Das Hotel
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Description
Mit seinen langen Schornsteinen und hohen Glasfenstern erhebt sich das Hotel über die Moorlandschaft. Es war nicht immer ein Hotel. Früher einmal war es nur eine Idee, in der Erde vergraben. Dann war es ein Bauernhof, ein See, ein Fluch. Auch heute ist es nicht immer ein Hotel: Es sieht für jeden und jede anders aus, tritt auf als Ort der Erinnerungen und Geheimnisse, als Spukhaus für die Lebenden und die Toten.
»Das Hotel« erzählt fünfzehn miteinander zusammenhängende Geschichten über wiederkehrende Protagonistinnen, aber nur eine Geschichte über ein Gebäude, von der Geburt bis zum Tod. Wir begegnen Kindern und Müttern, Konferenzteilnehmerinnen, Gästinnen eines Junggesellinnenabschieds, Angestellten. Sie alle fühlen sich zum Hotel hingezogen, suchen Abenteuer, aber auch Versöhnung, Selbsterkenntnis, Absolution.
Book Information
Author Description
Daisy Johnson, geboren 1990, war mit ihrem ersten Roman »Untertauchen« die jüngste Autorin, die jemals Finalistin des Booker Prize war. Ihr zweiter Roman »Die Schwestern« wurde unter dem Titel »September & July« von Ariane Labed verfilmt. »Das Hotel« ist nach Fen ihr zweiter Erzählband; für ihre Kurzgeschichten erhielt sie den Harper’s Bazaar Short Story Prize, den A. M. Heath Prize und den Edge Hill Short Story Prize. Daisy Johnson lebt mit ihrer Familie in Oxford.
Posts
Wenn bei einem Horror Roman die Spannung fehlt
Wenn man den Klappentext zu diesem Buch liest, denkt man sich... Klasse eine Sammlung von Horror Kurzgeschichten. Grundsätzlich also super. Auch das diese Geschichten alle eins gemeinsam, klingt vielversprechend. Das Hotel, das über viele Jahre existiert, und alles über verschiedenste Menschen zu wissen scheint. Obwohl es in der ersten Geschichte noch kein Hotel ist. Da hätte man also Gruseliges ohne Ende erwarten dürfen. Allerdings bin ich nach der Lektüre ratlos und weiß nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Die Geschichten waren so kurz, dass an Spannung kaum zu denken war. Man kann sich einiges denken, aber trotzdem... Spannung wär schon schön gewesen. Vielleicht habe ich aber anhand des Klappentextes zuviel interpretiert und bin deshalb etwas enttäuscht. Aber auf jeden Fall war es was Kurzweiliges für zwischendurch.
Sternebewertung fiktiv
Ein Ort, der dich beobachtet, bevor du ihn betrittst. Ein Gebäude, das atmet, flüstert und dich nicht mehr loslässt, das ist das Setting von Daisy Johnsons neuem Erzählband „Das Hotel“. In vierzehn düsteren Geschichten entfaltet Johnson eine surreale Welt, in der Realität und Albtraum nahtlos ineinander übergehen. Die Autorin, die bereits mit „Die Schwestern“ viel Beachtung fand, erweist sich auch hier als Meisterin psychologischer Spannung. Meine Lieblingsgeschichte war „Sauber“. Doch wo einzelne Erzählungen stark fesseln, mit der Intensität einer Episode aus American Horror Story, verliert das Gesamtwerk mitunter an Bedeutung . Nicht jede Geschichte erreicht die gleiche emotionale Tiefe oder stilistische Wucht, die man nach dem verheißungsvollen Einstieg und dem ansprechenden, düsteren Cover erwarten würde. Trotz dieser Unebenheiten bleibt „Das Hotel“ ein Mosaik aus Angst, Verlangen und Erinnerung, das sich der Logik entzieht und nachhallt. Daisy Johnson schreibt, als würde sie die Schatten selbst zu Wort kommen lassen und genau das macht dieses Buch so verstörend und faszinierend zugleich. Ein düsterer Erzählband mit unvergesslichen Momenten, der sein volles Potenzial nicht immer ausschöpft. #daisyjohnson #dashotel #Kurzgeschichten #Buchrezension #Lesetipp #Buchtipp #Buchblogger #Bookstagram#Buchliebe #Lesenistmagie #Literatur #Spannung #Psychothriller #MysteryReads #Buchkritik #Neuerscheinung #Lesenverbindet #Buchwelt #BookCommunity #BookReview #DarkFiction #LiteraryFiction #Unheimlich #Bücherliebe #Lesemoment #Buchblog #aygensrezension
Kurzweilig und gut
•Buchrezi• 🫥 Zum Inhalt: Schon während des Hotelbaus stand das gesamte Vorhaben unter keinem guten Stern. Der Boden war matschig, die Luft feucht und kalt und über allem lag eine unheimliche Atmosphäre… Als ein Kind während eines Aufenthalts im Hotel eine Freundin findet, geraten ihre Streiche und heimlichen Ausflüge außer Kontrolle. Bis plötzlich jemand hinter einer Mauer steckt… Die neue Hausmädchen-Stelle würde sie am liebsten sofort hinschmeißen, denn das Hotel lässt sie nicht los. Seltsame Dinge geschehen, besonders in Zimmer 63, in dem sich niemand lange aufhalten möchte. Dort fühlt sie sich alles andere als sicher. Und doch steht sie jeden Morgen wieder vor dem dunklen Gebäude, obwohl sie sich fest vorgenommen hat zu kündigen… Sie ist das Kind des Hotels. Sie spielt Streiche, versteckt sich und jagt Menschen gern einen kalten Schauer über den Rücken. Doch dann lernt sie auf einer Party eine Frau kennen, die nach Liebe sucht. Das Kind des Hotels kann ihr diese geben, denn die Frau liebt ein ganz bestimmtes Gesicht. Und sie kann jede Gestalt annehmen, auch wenn ihre Fassade manchmal bedenklich zu bröckeln beginnt… Mein Fazit: 15 Kurzgeschichten in einem Hotel, das ganz anders ist, als es zunächst scheint. Ich mochte das Buch sehr: Die Stories sind kurz, manche bauen aufeinander auf, andere stehen völlig für sich, doch alle teilen sich das geheimnisvolle Hotel als Schauplatz. Besonders gut gefallen hat mir, dass „das Böse“ nie klar in Erscheinung tritt und der Horror unterschwellig bleibt. Genau das liebe ich auch bei Filmen: wenn nicht Monster um Monster auftaucht, sondern die eigene Fantasie die Lücken füllt. Wer Lust auf 15 kurzweilige, atmosphärische Geschichten voller Gänsehaut und leiser Spannung hat, ist mit diesem Buch perfekt bedient. Ich vergebe 🏨🏨🏨🏨 von fünf 🏨!

Ich bin bei diesem Buch tatsächlich hin- und hergerissen. Es ist durchaus verwirrend, was selbstverständlich so gewollt ist. Manchmal hatte ich eine Gänsehaut und an anderer Stelle nur ein großes Fragezeichen im Kopf. Man muss sich darauf einlassen, dass es kein 'klassischer' Horror ist, sondern einiges sehr offen gelassen wird und die Lesenden Vieles ihrer Fantasie überlassen müssen.
. Hast du Lust auf eine besondere Gruselgeschichte? „Das Hotel“ lässt vielleicht nicht das Blut in deinen Adern gefrieren… hält aber dafür jede Menge Überraschungen für dich bereit! Eine moderne „Poe“- Erzählung, die, wenn du dich auf sie einlässt… eine kleine Zeitreise für dich bereithält! 4/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Ein abgelegenes Hotel in der englischen Moorlandschaft lädt mit seinen langen Schornsteinen und hohen Glasfenster zum Besuch ein. Doch es war nicht immer ein Hotel und es war/ist nicht immer friedlich dort! Was dort genau vor sich geht… Nun, das ist eine gute Frage… 🥀 . In „Das Hotel“ verfolgen wir in zusammenhängenden Kurzgeschichten den „Lebenszyklus“ des Hotels. Beginnend bei der Geschichte des Landes auf dem „Das Hotel“ erbaut wurde, dem Baus selbst bis hin zum Brand des Hotels, der ein vermeintliches Ende bedeutet. Wir begegnen in dieser zum Teil magischen, grauenvolle, eleganten, imposanten, verwirrenden und lehrreichen Kurzgeschichtensammlung Kindern und Müttern, Konferenzteilnehmerinnen, Gästinnen eines Junggesellinnenabschieds und Angestellten. Ein jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen und „Das Hotel“ weiß über alle Bescheid und verwendet die Geheimnisse und Wahrheiten für sich. Das Setting und die Atmosphäre haben klassischen Gruselcharakter, düster und schaurig schön werden wir als Leser in „Das Hotel“ gezogen und ich persönlich hätte gerne noch mehr Geschichten über „Das Hotel“ gelesen, bzw. sie hätten gerne an einigen Stellen noch detaillierter sein können. Das hätte den Kurzgeschichten ihre Kürze nicht genommen. Eine Melancholie, die an klassische Gruselromane erinnert ist ebenso in dem modernen Werk von Johnson zu finden. Neugierig geworden? Dann mach einen Abstecher in „Das Hotel“ 🥀

Mhm
Das Buch „Die Schwestern“ mochte ich total gern, und umso mehr freute ich mich , als ein neues Werk der Autorin erschienen ist. Leider war dieses für mich eher ernüchternd. Wie der Titel bereits verrät, dreht sich die Geschichte um ein Hotel, um das sich zahlreiche Erzählungen und Gerüchte ranken. Genau diese einzelnen Kurzgeschichten finden sich in diesem Buch wieder. Thematik und Atmosphäre haben mir wirklich gut gefallen – manche Geschichten erinnerten mich an „Shining“, andere hatten einen okkulten Hauch oder griffen zeitgemäße Motive auf. Doch obwohl mich die Ideen angesprochen haben, bin ich mit dem Schreibstil nicht richtig warm geworden. Er wirkte auf mich eher trocken und berichtend, sodass ich nicht vollständig in die Geschichten eintauchen konnte. Dadurch fühlte sich vieles recht oberflächlich an. Für zwischendurch ist es vielleicht ganz nett – aber Tiefe hatte es für mich leider nicht.
»Das Hotel weiß alles über dich. Das Hotel kannte dich schon, bevor du angekommen bist.« Das klingt doch mal so richtig spooky, nicht wahr? Ist es auch irgendwie, aber anders als erwartet. 12 Kurzgeschichten sind in dieser Sammlung von Daisy Johnson zusammengefasst. Alle 12 hängen lose zusammen, ihre Protagonistinnen sind stets eng mit dem Hotel verbunden. Mit dem Hotel, das einmal eine Farm war, eine Baustelle, ein Lost Place und schließlich eine Ruine. Wir besuchen diesen Ort über Jahrhunderte hinweg immer wieder und lernen Frauen kennen, die dort leben, arbeiten oder übernachten. Der wahre Protagonist ist allerdings Das Hotel. Es ist nicht nur Setting, sondern erscheint als handelndes Individuum. Besonders spannend fand ich den Aspekt, dass es nicht für jeden zur gleichen Zeit ein Spukhaus ist. Was einige als Spuk wahrnehmen, ist anderen nicht einmal einen flüchtigen Gedanken wert. Das Buch ist dünn (gerade einmal rund 160 Seiten stark) und die Geschichten sind kurz. Dadurch setzte bei mir das »Nur noch ein Kapitel/Nur noch eine Geschichte«-Syndrom ein und ich habe das Buch an zwei Abenden durchgelesen. Wer klassische Horrorkurzgeschichten erwartet, dürfte allerdings enttäuscht werden. So richtig gruselig wird's hier nicht. Aber kennt ihr das Gefühl, wenn ihr glaubt, im Augenwinkel plötzlich eine Bewegung wahrzunehmen, doch wenn ihr hinschaut, ist dort nie etwas gewesen? Ungefähr so fühlte ich mich beim Lesen. Manche Andeutung versteht man erst, wenn man eine spätere Story liest, anderes erschließt sich überhaupt nicht. Alles wirkt symbolisch aufgeladen, voller Andeutungen, poetischer Formulierungen und interessanter Gedanken. Der Wiederlesewert dieses Buches ist dadurch enorm hoch. Nach dem Lesen habe ich das Gefühl, kaum die erste Schicht dieser Storys durchdrungen zu haben. Das muss man natürlich mögen und ich bin mir sicher, dass das Buch nicht jeden anspricht, ebensowenig wie Das Hotel für jeden ein Spukhaus ist. Wer Bock auf Kurzgeschichteninterpretation »in cool« und mit leichtem Horrorflair hat, sollte sich »Das Hotel« auf jeden Fall einmal näher ansehen.
Mir haben alle Kurzgeschichten wirklich gut gefallen, besonders, weil sich durch die einzelnen Kapitel ein klarer roter Faden gezogen hat, der am Ende alles stimmig miteinander verbunden hat. Dieses Buch eignet sich hervorragend für Horror-Einsteiger: Es ist wenig brutal, trotzdem aber spannend geschrieben.
Dieses Buch hat mich nicht abgeholt. Die Prämisse klang so vielversprechend: fünfzehn miteinander verbundene Geschichten, die von der Geburt bis zum Tod eines einzigen Gebäudes erzählen und dabei verschiedene Frauen – Mütter, Konferenzteilnehmerinnen, Angestellte – auf ihrer Suche nach Selbsterkenntnis und Abenteuer begleiten. Ja, es hat eine starke feministische Stimme, was ich nicht unbedingt erwartet hatte und an sich gut finde. Aber das war leider auch schon alles. Für mich war das Leseerlebnis stellenweise extrem wirr. Der rote Faden, der die fünfzehn Storys zusammenhalten sollte, ist mir immer wieder komplett entglitten. Viele der einzelnen Geschichten haben sich einfach nicht "rund" oder abgeschlossen angefühlt. Ich habe mich leider oft gefragt, was genau ich hier eigentlich lese. Es gab die eine oder andere nette Passage, aber insgesamt war der Funke einfach nicht da.Ich kann dieses Buch beim besten Willen nicht weiterempfehlen.

Schreckenshaus?
Ehrlich gesagt weiß ich nicht so richtig was ich von diesem Buch halten soll. Ich beginne mal von vorn.. Das Cover fand ich wahnsinnig schön und auch der Klappentext klang spannend für mich. Es werden zusammenhängende Geschichten erzählt über ein Hotel was unheimliche Inhalte zeigt. Die ersten Seiten konnten mich noch gut fesseln und überzeugen und ich war gespannt.. dann hat es leider stark nachgelassen. In der Mitte und kurz vorm Schluss waren nochmal ein bis zwei dabei die ok waren. Ich hatte das Gefühl der Schreibstil hat sich verändert wurde anstrengender zu lesen, dem Inhalt konnte ich nur noch schwer folgen. Kennt ihr das, wenn ihr lest und lest aber nichts von dem gelesenen versteht, weil ihr unkonzentriert seid? Ähnlich ging es mir, nur dass ich nicht unkonzentriert war, sondern es war zum Teil so wirr geschrieben dass ich es einfach nicht geschnallt habe, somit musste ich stellenweise Absätze mehrmals lesen. Irgendwie dachte ich dann.. der Schreibstil (irgendwie leicht poetisch) passt nicht ganz zu dem was es sein soll (ein Gruselbuch). Das hat mich traurig gemacht denn das Buch hatte echt Potenzial was großes zu werden. Die Geschichten waren auch nicht so nach meinem Geschmack. Ein paar wenige davon fand ich ganz gut, aber nicht überragend. Es war wohl nicht mein Buch. Vielleicht hab ich es auch einfach nur nicht so verstanden wie es verstehen werden sollte. (Kann man Bücher eigentlich unterschiedlich verstehen? Oder hat jedes Buch nur eine Kernaussage?) Das Buch ist also eher was für Leute die Geschichten mögen die etwas anders und Strange sind.
Unterschwelliger Horror - der sich nach und nach ausbreitet. Vor allem fand ich es faszinierend, wenn man nach und nach versteht, wie die Geschichten genau miteinander zusammen hängen. Ich glaube Leute, die Lovecraft mögen, sind hier gut aufgehoben. Vieles ist auch der eigenen Fantasie überlassen und wird nicht detailliert geschildert. Stellenweise hatte ich auch ein wenig das Gefühl, es erinnert mich an die Staffel "Hotel" der Serie "American Horror Story". Mehr vom Gefühl, nicht zwingend immer von dem, was detailliert passiert wäre. Fazit: klare Empfehlung, wer etwas schnelles sucht, das aber unter die Haut geht, je länger man darüber nachdenkt.
Random Kurzgeschichten
Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht was ich mir darunter vorgestellt habe. Obwohl wir hier nur 160 Seiten haben, war es wirklich zäh. Unterschwelliger Gruselfaktor. Wir haben hier Kurzgeschichten ala XFaktor, nur dass Jonathan Frakes nicht aufklärt was Wahrheit oder Lüge ist. Muss man mögen, für mich war es nichts.
Das Hotel 🏨
Sadly... It was not my Cup of Tea 😬 Ich konnte bei einigen Kurzgeschichten den Gedanken der Autorin nicht richtig folgen und fand es einfach nur verwirrend zwischenzeitig. Vieles fand ich auch leider nicht gut beschrieben... Dabei fand ich die Atmosphäre ziemlich gut und die Grund-Prämisse an sich recht spannend und interessant 👀 Das aber, war es leider nicht für mich...
Description
Mit seinen langen Schornsteinen und hohen Glasfenstern erhebt sich das Hotel über die Moorlandschaft. Es war nicht immer ein Hotel. Früher einmal war es nur eine Idee, in der Erde vergraben. Dann war es ein Bauernhof, ein See, ein Fluch. Auch heute ist es nicht immer ein Hotel: Es sieht für jeden und jede anders aus, tritt auf als Ort der Erinnerungen und Geheimnisse, als Spukhaus für die Lebenden und die Toten.
»Das Hotel« erzählt fünfzehn miteinander zusammenhängende Geschichten über wiederkehrende Protagonistinnen, aber nur eine Geschichte über ein Gebäude, von der Geburt bis zum Tod. Wir begegnen Kindern und Müttern, Konferenzteilnehmerinnen, Gästinnen eines Junggesellinnenabschieds, Angestellten. Sie alle fühlen sich zum Hotel hingezogen, suchen Abenteuer, aber auch Versöhnung, Selbsterkenntnis, Absolution.
Book Information
Author Description
Daisy Johnson, geboren 1990, war mit ihrem ersten Roman »Untertauchen« die jüngste Autorin, die jemals Finalistin des Booker Prize war. Ihr zweiter Roman »Die Schwestern« wurde unter dem Titel »September & July« von Ariane Labed verfilmt. »Das Hotel« ist nach Fen ihr zweiter Erzählband; für ihre Kurzgeschichten erhielt sie den Harper’s Bazaar Short Story Prize, den A. M. Heath Prize und den Edge Hill Short Story Prize. Daisy Johnson lebt mit ihrer Familie in Oxford.
Posts
Wenn bei einem Horror Roman die Spannung fehlt
Wenn man den Klappentext zu diesem Buch liest, denkt man sich... Klasse eine Sammlung von Horror Kurzgeschichten. Grundsätzlich also super. Auch das diese Geschichten alle eins gemeinsam, klingt vielversprechend. Das Hotel, das über viele Jahre existiert, und alles über verschiedenste Menschen zu wissen scheint. Obwohl es in der ersten Geschichte noch kein Hotel ist. Da hätte man also Gruseliges ohne Ende erwarten dürfen. Allerdings bin ich nach der Lektüre ratlos und weiß nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Die Geschichten waren so kurz, dass an Spannung kaum zu denken war. Man kann sich einiges denken, aber trotzdem... Spannung wär schon schön gewesen. Vielleicht habe ich aber anhand des Klappentextes zuviel interpretiert und bin deshalb etwas enttäuscht. Aber auf jeden Fall war es was Kurzweiliges für zwischendurch.
Sternebewertung fiktiv
Ein Ort, der dich beobachtet, bevor du ihn betrittst. Ein Gebäude, das atmet, flüstert und dich nicht mehr loslässt, das ist das Setting von Daisy Johnsons neuem Erzählband „Das Hotel“. In vierzehn düsteren Geschichten entfaltet Johnson eine surreale Welt, in der Realität und Albtraum nahtlos ineinander übergehen. Die Autorin, die bereits mit „Die Schwestern“ viel Beachtung fand, erweist sich auch hier als Meisterin psychologischer Spannung. Meine Lieblingsgeschichte war „Sauber“. Doch wo einzelne Erzählungen stark fesseln, mit der Intensität einer Episode aus American Horror Story, verliert das Gesamtwerk mitunter an Bedeutung . Nicht jede Geschichte erreicht die gleiche emotionale Tiefe oder stilistische Wucht, die man nach dem verheißungsvollen Einstieg und dem ansprechenden, düsteren Cover erwarten würde. Trotz dieser Unebenheiten bleibt „Das Hotel“ ein Mosaik aus Angst, Verlangen und Erinnerung, das sich der Logik entzieht und nachhallt. Daisy Johnson schreibt, als würde sie die Schatten selbst zu Wort kommen lassen und genau das macht dieses Buch so verstörend und faszinierend zugleich. Ein düsterer Erzählband mit unvergesslichen Momenten, der sein volles Potenzial nicht immer ausschöpft. #daisyjohnson #dashotel #Kurzgeschichten #Buchrezension #Lesetipp #Buchtipp #Buchblogger #Bookstagram#Buchliebe #Lesenistmagie #Literatur #Spannung #Psychothriller #MysteryReads #Buchkritik #Neuerscheinung #Lesenverbindet #Buchwelt #BookCommunity #BookReview #DarkFiction #LiteraryFiction #Unheimlich #Bücherliebe #Lesemoment #Buchblog #aygensrezension
Kurzweilig und gut
•Buchrezi• 🫥 Zum Inhalt: Schon während des Hotelbaus stand das gesamte Vorhaben unter keinem guten Stern. Der Boden war matschig, die Luft feucht und kalt und über allem lag eine unheimliche Atmosphäre… Als ein Kind während eines Aufenthalts im Hotel eine Freundin findet, geraten ihre Streiche und heimlichen Ausflüge außer Kontrolle. Bis plötzlich jemand hinter einer Mauer steckt… Die neue Hausmädchen-Stelle würde sie am liebsten sofort hinschmeißen, denn das Hotel lässt sie nicht los. Seltsame Dinge geschehen, besonders in Zimmer 63, in dem sich niemand lange aufhalten möchte. Dort fühlt sie sich alles andere als sicher. Und doch steht sie jeden Morgen wieder vor dem dunklen Gebäude, obwohl sie sich fest vorgenommen hat zu kündigen… Sie ist das Kind des Hotels. Sie spielt Streiche, versteckt sich und jagt Menschen gern einen kalten Schauer über den Rücken. Doch dann lernt sie auf einer Party eine Frau kennen, die nach Liebe sucht. Das Kind des Hotels kann ihr diese geben, denn die Frau liebt ein ganz bestimmtes Gesicht. Und sie kann jede Gestalt annehmen, auch wenn ihre Fassade manchmal bedenklich zu bröckeln beginnt… Mein Fazit: 15 Kurzgeschichten in einem Hotel, das ganz anders ist, als es zunächst scheint. Ich mochte das Buch sehr: Die Stories sind kurz, manche bauen aufeinander auf, andere stehen völlig für sich, doch alle teilen sich das geheimnisvolle Hotel als Schauplatz. Besonders gut gefallen hat mir, dass „das Böse“ nie klar in Erscheinung tritt und der Horror unterschwellig bleibt. Genau das liebe ich auch bei Filmen: wenn nicht Monster um Monster auftaucht, sondern die eigene Fantasie die Lücken füllt. Wer Lust auf 15 kurzweilige, atmosphärische Geschichten voller Gänsehaut und leiser Spannung hat, ist mit diesem Buch perfekt bedient. Ich vergebe 🏨🏨🏨🏨 von fünf 🏨!

Ich bin bei diesem Buch tatsächlich hin- und hergerissen. Es ist durchaus verwirrend, was selbstverständlich so gewollt ist. Manchmal hatte ich eine Gänsehaut und an anderer Stelle nur ein großes Fragezeichen im Kopf. Man muss sich darauf einlassen, dass es kein 'klassischer' Horror ist, sondern einiges sehr offen gelassen wird und die Lesenden Vieles ihrer Fantasie überlassen müssen.
. Hast du Lust auf eine besondere Gruselgeschichte? „Das Hotel“ lässt vielleicht nicht das Blut in deinen Adern gefrieren… hält aber dafür jede Menge Überraschungen für dich bereit! Eine moderne „Poe“- Erzählung, die, wenn du dich auf sie einlässt… eine kleine Zeitreise für dich bereithält! 4/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Ein abgelegenes Hotel in der englischen Moorlandschaft lädt mit seinen langen Schornsteinen und hohen Glasfenster zum Besuch ein. Doch es war nicht immer ein Hotel und es war/ist nicht immer friedlich dort! Was dort genau vor sich geht… Nun, das ist eine gute Frage… 🥀 . In „Das Hotel“ verfolgen wir in zusammenhängenden Kurzgeschichten den „Lebenszyklus“ des Hotels. Beginnend bei der Geschichte des Landes auf dem „Das Hotel“ erbaut wurde, dem Baus selbst bis hin zum Brand des Hotels, der ein vermeintliches Ende bedeutet. Wir begegnen in dieser zum Teil magischen, grauenvolle, eleganten, imposanten, verwirrenden und lehrreichen Kurzgeschichtensammlung Kindern und Müttern, Konferenzteilnehmerinnen, Gästinnen eines Junggesellinnenabschieds und Angestellten. Ein jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen und „Das Hotel“ weiß über alle Bescheid und verwendet die Geheimnisse und Wahrheiten für sich. Das Setting und die Atmosphäre haben klassischen Gruselcharakter, düster und schaurig schön werden wir als Leser in „Das Hotel“ gezogen und ich persönlich hätte gerne noch mehr Geschichten über „Das Hotel“ gelesen, bzw. sie hätten gerne an einigen Stellen noch detaillierter sein können. Das hätte den Kurzgeschichten ihre Kürze nicht genommen. Eine Melancholie, die an klassische Gruselromane erinnert ist ebenso in dem modernen Werk von Johnson zu finden. Neugierig geworden? Dann mach einen Abstecher in „Das Hotel“ 🥀

Mhm
Das Buch „Die Schwestern“ mochte ich total gern, und umso mehr freute ich mich , als ein neues Werk der Autorin erschienen ist. Leider war dieses für mich eher ernüchternd. Wie der Titel bereits verrät, dreht sich die Geschichte um ein Hotel, um das sich zahlreiche Erzählungen und Gerüchte ranken. Genau diese einzelnen Kurzgeschichten finden sich in diesem Buch wieder. Thematik und Atmosphäre haben mir wirklich gut gefallen – manche Geschichten erinnerten mich an „Shining“, andere hatten einen okkulten Hauch oder griffen zeitgemäße Motive auf. Doch obwohl mich die Ideen angesprochen haben, bin ich mit dem Schreibstil nicht richtig warm geworden. Er wirkte auf mich eher trocken und berichtend, sodass ich nicht vollständig in die Geschichten eintauchen konnte. Dadurch fühlte sich vieles recht oberflächlich an. Für zwischendurch ist es vielleicht ganz nett – aber Tiefe hatte es für mich leider nicht.
»Das Hotel weiß alles über dich. Das Hotel kannte dich schon, bevor du angekommen bist.« Das klingt doch mal so richtig spooky, nicht wahr? Ist es auch irgendwie, aber anders als erwartet. 12 Kurzgeschichten sind in dieser Sammlung von Daisy Johnson zusammengefasst. Alle 12 hängen lose zusammen, ihre Protagonistinnen sind stets eng mit dem Hotel verbunden. Mit dem Hotel, das einmal eine Farm war, eine Baustelle, ein Lost Place und schließlich eine Ruine. Wir besuchen diesen Ort über Jahrhunderte hinweg immer wieder und lernen Frauen kennen, die dort leben, arbeiten oder übernachten. Der wahre Protagonist ist allerdings Das Hotel. Es ist nicht nur Setting, sondern erscheint als handelndes Individuum. Besonders spannend fand ich den Aspekt, dass es nicht für jeden zur gleichen Zeit ein Spukhaus ist. Was einige als Spuk wahrnehmen, ist anderen nicht einmal einen flüchtigen Gedanken wert. Das Buch ist dünn (gerade einmal rund 160 Seiten stark) und die Geschichten sind kurz. Dadurch setzte bei mir das »Nur noch ein Kapitel/Nur noch eine Geschichte«-Syndrom ein und ich habe das Buch an zwei Abenden durchgelesen. Wer klassische Horrorkurzgeschichten erwartet, dürfte allerdings enttäuscht werden. So richtig gruselig wird's hier nicht. Aber kennt ihr das Gefühl, wenn ihr glaubt, im Augenwinkel plötzlich eine Bewegung wahrzunehmen, doch wenn ihr hinschaut, ist dort nie etwas gewesen? Ungefähr so fühlte ich mich beim Lesen. Manche Andeutung versteht man erst, wenn man eine spätere Story liest, anderes erschließt sich überhaupt nicht. Alles wirkt symbolisch aufgeladen, voller Andeutungen, poetischer Formulierungen und interessanter Gedanken. Der Wiederlesewert dieses Buches ist dadurch enorm hoch. Nach dem Lesen habe ich das Gefühl, kaum die erste Schicht dieser Storys durchdrungen zu haben. Das muss man natürlich mögen und ich bin mir sicher, dass das Buch nicht jeden anspricht, ebensowenig wie Das Hotel für jeden ein Spukhaus ist. Wer Bock auf Kurzgeschichteninterpretation »in cool« und mit leichtem Horrorflair hat, sollte sich »Das Hotel« auf jeden Fall einmal näher ansehen.
Mir haben alle Kurzgeschichten wirklich gut gefallen, besonders, weil sich durch die einzelnen Kapitel ein klarer roter Faden gezogen hat, der am Ende alles stimmig miteinander verbunden hat. Dieses Buch eignet sich hervorragend für Horror-Einsteiger: Es ist wenig brutal, trotzdem aber spannend geschrieben.
Dieses Buch hat mich nicht abgeholt. Die Prämisse klang so vielversprechend: fünfzehn miteinander verbundene Geschichten, die von der Geburt bis zum Tod eines einzigen Gebäudes erzählen und dabei verschiedene Frauen – Mütter, Konferenzteilnehmerinnen, Angestellte – auf ihrer Suche nach Selbsterkenntnis und Abenteuer begleiten. Ja, es hat eine starke feministische Stimme, was ich nicht unbedingt erwartet hatte und an sich gut finde. Aber das war leider auch schon alles. Für mich war das Leseerlebnis stellenweise extrem wirr. Der rote Faden, der die fünfzehn Storys zusammenhalten sollte, ist mir immer wieder komplett entglitten. Viele der einzelnen Geschichten haben sich einfach nicht "rund" oder abgeschlossen angefühlt. Ich habe mich leider oft gefragt, was genau ich hier eigentlich lese. Es gab die eine oder andere nette Passage, aber insgesamt war der Funke einfach nicht da.Ich kann dieses Buch beim besten Willen nicht weiterempfehlen.

Schreckenshaus?
Ehrlich gesagt weiß ich nicht so richtig was ich von diesem Buch halten soll. Ich beginne mal von vorn.. Das Cover fand ich wahnsinnig schön und auch der Klappentext klang spannend für mich. Es werden zusammenhängende Geschichten erzählt über ein Hotel was unheimliche Inhalte zeigt. Die ersten Seiten konnten mich noch gut fesseln und überzeugen und ich war gespannt.. dann hat es leider stark nachgelassen. In der Mitte und kurz vorm Schluss waren nochmal ein bis zwei dabei die ok waren. Ich hatte das Gefühl der Schreibstil hat sich verändert wurde anstrengender zu lesen, dem Inhalt konnte ich nur noch schwer folgen. Kennt ihr das, wenn ihr lest und lest aber nichts von dem gelesenen versteht, weil ihr unkonzentriert seid? Ähnlich ging es mir, nur dass ich nicht unkonzentriert war, sondern es war zum Teil so wirr geschrieben dass ich es einfach nicht geschnallt habe, somit musste ich stellenweise Absätze mehrmals lesen. Irgendwie dachte ich dann.. der Schreibstil (irgendwie leicht poetisch) passt nicht ganz zu dem was es sein soll (ein Gruselbuch). Das hat mich traurig gemacht denn das Buch hatte echt Potenzial was großes zu werden. Die Geschichten waren auch nicht so nach meinem Geschmack. Ein paar wenige davon fand ich ganz gut, aber nicht überragend. Es war wohl nicht mein Buch. Vielleicht hab ich es auch einfach nur nicht so verstanden wie es verstehen werden sollte. (Kann man Bücher eigentlich unterschiedlich verstehen? Oder hat jedes Buch nur eine Kernaussage?) Das Buch ist also eher was für Leute die Geschichten mögen die etwas anders und Strange sind.
Unterschwelliger Horror - der sich nach und nach ausbreitet. Vor allem fand ich es faszinierend, wenn man nach und nach versteht, wie die Geschichten genau miteinander zusammen hängen. Ich glaube Leute, die Lovecraft mögen, sind hier gut aufgehoben. Vieles ist auch der eigenen Fantasie überlassen und wird nicht detailliert geschildert. Stellenweise hatte ich auch ein wenig das Gefühl, es erinnert mich an die Staffel "Hotel" der Serie "American Horror Story". Mehr vom Gefühl, nicht zwingend immer von dem, was detailliert passiert wäre. Fazit: klare Empfehlung, wer etwas schnelles sucht, das aber unter die Haut geht, je länger man darüber nachdenkt.
Random Kurzgeschichten
Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht was ich mir darunter vorgestellt habe. Obwohl wir hier nur 160 Seiten haben, war es wirklich zäh. Unterschwelliger Gruselfaktor. Wir haben hier Kurzgeschichten ala XFaktor, nur dass Jonathan Frakes nicht aufklärt was Wahrheit oder Lüge ist. Muss man mögen, für mich war es nichts.
Das Hotel 🏨
Sadly... It was not my Cup of Tea 😬 Ich konnte bei einigen Kurzgeschichten den Gedanken der Autorin nicht richtig folgen und fand es einfach nur verwirrend zwischenzeitig. Vieles fand ich auch leider nicht gut beschrieben... Dabei fand ich die Atmosphäre ziemlich gut und die Grund-Prämisse an sich recht spannend und interessant 👀 Das aber, war es leider nicht für mich...




















