Das Paar aus Haus Nr. 9

Das Paar aus Haus Nr. 9

Softcover
2.716
NachbarnAffäreLügenFreundschaft

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Description

Sara und Neil begrüßen ihre neuen Nachbarn Gavin und Louise. Die Paare sind sich sofort sympathisch und verbringen von da an viel Zeit miteinander. Bald schon erscheint Sara ihr eigenes braves Familienleben neben den weltgewandten Nachbarn trist. Je mehr sie in die geheimnisvolle Welt von Gavin und Louise eintaucht, desto stärker wird die Versuchung, ihr eigenes Leben hinzuwerfen. Doch jede Veränderung hat ihren Preis.

»Ein aufwühlender, düsterer Roman über Freundschaft. Brutal ehrlich.«
Adele Parks

»Clever, unbarmherzig und unverwechselbar. Ich liebe dieses Buch!«
Katie Fforde

"Lesestoff für lange Sommerabende, der die unterschiedlichen Charaktere der Hauptpersonen fantastisch beschreibt. Lesenswert!"
Magazin Köllefornia

"Die britische Autorin Felicity Everett, bisher als Verfasserin von Kinderbüchern bekannt, entwickelt in ihrem clever konstruierten Psychogramm schnell eine soghafte Stimmung." Münchner Merkur

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
368
Price
10.30 €

Author Description

Felicity Everett ist in Manchester aufgewachsen. Nachdem sie erfolgreich zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht hat, widmete sie sich dem Schreiben von Romanen. DAS PAAR AUS HAUS NR. 9 ist ihr zweiter Roman. Die Autorin lebt in Gloucestershire.

Posts

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All
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Zum Inhalt. In diesem Buch geht es um Sara und Neil und ihre neuen Nachbarn aus dem Haus gegenüber. Sarah und Neil führen eine normale vom Alltag geprägte Ehe. Das wird von Sarah aber mit dem Einzug der neuen Nachbarn in Frage gestellt. Auf einmal kommt ihr das eigene Familienleben langweilig und brav vor. Die neuen Nachbarn faszinieren sie immer mehr. Beide führen ein aufregendes Leben als Künstler  bzw. Drehbuchautorin und erziehen noch nebenbei ihre Kinder.  Der Inhalt bzw. Klappentext hat sich spannend angehört. Leider hat der Klappentext zu viel versprochen. Die Geschichte war langatmig, es passierte nicht wirklich etwas und wenn wurde das in ein paar Nebensätzen abgehandelt. Worauf das ganze hinaus sollte, konnte man bis zum Schluss des Buches nicht sagen. Ich musste mich durch die Story leider durchquälen, denn "gepackt" hat sich mich nicht. Der Schreibstil war flüssig, so dass man schnell mit dem Lesen voran kam. Aber leider fehlte hier die Spannung und mit den Charakteren wurde man dadurch leider auch nicht warm. Ich hab mir von dem Buch mehr erhofft.

2

Langweilig

Irgendwie hab ich mir durch den Klappentext mehr versprochen. Irgendwie passiert da nicht wirklich was. Schade drum. Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.

1

Schade.

Viel Potential. Angefangen beim flüssigen Schreibstil, vielversprechenden Cover und mögliche vielschichtige Charaktere mit interessanten Berufen. Ich habe an eine Nachbarschaft voller Geheimnisse gedacht. An zerreißende Spannung mit verschiedenen Wirrungen. Stattdessen ist die Protagonistin vom Alltag und Leben frustriert, lässt Freunde fallen und wird Fangirl (der Nachbarn) mit sexuellen Fantasien. Dazu gibt es langweiligen Alltagstrott, Paella und Themsefahrt. Man hätte aus dem Grundgerüst so viel machen können. Als Thriller so nicht zu gebrauchen. Bei S. 161 von 368 abgebrochen. Da hätte sich das Buch schon mehr entwickeln sollen (&laut anderen Rezis passiert nicht mehr)...

1

In Ihrer Danksagung erwähnt die Autorin ihren "guten Freund, größten Kritiker und Erstleser" Adam G.. Ein so guter Freund kann er nicht sein. Ein wirklich guter Freund hätte gesagt: "Felicity, dat is nix". Weil: Das Buch ist nix. Alles Geschmackssache, aber dieses Buch zu lesen ist wie auf einen Bus zu warten, der nicht kommen wird und man weiß nix davon, weil der Verkehrsbetrieb nicht drauf hingewiesen hat: Man steht rum und wartet. Ich hab die ganze Zeit gewartet, dass was passiert. Und dann war das Buch zuende. Danke für nichts, Adam G.!

2

Sara lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern ein einigermaen gutes Leben. So wirklich zufrieden ist sie nicht, aber auch nicht wirklich unglcklich, so dass sie ein wenig im Trott vor sich hin lebt. Als nebenan ein neues Paar einzieht, ist Sara sofort von Lou und Gavin fasziniert, da diese all das zu verkrpern scheinen, was Sara sich wnscht. Die Familie von nebenan hlt Sara all das vor Augen, von dem sie nicht mal wusste, dass sie es sich wnscht. Schnell freunden sich die beiden Paare an, und Sara lst sich immer mehr von ihren alten Freunden. Macht sie damit vielleicht einen groen Fehler? In letzter Zeit scheine ich ein Hndchen fr Bcher zu haben, die laut Klappentext total spannend klingen, sich dann aber als total langweilige Stories entpuppen. Zuvor war ich bereits von "Truly Madly Guilty" von Liane Moriarty so enttuscht. Und leider ging es mir nun auch mit "Das Paar aus Haus Nr. 9" so. Das Cover wirkte wunderbar dster und der Klappentext klang so ansprechend, dass ich sofort Feuer und Flamme war, das Buch zu lesen und in die Story einzutauchen. Ich erwartete einen dsteren Roman ber zwei Familien, die beide Geheimnisse voreinander haben und vielleicht auch die ein oder andere Leiche im Keller. Bekommen habe ich ein seichtes Familiendrama, aber so ist das wohl mit den Erwartungen. Manchmal klappt's und manchmal greift man eben voll daneben. Glcklicherweise empfand ich jedoch den Schreibstil als sehr leicht und zugnglich, so dass ich mich nicht durch die Seten qulen musste. Man muss der Autorin also durchaus zugestehen, dass sie wei wie man den Leser bei der Stange hlt. Es war also durchaus Spannung vorhanden, so dass ich immer darauf wartete, dass nun der groe Knall kommt. Er kam nicht. Dadurch war ich am Ende wirklich enttuscht, da es im Grunde wieder mal viel Tam Tam um Nichts war. Lobend erwhnen muss ich jedoch die Figurenzeichnung. Ich glaube jeder hat schon mal jemanden im Leben getroffen, der nach auen sehr viel faszinierender wirkte, als er letztlich ist und genau diese Charakterzge hat die Autorin wirklich gut eingefangen. Auch die Dynamiken, die zwischen den Charakteren geschildert wurden, fand ich sehr authentisch. Trotzdem werde ich wohl bei weiteren Bchern der Autorin gut abwgen, ob ich nochmal dazu greifen werde.

4

Auf manchen Webseiten wird das Buch als Krimi, Thriller oder Spannungsliteratur vermarktet – in meinen Augen nein, nein und auf gar keinen Fall. Die Geschichte entwickelte für mich zwar durchaus Spannung, aber Spannung einer gänzlich anderen Art: ich würde das Buch am ehesten als Gegenwartsliteratur mit subtiler Dramatik, Gesellschaftskritik und sogar ein wenig leiser Tragik einschätzen. Mit den beiden Ehepaaren – Sara und Neil, Gavin und Lou – treffen zwei grundverschiedene Lebensentwürfe aufeinander. Die einen haben sich wohlig in ihrer spießbürgerlichen Normalität eingerichtet, die anderen sind Künstlernaturen, die kompromisslos ihre persönlichen Träume leben. Sara verfällt der Idee dieses anderen Lebens direkt und rettungslos. Kaum hat sie Lou kennengelernt, begehrt sie deren Art zu leben auch schon mit erschreckender Inbrunst. Ihr eigenes Leben kommt ihr auf einmal bedeutungslos vor, langweilig und unerfüllt. Deswegen klettet sie sich geradezu an ihre neue Freundin, ist stolz auf jeden noch so winzigen Beweis ihrer Gunst, giert nach ihrem Lob und streift ihre alten Freunde ab wie schmutzige Wäsche. Ich ertappte mich bei mitleidiger Verachtung: Sara kam mir erbärmlich vor mit ihren Versuchen, sich anzubiedern und damit in die begehrten Künstlerkreise einzuschleichen, um nicht zu sagen einzuschleimen. Sie kleidet sich anders, sie redet anders, sie versucht, darüber hinwegzutäuschen, dass sie oft nicht die geringste Ahnung hat, wovon ihre neuen Freunde reden. Sie lässt sich hemmungslos ausnutzen und ist noch dankbar dafür. Schon bald ist an ihr nichts mehr echt, auch wenn ihr das selbst nicht bewusst ist. Unweigerlich verfällt auch ihr Mann Neil den neuen Nachbarn und strebt nach dem vermeintlich Höherem, was doch nur schöner Schein ist. Denn als Leser wird einem immer mehr klar: Gavin und Lou sind keineswegs so unverfälscht, wie sie auf den ersten Blick wirken. Die Charaktere sind meines Erachtens sehr gut geschrieben. So nach und nach schält die Autorin die verschiedenen Schichten ihrer nach außen getragenen Pseudo-Persönlichkeit zurück, um ihr wahres Wesen zu enthüllen – sympathisch sind sie jedoch nicht. Normalerweise tue ich mich schwer mit Büchern, die mir keine Identifikationsfiguren bieten, aber hier mochte ich niemanden wirklich und konnte das Buch dennoch kaum mal beiseite legen. Dabei hat die Geschichte nur wenig Struktur, verläuft über lange Passagen plan- und ziellos, aber sie entwickelte für mich eine ungeheure Sogwirkung. Es war eine widerwillige Faszination – ich fühlte mich beinahe wie ein Gaffer bei einem Verkehrsunfall. Aber manchmal fragte ich mich unbehaglich: ist Sara wirklich so anders, als ich es bin? Habe ich noch nie etwas getan, um jemandem zu imponieren, oder mich verstellt, um besser dazustehen? Ich glaube, darin liegt das Geheimnis des Buches: man kann sich zumindest bis zu einem gewissen Grad in den Charakteren wiederfinden, auch wenn es einem erst erscheint wie ein Zerrbild. Irgendwann wandelte sich meine Verachtung in Mitleid und Sympathie. Den Schreibstil finde ich großartig, denn er schafft das Kunststück, Sara in ihrem Versagen, sich neu zu erfinden, authentisch erscheinen zu lassen. Ihr Scheitern ist das Menschlichste, das Echteste an ihr. FAZIT Sara und Neil, die es sich in ihrer kleinbürgerlicher Idylle gemütlich eingerichtet haben, treffen auf das unkonventionelle Künstlerehepaar Gavin und Lou. In Sara entflammt ein jäher Wunsch, ihr kleines Leben bedeutungsvoller zu machen, indem sie ihre neue Nachbarin nachahmt. Was klingt wie der Beginn eines Thrillers, ist es nicht. Es ist nur die Geschichte verschiedener Menschen, die etwas anderes sein wollen, als sie sind – die mehr sein wollen, ohne sich im Klaren zu sein, dass sie sich nicht neu erfinden können. Obwohl ich die Charaktere nicht mochte und die Geschichte ihre Längen hat, fand ich sie seltsamerweise unwiderstehlich. Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliest.de/2018/08/18/rezension-felicity-everett-das-paar-aus-haus-nr-9/

2

Zu langweilig für mich. Es passiert schlichtweg nichts. Nur ein kleiner Ausschnitt aus einem mittelmäßigen Vorstadtleben. Kann ich leider nicht empfehlen. *** Die neuen Nachbarn üben eine Faszination aus auf Sarah. In die neu gewonnene Freundschaft schleicht sich Eifersucht ein, auf das modäne Leben der weltgewandten Nachbarn. Doch wie so oft trügt der Schein. Das Buch war eine absolute Cover Entscheidung. Mich hat die Vorstadt-Düsternis sofort angesprochen. Ehrlicherweise habe ich sehr zu kämpfen gehabt mit dem Buch. In den ersten Kapiteln zieht ein neues Paar ins Nachbarhaus. Wie ein Schulmädchen lässt sich Sarah sehr beindrucken von dem Künstler Paar. Was sie früher als abgewohnt bezeichnet hätte, empfindet sie plötzlich als Vintage und stilsicher. Ihr eigenes Leben wirkt auf sie von einem Moment auf den anderen farblos, langweilig und spiesig. *** Soweit so gut. Es ist im ersten Moment interessant zu lesen wie Sarah eine Kehrtwende macht. Sie fühlt sich als hauchen ihre neuen Freunde ihnen wieder Leben ein. Ihre 'alten' Freunde sind plötzlich schrecklich fade. Doch dann wird die Erzählung schnell sehr schleppend. Es passiert bis zu den letzten 20 Seiten nichts weiter, als dass die beiden Paare sich anfreunden, sich die ersten Risse in der Freundschaft bilden (durch die extreme Nähe), Eifersucht Einzug hält (Sarah beneidet Lou um absolut alles) und aus Faszination etwas wie Hass wird. *** Auch auf den letzten 20 Seiten passiert nicht was den Leser erstaunen könnte. Jede Entwicklung ist absehbar, bzw die eine die die Autorin präsentiert. Und da liegt der Hund begraben für mich. Es ist ein interessantes Thema, neue Freundschaften und Eifersucht.... aber für gute Leseunterhaltung hätte ich deutlich mehr gebraucht. Mehr Intrigen, tiefergreifender Hass, Affären, .... dramatische Entwicklungen. *** Witzigerweise kann ich mir das Buch sehr gut als künstlerischen Film vorstellen. Vielleicht ist das eine der wenigen Geschichten die auf der Leinwand besser funktioniert hätte. Auf jeden Fall hätte die Story in 1,5 Stunden locker erzählt werden können. *** Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.

2

Ich versprach mir einen Roman, der von seinen Charakteren lebt und uns tiefe Einblicke in eine Nachbarschaft gibt....und dann kam zu einer eindimensionalen und unsympathischen Protagonistin (leider nicht interessant unsympathisch, sondern übertrieben und einfach gestrickt) noch ein Cast aus klischeehaften Nachbarn: Vorortspießer und die neu hinzugezogenen verführerischen aber ultrachaotischen und egoistischen Künstler. Einzig das Eheleben und die Beziehung der Protagonistin entwickelte sich in dem Buch. Und das fand ich interessant. Im Großen und Ganzen aber leider nicht lohnend: weder gut entwickelte Charakterstudie noch ein Spannungsbogen, der die Charaktere hätte entschuldigen können. Und dann traf auch noch das wahrscheinlichste Ende ein, das möglich war. Leider eine ziemliche Enttäuschung. Und wäre es nicht für die Beziehungsentwicklung, gäbe es von mir keine 2 Sterne.

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