Der Blumensammler

Der Blumensammler

Hardback
3.731
ExpeditionFreundschaftVertrauenLeben

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Description

New York, 1983. Als Peter Manyweathers in einer Bibliothek einen alten Brief entdeckt, weiß er noch nicht, dass er gerade das größte Abenteuer seines Lebens in den Händen hält. Sechs seltene Blumen sind in dem geheimnisvollen Brief notiert. Sechs Blumen, die so unvergleichlich sind, dass Peter Manyweathers für sie um die ganze Welt reisen wird.

Peter Manyweathers hat weder ausgefallene Hobbys noch abenteuerliche Phantasien. Doch dann fällt ihm zwischen den Seiten einer Enzyklopädie ein alter Brief mit den seltensten Blumen der Erde in die Hände, und mit einem Mal erwacht sein Entdeckergeist. Stück für Stück taucht er ab in die sonderbare Welt der Blumen, und als sich die Nachricht verbreitet, dass die geheimnisvolle Udumbara in voller Blüte in China entdeckt wurde, begibt er sich auf eine Reise, die ihn rund um den Kontinent führen wird. Drei Jahrzehnte später wandelt Dove Gale fasziniert auf den Spuren des Blumensammlers. Es sind Erinnerungsfetzen, die dem jungen Mann aus dem Leben von Peter Manyweathers erzählen. Doch weshalb besitzt Dove die Erinnerungen eines anderen und was verbindet die beiden Männer? David Whitehouse ist ein spektakulärer Roman über Liebe und Verlust sowie die ungezähmte Macht der Erinnerung gelungen.

»Außergewöhnlich klug, um nicht zu sagen, genial. Keine Frage, David
Whitehouse ist ein Schriftsteller, den man im Blick haben muss.«
New York Times

»Kraftvoll und exzentrisch: Whitehouses Schreibstil steckt voller Energie und Temperament, gespickt mit überraschenden, zärtlichen Momenten.«
The Times

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
346
Price
20.60 €

Author Description

David Whitehouse wurde 1981 in Nuneaton, England geboren. Sein Debut »Bed« wurde 2010 mit dem »To Hell with Prizes Award« ausgezeichnet. Er lebt in London.

Posts

7
All
4.5

Wer ein Handy oder Laptop dabei hat, sollte ganz dringend die Blumen und Pflanzen nachschlagen, die im Buch erwähnt werden. Es ist wirklich unglaublich, was auf dieser Erde erwächst!

Drei Geschichten, die unlösbar miteinander verbunden sind beschreibt David Whitehouse in seinem Roman "Der Blumensammler", übersetzt von Dorothee Merkel. USA der 80er Jahre. Peter Manyweathers, eigentlich Gebäudereiniger, entdeckt eines Tages einen Brief, der ihn dazu verleitet, die Welt zu bereisen um die seltensten Blumen dieser Erde aufzuspüren. Auf seinen Reisen begleitet in Hens - zunächst ein Freund, doch immer mehr ein Rivale. Vor allem, als Harum auftaucht. Großbritannien 2010er Jahre. Dove hat wahnsinnige Kopfschmerzen. Besonders dann, wenn er von Erinnerungen heimgesucht wird, die nicht seine sind. Dennoch spürt er eine unglaubliche Verbindung zu ihnen. Zur gleichen Zeit findet Professor Cole die Blackbox eines vor Jahrzehnten verschollenen Flugzeuges. Die Geschichte braucht ein wenig, um sich zu entfalten (ich verzichte an dieser Stelle auf die Metapher der sich öffnenden Blüte). Doch einmal drin, lässt einen das Ganze nicht mehr los. Schön geschrieben, aber ohne übermäßigen Pathos lesen wir von vermeintlicher Freundschaft, grenzenloser Liebe (ohne Kitsch) und untrennbaren Familienbanden. Wer dabei noch ein Handy oder Laptop dabei hat, sollte im Übrigen ganz dringend die Blumen und Pflanzen nachschlagen, die im Buch erwähnt werden. Es ist wirklich unglaublich, was auf dieser Erde erwächst!

Wer ein Handy oder Laptop dabei hat, sollte ganz dringend die Blumen und Pflanzen nachschlagen, die im Buch erwähnt werden. Es ist wirklich unglaublich, was auf dieser Erde erwächst!
5

Im Jahr 2018 fand ich es sehr gut. Und kann es jedem von Euch liebevoll ans Herz legen.

Das Buch des guten Autors kommt aus dem Bereich der guten, angenehmen und spannenden Romane. Das wundervolle Cover mit den sehr ansprechenden, bunten Blumen hat mich dabei förmlich angelockt. Da ich Blumen auch im Allgemeinen sehr mag (rote Rosen z.B.). ........Peter entdeckt zwischen den Seiten eines guten alten Buches einen uralten Brief. Auf der Welt überall verteilt sind die 6 seltensten Blumen der Erde. Er begibt sich auf die lange Reise......zuerst nach China, wegen der guten Udambara......Wird es ihm gelingen, sie und die anderen 5 Pflanzen gut zu entdecken???..........Ich bin von diesem guten Buch sehr beeindruckt, da es in der erzählweise von verschiedenen Sichtweisen geschrieben wurde. Das finde ich auch sehr angenehm. Ganz besonders gut war z.B. die Suche nach den Pflanzen gewesen - viel Spannung mit dabei und das auch so eine Reise dabei nicht ganz ungefährlich ist......Der Autor hat sich dabei auch viel Mühe bei der Recherche gegeben. Und sein Schreibstil ist auch klar, flüssig und sehr verständlich. Sehr gut beschrieben wurden dabei auch die verschiedenen Eigenschaften der wunderbaren und einzigartigen Blumen. Somit wurde die Buchthematik in meinen Augen gut übersetzt. ........FAZIT: Das Buch gefällt mir sehr gut - und ich vergebe daher sehr gerne die vollen 5 Sterne dafür - weil der Autor mit 3 Sachen sein Versprechen voll eingehalten hat. ......eine wirkliche Leselektüre für angenehme Nächte.........

5

Der Anfang war schwierig...

... aber es hat sich sehr gelohnt, dran zu bleiben. Am Ende kam alles zusammen, was man anfangs kaum verstand. Ich liebe dieses Buch!

4

Am Anfang sind die Sichtwechsel sehr verwirrend, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Ansonsten eine sehr bewegende und tolle Geschichte. 😊

4

Mir hat es viel Spaß gemacht über seltene Pflanzen und ihre Standorte zu lesen. Ich habe sie mir dann auch im Internet angeschaut. Manche sind wirklich beeindruckend. Es gibt 3 Stränge mit 3 Männern als Protagonisten, die alle interessanten Berufe ausüben. Am Anfang konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie sich die Stränge verbinden sollen. Es gibt einige Begebenheiten, die wahrscheinlich in der Realität sehr unwahrscheinlich wären. Mich hat das nicht gestört aber ich könnte mir vorstellen, dass es einigen Leser*innen weniger gefällt. Bei 2 Nebencharakteren hätte ich am Ende gerne noch erfahren was aus ihnen geworden ist.

5

DIE LANGE VERGESSENEN “Es steht für überraschende, urbane und innovative Literatur sowie gesellschaftliche, politische oder pop-kulturelle Themen.” (Der Verlag Klett-Cotta über das Imprint ‘Tropen’) Bisher hat mich der Tropen-Verlag noch nie enttäuscht. Seine Bücher sind nicht nur optisch immer sehr ansprechend – mit Titelbildern, die dezent und dennoch ausdrucksstark daherkommen –, sondern haben auch inhaltlich viel zu bieten. An ihnen ist stets etwas wahrhaft Einmaliges und Besonderes, und das auf unterschiedlichste Art und Weise: mal ist es der Schreibstil, mal die gesellschaftspolitisch hochaktuelle Thematik, dann wiederum die prägnanten Charaktere… Die Bücher sind in den unterschiedlichsten Genres angesiedelt – und setzen sich dabei durchaus manchmal über Genregrenzen hinweg. Auch “Der Blumensammler”konnte sich mühelos in die Reihe meiner Lieblingsbücher einreihen. Die Geschichte ist wunderbar originell und erstreckt sich über mehrere Zeitebenen, die mit üppigen Details farbenfroh heraufbeschworen werden. Einmal folgen wir dem unscheinbaren Reinigungsfachmann Peter Manyweathers, der sich eingerichtet hat in seinem von Ordnung bestimmten Leben – und dem durch Zufall ein Liebesbrief in die Hand fällt, der alles verändert. Denn dieser Brief ist nicht nur herzzerreißend romantisch, sondern enthält auch Beschreibungen von Blumen, die so außergewöhnlich sind, dass sie einem Märchen entsprungen sein könnten. Diese Blumen lassen Peter nicht mehr los, bis er schließlich sogar loszieht auf abenteuerliche – und gefährliche – Expeditionsreisen. Zum ersten Mal in seinem Leben ist besagtes Leben wirklich lebendig. Aber zum ersten Mal in seinem Leben ist besagtes Leben auch in Gefahr. Die zweite Handlungsebene spielt etwa dreißig Jahre später, und hier folgt die Geschichte dem jungen Dove Gale, der als Findelkind einen schlechten Start ins Leben hatte und sich auch als Erwachsener immer noch mehr schlecht als recht über Wasser hält. Dove arbeitet in einem Notruf-Callcenter, aber in letzter Zeit ereilen ihn immer wieder heimtückische Migräneattacken. Während dieser Attacken suchen ihn Erinnerungen an ein Leben heim, das nicht seines ist. Und aus diesen Erinnerungen erwächst ein umfangreiches Wissen – über Blumen. Überhaupt sind die Blumen das Leitmotiv des Buches, und man erfährt auch viel über sie. Ich habe nach wenigen Kapiteln misstrauisch gegoogelt, ob es diese Arten wirklich gibt, weil sie dermaßen fantastisch klingen – aber ja, es gibt tatsächlich Blumen, die 2.000 Jahre alt werden können, oder Blumen, die Schafe fressen. Aber zurück zur Handlung. Der Dritte im Bunde, allerdings mit dem kleinsten Anteil an der Geschichte, ist Professor Jeremiah Cole. Das Buch beginnt hochdramatisch damit, dass ein Wal ihm das Leben rettet – indem er stirbt. Und im Bauch das unglückseligen Wals findet sich der Flugschreiber eines verschollenen Flugzeugs. Wie diese drei Handlungsstränge zusammenlaufen, das fand ich sehr gut konstruiert. Man kann einiges zwar schnell erahnen, aber erst ganz am Schluss fällt das letzte Puzzleteilchen wirklich an seinen Platz. Ich fand das sehr spannend, und die Spannung wird in Peters Handlungsstrang auch noch durch einen hinterlistigen Widersacher gesteigert, der sich zunehmend als egozentrisch, selbstsüchtig und gefährlich herausstellt. Interessant fand ich auch, dass der Autor hier und dort Sätze einbaut, die man als Kritik an unserer schnelllebigen Zeit und besonders unserem Medienverhalten verstehen könnte. “Sie bleibt stehen, um das Bild ins Internet zu stellen, wo es bis in alle Ewigkeit weiterexistieren wird – eine unauslöschliche Erinnerung an nichts Besonderes.” (Zitat) Die Charaktere, gute und böse, konnten mich gleichermaßen überzeugen. Besonders Peter Manyweather hat mich bezaubert – wie dieser bescheidene, etwas ängstliche Mann über sich hinauswächst und ein unglaubliches Abenteuer erlebt, ist in meinen Augen eine grandiose Geschichte. “Der Blumensammler” erzählt eine bewegende Geschichte, die zwar fantastische Elemente hat, sich aber dennoch vor allem mit grundlegenden menschlichen Emotionen befasst. Auch die Liebesgeschichte konnte mich berühren, und das ohne triefenden Kitsch. Der allergrößte Pluspunkt an diesem Roman ist für mich allerdings der Schreibstil. “Doch dort, eingebettet inmitten der Blätter, entdeckte er eine kleine, hin und her schwankende, wundervoll detaillierte zweilappige Blüte. Aus der Ferne wirkte sie weiß, doch bei näherem Hinsehen war sie eine ätherische Explosion aus Farben, die gleich einer Meereswoge über die Blütenblätter brandeten, in allen nur erdenklichen Rosé- und Violett-Tönen. Zart und elegant. Und es war ihr gelungen, hier zu überleben, wie ein einsamer Leuchtturm, von Wind und Wellen gebeutelt. Eine leuchtende Kerze inmitten eines Gewitters.“ (Zitat) Ich habe unzählige Stellen angestrichen, die mir aufgrund der verwendeten Bilder und Metaphern denkwürdig erschienen. FAZIT Der Roman folgt in drei Handlungssträngen den Leben verschiedener Charaktere in verschiedenen Zeiten. Wie ein roter Faden ziehen sich Blumen als verbindendes Element durch diese Geschichte, deren Genre ich am ehesten als Gegenwartsliteratur mit mystischen Elementen und einem Hauch Drama bezeichnen würde. Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliest.de/2018/12/23/rezension-david-whitehouse-der-blumensammler/

2

2,5⭐️ Eigentlich breche ich Bücher mit dieser Bewertung vorher ab. Habe auch mehrfach darüber nachgedacht. Da ich allerdings so gute Rezensionen hierzu gesehen hatte, hab ich’s durchgezogen. Dieses Buch ist einfach nichts für mich gewesen . Positiv : der Schreibstil und kleine kurze Lichtmomente mit Maud und Teile zu Doves Geschichte . Das Buch wirft bis zur Hälfte nur ??? auf. 3 Handlungsstränge die erst mal nicht zusammenpassen und sehhhhhr lange für Verwirrung sorgen. Bezüglich des Briefes und der Blumen hatte ich erwartet, dass die Hintergründe zum Brief beleuchtet werden, was gar nicht der Fall ist. Dieser spielt keine weitere Rolle, lediglich die Obzession alle diese Blumen sehen zu wollen steht im Raum. Hier habe ich mir dann eine Abenteuerreise erhofft, die aus fragmentarischen Snip its besteht. Da kam null Atmosphäre oder Abenteuergeist auf. Finde die komplette Geschichte völlig an den Haaren herbeigezogen und mega konstruiert. Mir erschließt sich der komplette Sinn dieses Werkes nicht. Tief vergrabene Weisheiten gab es auch nicht. Die Aussage woran wir uns erinnern wollen steht immer wieder im Raum, wird aber durch sehr merkwürdige Beispiele behandelt.

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