Der Cellist von Sarajevo

Der Cellist von Sarajevo

Softcover
4.316
BombeHerzegowinaGranateIrrsinn

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Description

Dem Geschehen liegt eine wahre Begebenheit zugrunde

Bosnien, Anfang der 90er Jahre: Tag und Nacht wird das belagerte Sarajevo aus den Bergen ringsum beschossen. Die Bürger der Stadt leben in Angst, Nahrung und Wasser werden knapp. Doch immer wieder gibt es Menschen, die dem Irrsinn des Bürgerkriegs trotzen. Allen voran ein couragierter Musiker, der sich zum Zeichen des Protests gegen den sinnlosen Tod von 22 Menschen bei einem Granatenangriff jeden Tag um vier Uhr nachmittags im Frack mit seinem Cello inmitten der Ruinen auf die Straße setzt und das Adagio von Albinoni spielt, 22 Tage lang.

Ein ergreifender Roman über den Triumph der Menschlichkeit.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
240
Price
10.30 €

Author Description

Steven Galloway wurde 1975 in Vancouver, Kanada, geboren und ist in Kamloops aufgewachsen. Er war Literaturprofessor an der University of British Columbia und hat bisher vier Romane publiziert. »Der Cellist von Sarajevo« war ein internationaler Bestseller, erschien in dreißig Ländern, kam u.a. auf die Longlist des Scotiabank Giller Prize und des IMPAC Dublin Literary Award. »Der Illusionist« kam auf die Shortlist des Rogers Trust Fiction Prize. Steven Galloway lebt in New Westminster, British Columbia.

Posts

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All
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Auch wenn es ein Roman ist und nicht alles so der Wirklichkeit entspricht, lässt das Buch einen in Demut zurück.

Als ich geboren wurde, war dieser Krieg schon 2 Jahre vorbei, in der Schule wurde zumindest mir nichts über diesen Konflikt beigebracht. Ich will nicht behaupten, dass mich das Buch großartig über diesen Krieg informiert hat, das musste dann schon Google. Ich kannte Sarajevo nur aus dem einen berühmten Grund: das dort der Schuss für den ersten Weltkrieg fiel. Doch wenn man eines in diesem Buch erfährt, dann, dass Sarajevo sehr viel mehr zu bieten hatte (vielleicht ist dem fast 30 Jahre nach dem Ende des Krieges auch wieder so). Was mich beeindruckt hat, war, wie subtil und alltäglich dieser Krieg beschrieben wurde. Es waren brutale Schilderungen dabei - wie man sie in so ziemlich jeder Kriegsliteratur findet - aber auf eine Art beschrieben, dass man schockiert ist - irgendwie aber auch nicht. Und dennoch liest man diese Botschaft ganz klar heraus: wie sinnlos dieser Krieg ist und wie sinnlos jeder Krieg auf diesem Planeten ist. Erst zum Ende hin merkt man, dass die Charaktere alle eine Entwicklung durchmachten und das innerhalb von - ja was eigentlich? Tagen? Wochen? Das kann ich nicht beantworten, aber es hat mir sehr gefallen, wie alle zum Ende hin wieder Hoffnung gefasst haben, wieder zu neuem Lebensmut gekommen sind. Und das dank eines Mannes, der sich als Gedenken an 22 Menschen, die für Brot anstanden, jeden Tag Cello spielt. Ich empfehle das Buch ganz klar weiter! Lesesoundtrack: 40 Most Beautiful Cello Classics

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Der Cellist von Sarajevo - Manchmal reicht ein einziger Ton, um zu zeigen, wofür wir weitermachen

Der Cellist von Sarajevo begleitet mehrere Menschen in einer Stadt, die vom Krieg gezeichnet ist. Die Wege dieser Figuren überschneiden sich nicht immer, doch ihre inneren Kämpfe spiegeln ein gemeinsames Thema: Wie bleibt man Mensch, wenn die Welt um einen herum zerfällt? Das Besondere an diesem Roman ist seine Ruhe trotz des Schreckens. Die Gewalt bleibt allgegenwärtig, aber im Vordergrund stehen die Gedanken, Ängste und kleinen Entscheidungen, die darüber bestimmen, ob Hoffnung bestehen kann. Die Atmosphäre ist dicht, oft bedrückend, aber nie reißerisch. Der Cellist selbst ist dabei eher ein stilles Symbol: Er zeigt, dass Kunst inmitten der Zerstörung eine Form des Widerstands sein kann – ein leiser, aber bedeutender. Seine Handlung wird nicht überdramatisiert; sie wirkt wie ein Gegenpol zur Brutalität der Umgebung. Ein eindringlicher, ruhiger Roman über Würde, Verletzlichkeit und die Frage, was uns im Angesicht von Verlust und Angst aufrecht hält. Er wirkt nicht durch Handlungstempo, sondern durch Emotion, Stille und die Kraft kleiner menschlicher Gesten.

Der Cellist von Sarajevo - Manchmal reicht ein einziger Ton, um zu zeigen, wofür wir weitermachen
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Inspiriert von einer wahren Begebenheit erzählt dieser Roman vom Krieg um Sarajevo. In dem Buch lernen wir verschiedene Charaktere kennen, ihre Kapitel wechseln sich ab, sie hängen nicht zusammen, gemeinsam haben sie nur, dass sie alle dem Cellist zuhören und durch in, in all ihrer Verzweiflung, Hoffnung schöpfen und sich an ihr Leben erinnern. Sie reflektieren wie abgestumpft und müde sie geworden sind und was für ein Mensch sie sein wollen. Das Buch ist sehr ehrlich. Es gibt keine Helden, es gibt nur Menschen, denen alles genommen wurde und die versuchen weiterzumachen, was unter Granatenhagel und Scharfschützenfeuer alles andere als einfach ist. Als jemand, der nie einen Krieg erlebt hat, ist es schwierig sich vorzustellen, wie es sein muss in so einer Situation zu leben. Steven Galloway zeigt es einem sehr realistisch auf. Der Cellist setzt ein Zeichen, doch er kann am Krieg nichts ändern. Ein gutes Porträt mit authentischen Charakteren.

5

Basically just read, you won't regret

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