Das Kurhotel auf Norderney - Wind des Neubeginns
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Description
Norderney, 1973: Im »Kurhotel am Meer« genießen die Gäste den Sommer, während Paul und Charlotte Washeimer alles daransetzen, den Familienbetrieb am Laufen zu halten. Ihre Tochter Karin träumt davon, in die Fußstapfen der Eltern zu treten, will aber zunächst eigene Erfahrungen sammeln. Im Kindererholungsheim »Inselwind« tritt sie ihre erste Stelle an - und stößt auf strenge Erziehungsmethoden, die sie erschüttern.
Währenddessen reist der Medizinstudent Alexander für ein Praktikum nach Norderney und trifft dort nicht nur auf Karin, sondern auch auf ein System, das Kindern mehr schadet als hilft. Seine Schwester Grit, die sich inzwischen mit Karin angefreundet hat, kämpft derweil mit ihren eigenen Problemen - und einer unglücklichen Schwärmerei für den hiesigen Konditor. Dabei bemerkt sie nicht, dass der junge Krankengymnast Michael weit mehr in ihr sieht, als sie selbst ahnt.
Ein bewegender Roman über Liebe, Freundschaft und den Mut, für das Richtige einzustehen - vor der malerischen Kulisse Norderneys. Der vierte Band rund um das Kurhotel auf Norderney.
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
Book Information
Posts
Ein dunkles Kapitel Es ist das Jahr 1973. Karin Washeimer hat sich dazu entschieden, in ihre Heimat nach Norderney zurückzukehren. Karin ist nun Kinderpflegerin und will als solche in einem örtlichen Kinderkurheim arbeiten. Ab und an hilft sie noch im elterlichen Hotel. Dort haben die Geschwister Alexander und Grit eingecheckt. Während Grit einen Kuraufenthalt wahrnehmen soll, arbeitet Alexander als Praktikant eines Kinderarztes im Kurheim von Karin. Die beiden erleben eine emotionale Zeit. „Das Kurhotel auf Norderney - Wind des Neubeginns“ ist der vierte und letzte Band der „Die große Kurhotel-Saga“ von Claudia Schirdewan. Verschickungskinder im 2. Weltkrieg und Kuraufenthalte von Kindern, ohne Eltern auf den deutschen Inseln oder in den Bergen waren Themen nach dem 2. Weltkrieg. Während wir jedoch heute das Bild von Mutter-Kind-Kuren vor Augen haben, bei denen die Erholung für beide Seiten im Fokus steht, war das früher anders. Hatte ich wieder Erlebnisse rund um das Kurhotel und Norderney erwartet, spricht Claudia Schirdewan hier ein erschreckendes Kapitel in der Geschichte Norderneys, aber vermutlich auch in der Geschichte verschiedener Kurkinder und -stätten vergangener Zeit an. Wer hier einen Roman über das Hotel erwartet, muss diese Erwartungen runterschrauben. Das finde ich aber gar nicht schlimm, denn trotz dieser Fehlerwartung ist mir der Roman mehr als unter die Haut gegangen. Die Autorin erzählt von den Umständen im Kinderkurheim, die auf Realrecherchen beruhen. Ich habe beim Lesen teilweise große Wut empfunden und die Protagonisten Karin und Alex für ihr Durchhaltevermögen bewundert. Diese zwei Charaktere bilden ein wunderbares Duo, das dem Buch Wärme verleiht. Ein bisschen Abwechslung und damit frischen Wind, bringt Alex’ Schwester Grit in die ganze Story. Sie ist anfangs mehr als gewöhnungsbedürftig, aber man sollte ihr eine Chance geben und Geduld haben. Was nach wie vor in diesem vierten Band wieder spürbar ist, ist der große familiäre Zusammenhalt der Washeimers, die sich durch die komplette Saga zieht und mir als Leser immer ein heimisches Gefühl vermittelt hat. Fazit: Ein etwas anderer Roman, der unter die Haut geht und damit einen krönenden Abschluss der Saga bildet. Wer sich für Norderney und seine Geschichte interessiert, sollte diesen Roman auf jeden Fall lesen!
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Norderney, 1973: Im »Kurhotel am Meer« genießen die Gäste den Sommer, während Paul und Charlotte Washeimer alles daransetzen, den Familienbetrieb am Laufen zu halten. Ihre Tochter Karin träumt davon, in die Fußstapfen der Eltern zu treten, will aber zunächst eigene Erfahrungen sammeln. Im Kindererholungsheim »Inselwind« tritt sie ihre erste Stelle an - und stößt auf strenge Erziehungsmethoden, die sie erschüttern.
Währenddessen reist der Medizinstudent Alexander für ein Praktikum nach Norderney und trifft dort nicht nur auf Karin, sondern auch auf ein System, das Kindern mehr schadet als hilft. Seine Schwester Grit, die sich inzwischen mit Karin angefreundet hat, kämpft derweil mit ihren eigenen Problemen - und einer unglücklichen Schwärmerei für den hiesigen Konditor. Dabei bemerkt sie nicht, dass der junge Krankengymnast Michael weit mehr in ihr sieht, als sie selbst ahnt.
Ein bewegender Roman über Liebe, Freundschaft und den Mut, für das Richtige einzustehen - vor der malerischen Kulisse Norderneys. Der vierte Band rund um das Kurhotel auf Norderney.
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Ein dunkles Kapitel Es ist das Jahr 1973. Karin Washeimer hat sich dazu entschieden, in ihre Heimat nach Norderney zurückzukehren. Karin ist nun Kinderpflegerin und will als solche in einem örtlichen Kinderkurheim arbeiten. Ab und an hilft sie noch im elterlichen Hotel. Dort haben die Geschwister Alexander und Grit eingecheckt. Während Grit einen Kuraufenthalt wahrnehmen soll, arbeitet Alexander als Praktikant eines Kinderarztes im Kurheim von Karin. Die beiden erleben eine emotionale Zeit. „Das Kurhotel auf Norderney - Wind des Neubeginns“ ist der vierte und letzte Band der „Die große Kurhotel-Saga“ von Claudia Schirdewan. Verschickungskinder im 2. Weltkrieg und Kuraufenthalte von Kindern, ohne Eltern auf den deutschen Inseln oder in den Bergen waren Themen nach dem 2. Weltkrieg. Während wir jedoch heute das Bild von Mutter-Kind-Kuren vor Augen haben, bei denen die Erholung für beide Seiten im Fokus steht, war das früher anders. Hatte ich wieder Erlebnisse rund um das Kurhotel und Norderney erwartet, spricht Claudia Schirdewan hier ein erschreckendes Kapitel in der Geschichte Norderneys, aber vermutlich auch in der Geschichte verschiedener Kurkinder und -stätten vergangener Zeit an. Wer hier einen Roman über das Hotel erwartet, muss diese Erwartungen runterschrauben. Das finde ich aber gar nicht schlimm, denn trotz dieser Fehlerwartung ist mir der Roman mehr als unter die Haut gegangen. Die Autorin erzählt von den Umständen im Kinderkurheim, die auf Realrecherchen beruhen. Ich habe beim Lesen teilweise große Wut empfunden und die Protagonisten Karin und Alex für ihr Durchhaltevermögen bewundert. Diese zwei Charaktere bilden ein wunderbares Duo, das dem Buch Wärme verleiht. Ein bisschen Abwechslung und damit frischen Wind, bringt Alex’ Schwester Grit in die ganze Story. Sie ist anfangs mehr als gewöhnungsbedürftig, aber man sollte ihr eine Chance geben und Geduld haben. Was nach wie vor in diesem vierten Band wieder spürbar ist, ist der große familiäre Zusammenhalt der Washeimers, die sich durch die komplette Saga zieht und mir als Leser immer ein heimisches Gefühl vermittelt hat. Fazit: Ein etwas anderer Roman, der unter die Haut geht und damit einen krönenden Abschluss der Saga bildet. Wer sich für Norderney und seine Geschichte interessiert, sollte diesen Roman auf jeden Fall lesen!




