Der große Coup
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Description
Eine abgründige Ménage à trois, bei der Johanne Bertram, die langjährige Verlobte Eckermanns aus dem fernen Nordheim, mit authentischen Briefen zitiert wird, aus denen nur deutlich wird, dass Eckermann seine Stellung bei Goethe mit seinem Lebens- und Liebesglück bezahlte. In seinem perfekt nachgeahmten und gleichzeitig subversiven Tonfall lässt Sparschuh Eckermann reden und dabei etwas darüber verraten, »wieviel Inszenierung und alltägliche Inhumanität für den Aufstieg zu einem deutschen Geistesheroen nötig sind« (Alexander von Bormann). Der große Coup, das ist die Suche von Goethe und Eckermann nach möglichen letzten Worten von Goethe, die als unsterblichkeitsfähig der Nachwelt überliefert werden sollen. Goethe will so seinen eigenen Nachruhm regeln, und Eckermann soll es richten.
Sparschuhs listiger Nachruf auf die deutsche Klassik ist ein meisterlicher Coup, der uns die alten Meister näher bringt als jede historisierende oder weihevolle Betrachtung.
Bei Kiepenheuer & Witsch sind erschienen: Der Schneemensch (2005), Der große Coup (1996), Ich dachte, sie finden uns nicht (1997), Lavaters Maske (1999), Eins zu eins (2003), Silberblick (2004), Ich glaube, sie haben uns nicht gesucht (2005), Schwarze Dame (2007), Im Kasten (2012), Ende der Sommerzeit (2014).
Book Information
Author Description
Jens Sparschuh, geboren 1955 in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), studierte von 1973 bis 1978 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 promovierte er in Berlin, seitdem arbeitet er freiberuflich. Sein Werk erscheint bei Kiepenheuer & Witsch. Daneben veröffentlichte er eine Vielzahl von Hörspielen und Kinderbüchern. 1989 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden, 2018 den Prix Chronos und 2019 den Günter-Grass-Preis.
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Eine abgründige Ménage à trois, bei der Johanne Bertram, die langjährige Verlobte Eckermanns aus dem fernen Nordheim, mit authentischen Briefen zitiert wird, aus denen nur deutlich wird, dass Eckermann seine Stellung bei Goethe mit seinem Lebens- und Liebesglück bezahlte. In seinem perfekt nachgeahmten und gleichzeitig subversiven Tonfall lässt Sparschuh Eckermann reden und dabei etwas darüber verraten, »wieviel Inszenierung und alltägliche Inhumanität für den Aufstieg zu einem deutschen Geistesheroen nötig sind« (Alexander von Bormann). Der große Coup, das ist die Suche von Goethe und Eckermann nach möglichen letzten Worten von Goethe, die als unsterblichkeitsfähig der Nachwelt überliefert werden sollen. Goethe will so seinen eigenen Nachruhm regeln, und Eckermann soll es richten.
Sparschuhs listiger Nachruf auf die deutsche Klassik ist ein meisterlicher Coup, der uns die alten Meister näher bringt als jede historisierende oder weihevolle Betrachtung.
Bei Kiepenheuer & Witsch sind erschienen: Der Schneemensch (2005), Der große Coup (1996), Ich dachte, sie finden uns nicht (1997), Lavaters Maske (1999), Eins zu eins (2003), Silberblick (2004), Ich glaube, sie haben uns nicht gesucht (2005), Schwarze Dame (2007), Im Kasten (2012), Ende der Sommerzeit (2014).
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Jens Sparschuh, geboren 1955 in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), studierte von 1973 bis 1978 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 promovierte er in Berlin, seitdem arbeitet er freiberuflich. Sein Werk erscheint bei Kiepenheuer & Witsch. Daneben veröffentlichte er eine Vielzahl von Hörspielen und Kinderbüchern. 1989 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden, 2018 den Prix Chronos und 2019 den Günter-Grass-Preis.



