Das Spiegelkind

Das Spiegelkind

Softcover
0.51

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Description

Elias ist Psychotherapeut – klug, ruhig, ein Fels in der Brandung. Doch hinter seiner Fassade brodelt etwas. Moritz ist ein schweigsamer Junge, der in Spiegeln Dinge sieht, die niemand sehen sollte. Und Felix – ein junger Mann, verloren zwischen Realität und Wahn – findet ein Notizbuch, das ihn in eine andere Welt zieht. Was als harmlose Therapie beginnt, entwickelt sich zu einem Albtraum. Zu einem Spiel mit der Identität. Zu einer Reise in einen Spiegel, der nicht das zeigt, was wir erwarten. Denn Spiegelkind ist kein Wesen. Es ist ein Gedanke. Ein Schatten. Eine Wahrheit, die unter unserer Haut lauert. Ein psychologischer Thriller über Wahnsinn, verdrängte Erinnerungen – und die Frage, wie viel Dunkelheit ein Mensch ertragen kann, bevor er selbst darin verschwindet.

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Drama & Plays
Format
Softcover
Pages
216
Price
11.99 €

Author Description

Autorin , Mutter, Frau mit Herz und Hund

Posts

1
All
0.5

Wer schreibt hier eigentlich, Mensch oder Maschine?

Dies fragt man sich in dem Buch „Das Spiegelkind“ von Corinna Heymach. Zunächst möchte ich mich herzlich bei der Autorin Corinna Heymach und LovelyBooks für das Rezensionsexemplar bedanken. „Das Spiegelkind“ versteht sich als spirituelle Reise in das Innere des Menschen, eine poetisch-philosophische Suche nach Wahrheit, Sein und dem ewigen Jetzt. Die Hauptfigur Elias begibt sich auf diesen Weg der Selbsterkenntnis, der deutlich macht: Die Antworten auf unsere Fragen liegen nicht im Außen, sondern im Inneren, in der bewussten Gegenwart. So vielversprechend und tiefgründig dieser Ansatz auch klingt, konnte mich die Umsetzung leider nicht überzeugen. Das Cover passt in seiner Symbolik zum Inhalt des Buches, leider ist die Verarbeitung des Prints enttäuschend. Die Schrift der Inhaltsangabe ist sehr verschwommen, was wenig anschaulich wirkt. Bereits auf der ersten Seite wird deutlich, dass das Buch mithilfe künstlicher Intelligenz entstanden ist, eine Information, die mich persönlich sehr abgeschreckt hat. Dennoch bin ich unvoreingenommen an das Buch heran gegangen. Leider spiegelt sich dieser Umstand auch stark im Schreibstil wider. Der Text besteht häufig aus sehr kurzen, fragmentierten Sätzen, denen es an Tiefe und sprachlicher Raffinesse fehlt. Die Botschaften bleiben dadurch vage und verlieren an Wirkung. Besonders störend war die Formatierung. Oft folgen nach jedem einzelnen Satz Absätze, was den Lesefluss stark unterbricht und das Gefühl vermittelt, eher durch Stichpunkte als durch einen zusammenhängenden Text zu lesen. Trotz des Potenzials, tiefgründige Themen zu behandeln, bleibt das Buch inhaltlich oberflächlich. Die philosophischen Gedanken wirken oftmals wie lose Gedankenfetzen, denen es an Struktur und Entwicklung fehlt. Die Reise von Elias bleibt blass, man kann sich schwer auf sie einlassen oder sich in sie hineinfühlen. Ich schätze den Mut der Autorin, neue Wege zu gehen und sich kreativ auszuprobieren. Ein Buch zu veröffentlichen erfordert immer Hingabe und Durchhaltevermögen, das verdient grundsätzlich Anerkennung. Dennoch hat mich „Das Spiegelkind“ weder inhaltlich noch visuell überzeugt. Aufgrund der schwachen sprachlichen Umsetzung, der störenden Formatierung und der fehlenden Tiefe kann ich das Buch leider nicht empfehlen.

Wer schreibt hier eigentlich, Mensch oder Maschine?
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