Der Argentinier

Der Argentinier

Softcover
3.46
GeheimnisLebensgeschichteDie ArgentinierHaymonverlag

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Description

Fernweh, Heimweh, Tango - eine zauberhafte Geschichte Lenas Großvater besteigt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ein Schiff nach Buenos Aires, um in ein neues Leben zu fahren. Er sehnt sich nach einer unversehrten Welt, die nicht zerstört und müde ist vom Krieg. Seinen Traum von einem Dasein als Gaucho muss er zwar aufgrund eines hartnäckigen Heuschnupfens aufgeben. Stattdessen findet er aber etwas anderes: den Argentinischen Tango. Und: die Liebe. Zwei Künste, in denen es für ihn viel zu lernen gibt. Als er zwei Jahre später in die Schweiz zu seiner Amelie zurückkehrt, die geduldig auf ihn gewartet hat, bringt er die Erinnerung an seine Zeit in der Fremde mit - und hütet sie wie einen Schatz. Erst nach seinem Tod lüftet seine Enkelin sein Geheimnis. Schlichte Schönheit: eine meisterhafte Novelle "Der Argentinier" gehört zu den beliebtesten und erfolgreichsten Büchern von Klaus Merz. Er zeichnet in dieser kleinen Novelle eine vielschichtige Biografie, gibt aus der Perspektive der Enkelin Einblicke in das Leben des Großvaters, skizziert ein Porträt der Nachkriegszeit in der Schweiz und erzählt eine bezaubernde Liebesgeschichte. Subtil, unaufgeregt und mit der ihm eigenen zarten Ironie und Leichtigkeit öffnet Klaus Merz Türen und zeigt, wie viel Zauber in dem liegt, was nur möglicherweise wahr wird - oder nur möglicherweise wahr geworden ist. Klaus Merz - eine außerordentliche Stimme der Gegenwartsliteratur Seit vielen Jahren gehört Klaus Merz zu den außerordentlichen und prägenden Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine zeitlose Prosa besticht ebenso wie seine Gedichte durch schlichte, klare Formulierungen, durch Vertrauen auf die leisen Töne und durch einen untrüglichen Blick für das Wesentliche. Mehrfach wurde er sowohl für sein lyrisches als auch für sein erzählerisches Werk ausgezeichnet, zuletzt mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis und dem Basler Lyrikpreis. ************************* "Dieses Buch verzaubert. Wer es noch nicht hat, sollte es kaufen. Und wer es schon hat, sollte es verschenken. Jeder, dem der Sinn nach einem kleinen Abenteuer steht, sollte es haben." Leserstimme "Eine wunderschöne Geschichte über Fernweh - und Heimweh, über die Sehnsucht nach dem Fremden und die Suche nach dem Vertrauten." Leserstimme "Man kann sie immer wieder lesen, diese zeitlos-kluge und fein-ironische Novelle. Ich ziehe meinen Hut vor Klaus Merz!" Leserstimme *************************

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
112
Price
12.95 €

Posts

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All
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Klaus Merz hat den Schweizer Grand Prix Literatur 2024 erhalten und da ich meinen eigenen Vorurteilen in die Augen blicken möchte, habe ich mir eines der bekannteren Werke des Autoren aus der Bibliothek geholt. Zum Glück habe ich es mir nicht gekauft. Da mich der Träger des Schweizer Buchpreises 2023 einigermassen überzeugen konnte, gehe ich mal davon aus, dass es sich hier nur in geringem Masse um eine selbsterfüllende Prophezeiung handelt, aber... ... ich konnte mit dieser Novelle absolut nichts anfangen. Hauptsächlich, weil es auch nichts gibt, womit ich etwas hätte anfangen können. Das Ganze erinnert mich eher an ein Stammtischgespräch oder etwas, das bei Kaffee und Kuchen bequatscht wird. Also nichts, das mich grossartig interessiert. Die Enkelin erzählt von ihrem Grossvater, dem sogenannten "Argentinier". Dabei springt die Erzählerin mal dahin, mal dorthin. Einmal ist der Grossvater jung, dann sind wir bei seiner Beerdigung, dann plötzlich wieder in der Schule in der Schweiz. Wie das halt so geht, wenn wir miteinander reden, aber in Textform fehlte mir hier nicht nur der Inhalt (da die Figuren keinerlei Seele oder Charakter haben, fehlt dies auch der Geschichte), sondern auch die Form und die Leitung des Leseflusses. Manchmal war ich mir gar nicht mehr sicher, wessen Grossvater der Argentinier nun eigentlich ist. Ich denke mal, dass es eigentlich genug junge Schweizer Autorenpersonen gibt, die eine sie fördernde Auszeichnung auch verdient hätten, aber mich fragt ja niemand... Fügt hier noch ein Schulterzuck-Emoji ein, denn das fasst meine Leseerfahrung mit Klaus Merz sehr gut zusammen.

5

Ein richtiges Prosagedicht, kein Wort ist zufällig in diesem Buch, alles gut durchdacht komponiert. Der Anfang schon gehört in die Liste der besten Novellenanfänge: „ Im Lauf seiner schlimmsten Nacht auf hoher See biss Großvater ins Bild seiner Liebsten, die er in Europa zurückgelassen hatte, und erfuhr Linderung dadurch.“ Es ist auch ein Buch, das man mit Freude mehrmals lesen kann … wie ein Gedicht halt.

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