Das letzte Licht des Tages

Das letzte Licht des Tages

Softcover
3.955
GenerationenWeingutGenerationenromanDramatischer Roman

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Description

Eine grausame Zeit, ein schrecklicher Fehler und die Hoffnung auf Vergebung:
»Das letzte Licht des Tages« von Bestseller-Autorin Kristin Harmel erzählt eine ebenso gefühlvolle wie dramatische Familiengeschichte aus Frankreich zur Zeit des 2. Weltkriegs

Frankreich 1940: Als Inés herausfindet, dass ihr Ehemann auf dem Weingut der Familie Flüchtlinge und Waffen für die Résistance versteckt, ist auch sie gezwungen, eine Seite zu wählen. Inés schließt sich dem Widerstand an – und begeht einen schrecklichen Fehler, der das Leben aller auf dem Weingut für immer verändert.
Jahrzehnte später begleitet die junge Amerikanerin Liv ihre exzentrische Großmutter auf eine Reise nach Frankreich. Vom Weingut Chauveau fühlt Liv sich wie magisch angezogen – auch, weil sie spürt, dass ihre Großmutter nicht zufällig hierher wollte. Mithilfe des sympathischen Anwalts Julien Cohn beginnt Liv, die Geschichte des Weinguts zu erforschen. Ihre Recherchen führen sie zurück in die dunkelste Zeit des 2. Weltkriegs, zu einer Geschichte von Liebe und Verrat – und der Hoffnung auf Vergebung.

Die amerikanische Bestseller-Autorin Kristin Harmel knüpft mit dieser ebenso tragischen wie wunderschönen Familien- und Liebesgeschichte während des 2. Weltkriegs nahtlos an ihren größten Erfolg »Solange am Himmel Sterne stehen« an: Gefühlvoll, wendungsreich und atmosphärisch dicht erzählt, wird »Das letzte Licht des Tages« alle begeistern, die große historische Romane über das 20. Jahrhundert lieben.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
384
Price
15.50 €

Author Description

Kristin Harmel arbeitet als Autorin und Journalistin. Mit ihrem Debüt Solange am Himmel Sterne stehen landete sie einen weltweiten Bestseller. Sie lebt mit ihrem Mann in Orlando, Florida.

Posts

17
All
3.5

Diese Buch wird auf 2 Zeitebenen erzählt. Einmal während des 2. Weltkriegs und einmal in der Gegenwart.

Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte in der Gegenwart über weite Strecken nur genervt hat. Ich konnte weder mit der selbstmitleidigen Liv, noch mit der theatralischen Großmutter etwas anfangen. Die Geschichte in der Vergangenheit war besser erzählt, hier hatte ich auch mehr Zugang zu den Figuren (außer Ines, deren Handlungen konnt ich oft nicht nachvollziehen.) Zum Ende hin wurde es aber doch noch richtig packend.

5

Eine bewegende Familiengeschichte in der Zeit des 2. Weltkriegs und der Gegenwart 🥹🍾🤍🍇🫶

" Das letzte Licht des Tages" ~ Kristin Harmel Als die Amerikanerin Liv ihre exzentrische Großmutter nach Frankreich begleitet, ahnt sie nicht, welche Geschichte ihr diese offenbaren wird. Es ist die Geschichte von Livs Familie zur Zeit des WWII, geprägt von Geheimnissen, Missverständnissen und Fehlern. Frankreich, 1940: Als die junge Inés Michel, den Besitzer des Champagner-Guts Chauveau 🍾 heiratet, wähnt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch der Krieg macht auch vor Chauveau nicht Halt. Michel unterstützt die Résistance und versteckt in den Weinkellern Waffen und Flüchtlinge. Inés muss sich entscheiden, ob sie ihren Mann unterstützt und begeht dabei einen furchtbaren Fehler, der das Leben jener, die ihr nahestehen, für immer verändert... 😔 Erneut verwebt Kristin Harmel gekonnt Vergangenheit und Gegenwart in ihrer Erzählung und offenbart Schicht für Schicht eine dramatische Familiengeschichte. Ich liebe die Bücher der Autorin ja sehr - "Das Buch der verschollenen Namen" ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher 🥹 - und auch mit diesem hier konnte mich die Autorin wieder zutiefst berühren. Da ich Inés durchaus als etwas anstrengend empfand (sie ist scheinbar nicht die hellste Leuchte am Luster 💡🙈) und mir ihr Mann Michel durchgehend unsympathisch war, fühlte ich mich in der Zeitebene von Liv und ihrer rüstigen Grandma Edith zu Beginn wohler. Doch die Geschehnisse auf Chauveau zur Zeit der deutschen Besatzung zogen mich unwiderstehlich in ihren Bann. Die letzten Seiten habe ich tränenüberströmt 🥺 gelesen und fand nur schwer wieder aus dieser bewegenden, berührenden und beklemmenden Geschichte zurück in die Realität. Eine ganz große Leseempfehlung für jene, die große Emotionen mögen und sich nicht scheuen, dem Grauen der Vergangenheit ins Auge zu blicken.

Eine bewegende Familiengeschichte in der Zeit des 2. Weltkriegs und der Gegenwart 🥹🍾🤍🍇🫶
4

Gut geschriebener Roman mit einer sehr bewegende Geschichte, fand es schwer reinzukommen aber ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen

Gut geschriebener Roman mit einer sehr bewegende Geschichte, fand es schwer reinzukommen aber ab der Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen
4.5

Die Reederei der Familie Casparius muss nach dem ersten Weltkrieg um die Existenz bangen, politische Entscheidungen haben sie hart getroffen. Diese Umstände aber auch Johns Erlebnisse im Krieg tragen dazu bei, dass er über den Freitod nachdenkt. Doch dann begegnet er der jungen, aufgeweckten Leni Hansen. Zwei Welten, die aufeinandertreffen, wie Licht und Schatten, trotz der Standesunterschiede sind beide Familien auf geheimnisvolle und etwas dramatische Weise miteinander verbunden und schon bald werden sie spüren, was für harte Zeiten noch auf sie zukommen. Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und ist so aktionsgeladen und wendungsreich, dass der Spannungsbogen eigentlich konstant zunimmt und man sich fragt, wie viel Elend und Leid denn noch passieren können. Was hinter den Fassaden beider Familien geschieht, hat es wirklich in sich. Die vielen Geheimnisse, Drohungen, Intrigen und Machtspielchen und John und Leni ahnen nicht, wie übel ihnen mitgespielt wird und wie auch ihre Liebe auf die Probe gestellt wird. Die Geschichte ist so kontrastreich - ebenso einfühlsam wie aktionsgeladen erzählt, spannend und traurig und besteht aus so vielen Gegensätzen, die mich wirklich mitgerissen, schockiert, überrascht und auch begeistert haben. Das war Kopfkino der besonderen Art, weil man irgendwie das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein. Hier geht es um Hoffnung und Ängste, Verrat und Verlust, Schuld und Vergebung, Liebe und Hass und ganz viel Mitgefühl und Empathie. Die Zeitepoche umfasst die Nachkriegszeit des 1.Weltkriegs bis zur Machtergreifung Hitlers und die vielen politischen Umwälzungen, die damit verbunden waren. Die Persönlichkeiten sind entsprechend ihrer Rolle so authentisch dargestellt, zu jedem hat man ein Bild, zu jedem hat man sofort eine bestimmte Sympathie oder Antipathie und ich fand es für mich wahnsinnig spannend, wie sehr man dadurch mit der Handlung mitgeht. Bei dem Cliffhanger am Ende wird man fast schon ungeduldig, weil man eigentlich gar nicht abwarten kann, wie es weitergeht. Dramatik pur und Twists ohne Ende. Mir hat die Geschichte wirklich sehr gefallen und ich freue mich schon extrem auf den 2.Teil.

Post image
3.5

Das war mein erstes Buch der Autorin, die mir bis vor Kurzem unbekannt war. Mir hat der Klappentext sehr zugesagt und deswegen hatte ich es mir kurzerhand gekauft. Die Geschichte beginnt relativ langsam, für meinen Geschmack teilweise etwas zu langsam, aber ich konnte mich dadurch auch gut hineinfinden. Von historischer Seite fand ich sie gut ausgearbeitet und informativ. Leider waren die Charaktere - abgesehen von Céline - für mich nicht wirklich greifbar und ich konnte keinerlei Verbindung zu ihnen aufbauen. Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt, in der Vergangenheit und aktuell. Diese Handlungsstränge verbinden sich im Verlauf immer mehr, was mir sehr gefallen hat. Gegen Ende hat das Buch an Spannung und schockierenden sowieso traurigen Ereignissen zugenommen. Für mich waren aber auch einige Handlungen dabei, die mir in dem Kontext einfach zu abstrakt und chaotisch waren.

3.5

Das ist das dritte Buch das ich von dieser Autorin lese. Dieses Mal hat es länger gedauert bis mich das Buch fesseln konnte. Es spielt auf zwei Zeiteneben, in der Gegenwart fand ich das Verhalten von Grandma Edith sehr nervig. Erst ab der zweiten Hälfte fand ich das Buch besser und zum Ende hin gut...,auch wenn ich das Ende der Vergangenheit sehr traurig fand.

4

Schockierend fesselnd!

Ich fand die Geschichte dramatischer als gedacht und hätte sie mir leichter vorgestellt. Das Buch war allerdings sehr packend und ultra spannend! Ich mochte die Protagonisten sehr und habe es sehr genossen 🥰

5

Ich liebe die Bücher von Kristin Harmel und auch dieses hat mich begeistert. Ich finde es heftig,spannend aber auch schön und mitreißend.

5

Zu Anfang ist die Geschichte verwirrend, dann aber entfaltet sie eine Sogwirkung, die es wirklich in sich hat. Das Ende der Geschichte um Ehepaare im Frankreich der Jahre des 2. Weltkriegs ist nicht vorhersehbar, auch wenn man das zu glauben meint. Ein interessanter Roman über schwierige Jahre.

4

Meine Lieblingsautorin hat mich wieder überzeugt

2

Belanglos

Man nehme eine langsam vor sich hinplätschernde Geschichte aus dem Frankreich der 1930er/1940er-Jahren und vermische sie mit einer flachen Liebesgeschichte aus dem frühen 21sten Jahrhundert. Mehr gibt's hierzu nicht zu sagen, nur das farblich schön gestaltete Cover bleibt mir in Erinnerung.

4

Der Klappentext von Kristin Harmels neuem Roman „Das letzte Licht des Tages“ klingt nicht besonders innovativ. Trotzdem war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss, da mich die bisherigen vier deutschen Veröffentlichungen der Autorin völlig begeisterten und ich jedes Mal eine 5 Sterne Bewertung vergeben habe. Der Schreibstil ist in gewohnter Weise sehr bildhaft und so angenehm zu lesen, dass man sich gerne eine längere Zeit am Stück mit dieser Lektüre beschäftigt. Dennoch ist es so, dass meine Skepsis, die ich nach dem Klappentext empfand, sich als begründet erwiesen hat. „Das letzte Licht des Tages“ ist für mich leider das bisher schwächste Buch der Autorin und erhält nur vier Sterne von mir. Der Grund hierfür liegt an den Charakteren. Weder in der Gegenwartshandlung noch in der Vergangenheit konnte ich jemanden finden, der mir wirklich sympathisch war. Am ehesten mochte ich noch Celine. 1940 heiratet Ines den Weinbauer Michel. Ines ist ein versnobtes Püppchen, das sich nur schwer an das Leben auf dem Land gewöhnen kann. Es ist klar, dass körperliche Arbeit nicht jedem liegt und dass nicht jeder Geduld für die Sisyphos Arbeit bei der Champagner Herstellung hat, aber Ines stellt sich wirklich selten doof an. Auch scheinen ihr Oberflächlichkeiten wie Kleidung, Lippenstift und Vergnügungen wichtiger, als der Krieg, was ich als sehr ignorant empfand. Deswegen wunderte es mich nicht, dass sich ihr Ehemann und die beiden Mitarbeiter Theo und Celine von ihr abwenden. Trotzdem mochte ich Michel auch überhaupt nicht. Er hat sich bewusst für eine naive Frau entschieden und straft diese dann für genau diese Eigenschaft. Theo bleibt das Buch über blass und eine überflüssige Randfigur. Celine mochte ich wie gesagt am ehesten, auch wenn mir ihr Verrat gegen den Strich ging. Michel schließt sich dem Widerstand an, aber seine Motivation konnte ich nie so richtig nachempfinden, da er nie wirklich über seine Gefühle sprach. Parallel gibt es noch einen Erzählstrang in der Gegenwart. Die frisch geschiedene Liv wird von ihrer 99-jährigen Großmutter nach Frankreich entführt. Scheinbar will sie ein Geheimnis lüften, druckst dann aber ewig nur herum. Dieses Verhalten hat mich extrem genervt und erschien mir sinnlos. Entweder, ich will über meine Vergangenheit sprechen oder nicht. Aber dann fliege ich niemanden von Amerika nach Frankreich. Die gesamte Gegenwartshandlung kam mir wie ein Seitenfüller vor, insbesondere, da Liv natürlich auch noch auf die Schnelle ihren Traummann kennenlernt. Zum Finale gibt es einen Plottwist, den ich mir bereits seit der Hälfte genauso zusammen gereimt hatte. „Das letzte Licht des Tages“ ist kein schlechtes Buch. Ich hatte nur einfach erwartet, dass mich Kristin Harmel ein weiteres Mal zum weinen bringt und das war nicht der Fall. Es passieren schlimme Dinge, die Autorin spart nicht mit Tod. Aber all die tragischen Entwicklungen, die den Charakteren widerfahren, lagen weniger am Krieg, sondern an egoistischem Verhalten, Eifersucht und Ehebruch. Es fiel mir schwer, die Handlung nachzuvollziehen.

4

Schon auf den ersten Seiten wird der generationenübergreifende Plot aufgebaut. Liv steht 2019 nach der Scheidung vor den Scherben ihres Lebens, nicht nur den Ehemann, sondern auch ihre Arbeit und ihre Freundschaften hat sie verloren. Inès und Edith erleben 1940 kurz nach ihren Hochzeiten die Invasion der Deutschen in Frankreich. Edith lebt in Reims, während Inès zu ihrem Mann auf einem Weingut zieht. Nur schwer findet sich die junge Frau, die in der Stadt aufgewachsen ist, mit dem Landleben zurecht. Nur zu Théo, einem engen Mitarbeiter ihres Mannes, und seiner Frau Céline gibt es regelmäßigen Kontakt, aber eine Freundschaft wie zu Edith kann nicht entstehen. Durch die Besatzung schwebt Céline in besonderer Gefahr, da sie Jüdin ist. Liv wird von ihrer Großmutter Edith nach Frankreich gelockt, um ihrer Trübsal zu entfliehen und über einen Neuanfang nachdenken zu können. Oder hat die 99-jährige noch ein anderes Interesse, dass ihre Enkelin nach Paris und nach Reims kommt? Immer wieder wechselt die Zeitschiene, nach und nach werden die Zusammenhänge der Vergangenheit von Liebe und Einsamkeit, Widerstand und Verrat deutlich. Aber erst ganz am Ende sind alle Rätsel gelöst. Eine gut recherchierter historischer Roman und eine Liebeserklärung an die Champagne.

2

Die Champagne in den 1940er Jahren: Inès ist die unfassbar naive und eifersüchtige Gattin eines Champagner-Unternehmers, die mit einer zugegeben nicht einfachen Situation so gar nicht gut umgeht. Im Jahr 2019 benimmt sich Olivia, Anfang 40, auch nicht gerade reif für ihr Alter. Am Ende werden die ab Seite 50 erwarteten Verwicklungen genau wie antizipiert aufgelöst. Ich wollte diesen Roman unheimlich gern lesen, denn eigentlich liebe ich solche Geschichten: ich mag historische Romane, Verwicklungen, Liebe in Zeiten des Krieges etc. All das habe ich hier irgendwie nicht bekommen. Der Roman ist weder sonderlich gut gemacht, noch überzeugt er durch einen starken historischen Kontext oder gelungene Figurenzeichnung, insgesamt ist er eher enervierend, oberflächlich und vor allem unglaublich vorhersehbar. Sicherlich gehört er in die Kategorie der sogenannten "Unterhaltungsliteratur" (übrigens eigentlich ein Unwort, denn eigentlich darf Literatur ja immer irgendwie unterhalten), aber in der Sparte gibt es dann doch einige Bücher, die die Korken besser knallen lassen, mehr Esprit und Verve an den Tag legen, als dieser. Der Aufbau der Geschichte sollte eigentlich Spannung bieten, aber die verschiedenen Perspektiven dienen hauptsächlich dazu, durch angezeigtes Wechseln der Fokalisierungsinstanz die Nickeligkeiten der beiden Protagonistinnen in Szene zu setzen, ihre gegenseitige Ablehnung, Minderwertigkeitskomplexe und Rivalitäten. Inès ist ein unglaublich dummes und einfältiges Wesen, die prompt auch in die Fänge eines Nazi-Kollaborateurs gerät, während Céline die mutige, aufrichtige und überlegene Widerstandskämpferin gibt, die den Widerstand aber eher nebenbei betreibt, da dieser sie auch ihrem Herzensmann näher bringt. Olivia genannt Liv, ist im Jahr 2019 mit einer gescheiterten Ehe und einer neuen Amour befasst, ist aber so mit ihrem aufrechten Gewissen und pubertärem Verhalten ihrer Großmutter gegenüber beschäftigt, dass das obligatorische Happy End für fünf Seiten in Gefahr gerät. Die Figurenkonzeption hat mich so manches Mal an den Rand der Verzweiflung gebracht. Die geschilderten Gefühle wiederholen sich, sind nicht intensiv und komplex genug und versäumen es dadurch, den Leser zu berühren. Die Frauen sind allesamt so einfach gestrickt, dass man einfach erleichtert ist, dass es sich hier nur um Fiktion handelt. Der historische Kontext bildet eigentlich nur den dramatisch-aufgeladenen Rahmen für diese Geschichte und genauso wird er auch abgehandelt: äußerst konventionell, stereotyp mit Allgemeinplätzen und name dropping - auch da kann und muss einfach mehr sein. Hinzu kommt noch eine gehörige Note Kitsch zum Ende, die das ganze Drama mit Zuckerrand versieht - für mich leider nur sehr schwer zu verdauen. Gefallen haben mir eigentlich nur die Infos zur Champagnerherstellung...

3.5

Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz so begeistern, wie die ersten beiden Bücher der Autorin. Die Geschichte hat sehr lange gebraucht um warm zu werden und leider war mit keiner der Charaktere wirklich sympathisch. Zum Schluss wurde die Geschichte jedoch deutlich spannender und tragischer.

5

Viele Leute verlieren mehr, als sie sich je vorstellen konnten, und finden trotzdem einen Weg, nach vorn zu blicken.“ „Wenn man jung ist, sieht man nur die Zukunft. Wenn man älter wird, sieht man die Vergangenheit. Und die Vergangenheit hat eine Art, die Dinge klar aufzuzeigen, ob es einem gefällt oder nicht.“ „Und vergessen Sie nicht, Liv, die besten Dinge im Leben sind die, auf die es sich zu warten lohnt.“ „Wir alle machen Fehler. Aber das Leben geht weiter, und wir können uns immer bessern. Es sind nicht die Entscheidungen in deiner Vergangenheit, auf die es ankommt, sondern die, die du für deine Zukunft triffst.“ „Ich habe viel zu spät gelernt, dass es im Leben schlichtweg darum geht, gut und anständig zu anderen zu sein. So einfach ist das. Aber in erster Linie musst du gut und anständig zu dir selbst sein. Finde deinen eigenen Weg. Finde dein eigenes Glück. Das musst du, meine Liebe. Das musst du, sonst endest du irgendwann alt und allein und voller Reue.“

5

Es war ein tolles Buch

Meine Meinung zu Das letzte Licht der Tage ​Dieses Buch lässt mich einfach nicht los – selbst eine Woche nach dem Beenden geht mir die Geschichte immer noch durch den Kopf. ​Für mich war das Buch von Anfang bis Ende ein echter Fesselungskünstler. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Die Perspektive, die im Zweiten Weltkrieg in Frankreich spielt, fand ich unglaublich stark. Man bekommt ein richtig gutes Gespür dafür, wie schwer und bedrückend das Leben in dieser Zeit war. ​Gleichzeitig verbindet das Buch das Ganze mit der Herstellung von Champagner. Ich fand es super faszinierend zu erfahren, wie Champagner eigentlich gemacht wird und wie viel harte Arbeit dahintersteckt – erst recht unter den schwierigen Bedingungen des Krieges. ​Die Handlung hat mich durchgehend neugierig gemacht, wo die Reise hinführt. Ein Charakter hat mich zwischendurch zwar teilweise echt genervt, aber das Geniale war: Als ich mich dem Ende näherte und das Geheimnis gelüftet wurde, konnte ich die Person plötzlich total verstehen. ​Fazit: Ein Buch, das nachklingt, emotional berührt und bei dem man auch historisch noch etwas lernt. Eine absolute Empfehlung für alle, die tiefgründige Familiengeschichten und Geheimnisse lieben!

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