Der Alte, der Liebesromane las
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Book Information
Author Description
Luis Sepúlveda, geboren 1949 in Ovalle, Chile, wurde wegen seiner politischen Aktivitäten gegen das Militärregime unter Pinochet mehrmals zu langen Haftstrafen verurteilt. Auf Druck internationaler Organisationen wurden sie in Hausarrest oder Exil umgewandelt, aber der gelernte Bühnentechniker bevorzugte die Flucht oder das Leben im Untergrund und gründete Theatergruppen in mehreren lateinamerikanischen Ländern. Nachdem Deutschland ihm 1980 Asyl gewährt hatte, lebte er zehn Jahre lang in Hamburg und arbeitete als LKW-Fahrer und als Journalist, u.a. für den Spiegel. Eine Zeit lang war er auch als Walschützer auf einem Greenpeace-Schiff tätig. Von 1996 bis zu seinem Tod am 16. April 2020 lebte Luis Sepúlveda im spanischen Gijón.
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Eine berührende Liebesgeschichte an die Natur und ein Appell an den menschlichen Verstand 🐆🌿
Luis Sepulveda zeigt in dieser humorvollen Parabel wie das Gleichgewicht von Natur und Zivilisation und Gesellschaft zu schwanken droht. Man wird beim Lesen in eine andere, ferne Welt entführt. In eine Welt voller Geheimnisse, Riten und fernab aller "Zivilisation" - wunderschön! Ein dünnes Buch, das sich zu lesen lohnt und passend mit den Worten "[...] Er schlug den Weg nach El Idilio ein, zu seiner Hütte und zu seinen Romanen, die mit so wunderschönen Worten von der Liebe erzählten, dass er darüber bisweilen die Barbarei der Menschen vergaß" endet. Buchgenre: Roman 📖 // Gelesen (Deutsch)
Kurzes Buch, aber viel erfahren über den Amazonas, über wilde und andere Tiere, über die Natur im Generellen, über die Ureinwohner. Spannender Aufbau, der im Duell Mensch gegen Tier mündet. Die grossen Themen werden verhandelt: Liebe, Natur, Macht, Sinn des Lebens. Hat mir gut gefallen. Ein Tipp von Daniel Rohr, dem Rigiblick-Chef. Guter Geschmack.
Antonio José Bolívar verbringt seinen Lebensabend in einer kleinen Siedlung im Regenwald am Ufer des Amazonas. Er hat lange Zeit bei den Shuar, den Eingeborenen des Landes, verbracht und von Ihnen das Zusammenleben mit der Natur gelernt. Als die Leiche eines amerikanischen Touristen im Boot den Fluss hinabtreibt, sucht der Bürgermeister der Siedlung die Hilfe des Alten. Der Leichnam des Gringos zeigt Wunden, die auf den Angriff einer großen, menschenmordenden Raubkatze hinweist. Eine Gefahr für die kleine Siedlung. Eine ungemein dichte und packende Handlung. Ich habe die 110 Seiten ohne Abzusetzen gelesen. Die Figur des Antonio José Bolívar, der in Armut aufgewachsen, in fortgesetztem Alter sein Faible für Liebesromane entdeckt wirkt stark und authentisch. Sein Verhältnis zur Natur und die Einblicke in die Lebensweise der Shuar sind beeindruckend. Ein sehr gutes Buch.
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Luis Sepúlveda, geboren 1949 in Ovalle, Chile, wurde wegen seiner politischen Aktivitäten gegen das Militärregime unter Pinochet mehrmals zu langen Haftstrafen verurteilt. Auf Druck internationaler Organisationen wurden sie in Hausarrest oder Exil umgewandelt, aber der gelernte Bühnentechniker bevorzugte die Flucht oder das Leben im Untergrund und gründete Theatergruppen in mehreren lateinamerikanischen Ländern. Nachdem Deutschland ihm 1980 Asyl gewährt hatte, lebte er zehn Jahre lang in Hamburg und arbeitete als LKW-Fahrer und als Journalist, u.a. für den Spiegel. Eine Zeit lang war er auch als Walschützer auf einem Greenpeace-Schiff tätig. Von 1996 bis zu seinem Tod am 16. April 2020 lebte Luis Sepúlveda im spanischen Gijón.
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Eine berührende Liebesgeschichte an die Natur und ein Appell an den menschlichen Verstand 🐆🌿
Luis Sepulveda zeigt in dieser humorvollen Parabel wie das Gleichgewicht von Natur und Zivilisation und Gesellschaft zu schwanken droht. Man wird beim Lesen in eine andere, ferne Welt entführt. In eine Welt voller Geheimnisse, Riten und fernab aller "Zivilisation" - wunderschön! Ein dünnes Buch, das sich zu lesen lohnt und passend mit den Worten "[...] Er schlug den Weg nach El Idilio ein, zu seiner Hütte und zu seinen Romanen, die mit so wunderschönen Worten von der Liebe erzählten, dass er darüber bisweilen die Barbarei der Menschen vergaß" endet. Buchgenre: Roman 📖 // Gelesen (Deutsch)
Kurzes Buch, aber viel erfahren über den Amazonas, über wilde und andere Tiere, über die Natur im Generellen, über die Ureinwohner. Spannender Aufbau, der im Duell Mensch gegen Tier mündet. Die grossen Themen werden verhandelt: Liebe, Natur, Macht, Sinn des Lebens. Hat mir gut gefallen. Ein Tipp von Daniel Rohr, dem Rigiblick-Chef. Guter Geschmack.












