Das obszöne Werk

Das obszöne Werk

Softcover
2.98
SurrealismusPornographieTodEva Mattes

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Description

Die unter dem Titel "Das obszöne Werk" (deutsch erstmalig 1972 bei Rowohlt) zusammengefaßten Erzählungen Batailles apostrophierte Susan Sontag als "Kammermusik der pornographischen Literatur". Für die neuere intensive französische Rezeption Batailles - für Roland Barthes, Michel Foucault, Pierre Klosowski oder Philippe Sollers - gehen seine erotischen Schriften bei weitem nicht in diesem Genre auf. Bataille faßt die Wahrheit der Erotik tragisch: im bewußten Gegensatz sowohl zur gesellschaftlichen Verdammung wie zur hygienischen Sterilisierung der Sexualität identifiziert er sie mit dem Schrecken, dem Entsetzen, dem Tod.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
240
Price
16.50 €

Author Description

Georges Bataille wurde 1897 als Sohn reicher Bauern in der Auvergne geboren. Er studierte Bibliothekswissenschaften, seit 1922 Konservator an verschiedenen Bibliotheken. Im Umkreis der Surrealisten Zusammenarbeit mit Carl Einstein und Michel Leiris an der 1929 gegründeten Zeitschrift "Documents". 1935 schloß er sich der antifaschistischen Intellektuellen-Gruppe "Contre Attaque" an, 1936 gründete er mit Michel Leiris und Roger Caillois das College de Sociologie, 1946 die noch heute existierende Zeitschrift "Critique", die er bis zu seinem Tode im Juli 1962 herausgab. Auf deutsch erschienen zuletzt von Bataille "Die Tränen des Eros" (1981).

Posts

2
All
1.5

Hab was anderes erwartet und wurd enttäuscht. Fäkalfetisch und übertriebene "Tabubruch" mag für die Zeit vllt extrem gewesen sein, langweil heute nur noch. Aber vllt ist mir der tiefere intellektuell Sinn dieser Werkes auch einfach verborgen geblieben.

3.5

Wollust als religiös anmutende Ekstase. Tabuüberschreitungen und Fetische, die mich an den Marquis de sade erinnern lassen. Mir gefällt die Sprache und die Art der Erzählungen, die vermutlich für die Zeit erschreckend waren und lassen mich somit zwischen 3 und 4 Sternen bleiben.

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