Das Polenhaus
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Description
Book Information
Posts
Beeindruckend und wirklich, wirklich fesselnd
Frankreich 1914: Teresa, eine polnische Landarbeiterin, muss inmitten der Wirren des ersten Weltkrieges um ihr Überleben und das ihrer Kinder kämpfen. 2014: Stéphane möchte aus seinem eintönigen Leben ausbrechen und kauft ein altes, vollkommen verfallenes Bauernhaus. Doch einige Ungereimtheiten, die polnischen Vorbesitzer betreffend, trüben die Freude über das Haus. Immer wieder wird ihm geraten, das alte „Polenhaus“ einfach abzureißen, doch Stéphane beginnt nachzuforschen… „Ach, mich interessiert das alte Zeug, es fasziniert mich. Da ist so viel Geschichte drin, so viel Menschliches.“ (S. 63) Ja, das geht mir auch so und aus diesem Grund lese ich hin und wieder sehr gern Historisches, egal ob fiktive oder wahre Geschichten. „Das Polenhaus“ klang direkt interessant und ich wurde nicht enttäuscht: Ein durchweg sehr anschaulicher Schreibstil und ausführliche Situations- und Umgebungsbeschreibungen ließen die Geschichte für mich zum Leben erwachen. Sowohl mit Terese, als auch mit Stéphane konnte ich direkt mitfühlen, mitentdecken, ja auch mitleiden. Trotz der sehr ruhigen, manchmal etwas bedrückenden, Grundstimmung war es nie langweilig, im Gegenteil, die Geschichte (insbesondere die von Terese) konnte mich sogar stellenweise richtig fesseln. Ein sehr, sehr interessantes und einfühlsames Buch. Mir gefiel auch Gregor Höppners Art zu schreiben unheimlich gut. Fazit: Definitiv eine Leseempfehlung 4,5/5* Ach und ich liebe dieses wunderschöne Cover.
Düster, unvorstellbar - aber auch richtig gut
Unfassbar wie Menschen miteinander umgehen. Es gibt zwei Handlungsstränge (Vergangenheit und Gegenwart). Die Menschen, die sowohl den ersten als auch den zweiten Weltkrieg mit erlebt haben, können einen einfach nur leid tun :( Was mich etwas gestört hat, dass die beiden Handlungsstränge nicht strikt voneinander sichtbar getrennt sind. Die Protagonistin aus der Vergangenheit Teresa macht echt unglaubliches durch, aber ihre Charakterentwicklung ist leider sehr negativ :( Der Protagonist aus der Gegenwart Stéphane ist einfach liebenswert - aber auch er hat keine einfache Zeit durchgestanden. :(
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Beeindruckend und wirklich, wirklich fesselnd
Frankreich 1914: Teresa, eine polnische Landarbeiterin, muss inmitten der Wirren des ersten Weltkrieges um ihr Überleben und das ihrer Kinder kämpfen. 2014: Stéphane möchte aus seinem eintönigen Leben ausbrechen und kauft ein altes, vollkommen verfallenes Bauernhaus. Doch einige Ungereimtheiten, die polnischen Vorbesitzer betreffend, trüben die Freude über das Haus. Immer wieder wird ihm geraten, das alte „Polenhaus“ einfach abzureißen, doch Stéphane beginnt nachzuforschen… „Ach, mich interessiert das alte Zeug, es fasziniert mich. Da ist so viel Geschichte drin, so viel Menschliches.“ (S. 63) Ja, das geht mir auch so und aus diesem Grund lese ich hin und wieder sehr gern Historisches, egal ob fiktive oder wahre Geschichten. „Das Polenhaus“ klang direkt interessant und ich wurde nicht enttäuscht: Ein durchweg sehr anschaulicher Schreibstil und ausführliche Situations- und Umgebungsbeschreibungen ließen die Geschichte für mich zum Leben erwachen. Sowohl mit Terese, als auch mit Stéphane konnte ich direkt mitfühlen, mitentdecken, ja auch mitleiden. Trotz der sehr ruhigen, manchmal etwas bedrückenden, Grundstimmung war es nie langweilig, im Gegenteil, die Geschichte (insbesondere die von Terese) konnte mich sogar stellenweise richtig fesseln. Ein sehr, sehr interessantes und einfühlsames Buch. Mir gefiel auch Gregor Höppners Art zu schreiben unheimlich gut. Fazit: Definitiv eine Leseempfehlung 4,5/5* Ach und ich liebe dieses wunderschöne Cover.
Düster, unvorstellbar - aber auch richtig gut
Unfassbar wie Menschen miteinander umgehen. Es gibt zwei Handlungsstränge (Vergangenheit und Gegenwart). Die Menschen, die sowohl den ersten als auch den zweiten Weltkrieg mit erlebt haben, können einen einfach nur leid tun :( Was mich etwas gestört hat, dass die beiden Handlungsstränge nicht strikt voneinander sichtbar getrennt sind. Die Protagonistin aus der Vergangenheit Teresa macht echt unglaubliches durch, aber ihre Charakterentwicklung ist leider sehr negativ :( Der Protagonist aus der Gegenwart Stéphane ist einfach liebenswert - aber auch er hat keine einfache Zeit durchgestanden. :(





