Das Dach der Welt
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Eine tragisch-romantische Geschichte um ein berühmtes Bergsteiger-Paar und das Abenteuer ihres Lebens: die Expedition zum höchsten Berg der Erde
»Hier oben war ich Zuhause, sicher vor den Härten des Lebens, fernab aller Probleme, die sich auf Meeresspiegelhöhe an mir festbissen. Hier oben konnten sie nicht mithalten.«
Alicia Fischer und Robin Voss sind bekannte Gesichter der deutschen Bergsteigerszene. In der schillernden Social-Media Welt gelten sie als das perfekte Traumpaar, doch hinter den Kulissen gehen sie schon lange getrennte Wege – Grund dafür ist Robins Alkoholproblem und die öffentliche Zurschaustellung ihrer Liebe. Für die gesponserte Expedition zum Mount Everest, die sich keiner von beiden entgehen lassen will, müssen sich Alicia und Robin wohl oder übel wieder zusammenraufen. Auf dem Dach der Welt wird den jungen Bergsteigern schließlich klar, dass sie noch immer etwas füreinander empfinden.
»Das Dach der Welt« ist der erste Band der Sports-Romance Serie Read! Sport! Love! von Piper Gefühlvoll. Die Bände der Serie stammen von verschiedenen Autorinnen und hängen inhaltlich nicht zusammen, aber in jeder Geschichte stehen Sport und große Gefühle im Zentrum.
Book Information
Author Description
Die Kölnerin Mira Manger wurde 1996 geboren und wuchs im Bergischen Land auf. Sie ist Studentin der Germanistik und der Psychologie in Bonn. Schon im Alter von sieben Jahren schrieb sie erste, selbst ausgedachte Geschichten, seit 2016 widmet sie sich vorrangig Contemporary-Projekten. Nach »Das Dach der Welt« ist »Schwarz und Blau« ihr zweiter Roman.
Posts
Ich bin mir unsicher, was genau ich von diesem Buch halten soll. Es ist nicht das erste Buch der Reihe und bisher konnte ich mich in jeden Hauptcharakter hieinversetzen und nachvollziehen, weshalb er so gehandelt hat. Bei Robin fiel mir das einerseits genauso einfach, andererseits fiel es mir extrem schwer. An manchen Stellen empfand ich die Beziehung der beiden einfach als zu toxisch um wieder zusammen zu kommen. Ja, Robin hatte ein Alkoholproblem und auch psychische Probleme. Das eine Beziehung dadurch nicht gerade einfach wird, ist mir bewusst. Denoch war es einfach schwer für mich die anhaltende Liebe von Alicia zu Robin nachzuvollziehen. Ansonsten war das Buch wirklich absolut toll geschrieben. Auch das Besteigen des Mount Everest war sehr detailiert und gut beschrieben, man hat wirklich das Gefühl, die Autorin hat im Vorfeld viel recherchiert.
Ein absolutes Jahreshighlight - und das Jahr hat erst angefangen.
Ich stimme zu, wenn Mira sagt, dass das Cover nicht passt - selbst hätte ich mir das Buch auch nie gekauft, daher: Danke, das ich es lesen durfte @herzgestein_ ! ✨ Was ich besonders toll fand und auch perfekt an den passenden Stellen: Die Rückblicke. Sie waren nicht nur an den passenden Stellen gesetzt, nein. Es waren auch die richtigen Schlüsselsituationen. ✨ Die Charakter, in diesem Fall Alicia & Robin, waren wunderbar. Man konnte direkt von Anfang an mitfühlen und mitfiebern. Beide haben eine Entwicklung hinter sich, die wir gar nicht so aktiv wirklich mitbekommen und doch sehen wir sie, weil wir Rückblicke erleben, weil die zwei uns zeigen wie es früher einmal war. Die gemeinsame Zeit war nicht immer leicht und trotzdem erleben wir das es irgendwann auch nicht mehr gehen kann, das eine Trennung - so sehr sie auch schmerzt - gut sein kann. Robin lernt im Laufe der Expedition, das er seine eigenen Bedürfnisse zurückstecken muss, wenn er die Liebe seines Lebens nicht für immer verlieren will. Er versteht, wenn auch seeeeehr spät, das alles ohne Sinn ist, wenn man keinen hat mit dem man es teilen kann. Alicia lernt, das Gefühle nicht einfach verschwinden nur weil man sie verdrängt. Sie lernt, das die Liebe ein sehr starkes Gefühl ist, das einen durchhalten und vergeben lässt. ✨ Und passend zu all dem, hat Mira es geschafft, das sich das Buch wie ein Film angefühlt hat. Das man alles vor sich gesehen hat, als wäre man mit auf dem Mount Everest. Als würde man Maik und Nail (lest selbst, wenn ihr wissen wollt, warum ich ausgerechnet die zwei dafür gewählt habe) direkt vor sich stehen haben.
1.5 Sterne Bis zum Ende hätte ich noch 2.5-2 Sterne gegeben, dafür dass in dem Buch offensichtlich viel Mühe und Recherche steckt und für einen angenehmen Schreibstil. Leider sind Robin und Alica toxisch wie es nur geht. Zu keinem Zeitpunkt habe ich gehofft oder gewünscht das die beiden nochmal zueinander finden. Das sie es überhaupt nochmal versuchen ist schon anstrengend zu lesen gewesen aber das Ende hat mir dann den Rest gegeben - das wäre eindeutig ein Buch das besser ohne ein vermeintliches Happy End auskommen würde und dem das fehlen eines solchen einen berechtigten Mehrwert geben könnte. So ist es nur ein toxischer Abschluss bei dem man weiß das alles was nach der letzten Seite kommt auf eine Trennung raus läuft. Insgesamt hatte ich die Hälfte des Buches das Gefühl das die beiden genauso gut auf eine Düne an der Ostsee hätten klettern können. Der Everest als Setting ist zwar schön aber weder das Bergfeeling anderer Bücher, noch die Brutalität des Berges und der Besteigung sind bis zur Katastrophe mehr als Randnotizen. Viele Passagen machen sehr deutlich das Krakauers Werk als Inspiration gedient hat. Es wurde sicher viel und intensiv recherchiert und es ist eines der Dinge die ich wirklich gelungen finde. Aber bei der fachlichen Auseinandersetzung ist etwas wichtiges auf der Strecke geblieben - es fehlt an Gefühl. Dadurch schwankt es zwischen den nüchternen Bergmomenten und überdramatischen Augenblicken der Vergangenheit und als Leser bin ich dann ein wenig irgendwo dazwischen verloren gegangen. Ich bleibe für mich dann doch lieber weiter bei den wahren Geschichten des Everest und der Berge - das Leben schreibt bekanntermaßen eben doch die besten Geschichten.
Description
Eine tragisch-romantische Geschichte um ein berühmtes Bergsteiger-Paar und das Abenteuer ihres Lebens: die Expedition zum höchsten Berg der Erde
»Hier oben war ich Zuhause, sicher vor den Härten des Lebens, fernab aller Probleme, die sich auf Meeresspiegelhöhe an mir festbissen. Hier oben konnten sie nicht mithalten.«
Alicia Fischer und Robin Voss sind bekannte Gesichter der deutschen Bergsteigerszene. In der schillernden Social-Media Welt gelten sie als das perfekte Traumpaar, doch hinter den Kulissen gehen sie schon lange getrennte Wege – Grund dafür ist Robins Alkoholproblem und die öffentliche Zurschaustellung ihrer Liebe. Für die gesponserte Expedition zum Mount Everest, die sich keiner von beiden entgehen lassen will, müssen sich Alicia und Robin wohl oder übel wieder zusammenraufen. Auf dem Dach der Welt wird den jungen Bergsteigern schließlich klar, dass sie noch immer etwas füreinander empfinden.
»Das Dach der Welt« ist der erste Band der Sports-Romance Serie Read! Sport! Love! von Piper Gefühlvoll. Die Bände der Serie stammen von verschiedenen Autorinnen und hängen inhaltlich nicht zusammen, aber in jeder Geschichte stehen Sport und große Gefühle im Zentrum.
Book Information
Author Description
Die Kölnerin Mira Manger wurde 1996 geboren und wuchs im Bergischen Land auf. Sie ist Studentin der Germanistik und der Psychologie in Bonn. Schon im Alter von sieben Jahren schrieb sie erste, selbst ausgedachte Geschichten, seit 2016 widmet sie sich vorrangig Contemporary-Projekten. Nach »Das Dach der Welt« ist »Schwarz und Blau« ihr zweiter Roman.
Posts
Ich bin mir unsicher, was genau ich von diesem Buch halten soll. Es ist nicht das erste Buch der Reihe und bisher konnte ich mich in jeden Hauptcharakter hieinversetzen und nachvollziehen, weshalb er so gehandelt hat. Bei Robin fiel mir das einerseits genauso einfach, andererseits fiel es mir extrem schwer. An manchen Stellen empfand ich die Beziehung der beiden einfach als zu toxisch um wieder zusammen zu kommen. Ja, Robin hatte ein Alkoholproblem und auch psychische Probleme. Das eine Beziehung dadurch nicht gerade einfach wird, ist mir bewusst. Denoch war es einfach schwer für mich die anhaltende Liebe von Alicia zu Robin nachzuvollziehen. Ansonsten war das Buch wirklich absolut toll geschrieben. Auch das Besteigen des Mount Everest war sehr detailiert und gut beschrieben, man hat wirklich das Gefühl, die Autorin hat im Vorfeld viel recherchiert.
Ein absolutes Jahreshighlight - und das Jahr hat erst angefangen.
Ich stimme zu, wenn Mira sagt, dass das Cover nicht passt - selbst hätte ich mir das Buch auch nie gekauft, daher: Danke, das ich es lesen durfte @herzgestein_ ! ✨ Was ich besonders toll fand und auch perfekt an den passenden Stellen: Die Rückblicke. Sie waren nicht nur an den passenden Stellen gesetzt, nein. Es waren auch die richtigen Schlüsselsituationen. ✨ Die Charakter, in diesem Fall Alicia & Robin, waren wunderbar. Man konnte direkt von Anfang an mitfühlen und mitfiebern. Beide haben eine Entwicklung hinter sich, die wir gar nicht so aktiv wirklich mitbekommen und doch sehen wir sie, weil wir Rückblicke erleben, weil die zwei uns zeigen wie es früher einmal war. Die gemeinsame Zeit war nicht immer leicht und trotzdem erleben wir das es irgendwann auch nicht mehr gehen kann, das eine Trennung - so sehr sie auch schmerzt - gut sein kann. Robin lernt im Laufe der Expedition, das er seine eigenen Bedürfnisse zurückstecken muss, wenn er die Liebe seines Lebens nicht für immer verlieren will. Er versteht, wenn auch seeeeehr spät, das alles ohne Sinn ist, wenn man keinen hat mit dem man es teilen kann. Alicia lernt, das Gefühle nicht einfach verschwinden nur weil man sie verdrängt. Sie lernt, das die Liebe ein sehr starkes Gefühl ist, das einen durchhalten und vergeben lässt. ✨ Und passend zu all dem, hat Mira es geschafft, das sich das Buch wie ein Film angefühlt hat. Das man alles vor sich gesehen hat, als wäre man mit auf dem Mount Everest. Als würde man Maik und Nail (lest selbst, wenn ihr wissen wollt, warum ich ausgerechnet die zwei dafür gewählt habe) direkt vor sich stehen haben.
1.5 Sterne Bis zum Ende hätte ich noch 2.5-2 Sterne gegeben, dafür dass in dem Buch offensichtlich viel Mühe und Recherche steckt und für einen angenehmen Schreibstil. Leider sind Robin und Alica toxisch wie es nur geht. Zu keinem Zeitpunkt habe ich gehofft oder gewünscht das die beiden nochmal zueinander finden. Das sie es überhaupt nochmal versuchen ist schon anstrengend zu lesen gewesen aber das Ende hat mir dann den Rest gegeben - das wäre eindeutig ein Buch das besser ohne ein vermeintliches Happy End auskommen würde und dem das fehlen eines solchen einen berechtigten Mehrwert geben könnte. So ist es nur ein toxischer Abschluss bei dem man weiß das alles was nach der letzten Seite kommt auf eine Trennung raus läuft. Insgesamt hatte ich die Hälfte des Buches das Gefühl das die beiden genauso gut auf eine Düne an der Ostsee hätten klettern können. Der Everest als Setting ist zwar schön aber weder das Bergfeeling anderer Bücher, noch die Brutalität des Berges und der Besteigung sind bis zur Katastrophe mehr als Randnotizen. Viele Passagen machen sehr deutlich das Krakauers Werk als Inspiration gedient hat. Es wurde sicher viel und intensiv recherchiert und es ist eines der Dinge die ich wirklich gelungen finde. Aber bei der fachlichen Auseinandersetzung ist etwas wichtiges auf der Strecke geblieben - es fehlt an Gefühl. Dadurch schwankt es zwischen den nüchternen Bergmomenten und überdramatischen Augenblicken der Vergangenheit und als Leser bin ich dann ein wenig irgendwo dazwischen verloren gegangen. Ich bleibe für mich dann doch lieber weiter bei den wahren Geschichten des Everest und der Berge - das Leben schreibt bekanntermaßen eben doch die besten Geschichten.






