Der beste Freund, den man sich denken kann

Der beste Freund, den man sich denken kann

Hardback
4.023
SchuleElternFreundschaftAdoption

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Description

Budo ist der beste Freund, den sich der achtjährige Max vorstellen kann. Eben weil er sich ihn nur vorstellt. Doch eines Tages wird Max nicht länger an ihn glauben und Budo wird aufhören zu existieren. So weit ist es jedoch noch nicht. Denn Max ist anders als die anderen Jungen: Er mag es nicht, wenn man ihn berührt, er liebt es, Dinge zu ordnen, er schaut Menschen ungern in die Augen. Kein Wunder, dass die Schule ein einziger Spießrutenlauf für ihn ist. Als die Lehrerin Mrs Patterson ein verdächtiges Interesse an Max bekundet, spitzt sich die Situation jedoch zu, so dass Budo eine dramatische Entscheidung treffen muss. Klug, schräg, spannend und oft umwerfend komisch erzählt Matthew Dicks davon, dass man beileibe nicht echt sein muss, um ein wahrer Freund zu sein.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
448
Price
20.60 €

Posts

8
All
4

Eine außergewöhnliche Geschichte aus der Sicht eines imaginären Freundes. Manchmal etwas kindisch, aber doch wunderschön und emotional geschrieben.

2

Vielleicht habe ich es einfach nur übersehen, aber bei diesem Buch handelt es sich definitiv um einen Jugendroman. Was mich im Normalfall nicht stört, hier aber schnell eintönig wird. Die Sprache, die Handlung und auch die Charaktere sind eindimensional gehalten, jegliche Entwicklung passiert auf den letzten 50 Seiten. Mit einer dann unerwarteten und dadurch unwirklichen Geschwindigkeit, sodass man das Gefühl hat, der Autor wollte das Manuskript nur schnell zu Ende bringen. Das Nachwort bringt etwas Licht ins Dunkel - scheinbar lässt Matthew Dicks zu jedem Zeitpunkt seines Schaffungsprozesses Personen mitlesen und Feedback geben - und an dieser Stelle muss ich wirklich sagen, dass viele Köche den Brei verderben. Sehr schade, denn die Grundidee, den Alltag eines imaginären Freundes zu beleuchten, klingt zwar absurd, bietet aber eine grüne Wiese, auf der der Autor sich hätte austoben können. Nichtsdestotrotz geht "Der beste Freund, den man sich vorstellen kann" als seichte und dennoch emotional berührende Urlaubslektüre gut durch.

5

"Monsters are bad things, but monsters that do not walk or talk like monsters are the worst." "Memoirs of an Imaginary Friend" ist ein Buch, wie ihr wahrscheinlich noch kein anderes gelesen habt. Denn in diesem Buch erzählt Budp seine Geschichte, und Budo ist der unsichtbare Freund von Max. Budo ist 6 Jahre alt, was für einen unsichtbaren Freund ein sehr hohes Alter ist. Aber Max braucht Budo immernoch. Wenn Max in der Schule auf die Toilette gehen will, muss Budo nachsehen und Wache halten. Wenn Max sich zwischen zwei Pullovern entscheiden muss, muss Budo für ihn entscheiden. Wenn Max mit niemand anderem reden kann, ist Budo da. Max brauch Budo, und Budo brauch Max, um zu existieren. "When I walk, I don't leave footprints because I'm not touching the ground. I'm touching the idea of the ground." Auch wenn Max anders ist als "normale" Kinder, ist er doch ein wundervoller Charakter den Matthew Green geschaffen hat, genauso wie Budo, und genauso wie jeder andere noch so kleine Charakter in der Geschichte. Man fiebert mit jedem mit, leidet mit allen und trauert um jeden, den wir während der Geschichte verlieren. Damit will ich sagen, dass "Memoirs of an Imaginary Friend" kein Buch ist, dass man einfach auf die leichte Schulter nehmen kann. Ist am Anfang noch alles ziemlich fluffig und witzig, wird es immer nervenaufreibender und trauriger bis zum Ende. "I run. I run as fast as I can, which is only as fast as Max imagined that I could run, which is not that fast." Ihr werdet lachen, ihr werdet Angst haben, ihr werdet weinen, und zwischendurch werdet ihr euch fragen, wieso tue ich mir das hier jetzt eigentlich an? Doch am Ende wird es das wert sein. Am Ende werdet ihr euch eure eigenen unsichtbaren Freunde von früher zurückwünschen, und ihr werdet euch abends vor dem Fernseher etwas beobachtet fühlen. Aber das ist okay. "Every imaginary friend can touch the world,…."

4

Es ist die Geschichte von Max, einem Autisten und Budo, seinem imaginären Freund. Insbesondere ist es aber eine Geschichte über wahre Freundschaft. Das zweite Viertel des Buches empfand ich zwar als etwas stockend, dann bekam die Geschichte aber wieder Fahrt und überzeugte mit viel Einfühlungsvermögen und liebevollen Details. Ein Buch, das nach dem Lesen nicht gleich verblasst.

5

I read about this book that every plotpoint is perfect. Well, what can I say? Nothing describes the book better. Every plotpoint is indeed perfect & I highly recommend it.

2

Das Buch war am Ende leider nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Die Idee, die Story aus dem Blickwinkel eines imaginären Freundes zu berichten, fand ich toll. Die Geschichte beginnt auch sehr vielversprechend, denn man lernt nicht nur Budo, den imaginären Freund, sondern auch Max näher kennen. Es werden Andeutungen gemacht, die darauf hinweisen, dass Max an einer Autismusspektrumsstörung leidet, was Budo natürlich noch einmal eine ganz besondere Rolle zukommen lässt. Diese beiden Themen kombiniert hätten so viel Potential für eine wunderschöne Geschichte gehabt, aber leider entscheidet sich der Autor dann, eine Entführungsstory aus seinem Buch zu machen und das war leider der Zeitpunkt, an dem mich das Buch zu langweilen begonnen hat. Für mich hat der Autor letztendlich zu viele verschiedene Themen auf einmal aufgegriffen und den Fokus durch die Entführung letztendlich für meinen Geschmack auf den falschen Ansatz gelegt. Ich hätte erwartet, dass das Thema Autismus näher beleuchtet wird, nachdem bereits zu Beginn deutlich wird, welche Auswirkungen diese Verdachtsdiagnose auf die Familiendynamik in Max' Familie hat. Doch leider bleibt Potential, das dieses Thema mit sich gebracht hätte, beinahe ungenutzt. Budo als Protagonisten hat mir aber dagegen sehr gut gefallen, genauso wie die Idee mit den imaginären Freunden. Der Schreibstil ist sehr gelungen und beschreibt die Story sehr bildhaft wie aus Kinderaugen (obwohl Budo eher den Verstand eines Erwachsenen hat), was ich sehr authentisch fand. Nach der Entführung habe ich das Buch aber stellenweise nur quer gelesen, weil die Luft für mich irgendwie raus war. Aus diesem Grund gibt's von mir nur 2.5 Sterne, denn laut Goodreads heissen 2 Sterne "it was okay" und genau das war es auch. Es ist kein Buch, das ich ein zweites Mal lesen würde.

4

super schöne Idee! Mal was anderes...Ein Buch aus der Sicht eines imaginären Freundes

5

Ich bin schon vor einigen Monaten auf das Buch aufmerksam geworden, habe es dann wieder vergessen, bis es mit letztens in der Bibliothek erneut ins Auge gesprungen. Also habe ich es mitgenommen. Als ich angefangen habe zu lesen, war ich sehr fasziniert von der Perspektive. Beim Lesen erfährt man, wie ein imaginärer Freund die Welt und die Menschen wahrnimmt. Ich liebe Bücher, die so geschrieben sind, denn sie stellen viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, in Frage. Sie bringen einen zum Nachdenken, und das mag ich echt gerne. Während ich gelesen habe, wurde Budo immer realistischer für mich, immer greifbarer. Und auch Max, der auf eine sehr interessante Art dargestellt wurde, denn Budo weiß nur etwas mehr als Max. Das wurde auch sehr interessant umgesetzt. Spannend ist auch, dass es genau so ein Junge wie Max ist, dem ein imaginärer Freund zur Seite gestellt wurde und um den es in dieser Geschichte geht. Die Handlung fängt wirklich leicht an. Im Alltag lernen wir Max und Budo kennen, doch dann nimmt die Handlung fahrt auf und beide Charaktere entwickeln sich sehr stark. Es ist so schön, zu lesen, wie jemand, der gar nicht so viel von der Welt weiß und versteht, es eben doch versteht so wichtige und elementare Dinge anzusprechen. "Der beste Freund, den man sich denken kann" ist nicht nur ein Buch über Freundschaft. Es ist auch ein Buch über Liebe, Loslassen, Selbstverwirklichung, Tod, Trauer, Fragen des Lebens, Vertrauen, ... Einfach alles, was das Leben ausmacht und ausmachen sollte. Fazit: ❤❤❤❤❤/❤❤❤❤❤ Ein absolut tolles, einfühlsames, herzerwärmendes Buch, das mit sehr berührt hat. In die Welt eines Jungen einzutauchen, der anders ist, war wirklich etwas besonderes. Mir war es schon vorher klar, aber nun weiß ich umso besser, dass jeder Mensch so genommen werden sollte, wie er ist. Das ist so superwichtig, um es mit Budos Worten zu sagen. Ein wunderbares und wichtiges Buch.

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