Das Lied der Biene

Das Lied der Biene

Paperback
3.719

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Description

»Das Glück ist zu schade für einen halbherzigen Versuch.«

Marga, Anfang vierzig, hat genug davon, das Leben an sich vorbeiziehen zu lassen und will ihren Job im Haushalt des Unternehmers Paul Alprecht kündigen, als seine Verlobte unerwartet stirbt. Durch seinen Verlust kommt auch bei Marga alte Trauer wieder hoch, und sie schreibt ihm eine tröstende, wenn auch anonyme E-Mail. Sie hätte nie mit einer Antwort gerechnet, aber Paul, berührt und neugierig zugleich, schreibt ihr zurück. Während sich Paul mit jeder weiteren E-Mail mehr und mehr fragt, wer hinter der geheimnisvollen Verfasserin steckt, wächst eine Nähe zwischen den beiden, die auf die Probe gestellt wird, als Paul zufällig einen Blick auf Margas E-Mailverlauf wirft ...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
448
Price
17.50 €

Author Description

Gabriela Groß ist das Pseudonym einer Autorin, die 13 Jahre Drehbücher fürs Hauptabendprogramm (ARD und ORF), sowie Kinder- und Jugendbücher geschrieben hat. Zuletzt hat sie mehrere Romane veröffentlicht.

Posts

8
All
5

Lesehighlight! Ein sehr emotionales Meisterwerk!

Wer einen Roman lesen möchte, der einem beim Lesen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, die Seele erfüllt, einem das Gefühl von Geborgenheit und Wärme gibt und in dem so viel Herzblut und Leidenschaft steckt, der ist mit Gabriela Gross neuem Meisterwerk sehr gut bedient. Die Autorin hat die besondere Gabe, dass sie mit ihrer fesselnden Erzählweise eine unglaubliche Magie in ihren Büchern verströmt und bildhafte Szenen vor meinen Augen entstehen lässt, denen ich mich nicht entziehen kann und nur so durch die Seiten schwelge. Emotionen werden in dieser Geschichte großgeschrieben und davon gibt es viele, genauso wie Lebensweisheiten, Botschaften und Anregungen für das Glück und die Zufriedenheit im eigenen Leben. Die Hauptrolle in ihrem Roman spielen Marga und Paul, zwei sehr liebenswerte und feingezeichnete Menschen, die durch ein Arbeitsverhältnis verbunden sind und sich wertschätzen. Wie das Leben manchmal so spielt, genügt ein Auslöser, in diesem Fall eine Biene, um alles Bisherige auf den Kopf zu stellen, aufeinanderfolgende Ereignisse auszulösen, nachzudenken und sich neu zu orientieren. Gabriela Gross schafft es mit einer gefühlten Leichtigkeit und Intensität dabei Themen wie den Umgang mit dem Tod, der Trauer, Liebe, Hoffnung, Freundschaft, Schuldgefühle, Dankbarkeit, Eltern-Kind-Beziehungen und dem Mut sich zu öffnen und neue Dinge anzugehen, anzusprechen. Marga, Pauls Haushälterin, fasst sich ein Herz und schreibt inkognito Mails an ihn, die mich unheimlich bewegt haben und für mich, mit seinen Antworten zusammen, ein Highlight im Buch waren. Für manche Menschen ist es einfacher Worte, die so viel ausdrücken können, schriftlich zu verfassen, weil ihnen der Mut für ein offenes Gespräch fehlt und dabei der Person in die Augen gucken zu müssen. Eigentlich wünscht Marga sich heimlich nur richtig „gesehen“ zu werden. Wie und ob dies schließlich noch passiert und welche Hindernisse, Missverständnisse, ungewollte Verletzungen und Einsichten überwunden werden müssen, hat die Autorin so wundervoll in die Geschichte verpackt. Mir hat Marga sehr imponiert, wie sie ihr Selbstbewusstsein im Laufe der Zeit steigerte und ihr Leben noch einmal neu anpackt. Als vielbeschäftigter Geschäftsmann und Hotelier verkörpert Paul hier die privilegierte Gesellschaft ohne abgehoben oder eingebildet zu sein. Er ist ein Mann mit dem Herzen auf dem richtigen Fleck, der nur ab und zu mal ein Schubs in die richtige Richtung benötigt. Durch seine berufliche Tätigkeit entführt die Autorin den Leser in die unglaublich bildhaft dargestellte Kulisse von Lissabon, wobei das Flair der Stadt, der Menschen und die kulinarischen Genüsse direkt ein tolles Urlaubsfeeling bei mir ausgelöst haben. Doch neben den beiden Hauptcharakteren haben mir auch Margas Freundinnen Kirsten und Eva sehr gut gefallen. Sie sind ein tolles Gespann, bei dem jeder seine liebenswerten Eigenschaften hat und jeder für jeden da ist. Kirsten hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, wenn sie sich mal wieder in Tagträumen verliert oder das Alltagsleben mit Szenen aus berühmten Filmen vergleicht. Sofort in mein Herz geschlossen habe ich auch Frau Hein, eine betagte, weltoffene und selbstbewusste Dame, die genau weiß was im Leben wichtig ist: jeden Tag zu genießen! Viele weitere tolle Charaktere haben die Geschichte ebenfalls noch bereichert und es lohnt sich diese, wie auch die Hauptfiguren lesend kennenzulernen. Mein Fazit: „Ein Lied der Biene“ war für mich Lesevergnügen pur und ich spreche für diesen Roman eine absolute Leseempfehlung aus und vergebe 5 hochverdiente Sterne! Für mich wäre dieses Buch die perfekte Vorlage für einen Herzkino Film!

Lesehighlight! Ein sehr emotionales Meisterwerk!
5

Hammer!

Guter Schreibstil! Man ist gleich in der Geschichte drin und fühlt mit dem Hauptdarsteller so richtig mit. Tolles Buch mit sehr guter Geschichte. Eine absolute Leseempfehlung von mir!

5

Ein wohltuender Roman

Marga arbeitet schon seit vielen Jahren bei Unternehmer Paul Alprecht als Haushälterin und mag ihren Job. Seit allerdings Paul‘s Verlobte eingezogen ist, wird das Arbeiten zusehends unangenehmer und Marga möchte kündigen. Doch bevor sie das tun kann, stirbt Paul‘s Verlobte bei einem Unfall im Pool und Marga möchte ihren Chef nicht im Stich lassen. So schreibt sie ihm anonym eine Email um ihn zu trösten. Zunächst soll es eigentlich bei einer Email bleiben, aber als Paul antwortet entspinnt sich eine tiefgründige Kommunikation zwischen ihnen und Nähe entsteht. Als Paul zufällig mitbekommt, wer ihm da anonym schreibt, wird die Situation schwierig, er fühlt sich hintergangen und sieht nur einen Ausweg… Ein paar Mal habe ich „Das Lied der Biene“ von Gabriela Gross hier auf Instagram gesehen und irgendwie machte mich der Roman so neugierig, dass ich ihn mir gekauft habe. Dieser Roman ist eine leise Geschichte, die berührend und tiefgründig geschrieben ist. Trauer ist ein zentrales Thema, genauso wie das Weitermachen in und nach einer schweren Zeit. Was mir daran besonders gefällt? Die Autorin gibt der Trauer Raum. Auch all den anderen Gefühlen, die damit einhergehen und sie weist darauf hin, wie wichtig der ganze Prozess ist. Das macht sie auf sehr feinfühlige, besonnene Art und mit sehr viel Empathie. Mich hat dieser Roman fasziniert und berührt. Er dreht sich um eine schwierige Thematik, ist aber nie schwermütig. Im Gegenteil, ich habe ihn als Liebeserklärung an das Leben, wunderbare Menschen und neue Chancen empfunden. Auch sprachlich hat mich „Das Lied der Biene“ begeistert. Die Worte dieser Geschichte legen sich wie eine tröstliche Hülle um den Leser und fühlen sich wohltuend an. Ganz wunderbar und voller Liebe zum Leben, sich selber und andere Menschen! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Eine ganz zauberhafte Geschichte über einen späten Neuanfang, der auch zeigt, dass es nie zu spät ist um etwas neues zu wagen. Ein Roman, der auch aufzeigt, wie lebenswert das Leben doch ist- ein Roman mit lauter Marmeladenglasmomenten

5

Ein warmherziger Roman, den zu lesen sich anfühlte wie eine kleine Umarmung

Der Weg zum (eigenen) Glück Eine gute Freundin von mir sagte einmal: „Sind Früchte auf dem Cover, kann das Buch nur gut sein.“ Und sie sollte Recht behalten ~ Ich sitze in meinem Garten, das Buch liegt noch aufgeschlagen in meinem Schoß und der Wind spielt raschelnd mit den Seiten, während er das Summen der Bienen zu mir trägt, die emsig von einer Blume zur nächsten fliegen. Ich seufze leise und schließe das Buch, die letzten Seiten sind gelesen und ein letztes Mal streiche ich über das Cover. Bei dem Titel „Das Lied der Biene“ hätte ich nicht unbedingt daran gedacht ausgerechnet Pfirsiche für das Buchcover zu wählen, doch gleichzeitig finde ich es gerade deswegen interessant. Pfirsiche sind sehr süß und fruchtig, ihr Duft verlockend, doch möchte man zu viel und beißt zu herzhaft hinein, trifft man auf den nur allzu harten Kern. Eine kleine Metapher für das Leben und für die Geschichte? Ich finde es irgendwie auf ganz nachdenkliche Weise gelungen und auch die Farben und ihre Harmonie zueinander und zur Schrift gefallen mir gut. Ich muss lächeln, als ausgerechnet eine kleine Biene näher kommt, um neugierig um das Buch herum zu summen. Ihr gefallen die Pfirsiche wohl auch. Und so leicht wie der Flug dieser Biene, poetisch auf seine ganz eigene Weise, ist auch der Schreibstil der Autorin und er trug mich so wunderbar durch die Geschichte, in welcher wir Marga auf ihrer Reise durch einen ganz besonderen Lebensabschnitt begleiten. Marga, die mir ausgesprochen sympathisch war. Die Rückblicke auf ihre eigene Geschichte, ihr eigenes Päckchen, welches sie zu tragen hat, ließen mich mit ihr mitfühlen und unwillkürlich wünschte ich mir für sie ein Happy End. Ihre Entwicklung betrachtete ich mit großer Zuneigung. Es ist überhaupt nichts falsch daran ein zurückhaltendes, warmherziges und fürsorgliches Naturell zu haben, ganz im Gegenteil braucht unsere Gesellschaft die zarte Wärme solcher Seelen, doch das Gift trägt den Namen Masse. Marga hat sich zu lange versteckt und ihre Stimme verloren. Zu sehen wie sie jetzt für sich selbst einsteht war nicht nur schön zu lesen, sondern auch ermutigend. Ihr Arbeitgeber Herr Alprecht punktete mit seiner freundlichen Art, die so gar nichts von der oft zu erwartenden Herablassung hat, die ein gutverdienender Arbeitgeber in so mancher Geschichte seinen Angestellten gegenüber an den Tag legt. Und auch die übrigen Charaktere gefielen mir sehr gut. Sie könnten verschiedener nicht sein, hatten jeder und jede für sich ihren eigenen Lebensweg zu beschreiten und brachten doch auf ihre ganz eigene Weise ein wenig Lebensklugheit, Humor und Wärme in die Geschichte. So war ihr Miteinander wirklich angenehm zu lesen. Hier wurde nicht einfach abgetan was der andere sagt oder fühlt. Es wurde zugehört und auch mal nachgegeben. Doch auch wenn die Geschichte von einem traurigen Ereignis getragen wurde, welches mir als Leserin immer wieder begegnete und mich begleitete, ist sie doch weit davon entfernt auch nur ansatzweise träge und traurig zu werden. Tatsächlich erwartete mich immer wieder ein frischer Wind, der durch die Welt der Worte und durch die Welt von Marga wehte und sie gehörig verwirbelte und ich empfand die einfühlsame und lebensnahe Umgangsweise mit dem Tod, dem Verlust und der Trauer(bewältigung) trotz der Schwere dieser Themen angenehm zu lesen. So kann ich euch sagen, dass Gabriela Groß einmal mehr ein kleines Wortwunder erschaffen hat, welches sich zu lesen wirklich lohnt. Der Umgang mit dem Tod, dem Verlust und der Trauer war wirklich berührend, die Geschichte war erfüllt von so viel Weisheit und Wohlgefühl, von so viel Wärme und Humor, die Charaktere waren lebensecht, ermutigend und inspirierend und das Lesen der Geschichte fühlte sich an wie eine kleine, liebevolle und unendlich tröstliche Umarmung. Dieses Buch hat wirklich mein Herz berührt und das Lied der Biene wird noch lange in meinem Herzen summen.

5

Ein wunderbar kluges Buch über das Leben und die Liebe. Von verpassten Chancen und den Mut nicht aufzugeben; ganz großes Kino.

5

Es gibt Momente, da ändert sich das Leben, wenn am wenigsten damit gerechnet wird. So auch bei Marga. Nach Jahren der Eintönigkeit und des immer gleichen Alltagstrotts kommt nach einem unerwarteten Schicksalsschlag im Privatleben ihres Chefs Paul plötzlich Schwung in Margas Leben… Ein weiteres Buchhighlight reiht sich bei mir ein und was für eines! So echt, sympathisch, tiefgründig, emotional, aber auch humorvoll kommt diese Geschichte daher. Manchmal hielt sie mir den Spiegel vor. Eine Geschichte die zeigt, dass es auch im mittleren alter, nach Ehe und Kind, noch einmal möglich ist, sich selbst neu kennen zu lernen. Die Charakteren haben mir durchweg gut gefallen, waren authentisch und echt, wie aus dem Leben gegriffen. Das Buch behält seine Spannung bis zur letzten Seite, nie hatte ich das Gefühl der Langeweile, ein großes Kompliment an die Autorin. Es ist nie zu spät, im Leben einen neuen Weg zu wagen und darauf zu vertrauen, dass alles gut kommt und das Leben einem in die Hand spielt. Eine Hommage an die Selbstakzeptanz, die Selbstliebe und den Mut, an sich selber zu glauben. Auch oder gerade wenn das Leben einem bisher schon den einen oder anderen größeren oder kleineren Stein in den Weg gelegt hat.

1

Das Buch war so gar nicht meins. Es verlor sich streckenweise in Beschreibungen, wie jemand etwas kocht, oder tut. Platte Lebensweisheiten und eine super vorhersehbare Storyline ohne die beschriebenen Gefühle zu vermitteln.

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