Das verborgene Zimmer
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Description
Book Information
Author Description
Kate Riordan ist freie Journalistin und schreibt u. a. für den Guardian und Time Out. Auf Deutsch erschienen bisher die Romane ›Im Spiegel ferner Tage‹ (2015) und ›Die Sanduhr unserer Liebe‹ (2017).
Posts
Spannende und fesselnde, aber auch beklemmende Geschichte Dieser spannende und fesselnde Roman war überraschend beklemmend und auch fast verstörend. Die Autorin versteht es mit ihrem flüssigen und packenden Schreibstil den Leser in den Bann zu ziehen. Erzählt wird die Geschichte in immer abwechselnden Zeitebenen. Stück für Stück, Kapitel für Kapitel bekommt man Einblicke in die Geschehnisse und die Vergangenheit von damals, die Sylvie und ihre Tochter Emma in deren alten Heimat einholt. Beim Lesen gerät man fast an die psychologischen Grenzen der eigenen Gefühle. Mir war mehr als einmal mulmig und beklommen zumute, bei diesem ungewöhnlichen und schwierigen Thema. Und die überraschende Wendung in der Geschichte wirbelt alles durcheinander und man fragt sich, was hier noch alles kommt und geschieht. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und lebendig angelegt. Man versucht sich in die Hauptfigur hineinzuversetzen und ihr Handeln zu verstehen. Es ist für mich schwer vorstellbar, wie ihre älteste Tochter einfach so sein konnte. Ich wüsste nicht, wie ich mich in ihrem Fall verhalten hätte. Die Beschreibung der Schauplätze war auch sehr gut, man meint sogar das Feuer riechen zu können. Die Story ist sehr schwierig, aber ungeheuer spannend umgesetzt. Gänsehaut ist garantiert, aber nicht auf die reißerische Art, sondern mehr die subtile und nachdenkliche Art.
Konnte das Buch kaum aus der Hand legen, unfassbar spannend. Ständig hatte ich Angst, was als nächstes passieren könnte, aber gleichzeitig wollte ich nicht, dass es endet. Das Ende kam für mich dann auch fast zu abrupt. Etwas schwer getan habe ich mir mit der Erzählweise - Präsenz, und in direkter Anrede an Emma, das fand ich ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann hat es nicht mehr gestört, und ich war von der Geschichte und der Beschreibung der Landschaft und des Hauses so in Bann gezogen, dass die Sprache nebensächlich wurde. Nur warum der Roman "Das verborgene Zimmer" heißt, da endet meine Phantasie. Im ganzen Buch kommt kein einziges verborgenes Zimmer vor.
Konnte das Buch kaum aus der Hand legen, unfassbar spannend. Ständig hatte ich Angst, was als nächstes passieren könnte, aber gleichzeitig wollte ich nicht, dass es endet. Das Ende kam für mich dann auch fast zu abrupt. Etwas schwer getan habe ich mir mit der Erzählweise - Präsenz, und in direkter Anrede an Emma, das fand ich ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann hat es nicht mehr gestört, und ich war von der Geschichte und der Beschreibung der Landschaft und des Hauses so in Bann gezogen, dass die Sprache nebensächlich wurde. Nur warum der Roman "Das verborgene Zimmer" heißt, da endet meine Phantasie. Im ganzen Buch kommt kein einziges verborgenes Zimmer vor.
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Kate Riordan ist freie Journalistin und schreibt u. a. für den Guardian und Time Out. Auf Deutsch erschienen bisher die Romane ›Im Spiegel ferner Tage‹ (2015) und ›Die Sanduhr unserer Liebe‹ (2017).
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Spannende und fesselnde, aber auch beklemmende Geschichte Dieser spannende und fesselnde Roman war überraschend beklemmend und auch fast verstörend. Die Autorin versteht es mit ihrem flüssigen und packenden Schreibstil den Leser in den Bann zu ziehen. Erzählt wird die Geschichte in immer abwechselnden Zeitebenen. Stück für Stück, Kapitel für Kapitel bekommt man Einblicke in die Geschehnisse und die Vergangenheit von damals, die Sylvie und ihre Tochter Emma in deren alten Heimat einholt. Beim Lesen gerät man fast an die psychologischen Grenzen der eigenen Gefühle. Mir war mehr als einmal mulmig und beklommen zumute, bei diesem ungewöhnlichen und schwierigen Thema. Und die überraschende Wendung in der Geschichte wirbelt alles durcheinander und man fragt sich, was hier noch alles kommt und geschieht. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und lebendig angelegt. Man versucht sich in die Hauptfigur hineinzuversetzen und ihr Handeln zu verstehen. Es ist für mich schwer vorstellbar, wie ihre älteste Tochter einfach so sein konnte. Ich wüsste nicht, wie ich mich in ihrem Fall verhalten hätte. Die Beschreibung der Schauplätze war auch sehr gut, man meint sogar das Feuer riechen zu können. Die Story ist sehr schwierig, aber ungeheuer spannend umgesetzt. Gänsehaut ist garantiert, aber nicht auf die reißerische Art, sondern mehr die subtile und nachdenkliche Art.
Konnte das Buch kaum aus der Hand legen, unfassbar spannend. Ständig hatte ich Angst, was als nächstes passieren könnte, aber gleichzeitig wollte ich nicht, dass es endet. Das Ende kam für mich dann auch fast zu abrupt. Etwas schwer getan habe ich mir mit der Erzählweise - Präsenz, und in direkter Anrede an Emma, das fand ich ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann hat es nicht mehr gestört, und ich war von der Geschichte und der Beschreibung der Landschaft und des Hauses so in Bann gezogen, dass die Sprache nebensächlich wurde. Nur warum der Roman "Das verborgene Zimmer" heißt, da endet meine Phantasie. Im ganzen Buch kommt kein einziges verborgenes Zimmer vor.
Konnte das Buch kaum aus der Hand legen, unfassbar spannend. Ständig hatte ich Angst, was als nächstes passieren könnte, aber gleichzeitig wollte ich nicht, dass es endet. Das Ende kam für mich dann auch fast zu abrupt. Etwas schwer getan habe ich mir mit der Erzählweise - Präsenz, und in direkter Anrede an Emma, das fand ich ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann hat es nicht mehr gestört, und ich war von der Geschichte und der Beschreibung der Landschaft und des Hauses so in Bann gezogen, dass die Sprache nebensächlich wurde. Nur warum der Roman "Das verborgene Zimmer" heißt, da endet meine Phantasie. Im ganzen Buch kommt kein einziges verborgenes Zimmer vor.





