Das Mädchen mit dem roten Zopf

Das Mädchen mit dem roten Zopf

Paperback
4.758

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Description

Sie überlebte Auschwitz, Bergen-Belsen und Theresienstadt! – Ein ergreifendes Holocaust-Memoir von einem starkem Großmutter-Enkelin-Duo

Von der Kraft, nicht aufzugeben

Crasna, 1944: Rosie ist achtzehn Jahre alt, als sie von den Nationalsozialisten aus dem vertrauten Leben in ihrem Heimatdorf an der rumänisch-ungarischen Grenze gerissen wird. Von diesem Moment an beginnt ihre unvorstellbare Reise durch die Hölle, die sie in verschiedene Arbeits- und Konzentrationslager führt. In Auschwitz wird Rosie auch der letzte Rest Würde genommen, doch inmitten all der Hoffnungslosigkeit wird ihr eines klar: Die Nazis werden ihr nie ihre innere Stärke nehmen können. Und so bleibt sie trotz der unvorstellbaren Gräuel um sie herum entschlossen, nicht aufzugeben.

»Das Mädchen mit dem roten Zopf« ist die inspirierende, wahre Geschichte einer jungen Frau, die in dunkelster Zeit ihre Stärke bewies.

Nechama Birnbaum erzählt das bewegende Schicksal ihrer Großmutter Rosie Greenstein, die als Zeitzeugin nicht nur Auschwitz, sondern auch Bergen-Belsen und Theresienstadt überlebte. Die Autorin bietet Einblick in das alltägliche jüdische Familienleben in einem Dorf, das noch nichts von den kommenden Schrecken ahnt und beschreibt auf eindringliche Weise die Grausamkeit der Konzentrationslager und Todesmärsche. Rosie starb im Mai 2022 mit 96 Jahren und gab ihren Lebensmut an 5 Kinder, 28 Enkel, 120 Urenkel und 7 Ururenkel weiter.

Auf Instagram betrieben Nechama Birnbaum und ihre Großmutter Rosie Greenstein gemeinsam den Kanal @theredheadofauschwitz, auf dem Nechama auch weiterhin Fotos und Videos ihrer Großmutter postet. Unglaubliche 8,9 Millionen Menschen sahen dort Rosies Appell für mehr Frieden und Zusammenhalt. Die englische Ausgabe des Buches wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem Bestseller.

Diese bewegende Auschwitz-Romanbiografie erlaubt einen extrem persönlichen Blick auf eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte. Wenn Ihnen die Bücher von John Boyne, Heather Morris und Antonio Iturbe gefallen haben, dann wird Sie auch diese Überlebensgeschichte tief berühren!


Weitere Romane über Held:innen des Holocaust bei Piper:

Heather Morris, Der Tätowierer von Auschwitz Heather Morris, Das Mädchen aus dem Lager – Der lange Weg der Cecilia Klein Heather Morris, Die Schwestern von Auschwitz Antonio Iturbe, Die Bibliothekarin von Auschwitz John Boyne, Als die Welt zerbrach Ellie Midwood, Die Violinistin von Auschwitz

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
416
Price
18.50 €

Author Description

Nechama Birnbaum wusste schon als kleines Mädchen, dass sie die Geschichte ihrer dickköpfigen Großmutter irgendwann einmal niederschreiben würde. Im Gegensatz zu ihren Freunden bekam sie von ihrer eigenen Großmutter schon immer Geschichten mitgebracht, und Geschichten waren ihr das liebste Geschenk von allen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Töchtern in Brooklyn, New York, und in der Nähe ihrer rothaarigen Großmutter. Zurzeit schließt sie ihr Masterstudium in Ernährungswissenschaften ab.

Posts

13
All
5

Eine sehr erschütternde Geschichte

Das Mädchen mit dem roten Zopf ist ein biografischer Roman mit wahrem Hintergrund. Erzählt wird uns die Geschichte eines jüdischen Mädchens namens Rosie. Sie wird uns erzählt in zwei Zeitebenen. Zum Einen die Zeit vor der Deportation und zum Zweiten die unglaubliche erschütternde Zeit in drei verschiedenen KZs und Todesmärschen. Trotz des vielen Leides hat Rosie nie ihre innere Stärke verloren und hat sich mit bewundernder Willenskraft durch diese schlimme Zeit gekämpft. Es war für mich unglaublich zu lesen, was ein Mensch alles ertragen kann nur um Überleben zu können. Rosie hat nach den unvorstellbar Gräuel das ihr die Nazis zugefügt haben noch ein erfülltes Leben geführt und eine Familie gegründet. Ich war beim Lesen manchesmal so erschüttert, dass ich das Buch weglegen musste, weil ich mich in irgendeine Form so in Rosie hineindenken und fühlen konnte, daß ich es nicht mehr ertragen konnte weiterzulesen.

5

🕯️🕊️ Ein Buch wie ein Mahnmal – bewegend, notwendig, unvergesslich.

Ein Buch, das gelesen werden muss. Unbedingt. „Das Mädchen mit dem roten Zopf“ ist mehr als ein Zeitzeugenbericht – es ist ein literarisches Denkmal für das Überleben, die Würde und die unerschütterliche Kraft des menschlichen Geistes. Nechama Birnbaum erzählt die Geschichte ihrer Großmutter Rosie mit einer sprachlichen Klarheit und emotionalen Tiefe, die mich zutiefst berührt hat. Wie bei allen Holocaust-Büchern musste ich auch dieses in Etappen lesen. Die Grausamkeit, die Hoffnungslosigkeit, aber auch die stille Stärke, die Rosie durch Auschwitz, Bergen-Belsen und den Todesmarsch nach Theresienstadt trägt – all das ist so eindringlich beschrieben, dass man zwischendurch einfach durchatmen muss. Und das ist gut so. Denn dieses Buch verlangt Aufmerksamkeit, Respekt und Zeit. Die Struktur in drei Teilen – Rosies Kindheit, ihr Leben als 18-Jährige und die Zeit in den Lagern – schafft eine eindrucksvolle narrative Spannung. Besonders bewegend ist die Beziehung zu ihrer Schwester Leah, die sie auf diesem unfassbaren Weg begleitet. Die Tatsache, dass beide überleben, ist ein Wunder – und ein Zeugnis für ihre Stärke. Nechama Birnbaum gelingt es, die Geschichte nicht nur historisch korrekt, sondern auch literarisch großartig zu erzählen. Ihre Sprache ist zugänglich, aber niemals oberflächlich. Sie lässt Rosie sprechen – und mit ihr all jene, deren Stimmen sonst verloren gegangen wären. Fazit: Dieses Buch ist wichtig. Es ist schmerzhaft, aber notwendig. Es ist großartig geschrieben und sollte in keinem Bücherregal fehlen. Ich habe geweint, innegehalten, weitergelesen – und am Ende war ich dankbar, dass ich Rosie kennenlernen durfte.

5

Was für eine krasse Geschichte

Rosi ist Jüdin und wird mit 18 von den Nazis abgeholt. Sie machte eine Reise durch verschiedenen Arbeits- und Konzentrationslager durch. Sie hat so viel gelitten und musste sich so vieles grausames ansehen. Sie hat so eine innere Stärke gehabt. Ich habe Respekt vor ihr und frage mich, ob man so ein Buch überhaupt bewerten soll? Was ich besonders schön fand sind die Sätze im Epilog. Dass Mensch Mensch ist und das sind wir alle auch❤️❤️

4

Crasna, 1944: Rosie ist achtzehn Jahre alt, als sie von den Nationalsozialisten aus dem vertrauten Leben in ihrem Heimatdorf an der rumänisch-ungarischen Grenze gerissen wird. Von diesem Moment an beginnt ihre unvorstellbare Reise durch die Hölle, die sie in verschiedene Arbeits- und Konzentrationslager führt. In Auschwitz wird Rosie auch der letzte Rest Würde genommen, doch inmitten all der Hoffnungslosigkeit wird ihr eines klar: Die Nazis werden ihr nie ihre innere Stärke nehmen können. Und so bleibt sie trotz der unvorstellbaren Gräuel um sie herum entschlossen, nicht aufzugeben. Meinung Das Buch ist eine wahre Geschichte, umso grausamer ist sie. Sie wird aus der Sicht von Rosie Grünbaum erzählt. Auf zwei Zeitebenen wird das Leben der 9. Jährigen Rosie und ihren Geschwistern beschrieben. Die im Jahre 1944 aus ihrem Heimatort deportiert werden. Sie schildert das Leben in den Lagern unverblümt. Beide Schwestern werden gleich am Anfang von der Mutter und den jüngeren Bruder getrennt, schaffen es aber fast bis zum Schluss zusammenzubleiben. Das Leben im Lager ist von Gewalt, Hunger und Arbeit geprägt. Die Unterbringung ist katastrophal, selbst Tiere leben besser. Der ständige Zählappell bei Wind und Wetter nagt sehr an den Insassen. Die durch Ungeziefer und fehlende Hygiene hervorgerufenen Krankheiten lassen die Menschen wie lebende Skelette aussehen. "Als dann meine Hände nach der Zudecke greifen und ich sie mir über die Schultern und bis zu den Wangen ziehen will, kommt mir alles wieder ins Gedächtnis, und mein Herz wird schwer. Ich bin in einer Baracke, zusammen mit tausend anderen Frauen. Ich habe kein warmes Deckbett. Ich habe nicht einmal eine dünne Decke. Mein Bett ist eine Holzpritsche, die ich mir mit vierzehn anderen Frauen teile. Mein Körper ist von der rauen Holzoberfläche mit Kratzern übersät, und zum Frühstück gibt es heute wieder schlammigen Kaffee und keinen Haferbrei". Unmenlisch grausam und erschütternd Rosie hat überlebt und ist 96 Jahre alt geworden Große Lese Empfehlung

4

Sprachlos

Ich weiß garnicht so recht wie ich über das Buch schreiben soll da das Thema ja wirklich unbeschreiblich schlimm war. Aber es ist eine Empfehlung auch wenn ich an ein paar Stellen manchmal nicht reingekommen bin. Es hat mein Herz wirklich berührt und ich kann es nur weiterempfehlen

5

Wahnsinnig packend geschrieben

5

Eines der berührendsten Bücher die ich seit langem gelesen habe.

5

Eine Biografie einer Holocaust Überlebenden. Die ungeschönt die Taten der NS-Zeit erzählt. Ein aufweisen das man diese Zeit nicht vergessen sollte.

5

Sehr bewegend

Sehr mit reißend. Es war sehr deutlich geschrieben. Die Bilder wurden sehr deutlich in meinem Kopf projeziert

5

Ein bewegendes Buch, das daran erinnert, sich für diejenigen stark zu machen, die Unrecht erfahren müssen und die schlecht behandelt werden - egal, in welchem Kontext!

5

Sprachlos

Ich habe mich immer wieder beim Lesen dieses Buches gefragt „wie kann es sein, dass Menschen anderen Menschen so etwas antun?“. Ich finde es unbegreiflich, was diesen Menschen zugestoßen ist und wünsche mir so sehr, dass mehr Menschen von diesen Schicksalen erfahren und aus ihnen lernen. Wir dürfen nicht zulassen, dass es nochmal so einen Hass geben kann!

5

Die Geschichte einer Kämpferin Das Buch "Das Mädchen mit dem roten Zopf" von Nechama Birnbaum behandelt die Geschichte ihrer Großmutter Rosie Greenstein, die mehrere Konzentrationslager überlebt hat. Rosie ist 18 Jahre alt als sich ihr Leben und das ihrer Familie schlagartig in ihr persönliche Hölle auf Erden wandelt. Ihre grausame Reise führt sie durch drei Arbeits- und Konzentrationslager, in Ausschwitz wird ihr die lezte Würde geraubt als man sie in Lumpen kleidet und kahl rasiert. Aber in mitten der Hoffnungslosigkeit wird ihr eines klar: Ihre innere Stärke und ihren Kampfgeist werden die Nazis ihr niemals nehmen können. Der Schreibstil von Nechama Birnbaum ist sehr flüssig und lässt sich trotz der Gräueltaten die hier beschrieben werden leicht lesen. Die Kapitel wechsel sich mit Szenen aus Rosies Kindheit und aus Ausschwitz ab - hier bekommt man auch eine Vorstellung, wie intensiv sich die Autorin mit dem Aufbau des Romans und der Geschichte ihrer Familie auseinandergesetzt hat. Ich hab mir schon gedacht das mich einige Szenen in diesem Buch zum weinen bringen werden! Ja und so war es auch - die grausamen Erlebnisse die Rosie und Millionen andere Juden durchmachen mussten will man sich gar nit vorstellen. Aber es ist auch ein Zeugnis einer Kämpferin die ihren Lebenswillen nicht verliert und zu guter letzt aufblüht. Als ich das Buch beendet hatte musste ich sofort auf ihren Instagram-Account @theredheadofauschwitz gehen. Ich wollt mir einfach Fotos ansehen von dieser faszinierend Frau. Nechama Birnbaum setzt mit ihrem Buch ein weiteres Zeichen gegen das Vergessen - und ich kann es jedem nur empfehlen.

5

Meinung: Puh, dieses Buch hat mich wirklich sehr ergriffen und erschüttert. Obwohl man viele Romane aus dieser düsteren Zeitepoche schon gelesen, Augenzeugenberichte gelesen und angeschaut hat, so hat mich dieses Buch nochmal auf eine ganz spezielle Weise gepackt und mich etliche Tränen gekostet. Sowohl die Geschichte selbst als auch das persönliche Nachwort von Rosies Enkelin haben mich einerseits zutiefst beschämt und zugleich motiviert, diese mahnenden Worte immer vor Augen zu haben. „Denn obwohl es Elend, Schmerz und Trauer gibt, gibt es auch Schönheit, Glück und Liebe. Wir können das Böse nicht immer verhindern, aber wir dürfen auch nicht zulassen, dass es das Gute überschattet“. (Buchzitat). Aus der Sicht von Rosie wird ihre ganz persönliche Geschichte erzählt, abwechselnd zwischen dem früheren ahnungslosen, unbedarften Leben in ihrem Heimatdorf, über ihre Liebe zur Musik, zum Tanzen, zu ihrer Familie, mit der sie so eng verbunden ist, obwohl es auch hier einige traurige Momente gibt, bis zu jenem schrecklichen Tag, als die Juden in Viehwaggons eingepfercht in die Konzentrationslager deportiert wurden. Es hat mich innerlich zerrissen, über all die Gräuel, den Spott, die Demütigungen und gleichzeitig den Hunger, die Kälte, die Ohnmacht und Hilflosigkeit zu lesen und gleichzeitig diesen ungebrochenen Mut zu spüren mit dem Ziel, nicht aufzugeben und nach Hause zu kommen. Von Auschwitz, über Bergen-Belsen nach Theresienstadt inklusive dem furchtbaren Todesmarsch, vor Hunger halluzinierend und geschwächt, in einem fast schon leblosen Körper ist so eindringlich, schonungslos, herzzerreißend und schockierend erzählt, als würde man direkt im Geschehen sein. Ich hatte Gänsehaut, mir sind die Tränen gelaufen und gleichzeitig war ich über so viel Unmenschlichkeit so wütend und entsetzt. Dennoch gab es Momente, die mich sehr berührt haben, die trotz aller Schrecklichkeit diese speziellen Lichtblicke und fröhlichen Momente brachten, als Trost, Kraftquelle und ich finde es schön, wie auch der Glaube ungebrochen war. Jedes Kapitel wird mit einem besonderen passenden Psalm eingeführt, der zeigt, so groß die Frage nach dem Warum ist, so stark war aber auch der Mut zu überleben. R Rosie ist für mich eine starke junge Frau gewesen, die nicht nur für sich, sondern für alle gekämpft hat, ideenreich, entschlossen und tapfer. Der Schreibstil der Autorin ist großartig, angenehm zu lesen. Mit viel Gefühl und sehr bildhafter Ausdrucksweise nimmt sie einen auf eine Erinnerungsreise, die unter die Haut geht und unvergesslich bleiben wird. Ich habe mir viel markiert, weil es so speziell beschrieben ist. Auch die Sprecherin hat eine Wahnsinnleistung vollbracht. Einerseits das fröhliche, beschwingte Leben von früher als 11-jährige heranwachsende Rosie zu präsentieren und dann das Leben im Lager zu umschreiben, mit all den Emotionen der Deportierten, der Kaltblütigkeit und Schadenfreude der SS-Leute, den Eindrücken und Abläufen – ganz stark gemacht mit viel Gänsehautfeeling. Fazit: Dieser Roman ist für mich ein besonderes Jahreshighlight, eine mitreißende, Mut machende Biographie, und führt gleichzeitig vor Augen, dass wir alle Teil eines Ganzen sind und es selbst in der Hand haben, wer wir sein möchten, zu was wir uns gebrauchen lassen und ob wir aus der Geschichte lernen. Jeder Mensch ist wie eine besondere Blume in Gottes geliebtem, buntem Garten – nur gemeinsam können wir in unserer Vielfalt blühen und so zu einer großartigen Farbpracht zusammenwachsen. „Alles können sie dir wegnehmen, nur nicht das, was du im Kopf hast." (Buchzitat)

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