Das Buch zum Film
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Description
Book Information
Author Description
1982 in Graz geboren, studierte Mathematik und Germanistik und lebt heute als Autor und Übersetzer in Wien. Sein Werk wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, u. a. Preis der Leipziger Buchmesse 2011, Wilhelm-Raabe-Preis 2015, Georg-Büchner-Preis 2021. Für seinen Roman Monde vor der Landung (2023) erhielt er den Österreichischen Buchpreis. Zuletzt: Das All im eignen Fell (2024).
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Clemens J. Setz könnte seine Einkaufszettel der letzten Jahre sammeln und drucken lassen, ich würde loslaufen und das Buch kaufen. Mit Sicherheit wären es nämlich die wundervollsten Einkaufszettel, die je in Supermärkte getragen worden sind. In "Das Buch zum Film" hat der Autor persönliche, ausgewählte literarische Aufzeichnungen aus den Jahren 2000 bis 2010 zusammengetragen und veröffentlicht. Es handelt sich um Gedankenschnippsel, Tagebucheinträge (oder etwas ähnliches), Zitate von anderen Autoren, die Skizzierung einer Romanidee etc. "Relativitätstäuschung: Nie ist es der Bahnsteig, der eigenmächtig wegfährt, sondern immer bloß wir, wir im Zug." S. 79 Kleine absurde Feststellungen wie diese, lösen maßloses Entzücken bei mir beim Lesen aus. Clemens J. Setz gewährt uns Einblicke in seine damalige Gedankenwelt, in der die kleinen Wunder der Welt bestaunt werden, aber auch die inneren Konflikte und Unsicherheiten, die alle Freude an der eigenen Existenz verdrängen können. Ich möchte dieses Buch (so wie alle seine Bücher) immer allen Menschen dieser Welt empfehlen, aber in Wahrheit empfehle ich vernünftigerweise eine Leseprobe zu lesen. Dabei lässt sich feststellen, ob die Weirdness von Clemens J. Setz (und mir) mit der eignen vergleichbar ist. In dem Fall wird das Buch das richtige sein. Übrigens hätte ich gerne den fertigen Roman "Reise durch die Nacht". Wann dürfen wir damit rechnen Herr Setz?
Von allen Gedanken, schätze ich doch am meisten die Interessanten. (Die Sterne)
Es gibt wenige Autoren, die es schaffen mit wenigen Sätzen interessante und originäre Gedanken zu formulieren. Clemens Setz gehört definitiv dazu. Doch er tut es nie um sich zu distinguierte um besonders zu sein sondern wäre es seine Art zu denken und fühlen entspricht. Dies wird in diesem Buch besonders klar: die tagebuchähnlichen Einträge sind Mischungen aus Alltagsbeobachtungen, Leseerfahrungen, Gedanken zu Beziehungen und zu seinem Beruf des Autors und Übersetzers. Einige Grund Motive seiner späteren Romane wie„Die Frequenzen“ finden sich auch in diesen Texten wieder wie zum Beispiel das plötzliche Verschwinden des Vaters. Texte die nicht nur zum nachdenken sondern auch zum schmunzeln anregen. Ein tolles Buch besonders wenn man schon Bücher oder Übersetzungen von Clemens Setz gelesen hat.

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1982 in Graz geboren, studierte Mathematik und Germanistik und lebt heute als Autor und Übersetzer in Wien. Sein Werk wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, u. a. Preis der Leipziger Buchmesse 2011, Wilhelm-Raabe-Preis 2015, Georg-Büchner-Preis 2021. Für seinen Roman Monde vor der Landung (2023) erhielt er den Österreichischen Buchpreis. Zuletzt: Das All im eignen Fell (2024).
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Clemens J. Setz könnte seine Einkaufszettel der letzten Jahre sammeln und drucken lassen, ich würde loslaufen und das Buch kaufen. Mit Sicherheit wären es nämlich die wundervollsten Einkaufszettel, die je in Supermärkte getragen worden sind. In "Das Buch zum Film" hat der Autor persönliche, ausgewählte literarische Aufzeichnungen aus den Jahren 2000 bis 2010 zusammengetragen und veröffentlicht. Es handelt sich um Gedankenschnippsel, Tagebucheinträge (oder etwas ähnliches), Zitate von anderen Autoren, die Skizzierung einer Romanidee etc. "Relativitätstäuschung: Nie ist es der Bahnsteig, der eigenmächtig wegfährt, sondern immer bloß wir, wir im Zug." S. 79 Kleine absurde Feststellungen wie diese, lösen maßloses Entzücken bei mir beim Lesen aus. Clemens J. Setz gewährt uns Einblicke in seine damalige Gedankenwelt, in der die kleinen Wunder der Welt bestaunt werden, aber auch die inneren Konflikte und Unsicherheiten, die alle Freude an der eigenen Existenz verdrängen können. Ich möchte dieses Buch (so wie alle seine Bücher) immer allen Menschen dieser Welt empfehlen, aber in Wahrheit empfehle ich vernünftigerweise eine Leseprobe zu lesen. Dabei lässt sich feststellen, ob die Weirdness von Clemens J. Setz (und mir) mit der eignen vergleichbar ist. In dem Fall wird das Buch das richtige sein. Übrigens hätte ich gerne den fertigen Roman "Reise durch die Nacht". Wann dürfen wir damit rechnen Herr Setz?
Von allen Gedanken, schätze ich doch am meisten die Interessanten. (Die Sterne)
Es gibt wenige Autoren, die es schaffen mit wenigen Sätzen interessante und originäre Gedanken zu formulieren. Clemens Setz gehört definitiv dazu. Doch er tut es nie um sich zu distinguierte um besonders zu sein sondern wäre es seine Art zu denken und fühlen entspricht. Dies wird in diesem Buch besonders klar: die tagebuchähnlichen Einträge sind Mischungen aus Alltagsbeobachtungen, Leseerfahrungen, Gedanken zu Beziehungen und zu seinem Beruf des Autors und Übersetzers. Einige Grund Motive seiner späteren Romane wie„Die Frequenzen“ finden sich auch in diesen Texten wieder wie zum Beispiel das plötzliche Verschwinden des Vaters. Texte die nicht nur zum nachdenken sondern auch zum schmunzeln anregen. Ein tolles Buch besonders wenn man schon Bücher oder Übersetzungen von Clemens Setz gelesen hat.






