Depression - und jetzt?
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Description
Book Information
Author Description
Nora Fieling wurde 1985 in Berlin geboren. Sie wuchs in einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt auf. Bereits als Kind entwickelte sie depressive Züge, welche sich in Ängstlichkeit, starker Traurigkeit und Gedanken über den Sinn des Lebens und den Tod äußerten. Sie fühlte sich anders, aus Scham sprach sie mit niemandem darüber. Erst als sie 18 Jahre alt war, wurde die Hausärztin auf das selbstverletzende Verhalten von Nora aufmerksam. Bald darauf folgten die ersten Diagnosen: Depression und emotional instabile Persönlichkeitsstörung Typ Borderline. 2008 ließ sie sich in Berlin nieder, um ein Studium aufzunehmen, das sie aufgrund starker depressiver Episoden und Panikattacken abbrechen musste. Anschließend machte sie erste Erfahrungen in einer Psychiatrie und einer Tagesklinik. Eine weitere Diagnose wurde gestellt: Angststörung mit Panikattacken. 2015 begann sie unter dem Pseudonym Nora Fieling auf ihrem Blog offen über ihre Gedanken und Gefühle zu schreiben. So fand sie einen Weg zu sich selbst. Schreiben wurde zu einer Form der Therapie für sie. Mit ihrem Blog konnte sie nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Menschen helfen. Der Wunsch entstand, anderen Betroffenen professionelle Unterstützung zu bieten. Allen negativen Erwartungen zum Trotz schaffte es die Autorin sich in der Berufswelt zu positionieren und einen sicheren und stabilen Arbeitsplatz im sozialen Bereich zu finden. Zunächst engagierte sie sich ehrenamtlich im psychosozialen Bereich. 2019 absolvierte sie die Ex-In-Fortbildung und machte eine Weiterbildung zum Mental Coach. Heute arbeitet Nora haupt- und ehrenamtlich in verschiedenen psychosozialen Projekten. Bei der KIS Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Berlin-Pankow war sie als Peer-Beraterin angestellt. Hier nutzte sie ihre eigene Krisen- und Selbsthilfegruppenerfahrung als Ressource in Beratungsgesprächen mit anderen psychisch Erkrankten und deren Angehörigen. Nora Fieling hält Vorträge und informiert angehende Multiplikator*innen im sozialen Bereich über Möglichkeiten und Grenzen von Selbsthilfegruppen. Auf ihren Social-Media-Kanälen leistet die Autorin einfühlsam und kompetent Informations- und Aufklärungsarbeit. In dem Buch „Depression – und jetzt?“ gibt sie ihre Erfahrungen und Hilfestellungen an ein breites Publikum weiter. Weitere Informationen zur Autorin finden sich unter https://nora-fieling.de/
Posts
Dieses Goldstück habe ich bei einem Gewinnspiel von @miasanker und @nora_fieling gewonnen. Wie ihr ja mittlerweile wisst, leider ich an chronischen Depressionen. Ich weiß natürlich schon viel darüber, bin aber erstaunt, das ich dennoch immer wieder was neues erfahre. Dieses Buch ist von Nora. Nora ist aus vielerlei Situationen geprägt in ihrem Leben. Diagnose: Depression und emotional instabile Persönlichkeitsstörung Typ Borderline. 2013 war dies auch meine erste Diagnose aus der Klinik. Weitere Diagnosen kamen bei Nora mit Angststörung und Panikattacken hinzu. Nora hat sich erfolgreich aus ihrer Erkrankung herausgekämpft und ist nun eine Erfahrungsexpertin. Sie hilft Erkrankten und Angehörige, indem sie Selbsthilfegruppen und Beratungsgespräche führt. Ich muss sagen, das sie mich sehr inspiriert hat und ich großen Respekt habe. Wer würde nicht gerne mit jemandem sprechen, wo man nur wenige Worte nutzen muss, weil man weiß, das der Gegenüber ganz genau mitfühlen kann weil er selbst in der selben Situation war? Das Buch habe ich innerhalb 3 Tagen durch gehabt. Es hat ca 230 Seiten. Die unterschiedlichen Themen sind ua Aufklärung einer Depression, Arbeit und Depression, Hilfe zur Selbsthilfe, Wie kann man als Angehöriger helfen? und Suizidgedanken. Die letzten Kapitel beschreibt Nora ihr momentanes Leben. Wie sie über sich hinausgewachsen und daraus gelernt hat. Wie sie aus ihrer Erkrankung, den Weg ins (Arbeits)Leben zurück gewonnen hat. Am meisten inspiriert hat mich das Kapitel Arbeit und Depressionen. Ich habe mich ihr so nah gefühlt und kurz gedacht, das sie meinen Weg beschreibt. Die Aussage, das ein psychisch kranker niemals im Sozialen Bereich arbeiten könnte, hat mich viele Jahre begleitet und geglaubt habe ich es auch noch. So klapperte ich alles an Berufen ab, wo ich nicht unmittelbar mit oder an dem Menschen arbeiten musste und scheiterte dementsprechend. Unfassbar was diese Aussagen mit einem Menschen machen können!
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Nora Fieling wurde 1985 in Berlin geboren. Sie wuchs in einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt auf. Bereits als Kind entwickelte sie depressive Züge, welche sich in Ängstlichkeit, starker Traurigkeit und Gedanken über den Sinn des Lebens und den Tod äußerten. Sie fühlte sich anders, aus Scham sprach sie mit niemandem darüber. Erst als sie 18 Jahre alt war, wurde die Hausärztin auf das selbstverletzende Verhalten von Nora aufmerksam. Bald darauf folgten die ersten Diagnosen: Depression und emotional instabile Persönlichkeitsstörung Typ Borderline. 2008 ließ sie sich in Berlin nieder, um ein Studium aufzunehmen, das sie aufgrund starker depressiver Episoden und Panikattacken abbrechen musste. Anschließend machte sie erste Erfahrungen in einer Psychiatrie und einer Tagesklinik. Eine weitere Diagnose wurde gestellt: Angststörung mit Panikattacken. 2015 begann sie unter dem Pseudonym Nora Fieling auf ihrem Blog offen über ihre Gedanken und Gefühle zu schreiben. So fand sie einen Weg zu sich selbst. Schreiben wurde zu einer Form der Therapie für sie. Mit ihrem Blog konnte sie nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Menschen helfen. Der Wunsch entstand, anderen Betroffenen professionelle Unterstützung zu bieten. Allen negativen Erwartungen zum Trotz schaffte es die Autorin sich in der Berufswelt zu positionieren und einen sicheren und stabilen Arbeitsplatz im sozialen Bereich zu finden. Zunächst engagierte sie sich ehrenamtlich im psychosozialen Bereich. 2019 absolvierte sie die Ex-In-Fortbildung und machte eine Weiterbildung zum Mental Coach. Heute arbeitet Nora haupt- und ehrenamtlich in verschiedenen psychosozialen Projekten. Bei der KIS Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Berlin-Pankow war sie als Peer-Beraterin angestellt. Hier nutzte sie ihre eigene Krisen- und Selbsthilfegruppenerfahrung als Ressource in Beratungsgesprächen mit anderen psychisch Erkrankten und deren Angehörigen. Nora Fieling hält Vorträge und informiert angehende Multiplikator*innen im sozialen Bereich über Möglichkeiten und Grenzen von Selbsthilfegruppen. Auf ihren Social-Media-Kanälen leistet die Autorin einfühlsam und kompetent Informations- und Aufklärungsarbeit. In dem Buch „Depression – und jetzt?“ gibt sie ihre Erfahrungen und Hilfestellungen an ein breites Publikum weiter. Weitere Informationen zur Autorin finden sich unter https://nora-fieling.de/
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Dieses Goldstück habe ich bei einem Gewinnspiel von @miasanker und @nora_fieling gewonnen. Wie ihr ja mittlerweile wisst, leider ich an chronischen Depressionen. Ich weiß natürlich schon viel darüber, bin aber erstaunt, das ich dennoch immer wieder was neues erfahre. Dieses Buch ist von Nora. Nora ist aus vielerlei Situationen geprägt in ihrem Leben. Diagnose: Depression und emotional instabile Persönlichkeitsstörung Typ Borderline. 2013 war dies auch meine erste Diagnose aus der Klinik. Weitere Diagnosen kamen bei Nora mit Angststörung und Panikattacken hinzu. Nora hat sich erfolgreich aus ihrer Erkrankung herausgekämpft und ist nun eine Erfahrungsexpertin. Sie hilft Erkrankten und Angehörige, indem sie Selbsthilfegruppen und Beratungsgespräche führt. Ich muss sagen, das sie mich sehr inspiriert hat und ich großen Respekt habe. Wer würde nicht gerne mit jemandem sprechen, wo man nur wenige Worte nutzen muss, weil man weiß, das der Gegenüber ganz genau mitfühlen kann weil er selbst in der selben Situation war? Das Buch habe ich innerhalb 3 Tagen durch gehabt. Es hat ca 230 Seiten. Die unterschiedlichen Themen sind ua Aufklärung einer Depression, Arbeit und Depression, Hilfe zur Selbsthilfe, Wie kann man als Angehöriger helfen? und Suizidgedanken. Die letzten Kapitel beschreibt Nora ihr momentanes Leben. Wie sie über sich hinausgewachsen und daraus gelernt hat. Wie sie aus ihrer Erkrankung, den Weg ins (Arbeits)Leben zurück gewonnen hat. Am meisten inspiriert hat mich das Kapitel Arbeit und Depressionen. Ich habe mich ihr so nah gefühlt und kurz gedacht, das sie meinen Weg beschreibt. Die Aussage, das ein psychisch kranker niemals im Sozialen Bereich arbeiten könnte, hat mich viele Jahre begleitet und geglaubt habe ich es auch noch. So klapperte ich alles an Berufen ab, wo ich nicht unmittelbar mit oder an dem Menschen arbeiten musste und scheiterte dementsprechend. Unfassbar was diese Aussagen mit einem Menschen machen können!




