Das Polarlichtcafé
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Description
Ein Familiengeheimnis am Polarkreis
Jule, eine junge Töpferin aus Erfurt, entdeckt im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche – auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt …
Hochemotional und vor bildgewaltiger Kulisse: Auf einem Hurtigrutenschiff reist eine junge Frau in den Norden und taucht ein in die Geschichte ihrer Familie.
Book Information
Author Description
Christine Kabus, 1964 in Würzburg geboren und in Freiburg aufgewachsen, arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte zunächst einige Jahre als Dramaturgin und Lektorin bei verschiedenen Film- und Theaterproduktionen, bevor sie sich 2003 als Drehbuchautorin selbstständig machte. 2013 wurde ihr erster Roman veröffentlicht.Alle lieferbaren Titel der Autorin sehen Sie unter aufbau-verlage.de.
Posts
Es ist der zweite Norwegen-Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und auch dieser hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, in den Jahren 2024 und 1961. 2024: Jule hilft ihrem Vater bei der Auflösung seines Elternhauses in Sömmerda bei Erfurt. Dabei findet sie die Aufzeichnungen ihres Großvaters Rainer, die dieser in Norwegen im Jahr 1961 gemacht hatte. Niemand aus der Familie wusste, dass Rainer mal in Norwegen war. Spontan begibt sich Jule auf eine Fahrt mit dem Hurtigruten Postschiff, um auf den Spuren ihres Opas zu wandeln. Juni 1961: Janne lebt mit ihren Eltern auf einer kleinen Insel am Kongsfjord. Mit dem Leuchtturmwärter Mihkkal sind die vier die einzigen Bewohner der Insel. Sie beliefern die Hurtigruten Schiffe mit selbst gebackenem Kuchen und betreiben in den Sommermonaten das titelgebende Polarlicht Café. Als Jannes Vater schwer krank wird, ziehen die Eltern nach Süd-Norwegen, wo ihm das Klima besser bekommt. Janne beschließt, das Café alleine weiterzuführen. Kurz vor dem Mittsommerfest kommen zwei Deutsche auf die Insel. Sie haben von einem ostdeutschen Verlag den Auftrag, Fotos und Berichte für einen Reiseführer über Norwegen zu machen. Bei Janne und Rainer ist es Liebe auf den ersten Blick. Rainer möchte seinen Auftrag ausführen, sein Honorar erhalten und zu Janne nach Norwegen zurückkehren. Doch nur wenige Wochen später wird die Mauer gebaut, und ihre Liebesgeschichte findet ein trauriges und abruptes Ende. 2024: Jule stößt in Rainers Aufzeichnungen auf die Erwähnung des Polarlicht-Cafés, das - wie sie herausfindet - immer noch existiert. Ihre Überraschung ist groß, als ihr aufgeht, dass das Café von Rainers Tochter und Enkelin betrieben wird. Da Jule von ihrer Norwegenreise auf einem Vlog berichtet, erfahren wir sehr viel über Norwegen, seine Kultur, Geschichte und Bräuche. In den Passagen, in denen Jule für ihren Vlog berichtet, hat das Buch viel von einem Reiseführer/Sachbuch, was ich informativ und interessant fand. Der Teil über Rainers Leben in der DDR wird sehr kurz gehalten, aber es handelt sich ja auch um einen Norwegen-Roman :-; Das Buch empfehle ich denen, die vorhaben, nach Norwegen zu reisen, denen, die schon dort waren und in Erinnerungen schwelgen möchten, aber auch allen anderen, die Lust auf eine schöne norwegisch-deutsche Geschichte haben.
Geschichte spannend, Schreibstil naja.
Ein Norwegenroman, der den Zeitgeist der frühen 60er einfängt und mit der Gegenwart verbindet und in dem man einiges über den Mauerbau durch die DDR und seine Folgen erfährt. Eingebettet in eine Familiengeschichte mit Geheimnissen werden die Ereignisse nahbar. Nur leider ist der Schreibstil weniger romanhaft sondern eher wie ein Bericht und die Dialoge und inneren Monologe oft sehr hölzern.
Geht so
Ich mag Norwegen und ich mag cozy novels, aber hier passte irgendwie wenig. Auf der einen Seite ist die Story völlig überladen, auf der anderen geht es viel zu wenig in die Tiefe. Die Figuren bleiben alle seltsam distanziert, Jule und ihr Vater kommunizieren extrem schlecht, dafür, dass sie sich so nahestehen, von Trelleborg nach Oslo fährt man definitiv nicht über Stockholm und zwischen Trondheim und Oslo liegen nicht 65, sondern knapp 500km. Did Hundeschlittentour hätte man ersatzlos streichen können genauso wie die Vlog-Abschnitte. Der zeitliche Ablauf stimmt bei Jule nicht (fährt im Februar los, bleibt zwei oder drei Tage in Oslo, ist zehn Tage auf dem Schiff, ein paar Tage in Fyrøya und schon ist Ostern, was 2024 am 31.03./01.04. war). Viele geschichtlich relevante Ereignisse werden erwähnt, bleiben aber seltsam in der Distanz. Und die angedeutete Liebesgeschichte am Ende hätte es auch nicht gebraucht, um Jule nach Nordnorwegen zu locken.
Ein Norwegischer Roman wo ganz ok war. Für zwischen durch ist er aufjedenfall zu empfehlen, wenn man mal etwas lesen möchte, was so vor sich her schleicht und sehr leichte Kost ist. Schreibstil ist sehr einfach, leider haben mir die Charaktere oft nicht harmoniert und auch in der Familie waren sie oft sehr Distanziert.
Ein bildgewaltiger Familienroman auf 2 Zeitebenen, der im Norden Norwegens spielt. Ein Familiengeheimnis wird gelüftet.
Der Autorin Christine Kabus ist ein bildgewaltiger Familienroman gelungen. Die Familiengeschichte hat 2 Zeitebenen. Eine Zeitebene spielt in der Gegenwart. Die Protagonistin Jule will im Norden Norwegens einem Familiengeheimnis auf die Spur gehen. Die zweite Zeitebene spielt kurz vor dem Mauerbau. Jules Opa begibt sich als Reiseberichtserstatter der DDR nach Norwegen. Ein wunderschönes Café in Norwegen wird sowohl für Jule als auch für ihren Opa zu einem Ort mit folgenreichen Begegnungen. Mir hat besonders Kabus bildgewaltiger Erzählstil gefallen. Ich konnte mir vor allem den rauen Norden Norwegens gut vorstellen, wo das gemütliche Polarlichtcafe zu finden ist, in dem das Schicksal seinen Lauf nimmt. Historische Geschehnisse werden immer wieder von Kabus im Lauf der Handlung eingestreut. Das Familiengeheimnis ist relativ schnell hervorsehbar. Dennoch hat mir das Verweben beider Familiengeschichten gut gefallen. Ein gemütlicher Roman, vor allem Norwegen-Fans kommen auf ihre Kosten anhand des detailreichen Erzählens.
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Ein Familiengeheimnis am Polarkreis
Jule, eine junge Töpferin aus Erfurt, entdeckt im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche – auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt …
Hochemotional und vor bildgewaltiger Kulisse: Auf einem Hurtigrutenschiff reist eine junge Frau in den Norden und taucht ein in die Geschichte ihrer Familie.
Book Information
Author Description
Christine Kabus, 1964 in Würzburg geboren und in Freiburg aufgewachsen, arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte zunächst einige Jahre als Dramaturgin und Lektorin bei verschiedenen Film- und Theaterproduktionen, bevor sie sich 2003 als Drehbuchautorin selbstständig machte. 2013 wurde ihr erster Roman veröffentlicht.Alle lieferbaren Titel der Autorin sehen Sie unter aufbau-verlage.de.
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Es ist der zweite Norwegen-Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und auch dieser hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, in den Jahren 2024 und 1961. 2024: Jule hilft ihrem Vater bei der Auflösung seines Elternhauses in Sömmerda bei Erfurt. Dabei findet sie die Aufzeichnungen ihres Großvaters Rainer, die dieser in Norwegen im Jahr 1961 gemacht hatte. Niemand aus der Familie wusste, dass Rainer mal in Norwegen war. Spontan begibt sich Jule auf eine Fahrt mit dem Hurtigruten Postschiff, um auf den Spuren ihres Opas zu wandeln. Juni 1961: Janne lebt mit ihren Eltern auf einer kleinen Insel am Kongsfjord. Mit dem Leuchtturmwärter Mihkkal sind die vier die einzigen Bewohner der Insel. Sie beliefern die Hurtigruten Schiffe mit selbst gebackenem Kuchen und betreiben in den Sommermonaten das titelgebende Polarlicht Café. Als Jannes Vater schwer krank wird, ziehen die Eltern nach Süd-Norwegen, wo ihm das Klima besser bekommt. Janne beschließt, das Café alleine weiterzuführen. Kurz vor dem Mittsommerfest kommen zwei Deutsche auf die Insel. Sie haben von einem ostdeutschen Verlag den Auftrag, Fotos und Berichte für einen Reiseführer über Norwegen zu machen. Bei Janne und Rainer ist es Liebe auf den ersten Blick. Rainer möchte seinen Auftrag ausführen, sein Honorar erhalten und zu Janne nach Norwegen zurückkehren. Doch nur wenige Wochen später wird die Mauer gebaut, und ihre Liebesgeschichte findet ein trauriges und abruptes Ende. 2024: Jule stößt in Rainers Aufzeichnungen auf die Erwähnung des Polarlicht-Cafés, das - wie sie herausfindet - immer noch existiert. Ihre Überraschung ist groß, als ihr aufgeht, dass das Café von Rainers Tochter und Enkelin betrieben wird. Da Jule von ihrer Norwegenreise auf einem Vlog berichtet, erfahren wir sehr viel über Norwegen, seine Kultur, Geschichte und Bräuche. In den Passagen, in denen Jule für ihren Vlog berichtet, hat das Buch viel von einem Reiseführer/Sachbuch, was ich informativ und interessant fand. Der Teil über Rainers Leben in der DDR wird sehr kurz gehalten, aber es handelt sich ja auch um einen Norwegen-Roman :-; Das Buch empfehle ich denen, die vorhaben, nach Norwegen zu reisen, denen, die schon dort waren und in Erinnerungen schwelgen möchten, aber auch allen anderen, die Lust auf eine schöne norwegisch-deutsche Geschichte haben.
Geschichte spannend, Schreibstil naja.
Ein Norwegenroman, der den Zeitgeist der frühen 60er einfängt und mit der Gegenwart verbindet und in dem man einiges über den Mauerbau durch die DDR und seine Folgen erfährt. Eingebettet in eine Familiengeschichte mit Geheimnissen werden die Ereignisse nahbar. Nur leider ist der Schreibstil weniger romanhaft sondern eher wie ein Bericht und die Dialoge und inneren Monologe oft sehr hölzern.
Geht so
Ich mag Norwegen und ich mag cozy novels, aber hier passte irgendwie wenig. Auf der einen Seite ist die Story völlig überladen, auf der anderen geht es viel zu wenig in die Tiefe. Die Figuren bleiben alle seltsam distanziert, Jule und ihr Vater kommunizieren extrem schlecht, dafür, dass sie sich so nahestehen, von Trelleborg nach Oslo fährt man definitiv nicht über Stockholm und zwischen Trondheim und Oslo liegen nicht 65, sondern knapp 500km. Did Hundeschlittentour hätte man ersatzlos streichen können genauso wie die Vlog-Abschnitte. Der zeitliche Ablauf stimmt bei Jule nicht (fährt im Februar los, bleibt zwei oder drei Tage in Oslo, ist zehn Tage auf dem Schiff, ein paar Tage in Fyrøya und schon ist Ostern, was 2024 am 31.03./01.04. war). Viele geschichtlich relevante Ereignisse werden erwähnt, bleiben aber seltsam in der Distanz. Und die angedeutete Liebesgeschichte am Ende hätte es auch nicht gebraucht, um Jule nach Nordnorwegen zu locken.
Ein Norwegischer Roman wo ganz ok war. Für zwischen durch ist er aufjedenfall zu empfehlen, wenn man mal etwas lesen möchte, was so vor sich her schleicht und sehr leichte Kost ist. Schreibstil ist sehr einfach, leider haben mir die Charaktere oft nicht harmoniert und auch in der Familie waren sie oft sehr Distanziert.
Ein bildgewaltiger Familienroman auf 2 Zeitebenen, der im Norden Norwegens spielt. Ein Familiengeheimnis wird gelüftet.
Der Autorin Christine Kabus ist ein bildgewaltiger Familienroman gelungen. Die Familiengeschichte hat 2 Zeitebenen. Eine Zeitebene spielt in der Gegenwart. Die Protagonistin Jule will im Norden Norwegens einem Familiengeheimnis auf die Spur gehen. Die zweite Zeitebene spielt kurz vor dem Mauerbau. Jules Opa begibt sich als Reiseberichtserstatter der DDR nach Norwegen. Ein wunderschönes Café in Norwegen wird sowohl für Jule als auch für ihren Opa zu einem Ort mit folgenreichen Begegnungen. Mir hat besonders Kabus bildgewaltiger Erzählstil gefallen. Ich konnte mir vor allem den rauen Norden Norwegens gut vorstellen, wo das gemütliche Polarlichtcafe zu finden ist, in dem das Schicksal seinen Lauf nimmt. Historische Geschehnisse werden immer wieder von Kabus im Lauf der Handlung eingestreut. Das Familiengeheimnis ist relativ schnell hervorsehbar. Dennoch hat mir das Verweben beider Familiengeschichten gut gefallen. Ein gemütlicher Roman, vor allem Norwegen-Fans kommen auf ihre Kosten anhand des detailreichen Erzählens.












