres Seefahrer-Abenteuer.
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John Holland, Sprössling einer traditionsreicher Adelsfamilie, wird nach der Ermordung seines Vaters und dem Tod seines ältern Bruders seines rechtmäßigen Erbes beraubt. Von seinen Adoptiveltern grossgezogen und im Umgang mit Waffen gut geübt sinnt der Junge Mann nach Rache. Johns Fähigkeiten mit dem Langbogen lassen ihn schnell zu einem gefürchteten und respektierten Krieger werden der auch schon bald seinem Vaterland im hunderjährigen Krieg dienen soll. Durch Mut, Loyalität und seine überragende Treffsicherheit steigt er zu einer der zentralen Figuren im englischen Heer auf und gewinnt ehre und Besitz seiner Familie zurück. Während Lorne Johns Biografie erzählt, verwebt er sie eng mit historischen Ereignissen: die Schlachten gegen die Franzosen, die politischen Machtspiele zwischen Adel und Krone und schließlich das Auftreten Jeanne d’Arcs, die den Verlauf des Krieges dramatisch verändert. John Holland steht dabei ständig im Spannungsfeld zwischen Pflicht, Ehre, persönlicher Überzeugung und den Grausamkeiten der Zeit. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie er sich in einer Welt behauptet, die von Intrigen, Krieg und religiösem Fanatismus geprägt ist. Mac P. Lorne schafft eine Mischung aus historischer Authentizität, kraftvollen Schlachtszenen und charakterstarken Momenten. Wie immer toll und fesselnd geschrieben. Der Autor zeigt mit dem Roman erneut seine Klasse. Für Fans von historischen Romanen ein Muss. Klare 5 von 5 Sterne. 🏹⚔️
In „Der Herr der Bogenschützen“ erzählt uns Mac P. Lorne die Geschichte von John Holland, der sich während des 100jährigen Krieges zwischen England und Frankreich seine Titel zurückerobern möchte. Erschienen ist der Roman im August 2017 im Knaur-Verlag. Die ebook-Ausgabe konnte man bereits vorab erwerben. England, 1400: Schon früh muss der junge John Holland lernen, dass das Leben nicht immer gerecht zugeht. Seinen Vater verliert er schon in jungen Jahren. Als Anhänger Richard II. werden diesem außerdem noch alle Titel genommen und so ist es John Hollands vorrangiges Lebensziel sich an seinen Peinigern zu rächen und alle Titel seines Vaters zurückzugewinnen. Unter dem Sohn Henry Bolingbrokes bekommt er die Chance dazu. In der Schlacht von Azincourt rettet er König Harry das Leben und steigt so zum Herren der Bogenschützen auf. Die Engländer sind vom Erfolg verwöhnt und wähnen sich bereits am Ziel ihrer Träume. Doch dann taucht die Jungfrau Jehanne Darc auf und das Blatt scheint sich zu wenden. Wieder ein toller historischer Roman aus der Feder von Mac P. Lorne. Dass ich länger zum Lesen gebraucht habe, lag mit Sicherheit nicht am Roman, sondern daran, dass zur selben Zeit so viele andere tolle Romane erschienen sind. Der Schreibstil lässt sich hervorragend lesen und sorgt für ein lebendiges Kopfkino. Nach dem ersten Kapitel war mir erstmal ein bisschen schlecht, da hier die Folterung Richards II. eindrucksvoll beschrieben wird. Aber keine Sorge, solche Szenen kommen nicht allzu häufig vor und sind dadurch gut erträglich. Auch meine längere Unterbrechung hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan. Ich war sehr schnell wieder in der Geschichte drin. Mit dem Schicksal John Hollands habe ich mich verbunden gefühlt und so habe ich seine Geschichte mit Spannung verfolgt. An seiner Seite erleben wir einen wichtigen Abschnitt in der englischen und französischen Geschichte. Mac P. Lorne hat hervorragend recherchiert und so gibt es am Ende des Buches auch ein ausführliches Nachwort sowie eine Bibliografie. Mir persönlich ist gerade bei historischen Romanen ein Nachwort sehr wichtig, da es mir dabei hilft das Gelesene besser einordnen und gegebenenfalls auch ein wenig selber recherchieren zu können. Sehr gefallen hat mir auch, dass sich möglichst genau an die historischen Fakten gehalten wurde. So wurde ein authentisches Bild der damaligen Ereignisse geschaffen. Gerade auch die Sichtweise auf die Geschehnisse rund um Jehanne Darc fand ich sehr interessant, da wir hier beide Seiten kennengelernt haben, sowohl die englische als auch die französische. Zum insgesamt positiven Bild dieses Buches gesellen sich noch ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar und eine Zeittafel, die einen guten Überblick über den gesamten 100jährigen Krieg gibt. Ein paar Kleinigkeiten haben mich allerdings auch gestört. Diese sind ähnlich gelagert wie auch schon bei „Der Pirat“. Der Autor greift manchmal mit kleinen Sätzen der Geschichte vorweg. Das sind dann so Sätze wie „John ahnte nicht wie sehr er sich irren sollte“. Diese haben mir manches Mal ein bisschen die Lesefreude getrübt und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wozu diese gut sein sollen und auch die Sexszenen waren für meinen Geschmack etwas zu billig. Das Wort „Zauberstab“ möchte ich in einem historischen Roman nicht wirklich lesen. Darüber hinaus verfällt der Autor manchmal in einen eher geschichtsbuchmäßigen Schreibstil. Da werden dann über mehrere Seiten nur zähe Verhandlungen geschildert, was ich eher als ermüdend empfand. Fazit: Ein gut recherchierter historischer Roman mit kleinen Schwächen, der ein authentisches Bild rund um die Schlacht von Azincourt und Jehanne Darc zeichnet. Wer sich hierfür interessiert, wird mit diesem Roman bestens unterhalten.
Das Genre und ich können im Moment nicht miteinander. Dass ich das Buch also über weite Strecken nur überflogen habe, liegt also vielleicht auch an mir und vielleicht weniger am Schreibstil des Autors. Wobei mich die ein oder andere unnötige Gewalt- und unästhetische Sexszene gestört hat. Das entspricht einfach nicht meinem Lesegeschmack. An sich ist es ein recht spannend geschriebener historischer Abenteurroman, der ganz sicher viele begeisterte Leser findet. Ich gehöre eben nicht dazu.







