Das Haus nebenan
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Ihr Leben würde nie wieder dasselbe sein. Colquitt und Walter Kennedy genossen ein Leben voller entspannter Wochenenden, trafen sich mit den Nachbarn in ihrer ruhigen, gepflegten Straße und nippten gemütlich an ihren Getränken auf der Terrasse. Doch als auf dem leeren Grundstück nebenan der Bau eines wunderschönen neuen Hauses beginnt, werden ihre unbeschwerte Freundschaft und die lockeren Zusammenkünfte von seltsamen Unfällen und unerklärlichen Vorkommnissen überschattet. Obwohl Colquitts rationaler Verstand sich gegen die Vorstellung eines „verfluchten“ Hauses sträubt, kann sie die damit verbundenen Tragödien nicht ignorieren. Es ist, als würde das Haus die Schwächen seiner Bewohner ausnutzen und langsam alles Gute in ihnen zerstören – bis es sie schließlich in Schande, Wahnsinn und sogar den Tod treibt.
Ein atmosphärischer Roman, der sich angenehm und flüssig lesen lässt. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt. Der 70er-Jahre-Charme ist deutlich spürbar und verleiht der Geschichte eine besondere Note, ohne dabei altmodisch zu wirken. Als Klassiker des Spukhausromans bringt das Buch nicht die typischen Elemente mit und bleibt in Sachen Grusel zahm. Was früher vermutlich für ein unterschwelliges Unbehagen gesorgt hat, wirkt heute eher harmlos – moderne Leser sind da einfach deutlich abgehärteter. Seine Stärke liegt dafür ganz klar woanders: in der detailreichen, lebendigen Darstellung. Die Nachbarschaft, die Häuser, die kleinen Rituale des Alltags und vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen werden so anschaulich beschrieben, dass automatisch ein intensives Kopfkino entsteht. Besonders das zentrale Paar wächst einem dabei schnell ans Herz. Kein nervenzerreißender Horror, sondern eher ein ruhiger, stilvoll erzählter Roman mit Fokus auf Atmosphäre und Figuren. Dafür lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall. Charmant, aber nicht wirklich unheimlich.

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Ihr Leben würde nie wieder dasselbe sein. Colquitt und Walter Kennedy genossen ein Leben voller entspannter Wochenenden, trafen sich mit den Nachbarn in ihrer ruhigen, gepflegten Straße und nippten gemütlich an ihren Getränken auf der Terrasse. Doch als auf dem leeren Grundstück nebenan der Bau eines wunderschönen neuen Hauses beginnt, werden ihre unbeschwerte Freundschaft und die lockeren Zusammenkünfte von seltsamen Unfällen und unerklärlichen Vorkommnissen überschattet. Obwohl Colquitts rationaler Verstand sich gegen die Vorstellung eines „verfluchten“ Hauses sträubt, kann sie die damit verbundenen Tragödien nicht ignorieren. Es ist, als würde das Haus die Schwächen seiner Bewohner ausnutzen und langsam alles Gute in ihnen zerstören – bis es sie schließlich in Schande, Wahnsinn und sogar den Tod treibt.
Ein atmosphärischer Roman, der sich angenehm und flüssig lesen lässt. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt. Der 70er-Jahre-Charme ist deutlich spürbar und verleiht der Geschichte eine besondere Note, ohne dabei altmodisch zu wirken. Als Klassiker des Spukhausromans bringt das Buch nicht die typischen Elemente mit und bleibt in Sachen Grusel zahm. Was früher vermutlich für ein unterschwelliges Unbehagen gesorgt hat, wirkt heute eher harmlos – moderne Leser sind da einfach deutlich abgehärteter. Seine Stärke liegt dafür ganz klar woanders: in der detailreichen, lebendigen Darstellung. Die Nachbarschaft, die Häuser, die kleinen Rituale des Alltags und vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen werden so anschaulich beschrieben, dass automatisch ein intensives Kopfkino entsteht. Besonders das zentrale Paar wächst einem dabei schnell ans Herz. Kein nervenzerreißender Horror, sondern eher ein ruhiger, stilvoll erzählter Roman mit Fokus auf Atmosphäre und Figuren. Dafür lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall. Charmant, aber nicht wirklich unheimlich.





