Das Beste kommt noch
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Description
Andrew hat ein Problem mit seiner Gesamtsituation. Dabei wünscht er sich nur ein ganz normales Leben: eine liebevolle Frau, Kinder – ist das zu viel verlangt? Stattdessen muss er sich mit seinen exzentrischen Kollegen begnügen. Und mit den Toten. Denn als Nachlassverwalter hat er deren Wohnungen zu räumen – die oft eine beunruhigende Ähnlichkeit mit seinem eigenen Londoner Ein-Zimmer-Apartment aufweisen, in dem es kaum mehr gibt als eine Modelleisenbahn und Ella-Fitzgerald-Platten. Das kann nicht alles sein, findet Andrew. Immerhin verspricht auch Ella in ihren Songs: «Das Beste kommt noch.» Und das tut es, in Form von Peggy, einer neuen Kollegin, die frischen Wind in Andrews Welt bringt …
Book Information
Author Description
Richard Roper arbeitet als Sachbuchlektor für einen großen Londoner Verlag. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass sein Debüt bereits vor Erscheinen für Furore sorgen würde: Die nationalen und internationalen Verlage rissen sich förmlich um die Veröffentlichungsrechte, mit dem Ergebnis, dass «Das Beste kommt noch» in 19 Ländern erscheint. Der Autor lebt in London.
Posts
Schöne Ideen mit ein bisschen zu wenig Emotion
Andrews Job ist es, den Nachlass verstorbener Personen zu regeln, die einsam gestorben sind. Sein eigenes Leben unterscheidet sich dabei gar nicht so sehr von dem seiner ‚Klienten‘. Da bekommt er eine neue Kollegin und auf einmal gerät sein geordnetes Leben nach und nach aus der Bahn … Richard Roper hat einen ganz klassischen Außenseiter mit Andrew geschaffen, bei dem seine Probleme in einem tragischen Ereignis in der Vergangenheit liegen, wie man als Leserin sehr schnell merkt. Und da sind wir auch direkt bei dem Hauptproblem von ‚Das Beste kommt noch‘: Leider ist die Geschichte sehr vorhersehbar, mit netten, aber wenig überraschenden Ideen. Man ahnt sehr schnell, was es mit Diane auf sich hat oder wie sich Andrews Probleme auflösen könnten und liegt dann auch mit allem richtig. Das wäre auch nicht so schlimm und die Geschichte könnte so ja auch immer noch ein feiner Wohlfühlroman sein, aber leider fehlt es dazu ein wenig an der emotionalen Zugänglichkeit von Ropers Figuren. Andrew und Peggy sind nett und süß, aber es reicht nie ganz aus, dass sie einem so richtig ans Herz wachsen. Man fühlt sich als Leserin immer ein wenig wie eine unbeteiligte Beobachterin, nicht wie jemand, die wirklich am Geschehen teilnimmt. Vor allem Andrews Unbeholfenheit hat selten etwas Liebenswertes, sondern fast immer eher etwas Peinliches. So fällt es dann auch schwer, mehr als Freunde in ihm und Peggy zu sehen, echte Gefühle habe ich da nicht gespürt und der Schluss trägt dazu auch nicht bei. Richtig gut hat mir aber Andrews Job gefallen, die Grundidee finde ich klasse, wenn auch hier in der Ausarbeitung noch viel Luft nach oben war. Roper wirft einen sehr liebevollen Blick auf die einsamen Verstorbenen und die Konsequenz, die Peggy am Ende daraus zieht, ist sehr schön. Aber ebenso wie bei der netten Eisenbahnertruppe, die am Schluss eingeführt wird, fehlte mir dann wieder die endgültige emotionale Verbindung. Das Buch war somit ein netter Zeitvertreib, aber nichts, was sehr lange nachwirken wird.
Der Anfang war absolut vielversprechend - ich mochte den Humor und auch Andrew war mir sehr sympathisch. Schnell wurden meine - durch den tollen Anfang hohen Erwartungen - jedoch enttäuscht. Die Geschichte plätschert relativ vorhersehbar vor sich hin und konnte mich nicht in den Bann ziehen. Insgesamt fühle ich mich an eine männliche und leider schwächere Variante von Elenor Oliphant erinnert ...
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Andrew hat ein Problem mit seiner Gesamtsituation. Dabei wünscht er sich nur ein ganz normales Leben: eine liebevolle Frau, Kinder – ist das zu viel verlangt? Stattdessen muss er sich mit seinen exzentrischen Kollegen begnügen. Und mit den Toten. Denn als Nachlassverwalter hat er deren Wohnungen zu räumen – die oft eine beunruhigende Ähnlichkeit mit seinem eigenen Londoner Ein-Zimmer-Apartment aufweisen, in dem es kaum mehr gibt als eine Modelleisenbahn und Ella-Fitzgerald-Platten. Das kann nicht alles sein, findet Andrew. Immerhin verspricht auch Ella in ihren Songs: «Das Beste kommt noch.» Und das tut es, in Form von Peggy, einer neuen Kollegin, die frischen Wind in Andrews Welt bringt …
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Author Description
Richard Roper arbeitet als Sachbuchlektor für einen großen Londoner Verlag. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass sein Debüt bereits vor Erscheinen für Furore sorgen würde: Die nationalen und internationalen Verlage rissen sich förmlich um die Veröffentlichungsrechte, mit dem Ergebnis, dass «Das Beste kommt noch» in 19 Ländern erscheint. Der Autor lebt in London.
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Schöne Ideen mit ein bisschen zu wenig Emotion
Andrews Job ist es, den Nachlass verstorbener Personen zu regeln, die einsam gestorben sind. Sein eigenes Leben unterscheidet sich dabei gar nicht so sehr von dem seiner ‚Klienten‘. Da bekommt er eine neue Kollegin und auf einmal gerät sein geordnetes Leben nach und nach aus der Bahn … Richard Roper hat einen ganz klassischen Außenseiter mit Andrew geschaffen, bei dem seine Probleme in einem tragischen Ereignis in der Vergangenheit liegen, wie man als Leserin sehr schnell merkt. Und da sind wir auch direkt bei dem Hauptproblem von ‚Das Beste kommt noch‘: Leider ist die Geschichte sehr vorhersehbar, mit netten, aber wenig überraschenden Ideen. Man ahnt sehr schnell, was es mit Diane auf sich hat oder wie sich Andrews Probleme auflösen könnten und liegt dann auch mit allem richtig. Das wäre auch nicht so schlimm und die Geschichte könnte so ja auch immer noch ein feiner Wohlfühlroman sein, aber leider fehlt es dazu ein wenig an der emotionalen Zugänglichkeit von Ropers Figuren. Andrew und Peggy sind nett und süß, aber es reicht nie ganz aus, dass sie einem so richtig ans Herz wachsen. Man fühlt sich als Leserin immer ein wenig wie eine unbeteiligte Beobachterin, nicht wie jemand, die wirklich am Geschehen teilnimmt. Vor allem Andrews Unbeholfenheit hat selten etwas Liebenswertes, sondern fast immer eher etwas Peinliches. So fällt es dann auch schwer, mehr als Freunde in ihm und Peggy zu sehen, echte Gefühle habe ich da nicht gespürt und der Schluss trägt dazu auch nicht bei. Richtig gut hat mir aber Andrews Job gefallen, die Grundidee finde ich klasse, wenn auch hier in der Ausarbeitung noch viel Luft nach oben war. Roper wirft einen sehr liebevollen Blick auf die einsamen Verstorbenen und die Konsequenz, die Peggy am Ende daraus zieht, ist sehr schön. Aber ebenso wie bei der netten Eisenbahnertruppe, die am Schluss eingeführt wird, fehlte mir dann wieder die endgültige emotionale Verbindung. Das Buch war somit ein netter Zeitvertreib, aber nichts, was sehr lange nachwirken wird.
Der Anfang war absolut vielversprechend - ich mochte den Humor und auch Andrew war mir sehr sympathisch. Schnell wurden meine - durch den tollen Anfang hohen Erwartungen - jedoch enttäuscht. Die Geschichte plätschert relativ vorhersehbar vor sich hin und konnte mich nicht in den Bann ziehen. Insgesamt fühle ich mich an eine männliche und leider schwächere Variante von Elenor Oliphant erinnert ...








