Denial of Service
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Vollautomatisiert, supersmart … und tödlich. Aiki Miras visionärer SF-Thriller über die Zukunft unserer Städte.
In Frankfurt am Main sind Dank der ersten Krypto-Milliardärin Deutschlands Polizei, Transport und Stadtverwaltung privatisiert. Ein künstliches neuronales Netzwerk unterstützt alle Institutionen und ist auch Teil des Hirn-Stadt-Interface: implantierte Chips, die eine intuitive Interaktion mit Gebäuden, Straßen und Transportsystemen der Stadt ermöglichen. Das KNN sorgt für ein reibungsloses Funktionieren der Infrastruktur und das größtmögliche Glück aller Bürger. Als es zu Problemen kommt und ein obdachloser Teenager stirbt, machen sich eine Coderin und ein Bot auf die Suche nach der Ursache für seinen Tod. Sie stoßen auf Ungeheuerliches, doch bevor sie irgend jemandem davon erzählen können, schaltet sich das Militär ein …
»Dieses Buch ist ein sehr neuartiges Tier, das Ideen ausatmet, die wir bald brauchen werden.« Dietmar Dath
»›Denial of Service‹ ist eine literarische Droge – man sieht die Welt hinterher mit anderen Augen.« Andreas Eschbach
Book Information
Author Description
Aiki Mira schreibt Romane, Kurzgeschichten und Essays, die u. a. bei Zeit Online und SWR Kultur erschienen sind. Aikis Kurzgeschichten wurden mehrfach mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet und ins Englische, Französische und Chinesische übersetzt. Mit den Romanen »Neongrau«, »Neurobiest« und »Proxi« gewann Aiki dreimal in Folge den Kurd Laßwitz Preis. »Neongrau« wurde zudem als ARD-Hörspielserie adaptiert. Die European Science Fiction Society verlieh Aiki den Chrysalis Award.
Posts
Gemischte Gefühle
Bei diesem Buch habe ich gemischte Gefühle. Es gibt viele Ideen und Visionen für ein Frankfurt der Zukunft. In diese kann ich mich gut hineinversetzen. Daneben sind viele aktuelle Themen aus dem Heute im Buch eingeflochten. Bei diesen Themen denke ich mir jedoch, dass diese in der Zukunft keine große Rolle mehr spielen sollten. Sie klingen so als wären es brand neue Themen in der Zukunft. Das finde ich nicht so gut gemacht. Der Story insgesamt konnte ich nicht so gut folgen. Irgendwie habe ich beim Lesen den Faden verloren und mich dann gefragt, warum alle jetzt in Bewegung sind. Mich persönlich hat es im Lesefluss sehr gestört, dass ich teilweise auf einer Seite 5-10 Mal das Wort "Kid" gelesen habe. Das Wort an sich ist für mich sehr outdated. Niemand verwendet dieses Wort. Dafür wird es im Buch inflationär verwendet. Für mich persönlich war das Wort "dey" neu. Kurz gegoogelt und verstanden. Abschließend kann ich sagen, dass ich froh bin, dass ich das Buch abschließen konnte.
Aiki Mira entwirft in Denial of Service eine komplexe Zukunftsvision, in der Polizei, Verwaltung und Infrastruktur privatisiert und von einem neuronalen Stadtnetz gesteuert werden. Der Roman steckt voller spannender Ideen und technischer Konzepte, wirkt dadurch aber stellenweise überfrachtet. Die vielen Fachbegriffe und der sprunghafte, abgehackte Stil erschweren den Zugang zur Geschichte. Auch das konsequente Gendern trug für mich zur sprachlichen Sperrigkeit bei. Insgesamt blieb mir der Roman distanziert und schwer zugänglich – empfehlenswert eher für Leserinnen und Leser, die Lust auf experimentelle Science-Fiction haben.
Interessantes, an Cyberpunk erinnerndes Setting, aber…
Die Handlung ist für mich irgendwie zu schwammig gewesen. Es passiert meiner Meinung nach nicht genug, anders als der Klappentext angedeutet hat. Das Ende ist super offen und interpretierbar, was vielleicht auch so sein soll, aber mich persönlich hat es nicht so abgeholt.
Als würde man durch einen Tiktok Feed scrollen.
Vielleicht bin ich einfach nicht die richtige Zielgruppe aber ich lese unter anderem um den hektischen, sprunghaften und ziellosen Inhalten von Feeds wie Tiktok und Instagram zu entkommen und meine Aufmerksamkeit auf langfristigere Inhalte zu legen. In diesem Buch, man merkt der Autorin an, dass sie hauptsächlich Kurzgeschichten schreibt, komme ich mir durch sprunghafte, selten mehr als 3 Seiten lange Kapitel vor wie in einem social media feed. Die Geschichte hat außerdem wenig Tiefgang, sie ist nicht komplex, die Figuren dazu um so mehr und dafür unzureichend beschrieben. Es dauert ewig bis klar wird, wer sich als was identifiziert und die mageren Personenbeschreibungen machen es dadurch um so unmöglicher, sich ein Bild im Kopf zu erstellen. Die Charaktere wachsen mir einfach nicht so ans Herz. Weil sie außer ihrer Genderdiversität und Extravaganz kaum Eigenschaften und Charakterzüge erhalten. Es beruhigt mich zu lesen, dass dieses Gefühl durchaus von anderen geteilt wird, die dieses Buch gelesen haben.
Description
Vollautomatisiert, supersmart … und tödlich. Aiki Miras visionärer SF-Thriller über die Zukunft unserer Städte.
In Frankfurt am Main sind Dank der ersten Krypto-Milliardärin Deutschlands Polizei, Transport und Stadtverwaltung privatisiert. Ein künstliches neuronales Netzwerk unterstützt alle Institutionen und ist auch Teil des Hirn-Stadt-Interface: implantierte Chips, die eine intuitive Interaktion mit Gebäuden, Straßen und Transportsystemen der Stadt ermöglichen. Das KNN sorgt für ein reibungsloses Funktionieren der Infrastruktur und das größtmögliche Glück aller Bürger. Als es zu Problemen kommt und ein obdachloser Teenager stirbt, machen sich eine Coderin und ein Bot auf die Suche nach der Ursache für seinen Tod. Sie stoßen auf Ungeheuerliches, doch bevor sie irgend jemandem davon erzählen können, schaltet sich das Militär ein …
»Dieses Buch ist ein sehr neuartiges Tier, das Ideen ausatmet, die wir bald brauchen werden.« Dietmar Dath
»›Denial of Service‹ ist eine literarische Droge – man sieht die Welt hinterher mit anderen Augen.« Andreas Eschbach
Book Information
Author Description
Aiki Mira schreibt Romane, Kurzgeschichten und Essays, die u. a. bei Zeit Online und SWR Kultur erschienen sind. Aikis Kurzgeschichten wurden mehrfach mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet und ins Englische, Französische und Chinesische übersetzt. Mit den Romanen »Neongrau«, »Neurobiest« und »Proxi« gewann Aiki dreimal in Folge den Kurd Laßwitz Preis. »Neongrau« wurde zudem als ARD-Hörspielserie adaptiert. Die European Science Fiction Society verlieh Aiki den Chrysalis Award.
Posts
Gemischte Gefühle
Bei diesem Buch habe ich gemischte Gefühle. Es gibt viele Ideen und Visionen für ein Frankfurt der Zukunft. In diese kann ich mich gut hineinversetzen. Daneben sind viele aktuelle Themen aus dem Heute im Buch eingeflochten. Bei diesen Themen denke ich mir jedoch, dass diese in der Zukunft keine große Rolle mehr spielen sollten. Sie klingen so als wären es brand neue Themen in der Zukunft. Das finde ich nicht so gut gemacht. Der Story insgesamt konnte ich nicht so gut folgen. Irgendwie habe ich beim Lesen den Faden verloren und mich dann gefragt, warum alle jetzt in Bewegung sind. Mich persönlich hat es im Lesefluss sehr gestört, dass ich teilweise auf einer Seite 5-10 Mal das Wort "Kid" gelesen habe. Das Wort an sich ist für mich sehr outdated. Niemand verwendet dieses Wort. Dafür wird es im Buch inflationär verwendet. Für mich persönlich war das Wort "dey" neu. Kurz gegoogelt und verstanden. Abschließend kann ich sagen, dass ich froh bin, dass ich das Buch abschließen konnte.
Aiki Mira entwirft in Denial of Service eine komplexe Zukunftsvision, in der Polizei, Verwaltung und Infrastruktur privatisiert und von einem neuronalen Stadtnetz gesteuert werden. Der Roman steckt voller spannender Ideen und technischer Konzepte, wirkt dadurch aber stellenweise überfrachtet. Die vielen Fachbegriffe und der sprunghafte, abgehackte Stil erschweren den Zugang zur Geschichte. Auch das konsequente Gendern trug für mich zur sprachlichen Sperrigkeit bei. Insgesamt blieb mir der Roman distanziert und schwer zugänglich – empfehlenswert eher für Leserinnen und Leser, die Lust auf experimentelle Science-Fiction haben.
Interessantes, an Cyberpunk erinnerndes Setting, aber…
Die Handlung ist für mich irgendwie zu schwammig gewesen. Es passiert meiner Meinung nach nicht genug, anders als der Klappentext angedeutet hat. Das Ende ist super offen und interpretierbar, was vielleicht auch so sein soll, aber mich persönlich hat es nicht so abgeholt.
Als würde man durch einen Tiktok Feed scrollen.
Vielleicht bin ich einfach nicht die richtige Zielgruppe aber ich lese unter anderem um den hektischen, sprunghaften und ziellosen Inhalten von Feeds wie Tiktok und Instagram zu entkommen und meine Aufmerksamkeit auf langfristigere Inhalte zu legen. In diesem Buch, man merkt der Autorin an, dass sie hauptsächlich Kurzgeschichten schreibt, komme ich mir durch sprunghafte, selten mehr als 3 Seiten lange Kapitel vor wie in einem social media feed. Die Geschichte hat außerdem wenig Tiefgang, sie ist nicht komplex, die Figuren dazu um so mehr und dafür unzureichend beschrieben. Es dauert ewig bis klar wird, wer sich als was identifiziert und die mageren Personenbeschreibungen machen es dadurch um so unmöglicher, sich ein Bild im Kopf zu erstellen. Die Charaktere wachsen mir einfach nicht so ans Herz. Weil sie außer ihrer Genderdiversität und Extravaganz kaum Eigenschaften und Charakterzüge erhalten. Es beruhigt mich zu lesen, dass dieses Gefühl durchaus von anderen geteilt wird, die dieses Buch gelesen haben.








