Der ewige Gärtner
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Description
Justin Quayle, Diplomat im britischen Hochkommissariat in Nairobi und begeisterter Hobbygärtner, führt ein beschauliches Leben – bis zu dem Tag, an dem seine junge Frau Tessa ermordet aufgefunden wird. Justin macht sich auf die Suche nach dem Mörder und entdeckt, dass die rebellische Tessa einem Komplott auf der Spur war, in das nicht nur die mächtige Pharmaindustrie, sondern auch britische Regierungskreise verwickelt zu sein scheinen. Doch erst im Laufe seiner zunehmend brisanten Nachforschungen wird ihm klar, wie wenig er die Frau, die er zu lieben glaubte, wirklich kannte und wie viel er ihr schuldig geblieben ist.
Große TV-Doku "Der Taubentunnel" ab 20. Oktober 2023 auf Apple TV+
Book Information
Author Description
John le Carré wurde 1931 in Poole, Dorset geboren. Nach einer kurzen Zeit als Lehrkraft in Eton schloss er sich dem britischen Geheimdienst an. 1963 veröffentlichte er Der Spion, der aus der Kälte kam. Der Roman wurde ein Welterfolg und legte den Grundstein für sein Leben als Schriftsteller. Die Veröffentlichung von Tinker, Tailor, Soldier, Spy markiert den nächsten Höhepunkt seiner Karriere. Seine Figur des Gentleman-Spions George Smiley ist legendär. Nach Ende des Kalten Krieges schrieb John le Carré über große internationale Themen wie Waffenhandel, die Machenschaften der Pharmaindustrie und den Kampf gegen den Terror. Der in Deutschland hochgeschätzte Autor wurde mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. John le Carré verstarb am 12. Dezember 2020.johnlecarre.com
Posts
Geschichte über Liebe, Intrige und das Elend in Afrika. Und ein Buch, welches den kritischen Blick auf Medizin fördert.
Die Grundhandlung ist schnell Zusammengefasst: Diplomat Justin Quayle macht sich auf die Suche nach den Mördern seiner Frau Tessa und entdeckt, dass diese einem Komplott der britischen Regierung und der Pharmaindustrie auf der Spur war. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, aber nach etwa der Hälfte des Buches war ich gefesselt. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, einige Unternehmen und Charaktere sind jedoch an Reale angelehnt. Ebenso real sind die grauenhaften medizinischen Zustände in Entwicklungsländern. So werden Menschen in Not ausgenutzt, um an ihnen Medikamente zu testen, an deren Nebenwirkungen sie schlussendlich sterben könnten. Ein Beispiel dafür und Inspiration für das Buch sind die Todesfälle von Kindern durch ein in Nigeria getestetes Antibiotikum. Ein weiteres Problem ist die Nachhaltigkeit von Hilfsorganisationen. Wenngleich die Bereitstellung von Lebensmitteln und Medikamenten Leben rettet, sind die Menschen doch wieder auf sich allein gestellt, sobald Hilfsorganisationen abgesetzt werden. Das Buch hat mir definitiv ein paar Denkanstöße gegeben und meine Recherche bzgl. Medizin und Hilfe in Entwicklungsländern wird noch lange nicht beendet sein.
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Justin Quayle, Diplomat im britischen Hochkommissariat in Nairobi und begeisterter Hobbygärtner, führt ein beschauliches Leben – bis zu dem Tag, an dem seine junge Frau Tessa ermordet aufgefunden wird. Justin macht sich auf die Suche nach dem Mörder und entdeckt, dass die rebellische Tessa einem Komplott auf der Spur war, in das nicht nur die mächtige Pharmaindustrie, sondern auch britische Regierungskreise verwickelt zu sein scheinen. Doch erst im Laufe seiner zunehmend brisanten Nachforschungen wird ihm klar, wie wenig er die Frau, die er zu lieben glaubte, wirklich kannte und wie viel er ihr schuldig geblieben ist.
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John le Carré wurde 1931 in Poole, Dorset geboren. Nach einer kurzen Zeit als Lehrkraft in Eton schloss er sich dem britischen Geheimdienst an. 1963 veröffentlichte er Der Spion, der aus der Kälte kam. Der Roman wurde ein Welterfolg und legte den Grundstein für sein Leben als Schriftsteller. Die Veröffentlichung von Tinker, Tailor, Soldier, Spy markiert den nächsten Höhepunkt seiner Karriere. Seine Figur des Gentleman-Spions George Smiley ist legendär. Nach Ende des Kalten Krieges schrieb John le Carré über große internationale Themen wie Waffenhandel, die Machenschaften der Pharmaindustrie und den Kampf gegen den Terror. Der in Deutschland hochgeschätzte Autor wurde mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. John le Carré verstarb am 12. Dezember 2020.johnlecarre.com
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Geschichte über Liebe, Intrige und das Elend in Afrika. Und ein Buch, welches den kritischen Blick auf Medizin fördert.
Die Grundhandlung ist schnell Zusammengefasst: Diplomat Justin Quayle macht sich auf die Suche nach den Mördern seiner Frau Tessa und entdeckt, dass diese einem Komplott der britischen Regierung und der Pharmaindustrie auf der Spur war. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, aber nach etwa der Hälfte des Buches war ich gefesselt. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, einige Unternehmen und Charaktere sind jedoch an Reale angelehnt. Ebenso real sind die grauenhaften medizinischen Zustände in Entwicklungsländern. So werden Menschen in Not ausgenutzt, um an ihnen Medikamente zu testen, an deren Nebenwirkungen sie schlussendlich sterben könnten. Ein Beispiel dafür und Inspiration für das Buch sind die Todesfälle von Kindern durch ein in Nigeria getestetes Antibiotikum. Ein weiteres Problem ist die Nachhaltigkeit von Hilfsorganisationen. Wenngleich die Bereitstellung von Lebensmitteln und Medikamenten Leben rettet, sind die Menschen doch wieder auf sich allein gestellt, sobald Hilfsorganisationen abgesetzt werden. Das Buch hat mir definitiv ein paar Denkanstöße gegeben und meine Recherche bzgl. Medizin und Hilfe in Entwicklungsländern wird noch lange nicht beendet sein.




