Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit
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Eine interessante romanbiografie. Caroline von Wolzogen, die Biografin und Schwägerin von Schiller schreibt als ich-Erzählerin. Sie hatte großen Erfolg mit der Biografie, die 25jahre nach Schillers Tod erschien und ärgert sich jetzt etwas darüber, dass durch diesen Erfolg der Eindruck entsteht, sie sei davor noch keine Schriftstellerin gewesen. Nachdem nun alle wichtigen Personen nicht mehr leben schreibt sie das vorliegende Buch mit ihrer persönlichen Sicht auf den Schwager und ihr Verhältnis zu ihm.
Mittelmäßige Schiller-Fanfiction Die Prämisse des Buches: Schiller aus der Sicht seiner Schwägerin (mit der er angeblich mal eine Affäre hatte) ließ mein Gossip-Herz höher schlagen. Für mehr Aufregung hat es leider nicht gereicht. Über Schillers Leben weiß ich jetzt genauso viel wie vorher (nämlich recht viel), was unter anderem am guten Deutschunterricht liegt und an dem kollektiven Wissen, das besonders über Schiller (und Goethe) ständig weitergegeben wird. Neues konnte das Buch nicht liefern: Keine spannenden Dialoge, keine Mutmaßungen oder Tragik, dabei hätte ich es der Autorin nicht einmal übel genommen ein bisschen zu übertreiben. Fazit: Ein sehr leeres Buch.
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Eine interessante romanbiografie. Caroline von Wolzogen, die Biografin und Schwägerin von Schiller schreibt als ich-Erzählerin. Sie hatte großen Erfolg mit der Biografie, die 25jahre nach Schillers Tod erschien und ärgert sich jetzt etwas darüber, dass durch diesen Erfolg der Eindruck entsteht, sie sei davor noch keine Schriftstellerin gewesen. Nachdem nun alle wichtigen Personen nicht mehr leben schreibt sie das vorliegende Buch mit ihrer persönlichen Sicht auf den Schwager und ihr Verhältnis zu ihm.
Mittelmäßige Schiller-Fanfiction Die Prämisse des Buches: Schiller aus der Sicht seiner Schwägerin (mit der er angeblich mal eine Affäre hatte) ließ mein Gossip-Herz höher schlagen. Für mehr Aufregung hat es leider nicht gereicht. Über Schillers Leben weiß ich jetzt genauso viel wie vorher (nämlich recht viel), was unter anderem am guten Deutschunterricht liegt und an dem kollektiven Wissen, das besonders über Schiller (und Goethe) ständig weitergegeben wird. Neues konnte das Buch nicht liefern: Keine spannenden Dialoge, keine Mutmaßungen oder Tragik, dabei hätte ich es der Autorin nicht einmal übel genommen ein bisschen zu übertreiben. Fazit: Ein sehr leeres Buch.





