Das Siegel der Finsternis
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Book Information
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Wenn der Herr der Ringe und Fluch der Karibik ein Kind hätten
Tenan ist von seinem Leben als Wasserzauberer-Lehrling mehr als gelangweilt. Er sehnt sich nach Abenteuern und Heldentaten, meistert aber in Wirklichkeit kaum einen Zauberspruch. Doch als er in einem Schiffswrack einen seltsamen Kristall findet, wendet sich sein Glück: Er wird Zeuge einer bösen Macht, die Zugang in seine Welt sucht, deckt einen Plan des gefährlichen Todesfürsten auf und befindet sich schon bald auf der Reise seines Lebens… „Das Siegel der Finsternis“ wirbt damit, eine klassische Fantasy-Geschichte zu sein und hält auch, was es verspricht. Im Auftakt dieser Reihe begleiten wir Tenan, einen jungen, unerfahrenen und aufmüpfigen Helden, der seine Lektionen erst noch lernen muss, das Herz aber am rechten Fleck hat. Die Geschichte beginnt nicht ruhig, aber doch eher gemächlich und wird beständig aus mehreren Perspektiven erzählt. Jedoch nicht von verschiedenen Standpunkten der Reisegefährten, die sich im Laufe des Buches um Tenan versammeln, sondern von der Seite des Bösen. Ein ungewöhnlicher Ansatz, der dem Leser einigen Vorsprung vor den Protagonisten gibt, aber auch nicht zu viel vorwegnimmt. Die Welt, die der Autor geschaffen hat, erinnert ein wenig an eine karibische Version von Mittelerde, es ist ein weitläufiges Inselkönigreich, beherrscht von einem weisen Hochkönig. Natürlich fehlen dem Reich Algarad aber viele Details und Besonderheiten, um wahrhaft mit Mittelerde mithalten zu können. Der Autor scheint sich aber dennoch sehr stark an Tolkiens Werk orientiert zu haben, häufig fallen direkte oder indirekte Parallelen zur Reise der Gefährten nach Mordor auf. Es gibt bloß mehr Segelschiffe und Piraten. Mit anderen Worten: Marcus Reichard hat kaum wirklich neue Fantasy-Aspekte eingebaut, er hat sie eher erfolgreich wiederverwertet, sodass am Ende trotzdem eine spannende Abenteuer-Geschichte dabei herauskommt, die vielleicht nicht die große Innovation bringt, aber trotzdem unterhalten kann. „Das Siegel der Finsternis“ war das Debüt des Autors, das merkt man beim Lesen hier und da, doch Potential hatte diese Reihe auf jeden Fall. Deshalb ist es sehr schade, dass nach Teil zwei keine weiteren Bücher veröffentlicht wurden, denn nun werden wir nie wissen, wie Tenans Reise enden wird.

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Wenn der Herr der Ringe und Fluch der Karibik ein Kind hätten
Tenan ist von seinem Leben als Wasserzauberer-Lehrling mehr als gelangweilt. Er sehnt sich nach Abenteuern und Heldentaten, meistert aber in Wirklichkeit kaum einen Zauberspruch. Doch als er in einem Schiffswrack einen seltsamen Kristall findet, wendet sich sein Glück: Er wird Zeuge einer bösen Macht, die Zugang in seine Welt sucht, deckt einen Plan des gefährlichen Todesfürsten auf und befindet sich schon bald auf der Reise seines Lebens… „Das Siegel der Finsternis“ wirbt damit, eine klassische Fantasy-Geschichte zu sein und hält auch, was es verspricht. Im Auftakt dieser Reihe begleiten wir Tenan, einen jungen, unerfahrenen und aufmüpfigen Helden, der seine Lektionen erst noch lernen muss, das Herz aber am rechten Fleck hat. Die Geschichte beginnt nicht ruhig, aber doch eher gemächlich und wird beständig aus mehreren Perspektiven erzählt. Jedoch nicht von verschiedenen Standpunkten der Reisegefährten, die sich im Laufe des Buches um Tenan versammeln, sondern von der Seite des Bösen. Ein ungewöhnlicher Ansatz, der dem Leser einigen Vorsprung vor den Protagonisten gibt, aber auch nicht zu viel vorwegnimmt. Die Welt, die der Autor geschaffen hat, erinnert ein wenig an eine karibische Version von Mittelerde, es ist ein weitläufiges Inselkönigreich, beherrscht von einem weisen Hochkönig. Natürlich fehlen dem Reich Algarad aber viele Details und Besonderheiten, um wahrhaft mit Mittelerde mithalten zu können. Der Autor scheint sich aber dennoch sehr stark an Tolkiens Werk orientiert zu haben, häufig fallen direkte oder indirekte Parallelen zur Reise der Gefährten nach Mordor auf. Es gibt bloß mehr Segelschiffe und Piraten. Mit anderen Worten: Marcus Reichard hat kaum wirklich neue Fantasy-Aspekte eingebaut, er hat sie eher erfolgreich wiederverwertet, sodass am Ende trotzdem eine spannende Abenteuer-Geschichte dabei herauskommt, die vielleicht nicht die große Innovation bringt, aber trotzdem unterhalten kann. „Das Siegel der Finsternis“ war das Debüt des Autors, das merkt man beim Lesen hier und da, doch Potential hatte diese Reihe auf jeden Fall. Deshalb ist es sehr schade, dass nach Teil zwei keine weiteren Bücher veröffentlicht wurden, denn nun werden wir nie wissen, wie Tenans Reise enden wird.






