Das Reich der Mitte
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Description
Opulent, farbenprächtig, hochspannend und zutiefst menschlich
Der historische Roman »Das Reich der Mitte« von Bestseller-Autor Edward Rutherfurd entführt ins chinesische Kaiserreich des 19. Jahrhunderts und erzählt vom Zusammenprall von Ost und West, der schließlich zur Entstehung des heutigen China führte.
China, 1838: Das stolze Kaiserreich ist für Fremde meist unerreichbar. Abenteurer schmuggeln Opium ins Land, um es gegen Tee, die im Westen so begehrte Handelsware, zu tauschen. Die Versuche der Qing-Dynastie, der Droge Einhalt zu gebieten, führen schließlich zu den Opiumkriegen, die das uralte Kaiserreich für immer verändern sollten. Über das schicksalhafte, blutige 19. Jahrhundert, von Shanghai über Peking und die Chinesische Mauer entspinnt sich eine große Geschichte über Glücksritter, Abenteurer, Gewinner und Verlierer, über den Aufstieg und Fall eines großen Kaiserreichs und den immerwährenden Konflikt zwischen Kulturen, Traditionen und Weltmächten.
Edward Rutherfurds epischer historischer Roman erzählt die Geschichte von Missverständnissen und Demütigungen, von Habgier, Liebe und uralten Traditionen – eine monumentale Saga, die in ihrer Dramatik und Ehrlichkeit das heute China verstehen hilft.
Book Information
Author Description
Edward Rutherfurd, 1948 in Salisbury geboren, studierte in Cambridge und Stanford und lebt heute in New York. Seine Romane "Sarum" (1990), "London" (1998), "Der Wald der Könige" (2000), "Die Prinzen von Irland" ( 2005) und sein großer New-York-Roman "Im Rausch der Freiheit (2012) wie alle folgenden Bücher wurden internationale Bestseller.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
"Man kann natürlich, nur weil man selbst guter Laune ist, nicht immer davon ausgehen, dass andere Leute das gerade ebenfalls sind." - Seite 780 China in den Jahren 1839-1900 – wir begleiten amerikanische, britische und chinesische Familien, die in der Zeit der Opiumkriege für Glück, Liebe und Zuversicht kämpfen. Edward Rutherfurd versetzt uns im Buch „Das Reich der Mitte“ zurück ins 19. Jahrhundert. Sein Roman umfasst 960 Seiten – meiner Meinung nach ist dies viel zu lange. Es gibt immer wieder Szenen (sogar Kapitel), die ich äußerst spannend gefunden habe aber im Großen und Ganzen war mir die Geschichte zu langatmig. Ich wollte das Buch lesen, um mehr über die Opiumkriege zu erfahren aber mit einem Sachbuch wäre sicherlich besser dran gewesen. Ich habe fast ein Jahr gebraucht um den Roman fertig zu lesen. Mehr muss ich wohl dazu nicht sagen. Ich bin mir jedoch sicher, dass mir die Geschichte verfilmt weitaus besser gefallen würde. Alles in allem: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Ein beeindruckender Ausflug in die chinesische Geschichte
Ab und an liebe ich es in solche Schmöker zu versinken und ganz andere Kulturen und Epochen kennen zu lernen. Das Buch ist mit 960 Seiten gewaltig - was aber kein Wunder ist bei der Fülle an Ereignissen und Charakteren. Erzählt wird hier die Zeit um sie Opiumkriege 1860 - und dessen Auswirkung auf die chinesische Bevölkerung und die Opiumhändler. Die Erzählperspektiven sind fiktiv aber die Ereignisse um sie herum nicht. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt der Author die damals herrschende Moralvorstellung, die Leben von einfacheren Chinesen und den zugrundeliegenden Konflikt. Für mich war es eine wunderbare Reise nach China und ich kann es Liebhabern von solchen Geschichten nur wärmstens Empfehlen.
In den ersten Kapiteln war ich ein wenig enttäuscht, weil ich, wie bei den anderen Büchern des Autors, ein mehrere Jahrhunderte oder gar Jahrtausende umspannendes Werk erwartet hatte. Aber je weiter ich im Buch kam, desto klarer wurde mir, dass es in diesem Fall fast unmöglich gewesen wäre. In den 960 Seiten stecken so viele Informationen zur Geschichte Chinas, auch wenn „nur“ der Zeitraum von den Opiumkriegen bis zum Boxeraufstand behandelt wird. Eine direkte Folge dieser Entscheidung ist natürlich, dass hier nicht wie in den anderen Romanen diverse Generationen mehrerer Familien beschrieben werden, sondern die Protagonisten, die am Anfang als junge Menschen eingeführt werden, einen über das gesamte Buch hinweg begleiten. Diese Figuren sind sehr gut ausgewählt, da sie unterschiedliche Aspekte der chinesischen Geschichte beleuchten. Wir lernen Bauern, Soldaten, Regierungsbeamte und einen Eunuchen am Kaiserhof kennen, folgen aber auch dem Leben und Wirken britischer Händler und Missionare. Dadurch werden die Spannungen zwischen Großbritannien und China von beiden Seiten beleuchtet und dem Leser wird klar, dass die Rolle der Kolonialmächte wirklich keine ruhmreiche ist. Ich mochte die einzelnen Handlungsstränge und die Art, wie der Autor sie miteinander verwoben hat. Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung für jeden, der historische Romane mag und sich mit China als Nation auseinandersetzen will.
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1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Opulent, farbenprächtig, hochspannend und zutiefst menschlich
Der historische Roman »Das Reich der Mitte« von Bestseller-Autor Edward Rutherfurd entführt ins chinesische Kaiserreich des 19. Jahrhunderts und erzählt vom Zusammenprall von Ost und West, der schließlich zur Entstehung des heutigen China führte.
China, 1838: Das stolze Kaiserreich ist für Fremde meist unerreichbar. Abenteurer schmuggeln Opium ins Land, um es gegen Tee, die im Westen so begehrte Handelsware, zu tauschen. Die Versuche der Qing-Dynastie, der Droge Einhalt zu gebieten, führen schließlich zu den Opiumkriegen, die das uralte Kaiserreich für immer verändern sollten. Über das schicksalhafte, blutige 19. Jahrhundert, von Shanghai über Peking und die Chinesische Mauer entspinnt sich eine große Geschichte über Glücksritter, Abenteurer, Gewinner und Verlierer, über den Aufstieg und Fall eines großen Kaiserreichs und den immerwährenden Konflikt zwischen Kulturen, Traditionen und Weltmächten.
Edward Rutherfurds epischer historischer Roman erzählt die Geschichte von Missverständnissen und Demütigungen, von Habgier, Liebe und uralten Traditionen – eine monumentale Saga, die in ihrer Dramatik und Ehrlichkeit das heute China verstehen hilft.
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Author Description
Edward Rutherfurd, 1948 in Salisbury geboren, studierte in Cambridge und Stanford und lebt heute in New York. Seine Romane "Sarum" (1990), "London" (1998), "Der Wald der Könige" (2000), "Die Prinzen von Irland" ( 2005) und sein großer New-York-Roman "Im Rausch der Freiheit (2012) wie alle folgenden Bücher wurden internationale Bestseller.
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"Man kann natürlich, nur weil man selbst guter Laune ist, nicht immer davon ausgehen, dass andere Leute das gerade ebenfalls sind." - Seite 780 China in den Jahren 1839-1900 – wir begleiten amerikanische, britische und chinesische Familien, die in der Zeit der Opiumkriege für Glück, Liebe und Zuversicht kämpfen. Edward Rutherfurd versetzt uns im Buch „Das Reich der Mitte“ zurück ins 19. Jahrhundert. Sein Roman umfasst 960 Seiten – meiner Meinung nach ist dies viel zu lange. Es gibt immer wieder Szenen (sogar Kapitel), die ich äußerst spannend gefunden habe aber im Großen und Ganzen war mir die Geschichte zu langatmig. Ich wollte das Buch lesen, um mehr über die Opiumkriege zu erfahren aber mit einem Sachbuch wäre sicherlich besser dran gewesen. Ich habe fast ein Jahr gebraucht um den Roman fertig zu lesen. Mehr muss ich wohl dazu nicht sagen. Ich bin mir jedoch sicher, dass mir die Geschichte verfilmt weitaus besser gefallen würde. Alles in allem: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Ein beeindruckender Ausflug in die chinesische Geschichte
Ab und an liebe ich es in solche Schmöker zu versinken und ganz andere Kulturen und Epochen kennen zu lernen. Das Buch ist mit 960 Seiten gewaltig - was aber kein Wunder ist bei der Fülle an Ereignissen und Charakteren. Erzählt wird hier die Zeit um sie Opiumkriege 1860 - und dessen Auswirkung auf die chinesische Bevölkerung und die Opiumhändler. Die Erzählperspektiven sind fiktiv aber die Ereignisse um sie herum nicht. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt der Author die damals herrschende Moralvorstellung, die Leben von einfacheren Chinesen und den zugrundeliegenden Konflikt. Für mich war es eine wunderbare Reise nach China und ich kann es Liebhabern von solchen Geschichten nur wärmstens Empfehlen.
In den ersten Kapiteln war ich ein wenig enttäuscht, weil ich, wie bei den anderen Büchern des Autors, ein mehrere Jahrhunderte oder gar Jahrtausende umspannendes Werk erwartet hatte. Aber je weiter ich im Buch kam, desto klarer wurde mir, dass es in diesem Fall fast unmöglich gewesen wäre. In den 960 Seiten stecken so viele Informationen zur Geschichte Chinas, auch wenn „nur“ der Zeitraum von den Opiumkriegen bis zum Boxeraufstand behandelt wird. Eine direkte Folge dieser Entscheidung ist natürlich, dass hier nicht wie in den anderen Romanen diverse Generationen mehrerer Familien beschrieben werden, sondern die Protagonisten, die am Anfang als junge Menschen eingeführt werden, einen über das gesamte Buch hinweg begleiten. Diese Figuren sind sehr gut ausgewählt, da sie unterschiedliche Aspekte der chinesischen Geschichte beleuchten. Wir lernen Bauern, Soldaten, Regierungsbeamte und einen Eunuchen am Kaiserhof kennen, folgen aber auch dem Leben und Wirken britischer Händler und Missionare. Dadurch werden die Spannungen zwischen Großbritannien und China von beiden Seiten beleuchtet und dem Leser wird klar, dass die Rolle der Kolonialmächte wirklich keine ruhmreiche ist. Ich mochte die einzelnen Handlungsstränge und die Art, wie der Autor sie miteinander verwoben hat. Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung für jeden, der historische Romane mag und sich mit China als Nation auseinandersetzen will.







