Das Geheimnis des roten Hauses

Das Geheimnis des roten Hauses

Hardback
4.410

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Description

Wenn Mark Ablett, Schriftsteller und Mäzen, ins »rote Haus« einlädt, seine malerisch gelegene Residenz auf dem Land, lassen sich die Leute nicht lange bitten. Dieses Mal wird die englische Sommerfrische von einem Überraschungsgast gestört: Marks nichtsnutzigem Bruder Robert, der die letzten fünfzehn Jahre in Australien verbracht hat. Keiner der Anwesenden wusste von seiner Existenz, die Geschwister können sich nicht sehr nahestehen. Und mit der Idylle ist es endgültig vorbei, als Robert, das schwarze Schaf der Familie, ermordet wird und Mark daraufhin spurlos verschwindet. Da die Polizei im Dunkeln tappt, wollen zwei seiner Freunde, Antony Gillingham und Bill Beverley, die Sache aufklären. Auf ihre Weise.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
256
Price
20.60 €

Author Description

A. A. Milne, 1882 in London geboren und 1956 in Hartfield, Sussex, verstorben, wurde als britischer Humorist für seine Geschichten rund um Christopher Robin und Winnie Puuh bekannt. Milne arbeitete für verschiedene Zeitschriften und diente zwischenzeitlich im Ersten Weltkrieg, wurde jedoch aufgrund von Krankheit aus dem Dienst entlassen. Neben dem Kriminalroman Das Geheimnis des roten Hauses (1922) zählen Mr. Pim Passes By (1921), Michael and Mary (1930) sowie für Kinder Make-Believe (1918) zu seinen Werken. Sein größter literarischer Erfolg ergab sich aber aus dem, was er für seinen Sohn Christopher Robin verfasste: Gedichtsammlungen ebenso wie Winnie Puuh. Bei Milnes Trauerfeier wurde das legendäre Lied »How sweet to be a cloud« von Winnie Puuh gesungen.

Posts

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Spannend, überhebliche Aussage des Autors im Vorwort

Wer hätte gedacht, dass der geistige Vater von Winnie Puuh auch Krimi kann? Bereits im Vorwort zeigt sich Milne sehr selbstbewusst und scheut nicht davor zurück, andere Krimiautoren als Amateure zu betiteln, insbesondere jene, die darauf bestehen, dass der Täter am Ende zur Rechenschaft gezogen wird. Ein origineller Ansatz, ja. Aber die überhebliche Tonlage war mir persönlich fast ein wenig zu viel des Guten. Was erwartet uns also? Eine fesselnde Geschichte, bei der ich voller Begeisterung mitgerätselt und meine Schlüsse frühzeitig gezogen habe und das glücklicherweise richtig. Obwohl ich Krimis meist rasch durchblicke, war dieser Fall überraschend knifflig. Die Spannung hat mich so sehr gepackt, dass ich die letzten fünfzig Seiten mitten in der Nacht verschlungen habe. Ein klassischer „Ich-kann-nicht-aufhören“-Moment. Der Schreibstil überrascht positiv: angenehm und leserfreundlich, keineswegs verstaubt oder überladen. Natürlich wirkt die Sprache heute etwas antiquiert, aber bleibt durchweg verständlich. Auch die neue Auflage des Verlags überzeugt, gut gestaltet und dem Klassiker absolut würdig. Fazit: Ein britischer Krimi-Klassiker, der mich begeistert und zum Mitdenken herausgefordert hat. Milnes Auftreten im Vorwort hat meinen Gesamteindruck zwar leicht gedämpft, doch das Lesevergnügen blieb hoch. Von mir gibt es solide vier Sterne mit einer klaren Leseempfehlung!

Spannend, überhebliche Aussage des Autors im Vorwort
4

Ein nostalgischer, clever konstruierter Kriminalroman, der zum Miträtseln einlädt und zeigt, dass Milne weit mehr konnte als Kinderbücher. Für Fans klassischer Whodunits eine klare Empfehlung.

Ein englisches Landhaus, eine Sommergesellschaft und ein Mord, der die idyllische Fassade abrupt zerbricht. "Das Geheimnis des roten Hauses" liefert genau das Setting, das man sich von einem klassischen, britischen Krimi erhofft. Schon nach wenigen Seiten entfaltet sich eine Atmosphäre, die gemütlich wirkt und gleichzeitig unterschwellig Spannung aufbaut. 🏠 Überrascht hat mich vor allem, wie selbstverständlich A. A. Milne – vielen eher als Schöpfer von Winnie Puuh bekannt – das Krimi-Genre beherrscht. Die Geschichte lebt weniger von Action als von cleveren Dialogen, kleinen Beobachtungen und dem gemeinsamen Rätseln mit den Figuren. Gerade dieses Mitdenken hat mir großen Spaß gemacht. 🧩 Der Schreibstil ist angenehm leicht, humorvoll und trotz seines Alters gut lesbar. Ja, die Sprache wirkt stellenweise altmodisch, doch genau das verleiht dem Roman seinen Charme. Besonders gelungen fand ich das Zusammenspiel der ermittelnden Freunde, deren Dynamik dem Fall Wärme und Witz verleiht. 📖 Ein kleiner Dämpfer war für mich der sehr selbstbewusste Ton im Vorwort, der etwas überheblich wirkt und nicht ganz zu meinem Leseerlebnis gepasst hat. Zum Glück schmälert das den eigentlichen Roman kaum, denn die Geschichte selbst überzeugt mit Spannung, Logik und klassischem Krimi-Flair. 🧐

4.5

Ein Rätsel für den entspannten Abend

Dieses kurze aber schicke Büchlein ist ein rätselhafter Mord für einen entspannten Abend. Am besten an einem regnerischen Tag, samt einer Tasse Tee und der geliebten Kuscheldecke. Die Story ist einfach aber gut geschrieben. Die Augen fliegen nur so über die Buchstaben; perfekt für den geliebten Feierabend nach einem anstrengenden Arbeitstag. Trotz Mord konnte ich super entspannen und von den Eskapaden des Tages runter kommen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. :)

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