Das Hotel am Fuße des Vulkans

Das Hotel am Fuße des Vulkans

Hardback
4.018

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Description

Die Geschichte einer Außenseiterin auf dem Weg zu sich selbst

»Betrachten Sie die Liebe als einen Zustand der Gnade, nicht als Mittel zu irgendetwas, sondern (...) als etwas, das für sich steht.« (Gabriel García Márquez, Liebe in Zeiten der Cholera)

Nach einem Schicksalsschlag steht Irene am Tiefpunkt ihres Lebens. Spontan steigt sie in einen Bus ohne zu wissen, wohin er sie führt. Als sie schließlich in einem kleinen Dorf in Mittelamerika landet, quartiert sie sich in einem Hotel am Fuß eines Vulkans ein, wo sie sich zum ersten Mal nach einer langen Zeit zu Hause und geborgen fühlt. Es ist ein paradiesischer Ort, an dem die bunten, wunderschönen Vögel die Künstlerin Irene zum Malen inspirieren.

Durch unvorhergesehene Ereignisse wird ihr das Hotel übertragen. Anfangs noch skeptisch nimmt sie jedoch nach und nach die neue Aufgabe an. Es ist die Gemeinschaft im Hotel und auch dessen besondere Gäste, die ihr einen neuen Lebensinhalt geben. Doch wird sie jemals wieder glücklich sein? .

Der wunderschön und in schillernden Farben erzählte Roman berührt und lädt zum Staunen ein. Es ist ein hoffnungsfrohes Buch, das den Blick und die Liebe auf die kleinen und doch so wertvollen Dinge des Lebens richtet.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
496
Price
24.70 €

Author Description

Joyce Maynard war Reporterin bei der New York Times und arbeitet noch heute als freie Journalistin für verschiedene große Magazine. Ihre Kolumnen und Artikel erscheinen in zahlreichen US-Zeitschriften. Mit ihren Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit dem Schriftsteller J.D. Salinger schrieb sie einen internationalen Bestseller. Die Autorin ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt in Kalifornien und Lake Atitlan, Guatemala.

Posts

6
All
5

Gefühlvolle Reise zu sich selbst Irene, mit einigen Widrigkeiten aufgewachsen, die sie besonders prägten, hat einen harten Schicksalsschlag erlitten, der ihr Vertrauen in die Menschen und ihre Umgebung stark erschüttert. Sie steigt in einen Hippiebus und kommt nach einer langen Fahrt, die durch einige Zufälle bestimmt wird, in einem kleinen Dorf in Mittelamerika, abseits des Mainstreams, am Rande eines Sees und gegenüber eines Vulkans an. Hier lernt sie nicht nur neue Menschen kennen, sondern soll sogar das kleine Hotel übernehmen. Sie lernt so einige Gäste und auch die Dorfbevölkerung kennen und sie schöpft nach langer Zeit wieder Vertrauen. Auf ihrem Weg der Selbstreflektion und -findung begleiten wir sie. Joyce Maynard hat hier einen außergewöhnlichen Roman geschaffen. Sie erzählt mit blumiger Sprache die Geschichte. Am Anfang dachte ich noch, ob dieses Buch tatsächlich etwas für mich ist, da ich den Einstieg etwas komisch fand. Nachdem die Geschichte fortschritt und spätestens im Bus, hatte sie mich aber gefangen und ich befand mich in einem farbenprächtigen, ganz wundervollen Roman. Jede der Personen, die im Buch beschrieben wird, hat ihren eigenen Charakter, es hat Spaß gemacht diesen herauszufinden. Die Autorin hat in besonderer Weise den Werdegang von Irene bei ihrer Selbstfindung beschrieben, dieses in einem farbenprächtigen, aussergewöhnlichen Ambiente, was jetzt noch -nach Tagen seitdem ich das Buch beendet habe- in mir nachhallt. Eine ganz großartige Geschichte, die mich wunderbar unterhalten hat, mich manchmal traurig, aber zumeist sehr lebendig und auch fröhlich stimmte. Den Ort und alles drumherum kann ich - ohne dass ich jemals dort war- geradezu plastisch beschreiben. Ganz großes Kopfkino. Für mich ein ganz toller Roman, den ich nur empfehlen kann.

4.5

Ein Wohlfühlroman, der einen vom Urlaub in tropischer Umgebung träumen lässt

Als Irene bei Leila im La Llorona, dem Hotel am Fuße des Vulkans, landet hat das Leben für sie keinen Sinn mehr. Dennoch versucht sie, weiterzuleben und lernt dabei viele große und kleine Menschen mit ihren großen und kleinen Geschichten kennen. Als Leila stirbt und Irene das Hotel vererbt, ist sie gezwungen, Verantwortung zu übernehmen und endlich wieder ihr Leben zu leben. 🌺 Ich mochte die sehr ruhig und poetisch erzählte Geschichte sehr gern. Joyce Maynards Erzählstil ist so bildhaft, dass ich mich selbst direkt inmitten des Blumengartens und der Papageien gefühlt habe. Wunderschön erzählt ist auch, wie Irene nach und nach ins Leben zurückfinden. Die Menschen, die ihr in dieser Zeit begegnen, sind alle sehr schön gezeichnet und gut ausgearbeitet und jede für sich trägt dazu bei, dass es Irene nach und nach besser geht. Einziger Mini-Kritikpunkt ist, dass es in der Mitte mal ein paar Längen hat und das Ende war mir etwas zu abrupt. 🌺 Im Großen und Ganzen aber ein Wohlfühlroman, der eindrücklich vermittelt, dass es doch irgendwie immer weiter geht. Leseempfehlung!

4

Ein Vulkan schweigt nicht für immer… irgendwann bricht aus ihm hervor, was lange verborgen war

Das Buch überzeugt mit einer atmosphärischen Kulisse und einer klaren, präzisen Sprache. Besonders die Beschreibungen der Natur und die Symbolik des Vulkans haben mir gefallen, sie verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe. Ein kleiner Abzug für einige Längen in der Mitte. Dennoch ein lesenswertes Buch für alle, die ruhige, nachdenkliche Romane mit einer malerischen Sprache schätzen.

4

Ein wundervolles, tiefsinniges und berührendes Buch.

„Das Hotel am Fuße des Vulkans“ von Joyce Maynard ist eine unglaublich berührende Geschichte über Irene, deren Leben sie aufgrund verschiedener Schicksalsschläge spontan in einen Bus steigen lässt. Ihr Leben erscheint Irene sinnlos -ihre Mutter wurde vor Jahren bei einem Bombenanschlag getötet, ihr Sohn und ihr Mann kamen bei einem Verkehrsunfall ums Leben - und sie ist nicht in der Lage zu sterben. Sie kann nur in einen Bus steigen und das Leben hinter sich lassen. Nach einer langen Fahrt, als Irene in La Llorona in einem Hotel am Fuße des Vulkans ankommt, lernt sie das Leben wieder in all seinen Facetten wahrzunehmen. „Was man über schwere Zeiten wissen muss: Wenn du unten angekommen bist, kann es nur noch besser werden.“ (Seite 10) Stück für Stück, inspiriert von der Natur, den Vögeln und den Menschen von dem verzauberten Anwesen „La Esperanza“ und den Weisheiten der Besitzerin Leila, kommt die Lebensfreude zurück. Ihr Drang zu malen wird groß und Irene lernt wieder, sich anderen Menschen zu öffnen und die Liebe zu erleben. Während der Zeit in dem Hotel kommen die unterschiedlichsten Menschen mit verschiedenen Anliegen. Viele verarbeiten ihre Schicksalsschläge und Tragödien an diesem verzauberten Ort und bringen Abwechslung in den Alltag. Traurige Ereignisse lassen Irene zur Eigentümerin des Hotels werden. Aufgrund einer hohen Versicherungssumme kann sie das Personal weiterhin bezahlen und vor allem die dringend anstehenden Renovierungsarbeiten in Auftrag geben. Ein alter Bekannter der Vorbesitzerin, das Personal ist nicht begeistert von dem Mann, bietet Irene seine handwerklichen Dienste an. Und Irene setzt ihr Vertrauen in ihn, bis er wie ein Bruder für sie wird. Und doch lassen manche Aktionen ihre Intuition aufhorchen. Kann Irene diese wahrnehmen? Ist er nun wirklich ein Freund? Die Charaktere sind eindrucksvoll und stark gezeichnet, die Landschaft wird intensiv, schillernd und bunt beschrieben, ebenso sind die Nebencharaktere authentisch und klar. Die Hotelanlage verzaubert den Leser mit den vielen, wunderschön beschriebenen Details und die Handlung zieht den Leser in den Bann. Der Mittelteil ist etwas langatmig, man kann schon einiges erahnen und doch wird man aufgrund des fesselnden Schreibstil sehr gut unterhalten. Das Buch ist tiefsinnig, ergreifend, traurig und voller Hoffnung, Zuversicht und Zusammenhalt. Das Dorfleben und die Armut werden genau so authentisch beschrieben, wie die Emotionen der Gäste im Hotel. Was die Natur den Menschen in dem kleinen Dorf beschert ist unglaublich zerstörerisch und man lernt mit dieser Geschichte, die Naturgewalten anzunehmen und auch wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen. Irene lernt viel in ihrer Zeit als Hotelbesitzern, viele Themen wurden in dieser Geschichte angeschnitten u.a. Trauerbewältigung, Selbstfindung, Freundschaft, Zusammenhalt und Hoffnung, Vertrauen und einige Umweltthemen. Wir sollten uns an dem erfreuen, was wir haben, statt traurig zu sein, wenn es vorbei ist (s.168) Die verschiedenen Geschichten von Irene verknüpfen sich und zuletzt lösen sich alle Fragen auf. Ein sehr schöner Roman, absolut empfehlenswert, voller Wärme und Poesie. Mein Fazit aus dieser Geschichte: Das Leben mit seinen Tragödien und Schicksalsschlägen anzunehmen und weiterhin das Positive und Schöne im Leben zulassen.

Ein wundervolles, tiefsinniges und berührendes Buch.
4

Sehr atmosphärisch und wundervoll erzählt

"Sie sagen, Pflanzen, Quellen, Vögel kennen keine Sprache, auch die brausenden Wellen nicht, nicht die leuchtenden Sterne. Sie sagen's, doch es ist nicht so: Wenn immer ich vorübergeh, raunen sie und reden über mich: Da geht sie hin, die Torin, träumt vom ew"gen Frühling des Lebens, der Natur ..." "Das Hotel am Fuße des Vulkans" von Joyce Maynard ist ein wundervolles und sanftes Buch, das mich in eine wundervoll Welt eintauchen ließ und mir ein wenig Frieden schenkte. (Übersetzt aus dem Englischen von Judith Elze und Anne Emmert.) Irene will nicht mehr. Nach einem harten Schicksalsschlag, der ihr ihren geliebten Mann und ihr Kind nimmt, macht das Leben für sie keinen Sinn mehr. Doch dann kommt es anders und sie setzt sich in einen Bus der Richtung Süden fährt und so landet sie irgendwann in "La Llorona". Einem kleinen Hotel am See am Fuße eines Vulkans. Und hier scheint Irenes Seele allmählich ihren Frieden zu finden ... "Das Hotel am Fuße des Vulkans" ist wieder eines dieser Bücher, die entschleunigen. Ein Buch das in ruhiger und unaufgeregter Weise eine zauberhafte Geschichte erzählt. Maynard versteht es mich mit ihren wundervollen Beschreibungen in ihren Bann zu ziehen und mich in ihre kleine Welt zu katapultieren. Wenn es dieses außergewöhnliche Hotel mit seinem magischen Garten gäbe, würde ich sofort meine Koffer packen und wahrscheinlich nie mehr abreisen. Besonders gern mochte ich die vielen persönlichen Geschichten der Hotelgäste, die manchmal tragisch und manchmal schön waren, die mir aber immer gezeigt haben, dass es besser ist Veränderungen zu akzeptieren, als die Kraft darauf zu verschwenden dagegen anzukämpfen. Gute wie auch schlechte Dinge passieren - es muss beides geben, damit das Gleichgewicht der Welt gewahrt bleibt. Für mich ein durchweg schönes Leseerlebnis, das ich sehr genießen konnte und das mir hier im kühlen, grauen und verregneten Norden, die Sonne, das Zwitschern der Vögel und den berauschenden Duft unzähliger Blumen ins Lesezimmer gezaubert hat. Die Danksagung der Autorin fühle ich sehr und bin da ganz bei ihr. Auch bin ich froh, dass sie am Ende einen Verlag gefunden hat, der ihr Buch publiziert.

Sehr atmosphärisch und wundervoll erzählt
4

Zum Träumen an exotischem Schauplatz

Schon aufgrund des wunderschönen Covers hat mich das Buch sofort angesprochen und es landete direkt auf meiner Wunschliste. Irene hat alles verloren und möchte am liebsten ihrem Leben ein Ende setzen. Doch sie besinnt sich und steigt in den nächstbesten Bus ohne das Ziel zu kennen. Als sie in einem Dorf in Mittelamerika aussteigt, führt ihr Weg sie in ein paradiesisches Hotel voller exotischer Pflanzen und Vögel. Dort bleibt sie und findet einen Platz, um ihre künstlerische Seite auszuleben aber auch ihre Seele heilen zu lassen. Durch die Begegnungen mit den Einwohnern des Dorfes und den Gästen, sowie der starken Hotelgemeinschaft findet Irene nicht nur zu sich sondern deckt auch ihr lange gehütetes schmerzhaftes Familiengeheimnis auf und kann damit abschließen. Ein Buch so bunt und schillernd wie das Cover, das den Blick auf die kleinen Dinge im Leben richtet, Hoffnung bringt und Trauer heilen lässt. Auch wenn es mir an der ein oder anderen Stelle ein wenig dick aufgetragen war, so habe ich es sehr gern gelesen. Für mich ein exotisches modernes Märchen, das Lust auf Reisen an Sehnsuchtsorte macht.

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