Das Dorf der Frauen
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Description
Loheland: das moderne Künstlerinnendorf wird zur Heimat für eine junge Tänzerin
Hanna ist die Tochter einer reichen Hamburger Kaufmannsfamilie. An der piefigen Enge glaubt sie ersticken zu müssen und lässt die geplante Verlobung mit einer »guten Partie« skandalös platzen. Die zufällige Begegnung mit einer Gruppe junger Tänzerinnen aus Loheland ist für Hanna eine Offenbarung: So frei, so selbstbestimmt will auch sie sein. Sie flieht aus ihrer Heimat und beginnt eine Ausbildung in der legendären Frauensiedlung. An den spartanischen Stil, die Freizügigkeit und die modernen Ideen muss Hanna sich erst gewöhnen, aber sie lernt, dieses Leben zu lieben – und die Liebe zu leben.
Das Porträt eines außergewöhnliches Ortes
»Das Dorf der Frauen« ist nicht nur ein bewegender historischer Roman, er bringt den Leserinnen auch einen einzigartigen Ort nahe: Eine Frauensiedlung, so alt wie das Bauhaus und gleichzeitig so etwas wie sein feministischer Gegenentwurf.
Loheland, das feministische Bauhaus: Bilderreich und atmosphärisch erzählt aus den 1920er-Jahren
Book Information
Author Description
Dörte Schipper, Jahrgang 1960, ist Autorin, TV-Journalistin und recherchiert und filmt u. a. für die Reihe ARD-exklusiv. Ihre gemeinsam mit einem Kollegen erstellte Fernsehreportage "Der Luxuskoch vom Hospiz" wurde im Januar 2009 mit dem "Erich-Klabunde-Preis" des Deutschen Journalistenverbands (DJV) Hamburg ausgezeichnet, einem der ältesten deutschen Journalistenpreise. Über die Frauensiedlung Loheland hat Dörte Schipper einen Dokumentarfilm gedreht. Die Frauen dieses außergewöhnlichen Projekts fand sie so faszinierend, dass sie ihnen gleich noch einen Roman gewidmt hat. Die Autorin lebt in Hamburg.
Posts
Eine Hommage an zwei großartige Frauen und ihrem Lebenswerk! Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit dem Herzberg und Loheland einen Besuch abstatten zu können. Eigentlich wollte ich das Buch vorher bereits gelesen haben. Heute bin ich glücklich, dass ich es im nachhinein gelesen habe.Denn mit jeder gelesenen Begebenheit sah ich die Umgebung, die Gebäude und die Landschaft vor mir. Dörte Schipper hat mit ihrem Buch eine Hommage an die Gründerinnen von Loheland geschrieben. Hedwig von Rohden und Louise Langgaard haben 1919 etwas großartiges und einmaliges geschaffen. Eine Ausbildungsstätte ausschließlich für Frauen, welche Gymnastik und Tanz in einem emanzipierten Umfeld studieren und dabei ein eigenständiges, selbstversorgendes Leben führen können. Von Anfang an galt es die Finanzierung auf eigene Beine zu stellen. Hierzu wurden eine Schreinerei, Weberei und Töpferei und vieles mehr gegründet, sowie eine Doggenzucht etabliert, die hauptsächlich Hunde nach Amerika vermittelt, sogar an den Sohn des damaligen Bürgermeisters. Auf dem eigenen Bauernhof wurde Gemüse in biodynamischer Weise, nach Demeter-Richtlinien angebaut und dies ist auch bis heute so. Dies alles finden wir in dem Roman wieder, eingeflochten in die Geschichte von Hanna, die vor der, von ihren Eltern geplanten, Verlobung, nach Loheland in der Nähe von Fulda flüchtet. Dort ist sie sofort fasziniert von den emanzipierten Frauen, welche sie schon am ersten Tag dazu ermutigen, ihr enges Korsett abzulegen, welches nicht nur ihren Körper einschränkt, sondern auch ihren Geist. Sie wird gefordert und gefördert. Muss schwer in der Landwirtschaft und in der Küche arbeiten, neben dem anstrengenden Studium der Gymnastik und des Tanzes, sowie der Lehre der Anatomie des Körpers. Wohnen muss sie ein paar Kilometer entfernt auf einem Bauernhof, auf dem sie ebenfalls helfen muss, als Preis für das Zimmer in dem sie mit einer Schülerkollegin wohnt. Um das Schulgeld zu erwirtschaften, arbeitet sie noch in der Weberei mit. Dann verliebt sich Hanna in Willi, einen jungen Architekten. Die Autorin hat einen Roman geschaffen der sich sehr leicht lesen lässt und uns eintauchen lässt in die frühen Zwanziger Jahre unseres Jahrhunderts und das damalige Frauenbild der Patriarchaten.
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Loheland: das moderne Künstlerinnendorf wird zur Heimat für eine junge Tänzerin
Hanna ist die Tochter einer reichen Hamburger Kaufmannsfamilie. An der piefigen Enge glaubt sie ersticken zu müssen und lässt die geplante Verlobung mit einer »guten Partie« skandalös platzen. Die zufällige Begegnung mit einer Gruppe junger Tänzerinnen aus Loheland ist für Hanna eine Offenbarung: So frei, so selbstbestimmt will auch sie sein. Sie flieht aus ihrer Heimat und beginnt eine Ausbildung in der legendären Frauensiedlung. An den spartanischen Stil, die Freizügigkeit und die modernen Ideen muss Hanna sich erst gewöhnen, aber sie lernt, dieses Leben zu lieben – und die Liebe zu leben.
Das Porträt eines außergewöhnliches Ortes
»Das Dorf der Frauen« ist nicht nur ein bewegender historischer Roman, er bringt den Leserinnen auch einen einzigartigen Ort nahe: Eine Frauensiedlung, so alt wie das Bauhaus und gleichzeitig so etwas wie sein feministischer Gegenentwurf.
Loheland, das feministische Bauhaus: Bilderreich und atmosphärisch erzählt aus den 1920er-Jahren
Book Information
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Dörte Schipper, Jahrgang 1960, ist Autorin, TV-Journalistin und recherchiert und filmt u. a. für die Reihe ARD-exklusiv. Ihre gemeinsam mit einem Kollegen erstellte Fernsehreportage "Der Luxuskoch vom Hospiz" wurde im Januar 2009 mit dem "Erich-Klabunde-Preis" des Deutschen Journalistenverbands (DJV) Hamburg ausgezeichnet, einem der ältesten deutschen Journalistenpreise. Über die Frauensiedlung Loheland hat Dörte Schipper einen Dokumentarfilm gedreht. Die Frauen dieses außergewöhnlichen Projekts fand sie so faszinierend, dass sie ihnen gleich noch einen Roman gewidmt hat. Die Autorin lebt in Hamburg.
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Eine Hommage an zwei großartige Frauen und ihrem Lebenswerk! Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit dem Herzberg und Loheland einen Besuch abstatten zu können. Eigentlich wollte ich das Buch vorher bereits gelesen haben. Heute bin ich glücklich, dass ich es im nachhinein gelesen habe.Denn mit jeder gelesenen Begebenheit sah ich die Umgebung, die Gebäude und die Landschaft vor mir. Dörte Schipper hat mit ihrem Buch eine Hommage an die Gründerinnen von Loheland geschrieben. Hedwig von Rohden und Louise Langgaard haben 1919 etwas großartiges und einmaliges geschaffen. Eine Ausbildungsstätte ausschließlich für Frauen, welche Gymnastik und Tanz in einem emanzipierten Umfeld studieren und dabei ein eigenständiges, selbstversorgendes Leben führen können. Von Anfang an galt es die Finanzierung auf eigene Beine zu stellen. Hierzu wurden eine Schreinerei, Weberei und Töpferei und vieles mehr gegründet, sowie eine Doggenzucht etabliert, die hauptsächlich Hunde nach Amerika vermittelt, sogar an den Sohn des damaligen Bürgermeisters. Auf dem eigenen Bauernhof wurde Gemüse in biodynamischer Weise, nach Demeter-Richtlinien angebaut und dies ist auch bis heute so. Dies alles finden wir in dem Roman wieder, eingeflochten in die Geschichte von Hanna, die vor der, von ihren Eltern geplanten, Verlobung, nach Loheland in der Nähe von Fulda flüchtet. Dort ist sie sofort fasziniert von den emanzipierten Frauen, welche sie schon am ersten Tag dazu ermutigen, ihr enges Korsett abzulegen, welches nicht nur ihren Körper einschränkt, sondern auch ihren Geist. Sie wird gefordert und gefördert. Muss schwer in der Landwirtschaft und in der Küche arbeiten, neben dem anstrengenden Studium der Gymnastik und des Tanzes, sowie der Lehre der Anatomie des Körpers. Wohnen muss sie ein paar Kilometer entfernt auf einem Bauernhof, auf dem sie ebenfalls helfen muss, als Preis für das Zimmer in dem sie mit einer Schülerkollegin wohnt. Um das Schulgeld zu erwirtschaften, arbeitet sie noch in der Weberei mit. Dann verliebt sich Hanna in Willi, einen jungen Architekten. Die Autorin hat einen Roman geschaffen der sich sehr leicht lesen lässt und uns eintauchen lässt in die frühen Zwanziger Jahre unseres Jahrhunderts und das damalige Frauenbild der Patriarchaten.




