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Warum werden weiterhin Vorurteile vom 'doofen Ossi' und
'arroganten Wessi' gepflegt? Warum wird das Erreichte nicht
positiver gesehen? Wie hat sich Deutschland insgesamt verändert?
Zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung sind sich die Deutschen
in Ost und West weitgehend fremd geblieben. Aufgewachsen in
gegensätzlichen Systemen tragen beide Seiten ein mentales Erbe
mit sich, das das Zusammenwachsen erschwert. Ein Unbehagen an
der Einheit ist auf beiden Seiten vorhanden, wenngleich aus
unterschiedlichen Motiven.
Klaus Schroeder, der zahlreiche Forschungen zur deutschen Teilungsgeschichte
und zum Wiedervereinigungsprozess durchgeführt
hat, zeigt die Entwicklung in den Jahrzehnten nach der Vereinigung,
untersucht die Vorbehalte, Vorurteile und Befindlichkeiten in Ost
und West und erinnert den Leser noch einmal eindringlich an die
Schlussbilanz der DDR, ihren ruiniösen ökonomischen, ökologischen,
gesellschaftspolitischen und intellektuellen Zustand.
Ohne beidseitige Bereitschaft, so sein Fazit, das jeweils 'Andere' zu
verstehen und das freiheitliche Deutschland als gemeinsames
Projekt zu sehen, kann die innere Einheit nicht vollendet werden.
ISBN9783937989662
Publisherwjs Verlag
Publication Date08/31/10
Pages220
Main GenreSpecialized Books
Sub GenreHistory & Archaeology
FormatHardback
LanguageGerman
Price20.60 €
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