Der ewige Tanz
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Description
Sommer 1928: Anita Berber liegt geschwächt in einem Berliner Krankenhaus. Gerade noch war sie ein Star, verkörperte die neue Zeit, auf der Bühne, in Dutzenden Filmen, lebte und liebte exzessiv. Bis zu den Anfeindungen in Wien, in denen eine dunkle Zukunft aufschien … Anita Berber denkt zurück an ihre geliebte Großmutter Lu, bei der sie aufwuchs. An ihren Weg zum göttlichen Tanz, an den großen Fritz Lang und die ehrgeizige Marlene Dietrich, die bald Anitas Stil kopierte. Während Freunde – wie Otto Dix, der sie malte – sie besuchen, sucht Anita Berber nach dem entscheidenden falschen Schritt auf ihrem Weg. Sie wollte den Tanz zur Kunst, zur Feier des Lebens machen – andere sahen nur den Skandal. Um all das kreisen ihre Gedanken, auch um ihre große, verlorene Liebe. Und um Felix Berber, den berühmten Violinisten, ihren lebenslang vermissten Vater.
Nach dem Ersten Weltkrieg wankt alles Feste, die Welt ist ungeahnt frei und gefährlich zugleich. Steffen Schroeder erzählt Anita Berbers aufregendes Leben, das diese Epoche verkörpert – zwischen Selbstbestimmung, größter Freiheit und Risiko. Sie starb mit nur neunundzwanzig Jahren. Ein packendes Panorama mit einer glühenden Heldin.
Book Information
Author Description
Steffen Schroeder, geboren 1974 in München, ist Schauspieler und Schriftsteller. Er war Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, bevor er Claus Peymann ans Berliner Ensemble folgte. Er spielte in zahlreichen Fernsehserien und Kinofilmen, wie etwa «Der Rote Baron». Schroeder engagiert sich für den Weißen Ring und gegen Rechtsextremismus, seit 2017 ist er Botschafter der Organisation Exit-Deutschland. Sein Buch «‹Was alles in einem Menschen sein kann›. Begegnung mit einem Mörder» (2017) löste großes Echo aus. 2020 erschien sein Debütroman «Mein Sommer mit Anja», 2022 der Roman «Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor», der zum großen Erfolg wurde. Steffen Schroeder lebt mit seiner Familie in Potsdam.
Posts
Anita Berber.....was für eine Frau! Mutig, schön, eigensinnig, sexy und noch vieles vieles mehr. Leider auch drogenabhängig. Von Männern sowie Frauen fasziniert. Ein sehr gutes Buch welches das Leben dieser Künstlerin beschreibt. Leider ist die so besondere Anita Berber nicht alt geworden. Mit hat es Freude bereitet, die genannten und beschriebenen Personen zu googeln, mir die gemalten Kunstwerke zu betrachten und der Anita Berber so ganz nahe zu sein. Mich erinnert dieses Leben bzw das Schicksal an das der Amy Winehouse, obwohl ich dieses nur am Rande verfolgt hatte.
Ein Leben im Rausch – und doch schwer zu greifen 🎭🌫️🖤
Anita Berber, 1928, im Sterbezimmer eines Berliner Krankenhauses – geschwächt, erschöpft, aber immer noch umgeben von dem Mythos, den sie selbst geschaffen hat. Von hier aus blickt sie zurück: auf ihren Aufstieg, ihre Exzesse, ihre Kunst, ihre Liebe zum Tanz und auf eine Zeit, die vor Freiheit vibrierte und zugleich brandgefährlich war. Schroeder erzählt diesen Rückblick als Romanbiografie, die zwischen Bühnenlicht, Filmsets, Hotelzimmern, Wien, Berlin und all den Figuren ihrer Zeit pendelt. Ein Leben wie ein flackernder Scheinwerfer: hell, kurz, unruhig. Ich war von Anfang an neugierig – die 1920er Jahre lese ich immer gern, und Anita Berber ist als Figur tatsächlich faszinierend. Und anfangs funktioniert das auch: Die Atmosphäre stimmt. Man spürt die rauchigen Säle, die Unruhe der Epoche, die Mischung aus Kunst, Rausch und Selbsterfindung. Das ist die große Stärke des Romans: Stimmung kann Schroeder. Was mir allerdings früh aufgefallen ist: Der Roman wird zunehmend fragmentarisch. Die vielen Zeitsprünge, die Namen, die kurzen Episoden – alles rauscht vorbei, ohne sich zu verankern. Es gibt kaum Momente, in denen Anita als Person greifbar wird. Ich habe viel über sie erfahren, aber wenig von ihr gespürt. Sie bleibt seltsam fern, fast wie ein Bild aus dem Museum, schön ausgeleuchtet, aber nicht lebendig. Der Stil ist flüssig, keine Frage, aber oft eher berichtend als erzählend. Es fehlen die Szenen, die Nähe schaffen. Und die Nebenfiguren – Fritz Lang, Marlene Dietrich, Otto Dix – blitzen auf, verschwinden wieder und wirken dadurch eher wie Referenzpunkte als wie echte Menschen. Da wäre mehr Kontinuität schön gewesen, besonders bei Themen wie Familie, Liebe, Identität. Am Ende ist „Der ewige Tanz“ für mich ein atmosphärisch starker, aber emotional distanzierter Roman geworden. Wer die Goldenen Zwanziger mag und Anita Berber als Symbolfigur dieser Zeit kennenlernen möchte, wird hier einiges finden. Wer sich eine echte Verbindung zur Person erhofft, bleibt eher außen vor. ⭐️⭐️⭐️

Bin schwer hineingekommen, fand die Sprache irgendwie flach und eindimensional. Es wurde dann besser, Anita Berber, die ikonische Tänzerin und Symbolfigur der Goldenen Zwanziger, kam mir schließlich doch ganz nah. Ein Leben wie im Rausch, mit Lust, Drogen, allen Sinnen, wild und ungehemmt und am Schluss bitter. Otto Dix und Fritz Lang treten in Nebenrollen auf, die literarische Bühne von Steffen Schroeder gehört völlig zu Recht nur einer: Anita Berber.
Interessante Romanbiographie!
*Rezensionsexemplar * Vielen Dank an @vorablesen für das Rezensionsexemplar! „Der ewige Tanz“ von Steffen Schroeder ist ein ungewöhnlicher, aber sehr interessanter biographischer Roman über die Femme fatale der 20er Jahre Anita Berber. Das rote Cover zeigt in leuchtendem Rot die Tänzerin. Es erinnert an das Bild, das Otto Dix von ihr gemalt hat. Der Unterschied: Dix hat sie, obwohl sie zur der Zeit noch jung war, als alte verbrauchte Frau gemalt. Anita Berber wird nur 29 Jahre alt und stirbt an Tuberkulose. Ihr durch Drogen und Alkohol überstrapazierter Körper kann die Krankheit nicht besiegen. Zuwendung von Schwestern im Krankenhaus erlebt sie kaum, lediglich eine Schwester kümmert sich aufrichtig um sie. Die Leser:innen erleben mit ihr die Krankheit, während der sie immer wieder in die Vergangenheit abtaucht. Sie durchlebt Abschnitte ihres Lebens ein zweites Mal. Mich hat die Schreibweise des Romans beeindruckt. Schroeder vermittelt sehr atmosphärisch, wie sich ein Mensch in den letzten Tagen seines Lebens fühlen muss. Man sagt ja immer, das Leben zieht noch einmal an einem vorbei. Wir lernen eine sehr willensstarke Frau kennen, die allerdings mit ihrem Körper nicht gerade gut umgeht. Drogen und Alkohol in Mengen. Dazu die „Skandalnudel“, die fast nackt auftritt, beim Tanzen ihr eigenes Ding durchzieht und damit Erfolg hat. Auch ihre drei Ehemänner begegnen uns, die aber mehr an ihrem Geld und den Drogen interessiert sind. Bekannte Persönlichkeiten wie z.B. Fritz Lang und Otto Dix werden ebenfalls in dieser Romanbiographie detailliert geschildert. Mir hat der Roman und auch die Sprache des Autors sehr gut gefallen. Eine Empfehlung für alle Leser:innen, die mehr über die 20er Jahre und das Leben einer Tänzerin der damaligen Zeit erfahren wollen. Ich habe zum Beispiel nicht gewusst, dass Anita Berber die erste Frau war, die sich öffentlich im Smoking und mit Monokel zeigte. Aber ein Zeitstrahl über den Kapiteln wäre hilfreich gewesen... Von mir gibt es für diese Romanbiographie 4 ⭐⭐⭐⭐
Schnelllebige Romanbiographie
Als ein Geschenk fing ich an, dieses Buch ohne Erwartungen zu lesen Einzig meine Vorliebe für Biografien und wahre Begebenheiten haben mich motiviert weiterzulesen – dann zu Anfang fand ich das Buch etwas langsam, wenn nicht sogar öde. Esse sie sich schnell und einfach lesen. Später habe ich den Geschichten Verlauf und die Sprünge, sowie den Stil der Erzählung näher verstanden. So bin ich Anita Berber zwar näher gekommen, aber würde dieses Buch kein zweites Mal lesen. Man folgt ganz klar Anita Berber durch verschiedene Lebensabschnitte und lernt im Buch viele ihrer Bekanntschaften/Liebhaber aus ihrer Perspektive näher kennen. Untermalt wird dies von ihrer Leidenschaft zu Tanz, zu Drogen, zur Suche nach der Liebe oder Zugehörigkeit. Als äußerst interessant und überraschend, empfand ich die verschiedenen realen Personen, die im Leben von Anita Berber auftauchen. So wurde die Geschichte für mich realer. Das Ende wahrlich tragisch und schön geschrieben.

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Sommer 1928: Anita Berber liegt geschwächt in einem Berliner Krankenhaus. Gerade noch war sie ein Star, verkörperte die neue Zeit, auf der Bühne, in Dutzenden Filmen, lebte und liebte exzessiv. Bis zu den Anfeindungen in Wien, in denen eine dunkle Zukunft aufschien … Anita Berber denkt zurück an ihre geliebte Großmutter Lu, bei der sie aufwuchs. An ihren Weg zum göttlichen Tanz, an den großen Fritz Lang und die ehrgeizige Marlene Dietrich, die bald Anitas Stil kopierte. Während Freunde – wie Otto Dix, der sie malte – sie besuchen, sucht Anita Berber nach dem entscheidenden falschen Schritt auf ihrem Weg. Sie wollte den Tanz zur Kunst, zur Feier des Lebens machen – andere sahen nur den Skandal. Um all das kreisen ihre Gedanken, auch um ihre große, verlorene Liebe. Und um Felix Berber, den berühmten Violinisten, ihren lebenslang vermissten Vater.
Nach dem Ersten Weltkrieg wankt alles Feste, die Welt ist ungeahnt frei und gefährlich zugleich. Steffen Schroeder erzählt Anita Berbers aufregendes Leben, das diese Epoche verkörpert – zwischen Selbstbestimmung, größter Freiheit und Risiko. Sie starb mit nur neunundzwanzig Jahren. Ein packendes Panorama mit einer glühenden Heldin.
Book Information
Author Description
Steffen Schroeder, geboren 1974 in München, ist Schauspieler und Schriftsteller. Er war Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, bevor er Claus Peymann ans Berliner Ensemble folgte. Er spielte in zahlreichen Fernsehserien und Kinofilmen, wie etwa «Der Rote Baron». Schroeder engagiert sich für den Weißen Ring und gegen Rechtsextremismus, seit 2017 ist er Botschafter der Organisation Exit-Deutschland. Sein Buch «‹Was alles in einem Menschen sein kann›. Begegnung mit einem Mörder» (2017) löste großes Echo aus. 2020 erschien sein Debütroman «Mein Sommer mit Anja», 2022 der Roman «Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor», der zum großen Erfolg wurde. Steffen Schroeder lebt mit seiner Familie in Potsdam.
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Anita Berber.....was für eine Frau! Mutig, schön, eigensinnig, sexy und noch vieles vieles mehr. Leider auch drogenabhängig. Von Männern sowie Frauen fasziniert. Ein sehr gutes Buch welches das Leben dieser Künstlerin beschreibt. Leider ist die so besondere Anita Berber nicht alt geworden. Mit hat es Freude bereitet, die genannten und beschriebenen Personen zu googeln, mir die gemalten Kunstwerke zu betrachten und der Anita Berber so ganz nahe zu sein. Mich erinnert dieses Leben bzw das Schicksal an das der Amy Winehouse, obwohl ich dieses nur am Rande verfolgt hatte.
Ein Leben im Rausch – und doch schwer zu greifen 🎭🌫️🖤
Anita Berber, 1928, im Sterbezimmer eines Berliner Krankenhauses – geschwächt, erschöpft, aber immer noch umgeben von dem Mythos, den sie selbst geschaffen hat. Von hier aus blickt sie zurück: auf ihren Aufstieg, ihre Exzesse, ihre Kunst, ihre Liebe zum Tanz und auf eine Zeit, die vor Freiheit vibrierte und zugleich brandgefährlich war. Schroeder erzählt diesen Rückblick als Romanbiografie, die zwischen Bühnenlicht, Filmsets, Hotelzimmern, Wien, Berlin und all den Figuren ihrer Zeit pendelt. Ein Leben wie ein flackernder Scheinwerfer: hell, kurz, unruhig. Ich war von Anfang an neugierig – die 1920er Jahre lese ich immer gern, und Anita Berber ist als Figur tatsächlich faszinierend. Und anfangs funktioniert das auch: Die Atmosphäre stimmt. Man spürt die rauchigen Säle, die Unruhe der Epoche, die Mischung aus Kunst, Rausch und Selbsterfindung. Das ist die große Stärke des Romans: Stimmung kann Schroeder. Was mir allerdings früh aufgefallen ist: Der Roman wird zunehmend fragmentarisch. Die vielen Zeitsprünge, die Namen, die kurzen Episoden – alles rauscht vorbei, ohne sich zu verankern. Es gibt kaum Momente, in denen Anita als Person greifbar wird. Ich habe viel über sie erfahren, aber wenig von ihr gespürt. Sie bleibt seltsam fern, fast wie ein Bild aus dem Museum, schön ausgeleuchtet, aber nicht lebendig. Der Stil ist flüssig, keine Frage, aber oft eher berichtend als erzählend. Es fehlen die Szenen, die Nähe schaffen. Und die Nebenfiguren – Fritz Lang, Marlene Dietrich, Otto Dix – blitzen auf, verschwinden wieder und wirken dadurch eher wie Referenzpunkte als wie echte Menschen. Da wäre mehr Kontinuität schön gewesen, besonders bei Themen wie Familie, Liebe, Identität. Am Ende ist „Der ewige Tanz“ für mich ein atmosphärisch starker, aber emotional distanzierter Roman geworden. Wer die Goldenen Zwanziger mag und Anita Berber als Symbolfigur dieser Zeit kennenlernen möchte, wird hier einiges finden. Wer sich eine echte Verbindung zur Person erhofft, bleibt eher außen vor. ⭐️⭐️⭐️

Bin schwer hineingekommen, fand die Sprache irgendwie flach und eindimensional. Es wurde dann besser, Anita Berber, die ikonische Tänzerin und Symbolfigur der Goldenen Zwanziger, kam mir schließlich doch ganz nah. Ein Leben wie im Rausch, mit Lust, Drogen, allen Sinnen, wild und ungehemmt und am Schluss bitter. Otto Dix und Fritz Lang treten in Nebenrollen auf, die literarische Bühne von Steffen Schroeder gehört völlig zu Recht nur einer: Anita Berber.
Interessante Romanbiographie!
*Rezensionsexemplar * Vielen Dank an @vorablesen für das Rezensionsexemplar! „Der ewige Tanz“ von Steffen Schroeder ist ein ungewöhnlicher, aber sehr interessanter biographischer Roman über die Femme fatale der 20er Jahre Anita Berber. Das rote Cover zeigt in leuchtendem Rot die Tänzerin. Es erinnert an das Bild, das Otto Dix von ihr gemalt hat. Der Unterschied: Dix hat sie, obwohl sie zur der Zeit noch jung war, als alte verbrauchte Frau gemalt. Anita Berber wird nur 29 Jahre alt und stirbt an Tuberkulose. Ihr durch Drogen und Alkohol überstrapazierter Körper kann die Krankheit nicht besiegen. Zuwendung von Schwestern im Krankenhaus erlebt sie kaum, lediglich eine Schwester kümmert sich aufrichtig um sie. Die Leser:innen erleben mit ihr die Krankheit, während der sie immer wieder in die Vergangenheit abtaucht. Sie durchlebt Abschnitte ihres Lebens ein zweites Mal. Mich hat die Schreibweise des Romans beeindruckt. Schroeder vermittelt sehr atmosphärisch, wie sich ein Mensch in den letzten Tagen seines Lebens fühlen muss. Man sagt ja immer, das Leben zieht noch einmal an einem vorbei. Wir lernen eine sehr willensstarke Frau kennen, die allerdings mit ihrem Körper nicht gerade gut umgeht. Drogen und Alkohol in Mengen. Dazu die „Skandalnudel“, die fast nackt auftritt, beim Tanzen ihr eigenes Ding durchzieht und damit Erfolg hat. Auch ihre drei Ehemänner begegnen uns, die aber mehr an ihrem Geld und den Drogen interessiert sind. Bekannte Persönlichkeiten wie z.B. Fritz Lang und Otto Dix werden ebenfalls in dieser Romanbiographie detailliert geschildert. Mir hat der Roman und auch die Sprache des Autors sehr gut gefallen. Eine Empfehlung für alle Leser:innen, die mehr über die 20er Jahre und das Leben einer Tänzerin der damaligen Zeit erfahren wollen. Ich habe zum Beispiel nicht gewusst, dass Anita Berber die erste Frau war, die sich öffentlich im Smoking und mit Monokel zeigte. Aber ein Zeitstrahl über den Kapiteln wäre hilfreich gewesen... Von mir gibt es für diese Romanbiographie 4 ⭐⭐⭐⭐
Schnelllebige Romanbiographie
Als ein Geschenk fing ich an, dieses Buch ohne Erwartungen zu lesen Einzig meine Vorliebe für Biografien und wahre Begebenheiten haben mich motiviert weiterzulesen – dann zu Anfang fand ich das Buch etwas langsam, wenn nicht sogar öde. Esse sie sich schnell und einfach lesen. Später habe ich den Geschichten Verlauf und die Sprünge, sowie den Stil der Erzählung näher verstanden. So bin ich Anita Berber zwar näher gekommen, aber würde dieses Buch kein zweites Mal lesen. Man folgt ganz klar Anita Berber durch verschiedene Lebensabschnitte und lernt im Buch viele ihrer Bekanntschaften/Liebhaber aus ihrer Perspektive näher kennen. Untermalt wird dies von ihrer Leidenschaft zu Tanz, zu Drogen, zur Suche nach der Liebe oder Zugehörigkeit. Als äußerst interessant und überraschend, empfand ich die verschiedenen realen Personen, die im Leben von Anita Berber auftauchen. So wurde die Geschichte für mich realer. Das Ende wahrlich tragisch und schön geschrieben.










