Der blaue Himmel

Der blaue Himmel

Softcover
3.510
ÜberlebenskampfJungenÜberlebenTuwinen

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Description

Galsan Tschinag erzählt mit großem Einfühlungsvermögen die Geschichte eines Jungen, er schildert das Leben der Nomaden in der Steppe der Mongolei, den Überlebenskampf der Familie, das Zerbrechen der alten Strukturen und Traditionen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
177
Price
12.40 €

Author Description

Galsan Tschinag wurde 1943 als jüngster Sohn einer Nomadenfamilie in der Westmongolei geboren. Er ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa, einer ethnischen Minderheit in der Mongolei. Sein Name in der Sprache der Tuwa lautet Irgit Schynykbai-oglu Dshurukuwaa. Nach Abschluss der Schule erhielt er 1962 ein Stipendium, das es ihm erlaubte, in die DDR zu reisen. Er lernte Deutsch und Germanistik in Leipzig. Seitdem schreibt er seine literarischen Texte vor allem in deutscher Sprache. Sechs Jahre später, 1968, kehrte er in seine Heimat zurück und lehrte an der Universität in Ulan Bator deutsche Sprache und Literatur, bis er 1976 wegen »politischer Unzuverlässigkeit« Berufsverbot erhielt. In den folgenden Jahren arbeitet er als Redakteur der Zeitschrift Journalist und als Cheflektor bei Mongol Kino, wo er sich um die Verfilmung mongolischer Epen bemühte. Seit 1991 lebt er als freier Schriftsteller vor allem in Ulan Bator, ist aber auch viele Monate als Nomade mit seiner Sippe im Altaigebirge in der Nordwestmongolei unterwegs. Galsan Tschinag versteht sich als Mittler zwischen den Kulturen und ist im Ausland viel auf Lesereisen unterwegs. Seine Erzählungen wurden auch in zahlreiche andere Sprachen übersetzt.

Posts

4
All
3

Interessante Einsichten in das Leben der Tuwiner, mit sehr viel Lokalkolorit. Erklärt wird nichts, einiges muss man sich selbst erschließen oder recherchieren. Das Ende fand ich seltsam.

4

Mein zweites Buch von Galsan Tschinag, das mir deutlich besser gefiel. Er beschreibt hier das Leben eines Jungen, der in der kargen Steppe der Mongolei ein entehrungsreiches Leben führt. Sehr einfühlungsreich erzählt er von dessen Bindung zu seiner Grossmutter (die eigentlich nicht verwandt ist, aber deren Funktion ausführt) und von der Lebensart und den Bräuchen der Steppenvölker. Zunächst ist die Familie verhältnismässig reich und gut situiert, was sich aber mit den Jahren ändert und ein harter Überlebenskampf stellt sich ein, währenddem der Junge mit Verlust und Enttäuschung konfrontiert wird. Sehr empathisch beschreibt Tschinag die Gefühlswelt des Jungen und dessen Sicht auf das Leben in der Steppe. Die Leserschaft erfährt etwas über Sitten und Bräuche eines kargen Lebensstils. Kommt nicht an Aitmatovs feinfühilgere und interessantere Charaktererschaffung heran, war aber dennoch ein schönes Erlebnis!

3.5

“Der blaue Himmel” von Galsan Tschinag entführt uns in die Tiefen der mongolischen Steppe. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen erzählt der Autor die Kindheit eines Nomadenjungen nach, mit allen Eigenheiten, Entbehrungen und Nähe zur Natur. Man bekommt hier einen faszinierenden Einblick in das Leben von Hirtenfamilien im Altai und die Sicht des erzählenden Kindes verleiht dem ganzen Faszination und Unschuld. Auch die Veränderungen durch den Kommunismus und das Verschwinden von Traditionen, durch welche die erzählte Zeit geprägt war, wird eindrucksvoll und intensiv wieder gegeben. Ein tolles Buch, das auch knapp dreißig Jahre nach der Erstveröffentlichung noch aktuell und lesenswert ist.

4

Hier wird aus der Sicht eines kleinen Jungen das Leben in der Mongolei beschrieben er hat kein einfaches Leben denn sie wohnen noch ganz traditionell in einer Jurte und er muss auch schon helfen die Schafe zu hüten es war interessant das Mal zu sehen

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