Das liebt nicht jeder
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Description
Book Information
Author Description
Maria M.Koch hat als Sozialpädagogin mit geistig beeinträchtigten Kindern, mit erschöpften Frauen, mit jungen Afghanen und als Bestatterin gearbeitet. Nun lebt sie mit ihrem Mann in Oberbayern am Starnberger See und schreibt autofiktionale Romane. Dabei schöpft sie aus einem erfahrungsreichen Leben mit Tantra und WasserShiatsu und lässt dabei ihrer Fantasie freien Lauf. Was wäre gewesen, wenn ... führt die Leser*Innen zu überraschenden Ereignissen und Ergebnissen. Der eigene geistig beeinträchtigte Sohn macht sie neben der Fachfrau auch zur Selbstbetroffenen. Die fiktive Figur Benni in zwei ihrer Romane thematisiert die Problematik und die Notwendigkeit einer Inklusion auf positive und unterhaltsame Weise.
Posts
Bewegende Geschichte, die einen emotional wichtigen Einblick über das Leben mit geistiger Behinderung, tiefe Sehnsüchte, das Erwachsenwerden und die erste Liebe gibt 🥰 Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung 👌🏻
Die Autorin hat hier eine sehr bemerkenswerte Geschichte über das Erwachsenwerden und die erste Liebe mit geistiger Behinderung gesponnen, die unter die Haut geht. Der Schreibstil passt sich der Leichtigkeit von Prota Benni an, der geistig behindert ist und auf der Suche nach Liebe und Freiheit einige schwere Hürden zu überwinden hat. Auch wenn der Anfang etwas gemächlich beginnt, war ich tiefbeeindruckt und sehr angetan von der Entwicklung der Geschichte. Es werden so wichtige Thema aufgegriffen, wie Akzeptanz und Umgang mit geistig behinderten Menschen, aber auch deren Gefühle und Sehnsüchte und die Parallelen mit nicht behinderten Menschen. Benni ist dabei ein so faszinierender Charakter, der sich behaupten will und sich nach all dem sehnt, nach dem du und ich uns auch sehnen. Während des Lesens konnte ich mit ihm fühlen, lachen und weinen, was dieses Buch zu etwas ganz Besonderem macht 😊 Schreibstil: ✍️✍️✍️✍️ Cover: ❤️🤍❤️🤍❤️ Idee: 💡💡💡💡💡 Geschichte: 📕📕📕📕,5 Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

Bennis Reise
•Buchrezi• 🙂 Zum Inhalt: Benni lebt in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Sein bester Freund ist sein Kater Herr Hasenwanz. Einmal wöchentlich fährt er zur Logopädin und trifft auf dem Weg eine Frau im Rollstuhl, die zwischen Müllcontainern zurückgelassen wurde. Er nimmt sie kurzerhand mit in die Wohnung seiner Logopädin, um sie zu waschen und umzuziehen, denn er möchte ihr unbedingt helfen. Die Frau sagt nur „Nein, nein“. Am nächsten Tag bringt er sie zurück zum Bahnhof. Um weiteren Konflikten aus dem Weg zu gehen, fährt Benni zu seinem Bruder Leander, der mit seiner Freundin in einer WG lebt. Dort trifft er auf Sunny, eine Frau, die ihn fasziniert. Doch schnell wird klar, dass etwas nicht stimmt. Die Situation eskaliert und Benni muss fliehen… Doch wo soll er hin? Mein Fazit: Bennis Weg habe ich sehr gern begleitet. Seine Sicht auf die Welt und seine Fürsorge machen die Geschichte spannend und berührend. Gleichzeitig haben mich die Szenen mit der Frau im Rollstuhl stark verunsichert, weil ihr wiederholtes „Nein“ kaum eingeordnet wird. Ich hätte mir hier mehr Reflexion oder Kontext gewünscht, um die Grenzen von Hilfe und Selbstbestimmung klarer zu sehen. Auch die Begegnung mit Sunny und der Ausgang der Situation bleiben zunächst undeutlich. Benni versteht die Zusammenhänge nicht, was die Spannung erhöht, aber beim Lesen ein mulmiges Gefühl hinterlässt. Warum klärt sein geliebter Bruder ihn im Vorfeld nicht auf? Trotzdem finde ich es großartig, dass die Geschichte geistig behinderte Menschen ins Zentrum rückt und Themen wie Inklusion und individuelle Bedürfnisse anspricht. Das darf in der Literatur ruhig noch häufiger und differenzierter geschehen!

Eine ganz besondere Liebesgeschichte!
Maria M. Koch hat uns mit "Das liebt nicht jeder" eine wahnsinnig liebevoll geschriebene Geschichte geschenkt. Durch ihre Erzählweise konnte man sich sehr gut in die Herausforderungen im Alltag des geistig behinderten Bennis hineinversetzen, dies wurde aber oft auf eine so humorvolle Art und Weise getan, dass man aus dem Schmunzeln garnicht wieder herauskam und nur so über die Seiten flog. Da ich sehr gerne Geschichten über die Liebe lese, war ich gleich interessiert und wurde nicht enttäuscht. Benni hat ein großes Herz und kümmert sich sehr liebevoll um Herrn Hasenwanz und seine MarieMarie, was einfach nur herzerwärmend war. Die Geschichte bleibt im Kopf, begleitet mich im Alltag, da sie mir viele neue Sichtweisen geschenkt hat, die ich vorher so nicht hatte. Ein Buch das viel mehr Aufmerksamkeit verdient und jedem Mehrwert bietet, der es liest.

Ein richtig einsichtiges, wunderbares Buch!
In dem letzten Buch sahen wir Benni aus Leanders Perspektive👁. Dieses Mal ist es Benni, der erzählt. Er hat im Heim eine echt große veränderung gemacht: er wurde Älter, hat wegen Sprachtherapie gelernt, normal zu sprechen (davor hatte er Probleme mit aufeinanderfolgenden Konsonanten) und er will jetzt anscheinend dringend eine Freundin🫂. Es ist echt interessant zu sehen, wie sich Benni entwickelt: mittlerweile ist er 21, Wohnt in einen Heim und versucht sich überall eine Freundin zu suchen. Es lief nicht gut, bis er Sunny fand, mit der er zusammenkam❤️. Doch bald darauf geht es schlimm zu: Sunny war nicht so gut, wie sie anfangs schien, und hatte, vor allem, kein Mitgefühl für Bennis Trauer um seinen verstorbenen Vater💔. Vieles verändert sich in seinem Leben, sogar außerhalb der ganzen Suche nach Beziehungen und Benni entwickelt sich in relativ kurzer Zeit Recht viel. Doch wie? Und findet er heraus, was ihm in Beziehungen wahrlich wichtig ist? Das erfährt man im wunderbaren Buch “Das liebt nicht Jeder” Meine Meinung: Dieses Buch ist echt toll, da man sieht, wie Benni (immer noch beeinträchtigt) sich verändert und wie er aufwächst. Als auch zu sehen, wie sein Verhalten sich im Laufe des Buches verändert, ist echt interessant🔎. Außerdem ist genauso interessant, das man in diesem Buch Benni erst richtig kennenlernt: im letzten Band sah man ihn ja nur durch Leanders Augen und nicht wirklich selbst👀. Hier macht Benni aber seine eigenen Entscheidungen und man sieht ihn und seinen Charakter klarer. Dieses Buch ist echt toll und eine definitive Weiterempfehlung!👍

Einfühlsam, sympathisch und zum Schmunzeln
Es war interessant mal aus der Sichtweise eines Behinderten den Alltag zu sehen. Deren Bedürfnisse und der Wunsch nach Selbstbestimmung zu erfahren, war eine interessante Erfahrung. Die meist sehr kurzen Kapitel brachten etwas Hektik und der Lesefluss war dadurch anfangs sehr hakelig. Die Geschichte war einfühlsam und authentisch geschrieben, aber die Story mit Jenny brauchte ich wirklich nicht. Sie passte zwar zum Thema "Sexualität", war für mich aber sehr störend und "wie von einem anderen Stern" Bennis Geschichten sind lesenswert, aber nicht mein Genre.
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Maria M.Koch hat als Sozialpädagogin mit geistig beeinträchtigten Kindern, mit erschöpften Frauen, mit jungen Afghanen und als Bestatterin gearbeitet. Nun lebt sie mit ihrem Mann in Oberbayern am Starnberger See und schreibt autofiktionale Romane. Dabei schöpft sie aus einem erfahrungsreichen Leben mit Tantra und WasserShiatsu und lässt dabei ihrer Fantasie freien Lauf. Was wäre gewesen, wenn ... führt die Leser*Innen zu überraschenden Ereignissen und Ergebnissen. Der eigene geistig beeinträchtigte Sohn macht sie neben der Fachfrau auch zur Selbstbetroffenen. Die fiktive Figur Benni in zwei ihrer Romane thematisiert die Problematik und die Notwendigkeit einer Inklusion auf positive und unterhaltsame Weise.
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Bewegende Geschichte, die einen emotional wichtigen Einblick über das Leben mit geistiger Behinderung, tiefe Sehnsüchte, das Erwachsenwerden und die erste Liebe gibt 🥰 Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung 👌🏻
Die Autorin hat hier eine sehr bemerkenswerte Geschichte über das Erwachsenwerden und die erste Liebe mit geistiger Behinderung gesponnen, die unter die Haut geht. Der Schreibstil passt sich der Leichtigkeit von Prota Benni an, der geistig behindert ist und auf der Suche nach Liebe und Freiheit einige schwere Hürden zu überwinden hat. Auch wenn der Anfang etwas gemächlich beginnt, war ich tiefbeeindruckt und sehr angetan von der Entwicklung der Geschichte. Es werden so wichtige Thema aufgegriffen, wie Akzeptanz und Umgang mit geistig behinderten Menschen, aber auch deren Gefühle und Sehnsüchte und die Parallelen mit nicht behinderten Menschen. Benni ist dabei ein so faszinierender Charakter, der sich behaupten will und sich nach all dem sehnt, nach dem du und ich uns auch sehnen. Während des Lesens konnte ich mit ihm fühlen, lachen und weinen, was dieses Buch zu etwas ganz Besonderem macht 😊 Schreibstil: ✍️✍️✍️✍️ Cover: ❤️🤍❤️🤍❤️ Idee: 💡💡💡💡💡 Geschichte: 📕📕📕📕,5 Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

Bennis Reise
•Buchrezi• 🙂 Zum Inhalt: Benni lebt in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Sein bester Freund ist sein Kater Herr Hasenwanz. Einmal wöchentlich fährt er zur Logopädin und trifft auf dem Weg eine Frau im Rollstuhl, die zwischen Müllcontainern zurückgelassen wurde. Er nimmt sie kurzerhand mit in die Wohnung seiner Logopädin, um sie zu waschen und umzuziehen, denn er möchte ihr unbedingt helfen. Die Frau sagt nur „Nein, nein“. Am nächsten Tag bringt er sie zurück zum Bahnhof. Um weiteren Konflikten aus dem Weg zu gehen, fährt Benni zu seinem Bruder Leander, der mit seiner Freundin in einer WG lebt. Dort trifft er auf Sunny, eine Frau, die ihn fasziniert. Doch schnell wird klar, dass etwas nicht stimmt. Die Situation eskaliert und Benni muss fliehen… Doch wo soll er hin? Mein Fazit: Bennis Weg habe ich sehr gern begleitet. Seine Sicht auf die Welt und seine Fürsorge machen die Geschichte spannend und berührend. Gleichzeitig haben mich die Szenen mit der Frau im Rollstuhl stark verunsichert, weil ihr wiederholtes „Nein“ kaum eingeordnet wird. Ich hätte mir hier mehr Reflexion oder Kontext gewünscht, um die Grenzen von Hilfe und Selbstbestimmung klarer zu sehen. Auch die Begegnung mit Sunny und der Ausgang der Situation bleiben zunächst undeutlich. Benni versteht die Zusammenhänge nicht, was die Spannung erhöht, aber beim Lesen ein mulmiges Gefühl hinterlässt. Warum klärt sein geliebter Bruder ihn im Vorfeld nicht auf? Trotzdem finde ich es großartig, dass die Geschichte geistig behinderte Menschen ins Zentrum rückt und Themen wie Inklusion und individuelle Bedürfnisse anspricht. Das darf in der Literatur ruhig noch häufiger und differenzierter geschehen!

Eine ganz besondere Liebesgeschichte!
Maria M. Koch hat uns mit "Das liebt nicht jeder" eine wahnsinnig liebevoll geschriebene Geschichte geschenkt. Durch ihre Erzählweise konnte man sich sehr gut in die Herausforderungen im Alltag des geistig behinderten Bennis hineinversetzen, dies wurde aber oft auf eine so humorvolle Art und Weise getan, dass man aus dem Schmunzeln garnicht wieder herauskam und nur so über die Seiten flog. Da ich sehr gerne Geschichten über die Liebe lese, war ich gleich interessiert und wurde nicht enttäuscht. Benni hat ein großes Herz und kümmert sich sehr liebevoll um Herrn Hasenwanz und seine MarieMarie, was einfach nur herzerwärmend war. Die Geschichte bleibt im Kopf, begleitet mich im Alltag, da sie mir viele neue Sichtweisen geschenkt hat, die ich vorher so nicht hatte. Ein Buch das viel mehr Aufmerksamkeit verdient und jedem Mehrwert bietet, der es liest.

Ein richtig einsichtiges, wunderbares Buch!
In dem letzten Buch sahen wir Benni aus Leanders Perspektive👁. Dieses Mal ist es Benni, der erzählt. Er hat im Heim eine echt große veränderung gemacht: er wurde Älter, hat wegen Sprachtherapie gelernt, normal zu sprechen (davor hatte er Probleme mit aufeinanderfolgenden Konsonanten) und er will jetzt anscheinend dringend eine Freundin🫂. Es ist echt interessant zu sehen, wie sich Benni entwickelt: mittlerweile ist er 21, Wohnt in einen Heim und versucht sich überall eine Freundin zu suchen. Es lief nicht gut, bis er Sunny fand, mit der er zusammenkam❤️. Doch bald darauf geht es schlimm zu: Sunny war nicht so gut, wie sie anfangs schien, und hatte, vor allem, kein Mitgefühl für Bennis Trauer um seinen verstorbenen Vater💔. Vieles verändert sich in seinem Leben, sogar außerhalb der ganzen Suche nach Beziehungen und Benni entwickelt sich in relativ kurzer Zeit Recht viel. Doch wie? Und findet er heraus, was ihm in Beziehungen wahrlich wichtig ist? Das erfährt man im wunderbaren Buch “Das liebt nicht Jeder” Meine Meinung: Dieses Buch ist echt toll, da man sieht, wie Benni (immer noch beeinträchtigt) sich verändert und wie er aufwächst. Als auch zu sehen, wie sein Verhalten sich im Laufe des Buches verändert, ist echt interessant🔎. Außerdem ist genauso interessant, das man in diesem Buch Benni erst richtig kennenlernt: im letzten Band sah man ihn ja nur durch Leanders Augen und nicht wirklich selbst👀. Hier macht Benni aber seine eigenen Entscheidungen und man sieht ihn und seinen Charakter klarer. Dieses Buch ist echt toll und eine definitive Weiterempfehlung!👍

Einfühlsam, sympathisch und zum Schmunzeln
Es war interessant mal aus der Sichtweise eines Behinderten den Alltag zu sehen. Deren Bedürfnisse und der Wunsch nach Selbstbestimmung zu erfahren, war eine interessante Erfahrung. Die meist sehr kurzen Kapitel brachten etwas Hektik und der Lesefluss war dadurch anfangs sehr hakelig. Die Geschichte war einfühlsam und authentisch geschrieben, aber die Story mit Jenny brauchte ich wirklich nicht. Sie passte zwar zum Thema "Sexualität", war für mich aber sehr störend und "wie von einem anderen Stern" Bennis Geschichten sind lesenswert, aber nicht mein Genre.








