Das Haus am Meeresufer

Das Haus am Meeresufer

Paperback
3.59

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Description

Paris in den 1920er-Jahren: Die einstige Kunststudentin Eileen Gray avanciert zur Interieurkünstlerin, die mit außergewöhnlichem Gespür die Formensprache der Zeit zu interpretieren vermag. Inspiration sind ihr die selbstbewussten Frauen der Left Bank, die literarischen Salons von Natalie Barney und Gertrude Stein, verwegene Nächte an der Seite ihrer Amour fou, der Chansonnière Damia. Als sie dem fünfzehn Jahre jüngeren Jean Badovici begegnet, nimmt das Leben der Visionärin eine jähe Wendung. Rasch erfasst der Architekturkritiker das Talent Eileens. Mit Kalkül lehrt er sie Wissen über neuartige Bewegungen wie das Bauhaus und De Stijl. Sie verliert ihr Herz an Jean, Widrigkeiten zum Trotz, und errichtet dem Geliebten ab 1926 an der Küste nahe Monaco die Villa E.1027, ein schmaler, lang gestreckter Bau zwischen Zitronenbäumen, darunter das azurblaue Meer. Das Gesamtkunstwerk der Autodidaktin erregt Aufsehen. Ihre Kreativität erstaunt noch Le Corbusier, den Meister der Moderne. E.1027 gerät zur Kulisse, wird Schauplatz von Neid und Selbstsucht, von Enttäuschung und Verrat.

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
416
Price
14.40 €

Author Description

JOSÉPHINE NICOLAS ist das Pseudonym von Christiane Adlung. Sie absolvierte u. a. die Studiengänge Architektur und Innenarchitektur. Bei DuMont erschien 2021 ihr erster Roman ›Tage mit Gatsby‹. Christiane Adlung lebt in Hannover und Nizza.

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Im „Das Haus am Meeresufer“ erfasst die Autorin, Josephine Nicolas, das Leben der Eileen Gray. Sie war eine irische Architektin, die in Paris in den 20er Jahren gelebt hatte. In einer beeindruckend poetischen, schlauen und bildlichen Schreibweise erweckt die Autorin, das diese einzigartigen Frau zum Leben. Einen Schreibstil, den ich aufgrund des Inhalts nicht erwartet hätte. Eileen Gray ist Befürworterin der praktischen Kunst und auch des Bauhausstils. So stehen Sprache und Inhalt im vollständigen Kontrast. Zwar war es sehr schwer für mich in das Buch reinzukommen und sehr viele Sätze musste ich wirklich mehrfach lesen, um sie zu verstehen, aber jetzt insgesamt konnte ich mich mit dem Kontrast anfreunden. Meiner Meinung nach ist das Buch aber zu langatmig. Gerade im ersten Drittel, hatte ich das Gefühl, dass es keinen richtigen roten Faden gibt. Das hat das Lesen sehr anstrengend gemacht und ich musste mich wirklich zwingen weiterzumachen. Dies ist also kein Buch für mal so eben Zwischendurch. Um den Inhalt wirklich zu erfassen und den Schreibstil wertschätzen zu können muss man sich sehr viel Zeit nehmen! Es ist ein Buch vor allem für Architektur- und Kunstfans, die auch zu einer verschnörkelteren Sprache nicht Nein sagen.

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