Das Kapital im 21. Jahrhundert
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Description
Das Kapital im 21. Jahrhundert ist ein Werk von außergewöhnlichem Ehrgeiz, von großer Originalität und von beeindruckendem Rigorismus. Es lenkt unser ganzes Verständnis von Ökonomie in neue Bahnen und konfrontiert uns mit ernüchternden Lektionen für unsere Gegenwart.
Thomas Piketty zeigt, dass das moderne ökonomische Wachstum und die Verbreitung des Wissens es uns ermöglicht haben, Ungleichheit in dem apokalyptischen Ausmaß abzuwenden, das Karl Marx prophezeit hatte. Aber wir haben die Strukturen von Kapital und Ungleichheit nicht in dem Umfang verändert, den uns die optimistischen Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg suggeriert haben. Der Haupttreiber der Ungleichheit – dass Gewinne aus Kapital höher sind als die Wachstumsraten – droht heute vielmehr extreme Formen von Ungleichheit hervorzubringen, die den sozialen Frieden gefährden und die Werte der Demokratie unterminieren. Doch ökonomische Trends sind keine Handlungen Gottes. Politisches Handeln hat ökonomische Ungleichheiten in der Vergangenheit korrigiert, sagt Piketty, und kann das auch wieder tun.
Book Information
Posts
anspruchsvoll, aber hochspannend 🤓
Thomas Piketty untersucht die Entwicklung von Vermögen, Einkommen und Ungleichheit über mehrere Jahrhunderte hinweg. Auf Basis umfangreicher historischer Daten zeigt er, wie sich Kapital konzentriert, welche Rolle Erbschaften spielen und warum wirtschaftliches Wachstum allein soziale Unterschiede nicht automatisch ausgleicht. Dabei verbindet er ökonomische Analysen mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Ich fand das Buch sehr interessant. Besonders spannend ist der Blick auf große wirtschaftliche Zusammenhänge, die oft abstrakt wirken, hier aber nachvollziehbar und historisch greifbar werden. Man merkt schnell, es ist kein leichtes Buch, sondern ein Werk, das zum Nachdenken zwingt und bekannte Annahmen hinterfragt.
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Das Kapital im 21. Jahrhundert ist ein Werk von außergewöhnlichem Ehrgeiz, von großer Originalität und von beeindruckendem Rigorismus. Es lenkt unser ganzes Verständnis von Ökonomie in neue Bahnen und konfrontiert uns mit ernüchternden Lektionen für unsere Gegenwart.
Thomas Piketty zeigt, dass das moderne ökonomische Wachstum und die Verbreitung des Wissens es uns ermöglicht haben, Ungleichheit in dem apokalyptischen Ausmaß abzuwenden, das Karl Marx prophezeit hatte. Aber wir haben die Strukturen von Kapital und Ungleichheit nicht in dem Umfang verändert, den uns die optimistischen Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg suggeriert haben. Der Haupttreiber der Ungleichheit – dass Gewinne aus Kapital höher sind als die Wachstumsraten – droht heute vielmehr extreme Formen von Ungleichheit hervorzubringen, die den sozialen Frieden gefährden und die Werte der Demokratie unterminieren. Doch ökonomische Trends sind keine Handlungen Gottes. Politisches Handeln hat ökonomische Ungleichheiten in der Vergangenheit korrigiert, sagt Piketty, und kann das auch wieder tun.
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Thomas Piketty untersucht die Entwicklung von Vermögen, Einkommen und Ungleichheit über mehrere Jahrhunderte hinweg. Auf Basis umfangreicher historischer Daten zeigt er, wie sich Kapital konzentriert, welche Rolle Erbschaften spielen und warum wirtschaftliches Wachstum allein soziale Unterschiede nicht automatisch ausgleicht. Dabei verbindet er ökonomische Analysen mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Ich fand das Buch sehr interessant. Besonders spannend ist der Blick auf große wirtschaftliche Zusammenhänge, die oft abstrakt wirken, hier aber nachvollziehbar und historisch greifbar werden. Man merkt schnell, es ist kein leichtes Buch, sondern ein Werk, das zum Nachdenken zwingt und bekannte Annahmen hinterfragt.




