Das Leben der Simone de Beauvoir
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Description
Simone de Beauvoir kämpfte ihr Leben lang gegen Mythen, Vorurteile, Gewohnheiten. Dass man nicht als Frau zur Welt kommt, sondern dazu gemacht wird, ist der Satz, der sie berühmt gemacht hat. Doch Beauvoir ist selbst zum Mythos geworden: zur Ikone des Feminismus, zum Vorbild der modernen, emanzipierten Frau, zur Königin des Existentialismus, zur selbstbewussten Partnerin an der Seite Jean-Paul Sartres. Dabei wollte sie in ihrem Leben nichts verklären. Ihrer Überzeugung folgend, dass man nichts verheimlichen darf, alles offengelegen muss, hat sie sich nicht davor gescheut, auch Enttäuschungen und die dunklen Seiten ihrer Persönlichkeit zu zeigen. Simone de Beauvoir wollte vom Leben alles, Luxus und Entsagung, Stetigkeit und Wandel. Sie glaubte, dass wir Menschen an Hoffnungen und Versprechen festhalten müssen, die letztendlich unerfüllbar sind. Alois Prinz erzählt ihr Leben zwischen dem Verlangen nach Glück und der Treue zu einer Wirklichkeit, die keine Flucht erlaubt.
Book Information
Author Description
Alois Prinz, 1958 geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und lebt heute mit seiner Familie bei München. Er veröffentlichte Biografien über Hermann Hesse, Ulrike Meinhof, Franz Kafka, Dietrich Bonhoeffer und andere. Sein Buch Hannah Arendt oder Die Liebe zur Welt ist ein Bestseller.
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Simone de Beauvoir ist eine Persönlichkeit, die man bis heute noch kennt und vor allem kennen sollte. Falls nicht, kann ich dieses Buch empfehlen, um sie kennenzulernen. Es wird ausführlich über ihr Leben berichtet, über ihre Werke, über ihre Beziehungen - die Beziehung zu Satre ist auch in diesem Buch die spannendste. Eine Frau die viel erlebt und gesehen hat und ihre Ansichten offen teilt. Kontrovers? Ja, und?! Ihr Lebensstil ist auch für heutige Zeiten einzigartig und macht sie für mich umso faszinierender. Vielleicht auch, weil sie für mich einen Mut auslebt, den ich selbst nicht so ausleben könnte. Beim Lesen kam mir ein Gedanke: Was würde Simone de Beauvoir zur aktuellen (politischen) Weltlage sagen? Wie würde sie sich einsetzen, welche Themen würde sie in ihren Büchern verarbeiten? Und: wie würde sie die Stellung der Frau heute sehen? Progressiv oder rückschrittlich? Sicher ist, Persönlichkeiten wie sie, könnten wir heutzutage gut gebrauchen. Fazit: eine tolle Biografie.
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Simone de Beauvoir kämpfte ihr Leben lang gegen Mythen, Vorurteile, Gewohnheiten. Dass man nicht als Frau zur Welt kommt, sondern dazu gemacht wird, ist der Satz, der sie berühmt gemacht hat. Doch Beauvoir ist selbst zum Mythos geworden: zur Ikone des Feminismus, zum Vorbild der modernen, emanzipierten Frau, zur Königin des Existentialismus, zur selbstbewussten Partnerin an der Seite Jean-Paul Sartres. Dabei wollte sie in ihrem Leben nichts verklären. Ihrer Überzeugung folgend, dass man nichts verheimlichen darf, alles offengelegen muss, hat sie sich nicht davor gescheut, auch Enttäuschungen und die dunklen Seiten ihrer Persönlichkeit zu zeigen. Simone de Beauvoir wollte vom Leben alles, Luxus und Entsagung, Stetigkeit und Wandel. Sie glaubte, dass wir Menschen an Hoffnungen und Versprechen festhalten müssen, die letztendlich unerfüllbar sind. Alois Prinz erzählt ihr Leben zwischen dem Verlangen nach Glück und der Treue zu einer Wirklichkeit, die keine Flucht erlaubt.
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Alois Prinz, 1958 geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und lebt heute mit seiner Familie bei München. Er veröffentlichte Biografien über Hermann Hesse, Ulrike Meinhof, Franz Kafka, Dietrich Bonhoeffer und andere. Sein Buch Hannah Arendt oder Die Liebe zur Welt ist ein Bestseller.







