Der Atem der Vögel

Der Atem der Vögel

Hardback
2.83
EinzelgängerAnspruchsvolle LiteraturNaturBeziehung

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Description

Seit zwei Jahren lebt Philipp auf den Färöer Inseln nördlich von Schottland. Er, ein Deutscher Mitte dreißig, ist ein Einzelgänger, seine Tage verbringt er mit ausgedehnten Spaziergängen durch die raue Natur. Von seiner Lebensgefährtin Johanna, einer Krankenhausärztin, entfremdet er sich immer mehr, mit ihrer kleinen Tochter Rannvá hingegen verbindet ihn ein stilles Einvernehmen. Als Johanna und Rannvá auf eine Reise gehen, macht sich auch Philipp auf den Weg: Er beginnt eine Wanderung über die Inseln, die ihn immer tiefer in die Natur führt. Wird er erst im Weggehen zu sich kommen? Wird er erst im Verschwinden seinen Ort finden?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
144
Price
18.50 €

Author Description

Klaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ›Studie in Kristallbildung‹. Seither erschienen die Erzählung ›Südlich von Abisko‹, das poetische Reisebuch ›Die fernen Inseln‹, sein Buch über Passau ›Drei Flüsse‹ und die Romane ›Der nächtliche Lehrer‹ und ›Der Atem der Vögel‹. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Er lehrt mittelalterliche skandinavische Literatur an der Universität Kiel.Literaturpreise:Friedrich-Hebbel-Preis 2013

Posts

2
All
2.5

Poetisch und ruhig, aber etwas sehr zäh

„Der Atem der Vögel“ von Klaus Böldl ist sprachlich wunderschön und poetisch, mit stimmungsvollen Beschreibungen und einer eindrucksvollen Bilderwelt. Allerdings stand für mich die Handlung sehr stark im Hintergrund – das Buch besteht vor allem aus Erinnerungen und Spaziergängen des Protagonisten. Wer langsame, nachdenkliche Geschichten mag, wird hier sicherlich Freude haben – für mich war es leider etwas langweilig – 2,5 Sterne.

Poetisch und ruhig, aber etwas sehr zäh

abgebrochen - ohne Wertung Ich bin mit dem Buch leider nicht zurecht gekommen. Die Sprache ist schlicht und schön, aber das fand ich schon nach wenigen Seiten langweilig. Ich mochte es anfangs zwar, Philipps Gedanken über die kleine Ravvna und ihre Art die Welt zu entdecken, seine Wahrnehmung der Natur und dem Leben auf der Insel zu folgen, aber es passierte einfach sonst nichts. Mich hat keine der Figuren berührt und ich habe mir dann lieber Bilder und Filme von der Natur auf den Färöer Inseln angesehen, als in diesem Buch zu lesen. Ich habe noch nie so ein dünnes Buch abgebrochen, 140 Seiten kann man ja mal lesen, auch wenn die Geschichte nicht berührt. Bei diesem hier ist es mir nicht gelungen. Die Sprache allein, konnte mich nicht vom Weiterlesen überzeugen.

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