Das zweitbeste Leben

Das zweitbeste Leben

Softcover
3.537
UsaTreueSchwesternSchwarz

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Description

Ein Vater. Zwei Familien. Zwei Schwestern, die nichts und alles füreinander sind.

James Witherspoon ist Chauffeur, lebt in Atlanta und ist mit zwei Frauen verheiratet. Chaurisse ist seine offizielle Tochter, Dana ist das zweite, geheime Kind, von dem niemand wissen darf. Beide Mädchen sind gleich alt, wohnen nicht weit voneinander entfernt und leben doch ganz unterschiedliche Leben. Denn während Chaurisse in einer heilen Familie aufwächst, muss Dana um jede Anerkennung kämpfen. Als sie vierzehn sind, laufen sich Dana und Chaurisse scheinbar zufällig über den Weg – wobei nur Dana weiß, dass sie Schwestern sind. Schließlich kommt es zu einem schicksalhaften Zusammentreffen beider Familien, das für die eine Seite den völligen Zusammenbruch bedeutet und für die andere eine Möglichkeit zum Aufbruch.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
352
Price
12.40 €

Author Description

Tayari Jones wurde 1970 in Atlanta geboren und studierte Englische Literatur und Kreatives Schreiben am Spelman College in Atlanta sowie in Iowa und Arizona. Mit ihrem Roman ›In guten wie in schlechten Tagen‹ wurde sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen der USA. 2019 wurde sie mit dem Women’s Prize for Fiction ausgezeichnet. Tayari Jones lebt nach vielen Jahren in New York heute wieder in ihrer Heimatstadt; im April wählte das TIME Magazine sie in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten 2026.

Posts

8
All
3

Ich verstehe die kritischen Stimmen zu dem Buch. Es ist schwierig, sich mit einer Lebenswirklichkeit zu identifizieren, die nicht die eigene ist. Die Autorin hat es aber geschafft, einen Kreislauf zu vermitteln, aus dem die Protagonisten, die nur stellvertretend für eine gesamte Gesellschaftsschicht stehen, kaum entrinnen können. Der einzige Sympathieträger blieb aber leider blass im Hintergrund. Ich habe es trotzdem gerne gelesen.

4.5

Hat mir wirklich gut gefallen. Zwei Familien die miteinander verbunden sind und nur eine weiß davon. Wie sich das auf beide auswirkt, beschreibt dieses Buch auf sehr eindringliche Art und Weise. Das Ende ist wirklich tragisch. Große Leseempfehlung.

2

Ohne große Erwartungen, aber mit viel Neugierde bin ich in dieses Buch „hineingegangen“. Umso schade eigentlich, dass es mich doch letztendlich sehr enttäuscht hat. Positiv zu vermerken ist, dass Tayari Jones’ Schreibstil an vielen Stellen sehr schön ist und sie tolle Formulierungen findet, die ich auch als einzigartig empfunden habe. Die Szenerien konnte man sich auch immer gut vorstellen, auch wenn ich mehr über Haare/Frisuren gelernt habe als ich dachte lernen zu müssen. Zum Ende hin war es dann doch etwas zu viel des Guten. Mich konnte die Geschichte leider trotzdem nicht erreichen. Weder mit Chaurisse (der offiziell „echten“ Tochter von James) noch Dana (die Tochter aus der zweiten Ehe) konnte ich richtig mitfühlen. Gefühlt habe ich leider viel Unverständnis und musste sehr oft mit dem Kopfschütteln, vor allem bei den Handlungen der Erwachsenen und was sie ihren Kindern aufbürden. Viele Stellen waren mir zu ausschweifend und zu detailliert. Die Autorin verliert sich hier und da in (belanglosen?) Erzählungen, welche für mich nicht zur Geschichte beigetragen haben. Wer sich mit dem „schwarzen Amerika“ der 70er bis 80er Jahre) auskennt, dem werden viele Themen etwas sagen und der findet vielleicht auch seine eigene Geschichte wieder oder die der Eltern, aber als weiße Europäerin konnte ich all diese unerklärten Anekdoten nur hinnehmen und mehr oder weniger überlesen. Für mich tragen sie nichts zur Geschichte bei, was aber einfach daran liegt, dass ich vermutlich nicht die Zielgruppe bin und das Gefühl für die Zeit und Lage damals nicht bei mir aufkommt. Am Ende bleibt das Gefühl zurück, dass es egal ist ob ich das Buch gelesen habe oder nicht. Ich hätte jederzeit abbrechen können, ohne Verlust oder Spannung darauf was das Buch noch zu bieten hat. Da es ein Rezensionsexemplar des Leseclubs war habe ich es aber beendet und werde die Geschichte vermutlich schnell wieder vergessen. Schade…

2

Not my cup of tea. Viel zu langweilig. Hatte mir da mehr erhofft. Trotzdem schöne Sprache.

2

Leider kann ich diesem Roman nur 2,5 Sterne geben. Ich bin mit den Handlungen der Erwachsenen in diesem Buch einfach überhaupt nicht klar gekommen. Die beiden Schwestern ( vor allem die eheliche Tochter Chaurisse) handelten meiner Meinung nach erwachsener als die Eltern. Vor allem James, der bigam lebende Vater der beiden Kinder war ein absoluter Feigling und völlig anders als ich ihn als Typen erwartet hätte. Dazu hat mich das Getue um Haare, Frisuren etc. eher genervt als interessiert. Viele Konflikte, die sich natürlich in dieser verzwickten Situation mit zwei Frauen und zwei Kindern auftun, wurden auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Ihnen wurde zT sogar die Schuld an manchem gegeben

3

Eindringliche Geschichte über zwei Halbschwester, wobei nur eine von der anderen weiß. Kurzum eine schwierige Konstellation und viel über die Mentalität und das Leben von American-African people. Würde auf jeden Fall wieder in ein Buch von ihr reinschauen!

3

3,5 Sterne. Ein Buch, das ich kompliziert zu bewerten finde. Es erzählt die Geschichte der beiden Familien des Bigamisten James. - Die historische Lebenswelt (50-er bis späte 80er) Schwarzer Amerikaner wird so eindrücklich beschrieben, dass ich mich als weiße Europäerin mehrfach mit meinem Unwissen konfrontiert gefühlt habe. - Das strafbare Familienkonstrukt, was noch dazu v.a. den beiden Töchtern Dana und Chaurisse gegenüber unfassbar unfair ist, hat mich ins Fühlen, vor allem in die Entrüstung geholt. - Leider hat die Erzählstruktur des Buchs wirklich gar nicht für mich funktioniert. Anekdotisch springt die Geschichte hin und her, auch zeitlich, und hat bis zuletzt eigentlich keinen Drang zu einem Höhepunkt entwickelt. Ich hatte Das zweitbeste Leben zwischendurch guten Gewissens beenden können und mir hätte die Auflösung nicht gefehlt.

4

Was fühlt ein Kind, das weiß, dass sein Vater sich nie offen zu ihm bekennen wird? Das mit dem Wissen aufwächst, zur Zweitfamilie zu gehören, und das Leben der Halbschwester und ihrer Mutter, der Erstfamilie beobachtet, in dem Wissen, dass deren Wünsche und Bedürfnisse immer an erster Stelle stehen werden? Wie ändert sich die Gefühlslage mit Einsetzen der Pubertät, wo die Eltern und ihre Handlungen und Entscheidungen nicht mehr hingenommen werden, ohne kritisch hinterfragt zu werden? Eine interessante Ausgangsfrage für einen Roman, der hier aus der Sicht der Kinder geschildert wird - zunächst aus der Sicht der Zweittochter, dann aus der Sicht der offiziellen Tochter, die lange nicht weiß, dass sie tatsächlich nicht die einzige Tochter ihres Vaters ist. Der Roman hat mich gefesselt, ich konnte mich gut in die beiden Mädchen hineinversetzen. Die Gefühlswelt der Erwachsenen blieb mir verschlossen, allerdings lag das im Wesentlichen daran, dass sie aus der Sicht der Mädchen geschildert wurden. Selbst die Ereignisse, die zu der Bigamie führten, schildert die Zweittochter so, wie sie sie von ihrem Umfeld erzählt bekommen hat.

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