Das erschütterte Ich

Das erschütterte Ich

Hardback
4.65

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Description

Das Standardwerk zum Thema Trauma und Traumabewältigung

Traumata sind eines der großen gesundheitlichen und gesellschaftspolitischen Probleme unserer Gegenwart . Der renommierte Psychiater und Psychotherapeut Dr. Frank Schneider liefert eine zugängliche Einführung in ein gesundheitliches Thema, das immer mehr Menschen betrifft. Dabei räumt er mit Fehlannahmen auf und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wer ist besonders anfällig für eine PTBS-Erkrankung? Was sind die Anzeichen für ein Trauma oder eine posttraumatische Belastungsstörung? Was passiert in unserem Körper vor, während und nach einer Traumatisierung? Ist Trauma vererbbar?
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, was kann z. B. gegen Angst, Flashbacks und Intrusionen getan werden? Was ist Resilienz? Und wie kann man einer Traumatisierung vorbeugen?

Anhand von Fällen aus seinem Praxis-Alltag gibt Prof. Dr. Dr. Schneider einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Ursachen und Folgen von Traumatisierungen. Häufig tritt eine Traumafolgestörung bei den Opfern von Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, Krieg und Folter auf. Daneben behandelt der Ratgeber auch Trauma-Bewältigung nach:

sexueller Gewalt und Missbrauch
medizinischen Eingriffen
Gefangenschaft Unfällen Todesfällen von Angehörigen Vertreibung Migration und Flucht

Dr. Schneiders Buch vermittelt wichtige Grundlagen und praktische Hilfen zur Bewältigung von Traumata, sodass es für betroffene und unterstützende Personen gleichermaßen nützlich ist.

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Family & Health
Format
Hardback
Pages
400
Price
24.70 €

Author Description

Prof. Dr. Dr. Frank Schneider ist Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut sowie Neurowissenschaftler. Er war Professor für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der RWTH Aachen, Direktor am Institut für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich und Ärztlicher Direktor am Uniklinikum Düsseldorf. Gegenwärtig ist er an der Universität Düsseldorf tätig. Schneider war Präsident und ist Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und Schriftleiter der Fachzeitschrift »Der Nervenarzt«. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit der Griesinger Medaille der Berliner Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie, dem Preis "Gegen Vergessen – Für Demokratie" und mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.

Posts

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Ein sehr informatives Buch, das einen sehr helfen kann, wenn man mit Traumata Probleme hat. Was ich auch sehr gut finde, ist die Art und Weise wie es geschrieben wurde. Man bekommt viele nützliche Infos, jedoch nicht trocken runter gerattert, sondern echt gut in Fällen erklärt. Auch steht hinten noch mal genau drin, was die einzelnen Erkrankungen sind. Eine ganz klare Empfehlung!

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Warum ich nach diesem Buch nie wieder über Trauma diskutieren muss

Also mal ehrlich, wenn mir vor ein paar Wochen jemand gesagt hätte, ich würde freiwillig ein Buch über Trauma lesen – und es dann auch noch begeistert weiterempfehlen – dem hätte ich wohl einen Vogel gezeigt. Und jetzt? Jetzt sitze ich hier, ziemlich beeindruckt von Frank Schneiders „Das erschütterte Ich“ und überlege, wem ich das als nächstes unterjubeln kann. Schneider schafft das Kunststück, ein absolut schweres Thema so zu verpacken, dass man sich beim Lesen nicht fühlt, als hätte man einen Bleigürtel um den Kopf. Klar, der Inhalt ist heftig – es geht um Trauma, PTBS, Flashbacks und all das Zeug, das man sonst lieber wegschiebt. Aber er erklärt’s so, dass man am Ende nicht völlig fertig, sondern eher klüger und irgendwie… gestärkt ist. Besonders gut fand ich, dass er mit diesen ganzen Mythen aufräumt. Nein, Trauma ist nicht nur was für Soldaten oder Kriegsflüchtlinge. Und ja, auch der „harte Kerl von nebenan“ kann eine PTBS kriegen. Die Fallbeispiele sind wie ein Blick durchs Schlüsselloch in eine Welt, die man sonst nur aus dramatischen TV-Dokus kennt – aber hier wirkt das echt und nachvollziehbar. Obwohl ich weder Therapeut noch Betroffener bin, habe ich unglaublich viel gelernt – über Resilienz, die Mechanismen im Hirn, wenn’s richtig knallt, und auch, wie wichtig der Umgang mit Betroffenen ist. Da gab’s einige Aha-Momente, die man nicht mehr so schnell loswird. Am Ende bleibt bei mir hängen: Trauma betrifft uns alle irgendwie. Und das Buch sollte man gelesen haben, bevor man wieder vorschnell urteilt. Frank Schneider hat ein Standardwerk hingelegt, das gleichzeitig verständlich, berührend und erstaunlich unterhaltsam ist. Also von mir glasklare fünf Sterne – und ich hätte gern noch 50 Seiten mehr gehabt. Wer hätte das gedacht?

Warum ich nach diesem Buch nie wieder über Trauma diskutieren muss
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Trauma verstehen lernen

Ich bin auf dieses Buch rein zufällig gestoßen – doch das Thema hat mich sofort interessiert. Dr. Schneider behandelt in diesem Buch nicht nur verschiedene Arten von Traumata, sondern erklärt auch, wie sie kategorisiert werden, welche Symptome auftreten können und mit welchen Mitteln sie behandelt werden. Was ich besonders gut fand, war die Struktur des Buches: Es ist thematisch geordnet, arbeitet viel mit Fallbeispielen und ist sehr zugänglich geschrieben. Auch wenn einige Fachbegriffe verwendet werden, sind diese entweder direkt im Text oder im Glossar erklärt. Man braucht also kein Vorwissen, um dem Inhalt folgen zu können. Sehr berührt haben mich einige Fallbeispiele – insbesondere, wenn es um Kinder geht. Die geschilderten Schicksale sind teilweise wirklich heftig, weshalb ich anmerken möchte: Das Buch kann emotional sehr fordernd sein. Aber gerade diese Offenheit macht es so wertvoll. Es wird betont, dass jeder Mensch Trauma unterschiedlich verarbeitet – manche haben kaum Symptome, andere leiden noch Jahre oder Jahrzehnte später darunter. Was ich persönlich thematisch am spannendsten fand, war der Abschnitt zu medizinischen Traumata – etwa durch Operationen oder schwerwiegende Verletzungen. Dieses Thema wird selten thematisiert, obwohl ich finde, dass es sehr relevant ist. Für mich war das auch aus eigener Erfahrung ein wichtiger Punkt. Ein weiterer Schwerpunkt des Buches liegt auf dem Thema Resilienz: Wer bringt sie möglicherweise bereits von Natur aus mit? Wer entwickelt sie erst im Laufe des Lebens – vielleicht gerade durch das Erleben eines Traumas? Und kann Resilienz überhaupt entstehen, ohne je ein Trauma durchlebt zu haben? Diese Perspektive verleiht dem Thema Trauma eine zusätzliche Tiefe und erweitert den Blick auf individuelle Bewältigungsstrategien. Was ich ein wenig schade fand – vielleicht lag das auch an meiner Erwartung – war, dass die angesprochenen Skills bzw. der sogenannte Notfallkoffer nur am Rande erwähnt werden. Ich hätte mir gewünscht, dass hier noch konkreter erklärt wird, welche Strategien in akuten Belastungssituationen helfen können. Natürlich ist klar: Selbstbehandlung ersetzt keine Therapie, und das will das Buch auch gar nicht vermitteln. Aber ein paar mehr praktische Einblicke hätte ich persönlich sehr hilfreich gefunden. Fazit: »Das erschütterte Ich« ist ein sehr informatives, gut lesbares und einfühlsam geschriebenes Buch, das Trauma in all seinen Facetten beleuchtet – auch in solchen, die oft übersehen werden. Ich kann es allen empfehlen, die sich für das Thema interessieren. *Unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar

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Es gab für mich jetzt keine neuen Erkenntnisse, dennoch ist es ein wirklich gut geschriebenes Buch über Traumata und auch den Umfang der (K)PTBS

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