Das gleißende Band
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Description
Book Information
Author Description
Für eine Fantasy-Autorin ist mein Lebenslauf nicht besonders fantasievoll. Aus der frühen Leseratte des Jahrgangs 1978 wurde ein Teenager mit eineinhalb historischen Romanen aus eigener Feder, der beschloss, Geschichte und Germanistik in seiner Heimatstadt Wien zu studieren. Dann schlug die Faszination der Wissenschaft zu: Anstelle weiterer historischer Romane schrieb ich geschichtswissenschaftliche Bücher und Artikel. Ein paar Jahre später fühlte sich der kreative Geist vernachlässigt und trieb mich wieder zum Romanschreiben – nunmehr in das Fantasy-Genre. Buch für Buch, mit einigen Ausflügen ins Self-Publishing, habe ich mich unter den Drachenmond vorgearbeitet, wo mit „Das Gleißende Band“ im Herbst meine erste Verlagsveröffentlichung erscheinen wird. Trotz der Eule in meinem Namen bin ich ein absoluter Morgenmensch. Fliegen kann ich ebenso wenig, dafür tauche ich manchmal. Aber zumindest meine langen Spaziergänge mache ich am liebsten im Wald. Wenn ich nicht schreibe oder lese, setze ich Puzzles mit mindestens 3000 Stück zusammen, lasse währenddessen Musik laufen und singe mit. Weder mein Mann noch die Nachbarn haben sich bisher über den Eulengesang beschwert. Vielleicht fürchten sie sich.
Posts
Selten so gelacht
Dieses Buch glänzt wirklich mit bestem Schlefaz-Humor. Die Dialoge (und inneren Monologe) sind teilweise dermaßen hanebüchen, dass man nicht anders kann als zu lachen. Man sollte sich am Anfang nicht von den zahllosen Namen abschrecken lassen. Da die Story insgesamt sehr flach ist, verpasst man nichts, wenn man den ein oder anderen Charakter wieder vergisst. Die Handlung ist recht simpel: Leovel - die Hauptfigur - muss ein Komplott aufklären, ohne sich dabei die Finger zu verbrennen (hint). Dabei wirft sie wieder und wieder mit den abenteuerlichsten Anschuldigungen um sich. Wer Kogoro Mori kennt wird es lieben.
Leovel, eine Schwerttocher aus Drubant, gerät bei einem Schneesturm in eine schicksalhafte Situation. Sie rettet die Thronerbin ihrer Erzfeinde und erzeugt damit ein magisches Band. Von nun an ist das Leben der beiden verbunden, bis Leovel die Hintermänner der geplanten Entführung entlarvt hat. Aber niemand vertraut ihr bei ihren Feinden, man behandelt sie eher wie eine Gefangen als eine Retterin und so ist sie eigentlich wenig motiviert, die Thronerbin zu retten. Aber nur wenn sie die Feinde der Thronerbin findet, löst sich das magische Band. Ausgerechnet der verstoßene Magier Jorost scheint ein Verbündeter für sie zu werden. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einzelband aus dem Drachemond Verlag mit 455 Seiten. Erzählt wir die Geschichte von Leovel, einer eher wenig sympathischen Hauptfigur. Ich hatte wirklich so meine Probleme mit ihrer ruppigen und beleidigenden Art. Die Grundidee hat mir persönlich sehr gut gefallen, leider hat die Umsetzung nicht immer meinen Geschmack getroffen. Das lag vor allem daran, dass die Stimmung in dieser Geschichte insgesamt der feindlich und aggressiv war. Niemand hat Leovel vertraut und auch umgekehrt bestand ihrerseits kein Vertrauen in ihre Feinde. Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Vertrauen im Laufe der Handlung wächst und das Freundschaften entstehen. Leider passiert das erst ganz zum Schluss, was mich persönlich zu spät war. Wie schon gesagt, ist Leovel mit ihrer Art ein sehr schwieriger Charakter und deshalb ist die Liebesgeschichte ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig und fängt für meinen Geschmack sehr fragwürdig an. Immer wieder betont Leovel, wie sehr sie Jorost hasst und wie abscheulich sie ihn findet, aber trotzdem fühlt sie sich von ihm angezogen. Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen, deshalb gibt es 4 von 5 Punkte.
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Für eine Fantasy-Autorin ist mein Lebenslauf nicht besonders fantasievoll. Aus der frühen Leseratte des Jahrgangs 1978 wurde ein Teenager mit eineinhalb historischen Romanen aus eigener Feder, der beschloss, Geschichte und Germanistik in seiner Heimatstadt Wien zu studieren. Dann schlug die Faszination der Wissenschaft zu: Anstelle weiterer historischer Romane schrieb ich geschichtswissenschaftliche Bücher und Artikel. Ein paar Jahre später fühlte sich der kreative Geist vernachlässigt und trieb mich wieder zum Romanschreiben – nunmehr in das Fantasy-Genre. Buch für Buch, mit einigen Ausflügen ins Self-Publishing, habe ich mich unter den Drachenmond vorgearbeitet, wo mit „Das Gleißende Band“ im Herbst meine erste Verlagsveröffentlichung erscheinen wird. Trotz der Eule in meinem Namen bin ich ein absoluter Morgenmensch. Fliegen kann ich ebenso wenig, dafür tauche ich manchmal. Aber zumindest meine langen Spaziergänge mache ich am liebsten im Wald. Wenn ich nicht schreibe oder lese, setze ich Puzzles mit mindestens 3000 Stück zusammen, lasse währenddessen Musik laufen und singe mit. Weder mein Mann noch die Nachbarn haben sich bisher über den Eulengesang beschwert. Vielleicht fürchten sie sich.
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Selten so gelacht
Dieses Buch glänzt wirklich mit bestem Schlefaz-Humor. Die Dialoge (und inneren Monologe) sind teilweise dermaßen hanebüchen, dass man nicht anders kann als zu lachen. Man sollte sich am Anfang nicht von den zahllosen Namen abschrecken lassen. Da die Story insgesamt sehr flach ist, verpasst man nichts, wenn man den ein oder anderen Charakter wieder vergisst. Die Handlung ist recht simpel: Leovel - die Hauptfigur - muss ein Komplott aufklären, ohne sich dabei die Finger zu verbrennen (hint). Dabei wirft sie wieder und wieder mit den abenteuerlichsten Anschuldigungen um sich. Wer Kogoro Mori kennt wird es lieben.
Leovel, eine Schwerttocher aus Drubant, gerät bei einem Schneesturm in eine schicksalhafte Situation. Sie rettet die Thronerbin ihrer Erzfeinde und erzeugt damit ein magisches Band. Von nun an ist das Leben der beiden verbunden, bis Leovel die Hintermänner der geplanten Entführung entlarvt hat. Aber niemand vertraut ihr bei ihren Feinden, man behandelt sie eher wie eine Gefangen als eine Retterin und so ist sie eigentlich wenig motiviert, die Thronerbin zu retten. Aber nur wenn sie die Feinde der Thronerbin findet, löst sich das magische Band. Ausgerechnet der verstoßene Magier Jorost scheint ein Verbündeter für sie zu werden. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einzelband aus dem Drachemond Verlag mit 455 Seiten. Erzählt wir die Geschichte von Leovel, einer eher wenig sympathischen Hauptfigur. Ich hatte wirklich so meine Probleme mit ihrer ruppigen und beleidigenden Art. Die Grundidee hat mir persönlich sehr gut gefallen, leider hat die Umsetzung nicht immer meinen Geschmack getroffen. Das lag vor allem daran, dass die Stimmung in dieser Geschichte insgesamt der feindlich und aggressiv war. Niemand hat Leovel vertraut und auch umgekehrt bestand ihrerseits kein Vertrauen in ihre Feinde. Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Vertrauen im Laufe der Handlung wächst und das Freundschaften entstehen. Leider passiert das erst ganz zum Schluss, was mich persönlich zu spät war. Wie schon gesagt, ist Leovel mit ihrer Art ein sehr schwieriger Charakter und deshalb ist die Liebesgeschichte ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig und fängt für meinen Geschmack sehr fragwürdig an. Immer wieder betont Leovel, wie sehr sie Jorost hasst und wie abscheulich sie ihn findet, aber trotzdem fühlt sie sich von ihm angezogen. Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen, deshalb gibt es 4 von 5 Punkte.





